Work smarter not harder

Ob Reiter:in oder nicht, du kennst bestimmt das Sprichwort „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“.
Dieses Motto solltest du nicht unbedingt auf alles im Leben anwenden - das ist klar. Doch warum nicht auf dein Studium? Gerade am Anfang vom neuen Jahr und der Klausurphase am Horizont, bietet sich der perfekte Zeitpunkt, um alles unter einen Hut zu bekommen.
Du fragst dich bestimmt, wie du das anstellen sollst. Glücklicherweise haben wir da ein paar Tipps für dich, wie du effektiver studierst!
3 Tipps, wie du effektiver studierst

1. Tag oder Woche strukturieren
Bald ist Klausurenphase und du hast dir für dieses Jahr vorgenommen, all deine Klausuren auf ganz entspannt zu bestehen? Mit Struktur ist das easy.
Egal ob du wirklich jeden Tag durchplanst oder erstmal nur mit der Woche anfängst – priorisieren ist ein Muss! Dafür kannst du nach dem Eisenhower Prinzip gehen:
Ist die Aufgabe wichtig? Wenn ja, ist die Deadline bald? Na dann sollte diese Aufgabe Prio haben. Andernfalls kannst du dafür eine andere Zeit einplanen (sobald es wichtig ist). Sollte die Sache eher irrelevant sein, dann gib sie - wenn möglich - an jemand anderes ab oder verwirf‘ sie.
Kurzer friendly reminder, wie wichtige Aufgaben während der Klausurenphase aussehen könnten:
- Hausarbeit, die 35% deiner Note ausmacht
- Für die schwerste Klausur des Semesters lernen
…wie sie NICHT aussehen könnten:
- Homebildschirm neu sortieren
- Die zehnte Studyplaylist erstellen (den Job haben wir schon erledigt. Hier geht’s zur Playlist)
- Die vierte Staffel von You bingewatchen
- Kleiderschrank aussortieren
2. Job und Uni während der Prüfungszeit balancieren
Hier kannst du natürlich nur relaten, wenn du einen Job hast. Egal ob du Werki bist oder einen 520€ Job machst – mach dir Gedanken, wie du das während der Klausurenphase jonglierst.
Der wahrscheinlich einfachste Weg ist, dir für die Prüfungszeit frei zu nehmen. Vorausgesetzt du hast noch Urlaubstage übrig. Nur solltest du nicht mit einer zweiwöchigen Urlaubsanfrage ein paar Tage vorher bei deinen Führungskräften ankommen. Wenn du dir nicht komplett frei nehmen willst oder keine Urlaubstage mehr hast, kann es auch helfen einfach offen zu kommunizieren, dass bei dir bald die Klausurenphase ansteht. Dann kannst du evtl. Kapazitäten weitergeben und den Fokus mehr auf die Uni legen.
Kleiner Tipp am Rande: Sowas kann man auch schon gut im Bewerbungsgespräch abklären.
Um während der Arbeit trotzdem noch effizient zu sein - ggf. auch mit weniger Stunden - kann dir die Pomodoro Technik weiterhelfen. Du hast noch nie davon gehört? Na dann mach dich mal damit vertraut! Effizienter kann man kaum arbeiten, sollte man nicht so viel Zeit haben. Lern hier die Methode kennen und lad dir am besten gleich unseren Pomodoro Planer herunter! So kannst du den vorigen Schritt mit diesem hier kombinieren ;).

3. Denk langfristig
Ist immer leichter gesagt als getan. Oder doch nicht? Wenn du also gerade ordentlich strukturierst und Kapazitäten aufteilst, darfst du einen wichtigen Aspekt nicht vergessen: Vieles im Leben ist eher ein Marathon als ein Sprint. Denk also eher long-term! Klar willst du dein Studium bestehen, aber fokussier dich dennoch auf die Aspekte, die dich am weitesten bringen können. Was heißt das? Wir haben ein paar Beispiele.
- Routinen
Die sind super. Egal ob morgens oder abends, wenn du dir einmal eine produktive Routine angeeignet hast, bleibst du auch erstmal dabei. Viele Dinge, wie positiver den Tag zu starten oder abzuschließen, machen mehr aus als du denkst. Wenn du wissen willst, wie man die bildet, schau mal hier rein (Wenn du Bock auf weitere solcher Tipps & Tricks hast, achte mal auf unseren Catch Up Newsletter, da gibt’s alle paar Monate mehr solcher Insights!).
- Kürzere Deadlines
Das klingt so, als hätte das dein Prof geschrieben, we know. Trotzdem kann es gerade für kleinere To-Dos echt besser sein. Du kennst es ja selbst. Wenn etwas bis zur vorletzten Semesterwoche fällig ist, machst du es halt auch in derselben Woche. Ist das besonders nachhaltig? Nicht wirklich. Hast du zu dieser Zeit eh schon genug um die Ohren? Safe. Da würde es sich anbieten, dir selbst kürzere Deadlines zu setzen.
- Wann ist Schluss?
Das sollte dir klar sein. Wenn du merkst, dass sich deine Batterie langsam dem Ende neigt, würde sich eine Pause anbieten. Brauchst du gerade gefühlt eine Stunde, um drei simple Sätze zu formulieren? Dann solltest du eine Auszeit nehmen. Langfristig bringt es eher etwas, in diesen Momenten eine Pause zu machen, anstatt sich da halbherzig durchzukämpfen.
- Yestderday you said tomorrow
Just do it. Je länger du Projekte aufschiebst, desto höher wird dein Stresslevel. Also fang an. Das ist der einzige Weg, um den Stress wieder zu reduzieren. Oft reicht es auch, wenn du nur etwas darüber nachdenkst. Dann kickt dein Wille, das Projekt fertig zu kriegen, rein und du kommst weiter, als du denkst.

Biste gewappnet?
Wenn ja, dann steht einer erfolgreichen Klausurphase und einem produktiven 2023 nichts mehr im Weg, oder? Wenn du jetzt so strukturierst bist, dass du noch Platz für einen Job nebenbei hast, dann check mal unsere Jobbörse aus und finde die passenden Arbeitgeber für dich!