Wirtschaft oder Wissenschaft?

Berufsmöglichkeiten für Naturwissenschaftler:innen sind vielfältig. Der bunte Blumenstraß an Karrieremöglichkeiten bewegt sich zwischen Forschungstätigkeiten bis hin zu Positionen im Marketing oder Business Analytics. Die große Frage lautet: Wirtschaft oder Wissenschaft? Wir können dir darauf keine stichfeste Antwort geben, aber einen Überblick verschaffen.
Wissenschaft
Seit Jahren können sich Absolvent:innen naturwissenschaftlicher Studiengänge auf der sicheren Seite des Arbeitsmarktes wissen. Gefragt sind sie insbesondere dann, wenn es um die Schnittstelle zwischen naturwissenschaftlichen und technischen Berufsfeldern geht. Aktuelle wissenschaftliche Disziplinen und Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Bionik, Chemieingenieurwesen und Informations- sowie Biotechnologie.
Wirtschaft
Eines ist klar: Diejenigen, die eine wissenschaftliche Karriere ausschließen können, sollten sich schon während des Studiums durch Praktika oder Werkstudententätigkeiten praktisches Wissen in der Wirtschaft aneignen. Traineeprogramme, die sich gezielt auf Naturwissenschaften ausrichten, findest du hier.
Im Podcast-Interview haben wir mit David gesprochen, der als NaWi den Sprung in die Wirtschaft schaffte: David hat Medizinphysik studiert. Nach dem Master ist er als Component Development Expert bei Fresenius Medical Care eingestiegen. Sein Weg zu Fresenius kam durch ein Praktikum schon während des Bachelors zustande. David wollte sich ausprobieren, ob er mit seinem Studium in der Industrie arbeiten möchte, denn eines stand für ihn fest: Den „typischen“ Karriereweg in einer Klinik nach seinem Medizinphysik-Studium war für ihn keine Option.
Wie entscheiden sich andere?
Absolvent:innen der Naturwissenschaften entscheiden sich mehrheitlich für eine Promotion. Die Bundesagentur für Arbeit gab an, dass rund 67 Prozent der Biologie-Absolvent:innen, 74 Prozent der Chemiker:innen und 73% aller Physik-Absolvent:innen zunächst promovieren.
Hilfreiche Links
Deutsche Physiker Gesellschaft