Spartipps für Studierende

Inhaltsübersicht
- Wohnen
- GEZ
- Kostenloses Girokonto
- Bücher, Skripte, etc.
- Schreibmaterial und Kalender
- Supermarkt, Kleidergeschäfte
- Party
- Druckservice
- Reisen
- Finanzen verwalten
- Regelstudienzeit einhalten
Erst durch das Studium erfahren die meisten, wie es ist, nicht von Mama und Papa verwöhnt zu werden und was es bedeutet, eigenverantwortlich zu leben. Ein Studium ist mit vielen organisatorischen Dingen verbunden, aber vor allem auch mit einigen Kosten. Die Studiengebühr bzw. das Semestergeld fallen jedes Semester zum gleichen Zeitpunkt wieder an, eine Wohnung muss finanziert werden, einige neue Möbel werden gebraucht und viele weitere Dinge fallen nach und nach an. Häufig bleiben den Studenten dann nicht mehr viel Geld für Essen oder für Freizeitaktivitäten übrig. Welche finanziellen Tipps es für mögliche Einsparungen im Alltag gibt, möchten wir Dir nun zeigen.
Wohnen
Beginnen wir mit der Wohnung. Die erste Maßnahme, nachdem man die Zusage der Universität bekommen hat und das Studium beginnen kann: Die Bewerbung für die Studentenwohnheime der Stadt. Denn hier gilt: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Die Plätze im Studentenwohnheim sind begehrt aber leider auch begrenzt. Im Studentenwohnheim gibt es häufig verschiedenen Wohnformen. Entweder du wohnst mit mehreren anderen Studenten in einer Art WG zusammen und teilst dir mit ihnen die Küche und die Waschräume, dann hast du dein eigenes kleines Zimmer, welches du natürlich auch abschließen kannst, wenn du deine Ruhe brauchst.
Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, eine komplette kleine Wohnung allein zu beziehen. Diese Wohnungen sind aber nur begrenzt vorhanden und ein wenig teurer als normale Wohnheim-Plätze. Hier hast du dann deine eigene kleine Küchenzeile und dein eigenes Badezimmer. In den Kosten für den Platz im Studentenwohnheim sind in der Regel alle weiteren anfallenden Beträge mit inbegriffen, d.h. Strom, Wasser, Internet, etc. Ein normaler Studentenwohnheim-Platz kostet ungefähr zwischen 150 und 300€ im Semester. Wenn du im Studentenwohnheim keinen Platz mehr bekommst, findest du sicher einen Platz in einer WG. In jeder Studentenstadt gibt es viele WGs von Studenten. Hier werden jedes Semester viele Plätze frei.
GEZ
In den Kosten für das Studentenwohnheim nicht inbegriffen sind die Gebühren für den Deutschen Rundfunk. Hier gibt es allerdings einen Tipp: Wenn du mit anderen Studenten in einer Art WG zusammenwohnst, könnt ihr euch die anfallenden GEZ-Gebühren untereinander aufteilen.
Grundsätzlich sind Studenten, die Bafög beziehen von der GEZ-Gebühr befreit. Alle anderen können sich allerdings zusammenschließen. Dazu meldet sich einer von euch bei der GEZ an und alle anderen können in dem Anmeldeformular, welches automatisch zugestellt wird, die Beitragsnummer der Person angeben. Diejenigen, die diese Nummer angeben, sind dann von der GEZ-Gebühr befreit, weil ihr als eine Wohngemeinschaft geltet. Ihr könnt euch dann die GEZ-Gebühr der angemeldeten Person teilen, so profitiert ihr alle davon.
Kostenloses Girokonto
Viele Banken bieten für Auszubildene und Studenten ein Konto an und erlassen die Kontoführungsgebühren. Häufig ist das Konto dann kostenlos. Dennoch kann meist nur eines dieser Konten eingerichtet werden.
Friseur
Beim Friseur kannst du oft viel Geld sparen, wenn du dir deine Haare von Auszubildenden schneiden lässt. Häufig werden die Haarschnitte dann billiger und oft sogar kostenlos. Es lohnt sich also.
Bücher, Skripte, etc.
Häufig schlagen Dozenten und Professoren Bücher für die einzelnen Module vor, die man sich kaufen sollte. Bevor du aber in die Geldbörse greifst: Schau einmal am Schwarzen Brett deiner Uni nach. Häufig verkaufen Studenten diese Bücher, weil sie sie selbst nicht mehr benötigen. Außerdem verfügt jede Uni über ein gewissen Kontingent an online verfügbaren Büchern in der Bibliothek. Diese kannst du dir dann sogar kostenlos ausleihen bzw. einfach herunterladen.
Schreibmaterial und Kalender
Schreibmaterial bekommt man häufig schon als Ersti in der Einführungsveranstaltung in die Hand gedrückt. Von Kugelschreiber über Textmarker und Notizblöcke ist dann alles notwendige dabei. Ist das an deiner Uni nicht der Fall, gibt es genug andere Werbematerialien, die du verwenden kannst.
Supermarkt, Kleidergeschäfte, etc.
Um auch im Alltag beim Essen zu sparen, gewöhn dir an, die wöchentlichen Angebote der Supermärkte miteinander zu vergleichen. Oft haben diese immer im Wechsel bestimmte Angebote. Auch Kleidergeschäfte haben immer zur selben Jahreszeit Schlussverkäufe oder Rabattaktionen. Einige gewähren sogar Studenten Prozente auf die Ware (z.B. Urban Outfitters, Apple, Dr. Martens etc.). Hier musst du einfach kurz im Laden nachfragen.
Telefonieren, Smartphone
Bei fast allen Anbietern gibt es mittlerweile Studententarife, die weitaus günstiger sind als die herkömmlichen Tarife der verschiedenen Anbieter. Außerdem sollte auch nach Tochterunternehmen von großen Anbietern geschaut werden. Häufig sind auch die günstiger.
Party
Partys können teuer sein! Darum aufgepasst: Gerade in Studentenstädten gibt es viele Bars, welche gewisse tägliche Angebote und Aktionen haben. Außerdem sollte auf Happy Hour Bars geachtet werden. Während dieser Zeit sind einige Getränke oft sehr viel billiger als normal.
Druckservice
Wenn du keinen eigenen Drucker besitzt, oder mal wieder die Druckerpatrone leer ist und du kein Geld für eine neue hast, renne nicht direkt zum nächsten Copyshop oder in die Uni, wo du auch häufig relativ viel Geld pro kopierte Seite anfallen. Es gibt online-Druckservices, die häufig eine bestimmte Seitenanzahl kostenlos anbieten. Hier können Skripte oder andere Dinge kopiert werden, meistens kann sogar das Skript kostenlos gebunden werden. Der einzige Nachteil ist, dass häufig auf den Seiten die Werbung des Druckservices erscheint. Doch auf den eigenen Skripten, die nur zum Lernen genutzt werden und nicht abgegeben werden müssen, stört das nicht.
Steuererklärung
Studenten profitieren von einigen steuerrechtlichen Vorteilen, Es ist also für jeden Studenten ratsam, jedes Jahr eine Steuererklärung zu machen und einzureichen. Hiermit kann eine Menge Geld zurückgeholt werden. Dafür gibt es sogenannte Pauschalen. Das bedeutet, dass für die Einreichung keine Rechnungen zum Nachweis mit eingereicht werden müssen.
Reisen
Häufig ist in der Studiengebühr ein Bahnticket enthalten, mit dem kostengünstiger oder häufig komplett kostenfrei in gewissen Bereichen gefahren werden kann. Auch wenn du am Wochenende zu Hause sein möchtest, solltest du dieses Ticket nutzen. Die Bahnfahrt nach Hause ist zwar häufig länger als mit dem Auto, aber dafür kostengünstiger oder kostenlos. Die Zeit kann investiert werden, um Geld einzusparen. Außerdem hat die Bahn einen entscheidenden Vorteil: In der Bahn kannst du die Fahrzeit nutzen, um noch einige Dinge für die Uni zu erledigen. Wenn du dagegen mit dem Auto unterwegs bist, kannst du das nicht.
Finanzen verwalten
Um einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben zu erhalten ist es ratsam, diese aufzuschreiben. Dafür können verschiedene Apps, aber auch EXCEL genutzt werden. Nur wer einen Überblick behält rutscht nicht in die roten Zahlen.
Regelstudienzeit einhalten
Tu dir außerdem selbst einen Gefallen und probiere, dein Studium möglichst in der Regelstudienzeit abzuschließen. Lass dir nicht zu viel Zeit, auch wenn es manchmal verlockend ist, denn: Jedes Semester mehr bedeutet auch zusätzliche Semestergebühren.
Um die Regelstudienzeit einhalten zu können, sind gute Noten wichtig. Studydrive kann dir dabei helfen!
Hier findest du viele, viele kostenlose Lernunterlagen, Übungsblätter, Altklausur-Lösungen und kannst dich mit anderen Studis austauschen.