How to be Erstsemestler

How to be Erstsemestler

Das Studentenleben kann sehr spaßig sein. Es gibt zahlreiche Partys und Veranstaltungen. Aber gerade am Anfang ist es wichtig, dass man sich erst einmal eingewöhnt und strukturiert an die Sache ran geht. Party feiern kann man auch später noch.

Bewerbung

Um in den Genuss des Studentenlebens zu kommen, muss man sich zuallererst einmal bewerben. Es ist von Uni zu Uni unterschiedlich, was man tun muss, um sich zu bewerben. Auf jeden Fall sollte man sich rechtzeitig über die für eine Bewerbung, Anmeldung und Einschreibung geltenden Fristen und Termine bei der Hochschule erkundigen. Besonders in Studiengängen aus dem künstlerischen, musischen, gestalterischen oder sportlichen Bereich muss in der Regel ein gesondertes Aufnahmeverfahren durchlaufen werden und hier kann es auch zu Eignungsprüfungen kommen, für die man auch eine gewisse Vorbereitungszeit einplanen sollte.

Ebenso ist es nicht immer möglich, sich direkt für einen Studiengang einzuschreiben. Stehen bei Studiengängen weniger Studienplätze zur Verfügung, als von Interessierten nachgefragt werden, sind diese zulassungsbeschränkt.Zulassungsfreie Studiengänge gibt es natürlich auch. Örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge werden häufig auch als NC-Studiengänge bezeichnet. NC steht für Numerus Clausus, d.h. geschlossene Anzahl. Beispiele für diese Studiengänge sind Medizin oder Pharmazie. Jedoch gibt es ein Problem: der NC wird oft missverstanden als eine vorab festgelegte Auswahlgrenze, bei der der letzte zur Verfügung stehende Studienplatz vergeben wird. Tatsächlich wird der Numerus Clausus aber immer erst nachträglich, d.h. nach Eingang aller Bewerbungen, berechnet. Dies bedeutet: Übersteigt die Anzahl der Bewerbungen die vorhandene Anzahl an Studienplätzen, werden nur die Besten zugelassen. Nun wird aus den aktuell vorliegenden Bewerbungen die Durchschnittsnote errechnet. Diese muss nun mindestens vorliegen, wenn man sich bewerben möchte. Die NC-Werte aus den letzten Semestern sind somit eher Anhaltspunkte und sollten einen keinesfalls davon abhalten, sich zu bewerben. Abgesehen vom NC gibt es aber noch weitere Kriterien, die bei der Platzvergabe eine Rolle spielen. Hier sind beispielsweise die Wartezeit, Auswahlgesoräche, relevante Praktika oder die Gewichtung bestimmter Abschlussnoten zu nennen. Sollte man hier überzeugen, kann man auch mit einem schlechteren Notendurchschnitt Hoffnung auf einen Studienplatz haben.Jedoch ist zu beachten: Diese Kriterien variieren von Hochschule zu Hochschule und du solltest dich vorher unbedingt erkundigen, welche Relevanz diese an deiner Wunschhochschule haben. Für die Anrechnung der Wartezeit ist es außerdem wichtig zu wissen: Als Wartezeit zählt nur die Zeit, in der man nicht an einer deutschen Hochschule eingeschrieben war.

Kleiner Tipp: Wenn der Wunschstudiengang auch zum Sommersemester beginnt, hat man bessere Chancen auf einen Studienplatz, da sich die meisten Studenten zum Wintersemester bewerben. Somit hat man im Frühjahr weniger Konkurrenz und höhere Chancen, auch wenn man nicht den besten NC hatte.

Der Beginn des Studiums

Die Organisation spielt im Studium eine sehr große Rolle. Ohne Organisation verliert man schnell den Überblick und einem fällt alles über dem Kopf zusammen. Nur wenn man sich zurecht findet, kann man auch konzentriert arbeiten und vor allem auch die entsprechenden Leistungen bringen. Daher sind Ansprechpartner an der Uni oder Fachhochschule sehr wichtig und man sollte sich frühzeitig darüber erkundigen, wer der passende Ansprechpartner für welches Themengebiet beziehungsweise Problem ist. Dieser Ansprechpartner kann ein Dozent, ein anderer Student oder auch das Sekretariat sein. Als nächstes muss man wissen, wo die Bibliothek zu finden ist, denn im Studium wird man auf die Bibliothek nicht verzichten können, da die gebrauchte Literatur in der Beschaffung oftmals sehr teuer sein kann. Ebenfalls wichtig ist das Curriculum, welches die Studienordnung ist. Mit dieser sollte man sich sehr schnell vertraut machen, da man ihr den Studienablauf, die Anforderungen und Informationen zu den einzelnen Modulen entnehmen kann. Dadurch erspart man sich viele Probleme.

Neben dem Curriculum hat mittlerweile auch jede Universität oder Hochschule eine Einführung für Erstsemester, meist in Form von einer Einführungswoche. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Veranstaltung, die vor dem eigentlichen Studienbeginn oder innerhalb der ersten Woche stattfindet. Für viele Studenten ist die Einführungswoche perfekt, da man die Möglichkeit hat, neue Kontakte zu knüpfen und somit direkt Lernpartner zu finden, für die Zeit wenn die Prüfungen anstehen. Es ist aber auch einfach eine gute Möglichkeit, neue Freunde zu finden und sich nicht mehr ganz so alleine zu fühlen. Ein anderer wichtiger Ort während der Studienzeit ist die Studienverwaltung. Hier geht es um Gebühren, Anträge und Formulare. Ganz wichtig hier ist zu wissen wo sie sich befindet und wer dort für welche Angelegenheit verantwortlich ist. Der letzte wichtige Ort ist die zentrale Studienberatung. Die ZSB hilft einem bei allen Fragen rund ums Studium und berät einen zum Beispiel auch, wenn man sein Studienfach wechseln möchte. Auch wenn man jetzt noch nicht mit dem Gedanken spielt, sein Fach zu wechseln, sollte man trotzdem für den Fall der Fälle Bescheid wissen, an wen man sich dann wenden muss.

Weitere Vorbereitungen aufs Studium

Alles Unbekannte kann einem schnell Angst machen. Deshalb ist es wichtig, dass man sich selbst die Ängste nimmt. Vor allem als Erstsemester wird man vorher sicherlich noch nie in einem Hörsaal gesessen und gearbeitet haben. Diese Angst kann man aber nur überwinden, wenn man sich ihr stellt. Daher ist es wichtig, dass man sich früh genug um alles Wichtige für das Studium kümmert und auch während des Studiums alles ernst nimmt und die Veranstaltungen besucht. Mit der Zeit gewöhnt man sich an volle Hörsäle und eine volle Mensa. Man gewöhnt sich daran, jede Woche neben neuen Menschen zu sitzen und Kontakte zu vielen verschiedenen Menschen zu knüpfen. Für viele Studenten ist besonders die Mensa bedeutend, da man sich hier eben auch mal in Ruhe unterhalten und austauschen kann. Deshalb sollte man sich auch frühzeitig mit der Mensa vertraut machen, diese erkundigen und sich anschließend so oft es geht dort umschauen, ob man Kommilitonen entdeckt, zu denen man vielleicht eine Bindung aufbauen kann oder Kommilitonen finden, die das gleiche wie man selbst studieren, die einem jedoch noch nie aufgefallen sind, da der Hörsaal zu groß und zu voll ist. Vielleicht aber entspricht die Mensa in der Uni oder Hochschule auch nicht den eigenen Vorstellungen. Dies ist nicht weiter schlimm, jedoch sollte man sich nach einer Alternative umsehen. Denn eine Pause während des Studienalltages braucht man auf jeden Fall und am besten genießt man diese mit einem netten Umfeld.

Zusammenfassung - Checkliste

  1. Das Studium kann zwar locker sein, da einem viele Freiheiten gelassen werden, jedoch sollte man es nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern mit einer gewissen Ernsthaftigkeit an das Studium herangehen.
  2. Frühzeitig Kommilitonen und Ansprechpartner zu finden ist unglaublich wichtig.
  3. Lies dir das Curriculum genau durch und mach dich damit vertraut.
  4. Informiere dich, wo das Studiensekretariat ist und an wen du dich dort für was wenden musst.
  5. Stelle Fragen, wann immer welche auftauchen. Lieber einmal zuviel gefragt, als einmal zu wenig.
  6. Nimm an den Erstsemesterwochen teil und lerne dort neue Leute kennen.
  7. Nimm an den wichtigsten Vorlesungen teil, aber versuche dir deinen Plan nicht zu voll zu packen, damit zu genug Pausen zum Entspannen hast. Pausen sind sehr wichtig!

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