Tipps für eine erfolgreiche Präsentation

Tipps für eine erfolgreiche Präsentation

Das Wort “Präsentation” ist definitiv nicht das Lieblingswort für einen Großteil aller Studierenden. Bei manchen Studierenden sorgt dieses Wort für ein flaues Gefühl im Magen, ausgelöst durch Angst. Und zwar die Angst des Scheiterns und im schlimmsten Falle wortlos und erstarrt vor dem Publikum zu stehen. Mindestens die Hälfte von uns hat bestimmt einmal solche oder ähnliche Gedanken im Kopf gehabt. Mit diesem Beitrag möchten wir deiner Panik endlich ein Ende bereiten.

Präsentation erfolgreich

Damit deine nächste Präsentation so gut wie möglich gelingt, haben wir von Studydrive uns überlegt, dich mit einigen nützlichen Tipps rund ums Thema „richtig Präsentieren“ zu versorgen, mit denen du lernen kannst deine Angst vor Präsentationen zu überwinden. Wir hoffen, dass du diese so schnell wie möglich in der Uni oder auch im Arbeitsalltag umsetzen kannst, damit du schnell deine ersten Erfolgserlebnisse erhältst.

1. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Für eine erfolgreiche und stressfreie Präsentation ist eine gute Vorbereitung essentiell. Wenn du sowohl den Inhalt deines Vortrags genaustens kennt, als auch einige Male geprobt hast, kann das bereits einen großen Teil der Angst nehmen. Die Vorbereitung besteht dementsprechend aus zwei wesentlichen Teilen:

  • Die Speaker-Fähigkeiten

Um vor dem Publikum selbstbewusst reden zu können, ist es wichtig, dass du vorher viel übst. Als Übung gilt zum Beispiel das Präsentieren vor dem Spiegel oder besser vor Freunden und Kollegen. Je öfter du deine Präsentation durchsprichst, desto besser wird auch deine Speaker-Fähigkeit.

  • Der Inhalt

Neben dem dringenden Ratschlag, gut über das Thema des Vortrages informiert zu sein, empfiehlt sich auch, ein besonderes Augenmerk auf eine sinnvoll Struktur und einen Roten Faden zulegen. Dies ist wichtig, damit die Zuschauer den Überblick nicht verlieren, der Präsentation so gut wie möglich folgen können und du nicht das Gefühl vermittelt bekommst, dein Publikum zu langweilen.

2. Lampenfieber überwinden

Falls du vor einer Präsentation ein wenig Lampenfieber haben solltest, ist dies völlig normal, da die meisten das gleiche Gefühl haben. Besonders, falls die letzte Präsentation bereits eine Weile her war. Um das Lampenfieber einigermaßen kontrollieren zu können, haben wir dir drei Ratschläge:

  • Was ist das Schlimmste, das passieren kann?

Es ist sehr hilfreich, sich aus der Unsicherheit ein konkretes Szenario zu formen. Dadurch wird aus deiner Angst Gewissheit, vor der du dich nicht fürchten muss. In der Realität wird es nicht passieren, dass Zuschauer die Bühne stürmen oder dich von der Bühne jagen.

  • Bereite dich gut vor!

Eine gute Vorbereitung (siehe oben) sorgt dafür, dass deine Angst sich wesentlich verringert.

  • Suche dir freundliche Gesichter!

Um die Nervosität während des Vortrags oder vor dem Vortrag zu senken, ist es äußerst ratsam, dir im Publikum eine Person auszusuchen, die dich anlächelt oder nett zunickt. Innerhalb der Gruppe wird es immer mindestens eine Person geben, die den Vortrag aufmerksam und konzentriert verfolgt. Idealerweise sitzt in der Gruppe ein gute/r Kommilitonin/e bei, mit dem/der du dich gut verstehst.

3. Vor dem Vortrag aufstehen

Um dich auf die bevorstehende Situation ein Stück weit mental vorbereiten zu können, ist es ebenfalls hilfreich bereits vor der Präsentation zu stehen. Dabei solltest du auch hier schon auf deine Körpersprache achten, weil die Körpersprache stark beeinflusst wie du dich fühlst und wie du wahrgenommen wirst.

  • Bist du nervös, machst du dich klein.
  • Wenn du aber selbstbewusst bist, stehst du automatisch aufrechter und nimmst mehr Platz ein.
  • Versuche daher, die Schultern nicht hängen zu lassen und das Kinn oben zu halten!

4. Ein grandioser Start

Starte mit etwas Erinnerungswürdigem! Somit erweckst du direkt das Interesse des Zuhörers und des Weiteren bleibt deine Präsentation besser in Erinnerung. Um einen eindrucksvollen Start hinzulegen, könntest du…

  • Mit einer heiß-debattierten Aussage beginnen wie: „Wenn sich unser Klima in den nächsten 10 Jahren nicht ändert, wird die Welt nicht mehr so sein wie wir sie kennen.“
  • Mit einer Pause beginnen.

5. Körpersprache und Stimme

Achte unbedingt auch während des Vortrags auf eine stabile Körperhaltung und eine interessante Stimme. Was einige missachten ist die Tatsache, dass es nicht nur wichtig ist, was man sagt, sondern wie man es sagt! Häufig kommt es vor, dass der Präsentierende zu leise spricht und eine Körperhaltung einnimmt, welche nicht die gleiche Qualität besitzt wie der Inhalt. Versuche daher:

  1. Laut zu sprechen und eine abwechslungsreiche Sprachmelodie in deiner Stimme einzufügen. Bewährte Stilmittel sind etwa: Pausen einbauen, gelegentlich leiser oder auch lauter sprechen. Vermeide zudem eine monotone Stimme!
  2. Eine gute und angenehme Körpersprache zu führen, indem du dich groß machst, gelegentlich lächelst, dich langsam bewegst und deine Handflächen zeigst.

6. Gestaltung der Folien

Um von der Masse herauszustechen hilft eine einzigartige Gestaltung der Folien.

Insbesondere wenn die Präsentation benotet wird und in deine Prüfungsleistung mit einfließt, lohnt sich die zeitliche Investition in ein gutes Design. Eine gute Gestaltung der Folien hat nebenbei bemerkt den Effekt, dass die Zuschauer eher zuhören wollen und begeistert sind.

7. Blickkontakt

Meide den Augenkontakt zu deinen aufgeschriebenen Stichpunkten und dauerhaften Kontakt zu deiner Powerpoint-Slides. Derjenige, der Blickkontakt mit dem Publikum hält, wirkt selbstsicher und überzeugend in Ausdruck und Sprache.

  • Schau abwechselnd nach rechts, links und in die Mitte und versuche alle Zuschauer mit einzubinden
  • Falls du keinen direkten Blickkontakt beibehalten kannst, kannst du über die Köpfe der Zuschauer oder auf deren Stirn schauen. Dies hat den gleichen Effekt, als würdest du sie direkt anschauen.

8. Das Publikum aktivieren

Eine gute Möglichkeit das Publikum „wach zu halten“ ist die Einbindung von Fragen, deren Antworten nur zwei Optionen zulassen oder die Meinung der Zuschauer beinhaltet.

Das macht sowohl am Beginn des Vortrages, sowie währenddessen Sinn. Denn anfangs regt es den Zuschauer zum Denken an und fördert die Aufmerksamkeit und die Spannung auf den folgenden Vortrag währenddessen Fragen innerhalb des Vortrages dafür sorgen, dass die Zuschauer nicht mit ihren Gedanken “abschweifen”.

9. Füllwörter vermeiden

Versuche Füllwörter wie „ähm“, „ja“, „äh“, „so“, „also“ zu vermeiden, da sie den Inhalt abschwächen und du insgesamt weniger überzeugend auftrittst.

  • Mache anstelle dessen einfach eine Pause.
  • Eine gut platzierte Pause lässt das Publikum noch aufmerksamer Zuhörer und intensiviert die Botschaft des Vortrags

10. Videos einbauen

  • Videos sind unterhaltsam, anschaulich und geben dir vor allem Zeit nachzudenken.
  • Baue aber nicht zu viele Videos ein, da sie nicht persönlich wirken!

11. Souverän mit Fragen umgehen

Fragen kommen gelegentlich während oder nach der Präsentation vor. Falls dich eine Frage unvorbereitet treffen sollte, gibt es hier wiederum einige Hinweise!

  • Bleib nett und souverän und behandle deine Zuschauer als Freunde
  • Falls dir keine Antwort einfällt, stell eine Gegenfrage wie: „Das ist interessant. Was denkst du, was das auslösen könnte?“
  • Falls du keine genauen Fakten kennst, gib deine persönliche Meinung wieder: „Ich habe keine genauen Infos. Ich nehme an, dass …“
  • Falls du nicht auf eine Frage eingehen willst, verweise auf einen späteren Zeitpunkt: „Dazu werde ich später noch kommen“

Generell gilt jedoch, dass du das Publikum dazu ermutigen solltest, Fragen zu stellen. Denn je mehr Fragen auftauchen, desto größer ist das Interesse an deinem Thema.

Das Studydrive Team wünscht euch viel Erfolg für eure nächste Präsentation und weiterhin ein erfolgreiches Semester!

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