Langfristig gute Gewohnheiten entwickeln

Vorsätze sind super…
…wenn du dir selbst etwas vorgaukeln willst. Sind wir mal ehrlich: Wer zieht die denn bitte ernsthaft länger als 2 Monate durch? Damit die fancy Formulierungen tatsächlich auch mal hängen bleiben, müssen daraus Gewohnheiten werden. Genauso, wie du deine tägliche Badroutine wahrscheinlich schon unterbewusst machst. Stell dir vor, du müsstest dir für jeden Schritt jedes Mal aufs Neue Gedanken drüber machen. Wenn dein Vorsatz bspw. war, morgens aktiver zu werden, bringt es nicht so viel jeden Morgen erneut darüber nachzudenken, Sport zu machen. Es sollte direkt unterbewusst passieren.
Die große Frage ist jetzt nur: Wie bildest du diese Gewohnheiten? Noch viel wichtiger: Wie behältst du sie bei?
Dafür haben wir für dich Tipps parat!
Zunächst einmal sollte dir aber bewusst sein, was du dir für Gewohnheiten angewöhnen willst. Früher aufstehen? Mehr Sport? Bessere Ernährung? Hier findest du noch weitere Inspirationen, die dir helfen können, deine Bad Good Habits für 2023 zu finden.

Was könnten Gewohnheiten sein?
Gewohnheiten sind nur dann gut, wenn du dir bewusst bist, warum sie gut funktionieren. Bevor du dir also wild alle möglichen Routinen von TikTok, etc. abschaust - erstmal abwägen, inwiefern, sie für dich selbst Sinn ergeben.
Außerdem bringt es auch nichts, sich Sachen vorzunehmen, die dein Leben von heute auf morgen komplett verändern sollen.
Glücklicherweise haben wir für dich ein paar Beispiele zusammengetragen:
1. Genug Schlaf priorisieren!
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Warum nicht jeden Tag eine halbe Stunde früher ins Bett gehen? Das ist zwar ein Nobrainer, trotzdem sollte es bei allen ganz oben auf der Agenda stehen.
2. Nach dem Aufstehen das Bett machen
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Obwohl du diesen Tipp wahrscheinlich schon tausendmal gelesen hast, ist er jedes Mal aufs Neue relevant. Wenn du morgens schon den ersten Motivationskick brauchst, kann ein Mini-Erfolgserlebnis, wie dein Bett machen Wunder bewirken. Wenn du das jetzt jeden Morgen praktizierst, dann steht einem produktiven Start in den Tag nicht mehr so viel im Weg.
3. Sport am Morgen...
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...macht dir ziemliche Sorgen? Dann schraub' erstmal die Ziele herunter. Sobald du deinen Rhythmus findest, kannst du ganz schnell zum Morgenmensch werden, denn nach einem kurzen Workout kannst du kaum energiegeladener in den Tag starten.
4. Nüsse > Chips
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Du kennst es safe: Nach endlosen Lern- oder auch Netflix-Sessions meldet sich irgendwann der Heißhunger. Probier' dafür doch einfach mal Nüsse anstelle von Chips! Die geben dir zumindest noch etwas Energie und du hast im Nachhinein nicht so ein Hangover-Gefühl.
5. Jede Stunde vom Schreibtisch aufstehen und kurz rumlaufen
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Alle Smart-Watch-Besitzer:innen kennen bestimmt die Notification, dass man zu lange gesessen hat. Da ist schon was dran! Nimm dir also vor jede Stunde einmal aufzustehen und für ein paar Minuten rumzulaufen. Dadurch kriegt dein Körper etwas Abwechslung und füllt die Energielevel wieder etwas auf. Natürlich solltest du das nur praktizieren, wenn die Situation passt, lol.
6. Vor dem Verlassen des Raumes immer eine Sache aufräumen
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Dadurch wird zum einen dein Zimmer etwas sauberer und du weckst das Gefühl in dir, etwas geschafft zu haben, so wie beim zweiten Tipp.
7. Drei Pausen am Tag mit Socialising
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Das belegen sogar Studien (
). Es stellt sich heraus, dass Teams, bzw. Angestellte, die am besten performen, mindestens drei ausgiebige Pausen machen. In denen liegt der Fokus meistens auch auf Socialising, also mit anderen entspannt zu quatschen. Was heißt das jetzt für dich? Ganz einfach, du solltest Pausen nicht unterschätzen! Wenn du dir deinen Tag mehr oder weniger selbst einteilen kannst, dann plan auch genug Zeit für Pausen ein. Socialising sollte auch dabei sein.
Mach dir am besten selbst ein Bild – es gibt natürlich noch tausend andere Gewohnheiten. Nur nicht vergessen: Sie müssen auch für dich selbst Sinn ergeben!

Wie bildest du Gewohnheiten?
So wie du auch am Valentinstag demnächst nicht beim ersten Date mit der Tür uns Haus fallen solltest, ist es auch bei Gewohnheiten erstmal besser, klein anzufangen.
Die meisten Routinen werden dir anfangs extrem schwerfallen, also kann es helfen, sich die Ziele aufzuteilen. Wenn du es bspw. gar nicht packst, eine halbe Stunde früher aufzustehen, starte mit 10 Minuten. Wenn du dich dann durchgehend steigerst, wird am Ende das frühere Aufstehen ganz easy zur Routine. Du wirst auch merken, wie du dich tagtäglich verbesserst. Dadurch kickt irgendwann automatisch dein Wille, durchzuziehen und zack – bist du an dem Punkt, an dem du anfangs sein wolltest. Eine Stunde früher aufstehen und jeden Morgen eine halbe Stunde joggen, kann sich dann ziemlich easy anfühlen.
Gerade beim Sport kann es helfen, sich die Zeit in Blöcke aufzuteilen. Statt direkt mit 20 Minuten Joggen anzufangen, mach doch erstmal zwei 10 Minuten-Läufe.
Es werden immer Tage kommen, an denen du zu müde oder gestresst bist, deine Gewohnheiten beizubehalten. Passiert. Das Wichtige ist nur, dann wieder schnell hineinzufinden. Einen Tag auszusetzen wirkt sich noch nicht auf dein Durchhaltevermögen aus. Zweimal solltest du aber nicht deine Habits überspringen.

Ready to rock 2023?!?
Wie bei so vielem im Leben, ist auch hier Geduld der Schlüssel zum Erfolg. Von heute auf morgen wirst du nicht direkt die Ergebnisse sehen, die du am 31. des letzten Jahres manifestiert hast. Am Ende des Tages (und auch Jahres, lol.) sind Angewohnheiten halt immer Gewöhnungssache ;). Solange du am Ball bleibst, kann also selbst die morgendliche Yoga Session genauso zu deiner Routine dazugehören, wie Zähneputzen.