Die besten Zusammenfassungen zum Thema PESTEL Analyse

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Die PESTEL-Analyse kommt aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften und bezeichnet ein strategisches und qualitatives Analyse-Instrument, mit dem sogenannte Umweltfaktoren, d.h. äußere Effekte die auf das Unternehmen und die einzelnen Geschäftsbereiche wirken, bewertet werden können. Diese Einflussfaktoren nennt man auch makroökonomische Rahmenbedingungen.
Die PESTEL-Analyse stellt eine Erweiterung der sogenannten STEP-Analyse dar. Statt des Begriffs PESTEL, findet man manchmal auch die Bezeichnung PESTLE, gemeint ist aber in beiden Fällen dasselbe Analyseverfahren.
Das Wort PESTEL hat für sich allein stehend keine Bedeutung, es handelt sich dabei um ein sogenanntes Akronym, das heißt ein Wort, dessen Buchstaben sich aus mehreren Wörtern zusammensetzen. Im vorliegenden Fall sind dies die jeweiligen Anfangsbuchstaben eines jeden möglichen Einflussbereiches:
Political
Economic
Social
Technological
Ecological
Legal
Jeder dieser aufgeführten Begriffe stellt dabei einen übergeordneten Sammelbegriff bzw. Bereich für weitere Einflussfaktoren dar, die sich darunter zusammenfassen lassen.
alle politischen Einflussfaktoren ergeben sich aus den geltenden Rahmenbedingungen die vom Staat festgelegt wurden. Diese können etwa die Handels- und Umweltpolitik umfassen, oder staatliche Fördermittel, sowie die Steuerpolitik. Für den Unternehmer ist es daher wichtig diese Einflussfaktoren zu kennen und das Unternehmen insoweit ausrichten zu können, dass bspw. ein Markteintritt oder Handelsgeschäfte ins Ausland reibungslos funktionieren würde
ökonomische Einflussfaktoren haben in vielerlei Hinsicht eine große Bedeutung für das Unternehmen, da es für den Erfolg maßgeblich ist, dass das Unternehmen rentabel wirtschaften kann. Hier spielen also Faktoren wie Lohnkosten, Preisschwankungen oder Zinsveränderungen eine ebenso große Rolle, wie das Konsumverhalten oder die Produktionsbedingungen
unter dem Punkt soziokulturelle Einflussfaktoren kann man sowohl demografische Merkmale, etwa das Bildungsniveau oder die Lebenserwartung, als auch Normen, Werte und Einstellungen zusammenfassen. Für das Unternehmen sind diese Indikatoren wichtig, um sich entsprechend nach außen zu präsentieren und damit bei den Konsumenten positiv wahrgenommen zu werden
um im Wettbewerb mit der Konkurrenz bestehen zu können, lohnt es sich im Auge zu behalten, ob bspw. neue Technologien für das Unternehmen zum Einsatz kommen können oder ob es eine staatliche Förderung für Forschung und Entwicklung gibt. Auch der Innovationsgrad ist eine wichtige Kennziffer die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann
zunehmend wichtiger werden, vor allem für den Verbraucher, ökologische Faktoren wie Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Aufgrund dieser Entwicklung ist es für das Unternehmen von zentraler Bedeutung dies schon bei der Produktion zu berücksichtigen, um sich entsprechend platzieren zu können. Ebenso wichtig sind jedoch auch umweltbezogene Faktoren, wie bspw. die Infrastruktur oder überhaupt schon die Verfügbarkeit von Ressourcen, insbesondere dann wenn ein geeigneter Standort für das Unternehmen gesucht wird.
das geltende Rechtssystem sollte ein Unternehmer stets im Blick haben, denn diese spiegeln den möglichen Handlungsspielraum. Ohne Kenntnis über bspw. geltende Auflagen zum Arbeitsschutz, oder Verbraucherschutzgesetze bis hin zum Wettbewerbsrecht, wird es schwer am Markt entsprechend agieren zu können. Im Zweifel drohen dem Unternehmer sogar Bußgelder bei Nichteinhaltung der Auflagen, was je nach Größe bzw. Art des Vergehens einen Imageschaden für das Unternehmen nach sich ziehen kann.
Es lassen sich noch viele weitere Faktoren zu den oben genannten Themenbereichen hinzufügen, vom Grundgedanken sollte aber klar geworden sein, dass das Unternehmen zahlreichen Einflussfaktoren ausgesetzt ist. Beachte aber, dass längst nicht alle der Faktoren nur negativ auf das Unternehmen wirken. Neben den Risiken bestehen immer auch Chancen, sie müssen nur rechtzeitig erkannt und für das Unternehmen zielführend umgesetzt werden.
Zusammenfassend kann man daher festhalten, dass die PESTEL-Analyse zum einen sinnvoll ist, wenn bspw. im Ausland neue Märkte erschlossen werden sollen. Hier ist unverzichtbar sich einen Überblick über die vor Ort geltenden Rahmenbedingungen zu verschaffen. Aber auch im Inland lohnt eine regelmäßige Überprüfung der Makroumwelt, um mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse bzw. Ergebnisse mögliche Handlungsstrategien ausarbeiten zu können. Wer hier Chancen und Risiken zeitnah erkennt, kann sich im Wettbewerb durchaus Vorteile verschaffen und so langfristig Erfolg sichern. <(p>)
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