Jobabsagen: Die häufigsten Gründe und wie du dennoch davon profitierst

“Warum bekomme ich ständig Absagen?” Fragen dieser Art beobachten wir in unseren Karrieregruppen auf Studydrive häufig. Um das Rätsel zu lösen, haben wir mit StepStone-Bewerbungsexpertin Caroline gesprochen. Sie verrät, woran es bei den meisten Bewerbungen scheitert und wie du dennoch von Absagen lernen kannst.
Rechtschreibung & Vollständigkeit
Die gravierendsten Gründe, aus welchen Kandidat:innen am häufigsten scheitern, sind tatsächlich Kleinigkeiten. “Eine korrekte Rechtschreibung und angemessene Ausdrucksweise sind ein entscheidendes Kriterium für den ersten Eindruck bei Personaler:innen”, weiß Caroline.
Darüber hinaus schießen dich unvollständige oder unordentliche Bewerbungsunterlagen schnell ins Aus. Verschicke ausschließlich relevante, geforderte und in einer gemeinsamen PDF-Datei zusammenhängende Dateien. Vergiss nicht, vor dem Versenden jemanden Korrektur lesen zu lassen.
Du stichst nicht hervor!
Hand aufs Herz: Ist deine Bewerbung vielleicht 0815? Ist dein Anschreiben auf das Unternehmen zugeschnitten oder nur “Copy & Paste”? Klingt dein Text wie eine Vorlage aus dem Internet? Versuche es beim nächsten Mal mit einem kreativen Layout oder umschreibe die Einträge deines Lebenslaufs zu spannenden Erfahrungen um.
“Etwas mehr Recherche- und Zeitaufwand werden sich lohnen. Sobald Personaler:innen sehen, dass du dich wirklich für ihr Unternehmen interessierst, stichst du hervor”, erklärt Caroline.

Wie seriös bist du wirklich?
Sofern du dich dazu entscheidest, deiner Bewerbung ein Foto zuzufügen, rät dir Caroline, lieber kein Foto anstelle eines unprofessionellen Fotos zu benutzen. Mit Selfies rückst du weniger ins richtige Licht. Investiere lieber in professionelle Bilder vom Fotografen!
Achte auf eine seriöse Mail-Adresse. Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Bewerbung in den Papierkorb wandert, ist höher, wenn du dich mit engelchen99@provider.de bewirbst. Caroline rät zu folgendem Muster: Vorname.Nachname@provider.de.
Richtig mit Absagen umgehen
Lass den Kopf nicht hängen! Versuche so gut wie möglich konstruktiv mit der Situation umzugehen. Antworte zunächst höflich auf die Absage und betone, dass du dir dennoch eine zukünftige Zusammenarbeit vorstellen könntest. Absagen sind im beruflichen Kontakt kein persönlicher Angriff. Es geht um zwischenmenschliche Aspekte, fachliche Skills und den größten Mehrwert für das Unternehmen.
So lernst du aus deinen Absagen
Nun bist du wieder an der Reihe. Schätze ab, welche Kompetenzen du aufbauen solltest, um dich von anderen zu unterscheiden. Wie kannst du deine Bewerbung noch individueller gestalten? “Reflektiere dich und deine Bewerbung. Woran könnte es gelegen haben? Wenn du der Sache wirklich auf den Grund gehen möchtest, frag beim Unternehmen nach Feedback”, rät Caroline. “Am wichtigsten ist nach wie vor: bleib dran! Die nächste Gelegenheit kommt bestimmt.”
Hör’ in die neueste Podcast-Folge career to go mit Caroline rein
oder wage den nächsten Versuch:
