Student und Blogger bzw. Influencer sein

Student und Blogger bzw. Influencer sein

Inhaltsübersicht

Geld verdienen im Internet hört sich für viele Studenten nach einem Traumjob an. Studium und Selbständigkeit sind gut miteinander vereinbar. Du verdienst Geld und bist auch noch flexibel dabei – besser geht es für viele gar nicht. Aber funktioniert das zusammen? Kann man gleichzeitig Student oder Studentin sein und nebenbei Influencer bzw. Blogger? Um das zu entscheiden, muss zuerst geklärt werden, was hinter den beiden Begriffen genau steckt.

Was ist ein Blogger?

Ein Blogger zeichnet sich dadurch aus, dass er im Internet einen Blog eröffnet hat, welchen er regelmäßig mit unterschiedlichen Posts über bestimmte Themen füllt. Sie haben eine Leseranzahl, die ihrem Blog folgt und liest. Blogger schreiben im Regelfall Artikel, z.B. Rezensionen über verschiedene Produkte. Sie teilen aber auch Rezepte und Kochideen oder Sportroutinen. Generell gilt, ein Blog ist eine persönliche Seite, bei der du alles Teilen kannst, was dir gefällt. Trotzdem sollte eine Themenanzahl von 1-2 nicht überschritten werden, um Nischenrelevante Leser zu bekommen. Die Nische beschreibt, um welche Art Blog es sich handelt und welche Themen geteilt werden (Fitness, Ernährung, Studium etc.). Früher waren Blogs rein im Internet unter einer eigenen Domain vertreten, mittlerweile bezeichnen sich auch viele Instagrammer als Blogger.

Was ist ein Influencer?

Als Influencer werden ungefähr seit den 2000ern einflussreiche Personen im Internet bezeichnet. Influencer nutzen ihre Sozialen Netzwerke (Instagram, YouTube, TikTok, Clubhouse, usw.), um ihr Leben und Meinungen zu teilen. Aus dem englischen übersetzt heißt der Begriff sowas wie „beeinflussen“, was relativ gut zutrifft, da vor allem Kinder und Jugendliche geformt werden können.

Der Verdienst eines Influencers hängt von der Anzahl seiner Follower (den Personen, die ihm folgen) ab. Grundsätzlich kann jeder Influencer werden. Der Beruf des Influencers stellt eine gute Möglichkeit für einen Nebenverdienst dar. Dennoch sollte der Aufwand, der dahintersteckt, nicht unterschätzt werden. Zugegeben – nicht jeder Influencer bietet seinen Followern anspruchsvollen und wertvollen Content – das sollte aber das Ziel dahinter sein. Im Idealfall sollen aktuelle und interessante Themen innerhalb einer Nische behandelt werden. Die Nischen sind ähnlich wie bei den Bloggern. Es gibt beispielsweise Fitness Instagram-Kanäle, Fashion Blogs oder DIY YouTube-Kanäle. Die Nische stellt dabei die Hauptthematik dar, um die es geht.

Ist Influencer bzw. Blogger sein mit dem Studium vereinbar?

Je nach Nische – ja. Generell ist zu beachten, dass du damit nicht deinem späteren Berufsleben schadest. Deshalb sollten die behandelten Themen genau ausgewählt werden und darauf geachtet werden, was geteilt wird. Das gilt vor allem für Fotos und Videos. Ein Bild von dir kann für Anwälte anders wirken, als in einem Marketing Beruf. Daher solltest du immer darauf bedacht sein, was du zukünftig erreichen möchtest. Besonders am Anfang, wenn du noch keine große Reichweite hast, musst du viel Arbeit in deine Social-Media-Kanäle investieren. Aber auch bei wachsender Reichweite, solltest du dich nicht auf deinen Lorbeeren ausruhen. Der Zeitaufwand ist – bei einem qualitativ und inhaltlich gutem Content – sehr hoch. Trotzdem kann es, zu einem erheblichen Nebenverdienst im Studium werden. Prinzipiell lässt sich sagen, dass Studium und der Beruf des Bloggers oder Influencers vereinbar sind, es muss aber erwähnt werden, dass der Erfolg stark von deiner Motivation abhängig ist. Journalismus-Studenten können z.B. hervorragend einen Blog führen und auch noch gleichzeitig üben und Pluspunkte für den späteren Job ergattern. Im Allgemeinen könne Studenten beispielsweise ihren Lernalltag oder Lerntipps und vieles weiteres teilen. Aber auch abseits vom eigenen Studiengang kann man seine Interessen teilen und einen Ausgleich schaffen, mit dem man im Idealfall auch noch Geld verdient.

Einnahmen, Steuern, Finanzamt

Als Blogger und Influencer ist es, je nach Land, sinnvoll ein Gewerbe anzumelden. Dabei musst du dann die unterschiedliche Verdienstgrenzen und Richtlinien beachten, um nicht Steuern, Krankenkassen- oder Versicherungsbeiträge nachzahlen zu müssen. Die Einkommensgrenze für geringfügig Beschäftigte, die keine Steuer zahlen müssen und bei ihren Eltern mitversichert sind, ändert sich jährlich und ist ebenfalls nicht unerheblich. Das sind Überlegungen, denen du dich jedoch erst später stellen muss, nämlich dann, wenn du auch wirklich mit der Tätigkeit Geld verdienst.

Vorteile

Wenn die verschiedenen Kanäle richtig genutzt werden und dem eigenen Studium bzw. späteren Job weder zeitlich noch inhaltlich geschadet wird, können daraus viele Vorteile gezogen werden. Zu den möglichen Vorteilen zählt zum einen die gesammelte Erfahrung, die von vielen Unternehmen durchaus positiv wahrgenommen wird. Das kommt stark auf den Einzelfall an, aber eine Medienagentur ist von der oben genannten Erfahrung einer Journalismus-Studentin, die sich nebenbei mit ihrem Blog selbständig gemacht hat, sicher angetan. Ein weiterer Vorteil ist das Geld, welches als Student bzw. Studentin ohnehin nie genug sein kann. Hinzu kommen die flexiblen Arbeitszeiten, die selbst festgelegt werden können.

Nachteile

Was einmal im Internet ist, bleibt bekanntlich auch dort. Für zukünftige Bewerbungen kann das nachteilig sein – muss aber nicht. Es gilt: unbedingt vorher informieren was für den zukünftigen Beruf wichtig ist und dann ausschließlich überlegte Bilder, Videos, Posts teilen. Ein weiterer Nachteil kann außerdem sein, dass der Beruf mit einem hohen Arbeitsaufwand einhergeht, was neben dem Studium auch eine zusätzliche Belastung darstellen kann. Fazit Grundsätzlich lässt sich das Influencer- bzw. Blogger Dasein genauso gut mit dem Studium vereinbaren, wie jeder andere Job auch. Clever und gewissenhaft genutzt, kann es eine super Einkommensquelle darstellen, für die die Arbeit auch noch flexibel eingeteilt werden kann.

 


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