Get your shit together

Die Sonne knallt, die Tage werden länger und du bist nach einem Bier tipsy? Klingt nach Sommer! Dummerweise hast du aber mal wieder das ganze Semester lang alles Mögliche aufgeschoben. Was tun? Wir zeigen es dir!

Überblick verschaffen
Idealerweise plant es sich im Voraus besser als Last-Minute. Zeitmanagement ist das A und O, nicht nur im Studium. Da es dafür jetzt aber zu spät ist, solltest du dir am besten erstmal eine grobe Übersicht machen, was alles noch zu erledigen ist und ansteht. Um am Ende nicht durch die Prüfungen zu fallen oder die wichtigsten Sachen fünf Minuten vor der Deadline abgeben zu müssen, sortierst du alle Erledigungen und Aufgaben nach Prioritäten. Damit fällt es viel leichter zu erkennen, bei welchen Themen es besser wäre früh anzufangen und welche auch am Ende erledigt werden können.
Da du ja bereits alles professionell aufgeschoben hast, wäre es vielleicht keine schlechte Idee, dir für das Priorisieren noch eine Methode zu suchen. Aber keine Sorge, dafür sind wir ja da.
Eisenhower-Matrix
Auch wenn Dwight D. Eisenhower vielleicht nicht das beste Vorbild der Geschichte ist, hat er dennoch eine nützliche Methode verbreitet, Aufgaben zu priorisieren. Laut des Eisenhower-Prinzips kann man sich dafür einfach die folgenden Fragen stellen. „Ist das Thema wichtig?“ und „Ist es dringend?“. Je nachdem, wie diese Fragen ausfallen, kannst du entsprechend reagieren. Ist die Antwort auf beide Fragen „Ja“, dann solltest du die Aufgabe direkt selbstständig erledigen. Ist das Thema zwar wichtig, aber nicht dringend, solltest du dir eine Deadline setzen und es dann erledigen. Andersherum, wenn die Aufgabe dringend, aber nicht wichtig ist, kannst du sie an andere weitergeben. Ist sie weder wichtig noch dringend, dann kannst du sie verwerfen.
Mit dieser Methode solltest du gut in der Lage sein, deine Aufgaben je nach Priorität zu kategorisieren.

Planen
Wenn du so schnell wie möglich die Sonne genießen willst, bringt es dir nichts planlos Zeit zu verschwenden oder Dinge zu vergessen. Also solltest du dir am besten eine wöchentliche, wenn nicht sogar tägliche To-Do-Liste anfertigen. Plane auch Zeiten für Dinge, wie Essen, Einkaufen, Schlafrhythmus oder ähnliches aktiv in deinen Kalender mit ein. So kannst du die übrig gebliebenen Zeiten für anstehende Aufgaben oder Lernen einplanen. Hierbei bietet es sich an, mit den wichtigeren Deadlines zu beginnen, um den zusätzlichen Stress auf der Zielgeraden nicht nochmal zu erhöhen. Sei dir auch über deinen Lerntypen und biologischen Rhythmus im Klaren. Bist du eher ein visueller Lerner? Hast du morgens mehr Konzentration als abends? Nach diesen Aspekten sollte sich dein Kalender ebenfalls ausrichten.

Lernstoff und Prüfungsunterlagen sichten
Auch wenn es meist keinen Spaß macht, ist es dennoch wichtig, einen Überblick über deine Materialen zu haben. Optimalerweise solltest du zwei Monate vor den Prüfungen schon damit anfangen. Da es in den Bibliotheken meistens nicht genug Exemplare an Materialen gibt, solltest du dich schon früh darum bemühen, dass dir die Literatur zur Verfügung steht. Büchereien oder Secondhandbücher sind gute Möglichkeiten dazu.
Abgesehen von der Literatur sind natürlich auch deine Mitschriften essentiell. Gute Mitschriften schon während des Semesters sind super wichtig, so sparst du am Ende Unmengen an Zeit, da du nicht mehr viel nacharbeiten musst. Es schadet auch nicht, die eigenen Mitschriften mit denen von deinen Mitstudierenden zu vergleichen, um sicher zu gehen, dass du keine Inhalte für die Prüfungsvorbereitung vergessen hast oder inhaltliche Fehler aufgetreten sind. Ebenso kannst du auch hier bei Studydrive nach deinen Kursen suchen und nach Unterlagen von anderen Studierenden schauen. Bei Fragen kannst du dann auch direkt in der Gruppe nachfragen und dich mit anderen austauschen.

Wenn du diese Schritte befolgst, bist du schonmal auf einem guten Weg, den Sommer ordentlich genießen zu können, ohne viel Prüfungsstress oder verpasste Deadlines.