E-Learning Vorteile und Tipps

E-Learning Vorteile und Tipps

Inhaltsübersicht

Was ist E-Learning?

Als E-Learning bezeichnet sämtliche Formen von elektronisch gestütztem Lernen. Digitales Lernen hat viele Formen wie z.B. Online-Kurse, Webinare, Telelernen oder Online-Learning. Auch Universitäten und Schulen setzen, gerade jetzt in Zeiten von Corona, auf online Alternativen.

E-Learning vs. Distance Learning

Wie bereits erwähnt, bezeichnet E-Learning die Lehre mit elektronischen Medien. Bei der Distanzlehre bzw. Distance Learning handelt sich hingegen um eine Lehrform in dem Lehrstoff und Kenntnisse über eine räumliche Distanz hinweg vermittelt werden. Die räumliche Distanz zwischen Studierenden oder Schülern und dem Vortragendem bzw. der Lehrkraft ist ausschlaggebend. Trotzdem werden, bei der Distanzlehre ebenfalls, elektronische Hilfsmittel (Zoom, Online-Prüfungen, Online-Abgaben, Online-Übungen usw.) genutzt. Streng genommen kann Distanzlehre auch in Form von E-Learning abgehalten werden, aber E-Learning ist keine Distanzlehre. Der Unterschied besteht darin, dass bei E-Learning in vorneherein auf einen virtuellen Klassenraum gesetzt wird, da das Hauptziel ein mit elektronischen Medien unterstütztes Lehren ist und die räumlichen Gegebenheiten keine Rolle spielen. Deshalb ist die Differenzierung in der Praxis schwierig, weshalb es in dem folgenden Text als Synonym verwendet wird.

Beispiele

Onlinekurse und Webinare gibt es zu allen Themenbereichen. Wirklich allen. Darunter gibt es einige, in denen man seine eigenen Fähigkeiten erweitert kann und neue Dinge lernt, wie z.B. ein Online Business aufbauen, eBook oder Buch schreiben, Social-Media-Marketing, Umsätze erhöhen, Podcasts oder Homepage erstellen und vieles mehr.

Es gibt auch Kurse zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, Hobby und Freizeit. Einige Beispiele in dieser Kategorie sind Yoga, Kochen, Heilkräuter, Angeln oder ein bestimmtes Instrument lernen. Es gibt zudem noch speziellere Kurse wie Hundetraining oder auch ein Aquarellkurs. Die Möglichkeiten sind wahnsinnig vielfältig, sodass jeder für sich das richtige findet.

Die dritte Kategorie bezieht sich auf Weiterbildungen. Darunter fallen Fernstudiengänge, Diplomstudiengänge, Kurse an Volkshochschulen oder auch die Distanzlehre von Universitäten und Schulen. Der gravierende Unterschied zu den ersten beiden ist, dass hier entweder mit einem Zeugnis, einem Diplom, Zertifikat oder sonstigem abgeschlossen wird. Gerade diese Kurse, welche einen Zusatz zu Schulen und Universitäten darstellen, sind eine super Möglichkeit, um den Lebenslauf bzw. die Qualifikationen aufzubessern

Vorteile von E-Learning

Weiterbildung ist beruflich und persönlich gesehen im Jahr 2020 nicht mehr wegzudenken. Je mehr Qualifikationen man hat, desto besser stehen die Chancen am Arbeitsmarkt und auch im privaten Bereich gibt es viele Baustellen, die durch E-Learning beseitigt werden können. Egal ob Mental-Health-Kurse, Yoga-Klassen oder Zeichenkurse. In den letzten Jahren ist es immer einfacher geworden, seine Hobbys, Vorlieben oder persönliche Weiterentwicklung online durchzuführen.

Neben dem Studium, dem Vollzeitjob oder sogar der Schule hat man dank E-Learning die Möglichkeit, sich nebenbei weiterzubilden. Das Angebot an Onlinekursen und Webinaren ist größer als je zuvor. Das sollte man jedenfalls zu seinen Gunsten nutzen, da es auch viele gratis Angebote gibt.

E-Learning ist orts- und zeitunabhängig, weshalb es speziell für Erwachsene, die nebenbei noch eine Fähigkeit lernen oder ihr Hobby ausführen möchten, besonders praktisch ist. Der Bildungszugang ist nicht eingeschränkt, da es für Webinare, Onlinekurse oder Online-Sport-Programme keine Zugangsbeschränkung gibt (außer, der Kurs ist schon ausgebucht).

Jede Variante des E-Learnings hat seine Vor- und Nachteile. Auch wenn das E-Learning an Schulen und Universitäten möglicherweise eingeschränkter genutzt werden kann als ein Onlinekurs ohne fixen Anwesenheitszeiten, hat es unzählige Vorteile. Zum einen werden verschiedene Sinnesorgane der Schüler und Schülerinnen sowie Studenten und Studentinnen angeregt, was für mehrere Lerntypen sehr praktisch ist. Dadurch, dass der Weg zur Uni oder Schule wegfällt, kann die gewonnene Zeit effektiver genutzt werden und schafft Freiräume für Wiederholung von Lehrstoff. Zudem stärkt E-Learning die Digitalkompetenz der Teilnehmenden und bereitet somit vor allem junge Leute auf eine immer stärker digitalisierte Arbeitswelt vor. Da die Klassenräume virtuell sind, kann das Lernen ortsunabhängig stattfinden. Somit fördert Online Unterricht das eigenständige Arbeiten und baut die Organisationsfähigkeit aus.

Tipps

Für manche ist E-Learning aufgrund von fehlender Motivation oder Druck schwieriger durchzuziehen als Präsenzunterricht. Aber es gibt einige Tipps, die man sich aneignen kann, um trotzdem am Ball zu bleiben und durchzustarten.

Arbeitsplatz

Ein fester Arbeitsplatz ist unerlässlich. Um sicherzustellen, dass man in Ruhe und ohne Störung an seinem Kurs teilnehmen kann, sollte man für eine stille Atmosphäre sorgen. Dazu gehören auch die Sauberkeit und Ordentlichkeit des Arbeitsplatzes sowie der Unterlagen. Ablenkungen sollte so gut wie möglich umgangen werden, darunter gehört auch das Smartphone, welches am besten in den Flugmodus geschalten oder direkt in einen anderen Raum gebracht wird.

Routine

Ob Studium, private Weiterbildung oder Webinar zur Persönlichkeitsentwicklung, die richtige Routine ist das A und O. Aufschieben ist noch nie eine gute Lösung gewesen und gerade, wenn man sich selber organisieren muss, kann das fatal enden. Es ist wichtig, das Ziel zu visualisieren und anzustreben. Wenn man sich darauf fokussiert und sich nicht von seinem Alltag ablenken lässt, steht einem nichts mehr im Wege! Es ist wichtig, das E-Learning als festen Planpunkt in seinem Tag einzubinden und nicht als Nebensache zu sehen. Dazu muss das E-Learning jedenfalls zum festen Teil des Lebens gemacht werden. Auch wenn es orts- und zeitunabhängig ist, es ist wahnsinnig wichtig, daraus eine Priorität zu machen.

Planung

Ein Wochenplaner ist das Hilfsmittel für eine richtigen Zeiteinteilung. Hier sollten nicht nur die Kurstermine selbst, sondern auch Lern- und Wiederholzeiten eingetragen werden. Durch die flexiblere Bereitstellung von Lerninhalten durch die lehrende Person ist es einfacher selber zu lernen aber man benötigt eine höhere Selbstmotivation. Mit einen funktionierenden Wochenplan hat man normalerweise genügend Zeit all seine Aufgaben zu erledigen und übernimmt sich nicht. Die meisten E-Learning-Kurse sind freiwillig (ausgenommen und Schulen und einige Universitäten).

Deshalb ist es wichtig sich immer vor Augen zu führen, dass man sich den Kurs freiwillig, da es einem persönlich interessiert bzw. weiterbringt.

Zeitplan

Im Zeitplan sind alle wichtigen Termine im Zusammenhang mit dem Kurs vermerkt. Darunter fallen Abgaben, Vorlesungstermine, Prüfungstermine, Lernzeiten und Lernpausen. Ebenfalls kann eine To-do-Liste wahnsinnig hilfreich sein, genauso wie ein Prüfungsplan, indem das Datum der Klausur eingetragen wird sowie der Lernstoff und andere hilfreiche Punkte.

Hilfreiche Tools

Notion

Notion gibt es als App sowie als Programm auf dem Computer und kann sehr vielfältig genutzt werden. Zum Beispiel um To-do-Listen zu erstellen, Dokumente und vieles mehr. Besonders praktisch sind Tasklisten, Bücherlisten, Journalling oder die Kursplanungsfunktion. Es ist ein absoluter Allrounder und kann auch nicht nur für Studierende oder E-Learning hilfreich sein. Beide Versionen sind gratis.

Studydrive

Auch Studydrive gibt es als Webversion und als App. Hier können sich Studierende gegenseitig helfen, indem sie ihre Unidokumente (Altklausuren, Mitschriften, Zusammenfassungen usw.) hochlanden, welche dann von ihren Kommilitonen gratis heruntergeladen werden. Des Weiteren können sich Studierende in einer Menge von Gruppen austauschen und Tipps geben, darunter auch eine Motivationsschub-Gruppe und Lerntipps-Gruppe, welche beim E-Learning bzw. Distance Learning besonders hilfreich ist.

 

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