Die Vorteile eines Fernstudium

Ein Fernstudium? Das ist eh nichts für mich!
Schluss mit Vorurteilen, auf ins Abenteuer!
Im Wintersemester 2017/2018 waren laut dem Statistik-Portal Statista 2,8 Millionen Männer und Frauen an einer deutschen Hochschule eingeschrieben, davon nur ca. 160.000 Fernstudierende. Doch woran liegt das? Gerade in der derzeitigen Situation, in der Digitalisierung ein immer größer werdendes Thema ist und bereits Universitäten auf Online-Kurse zurückgreifen, sollten die Vorurteile einer Fernuniversität endlich abgebaut werden.
Im Folgenden seht ihr hoffentlich, dass die Voreingenommenheit in vielerlei Hinsicht unberechtigt ist, ein Fernstudium viel Gutes mit sich bringt und vor allem Wege bietet, sich selbst zu entfalten.
Das ist doch nur etwas für Einzelgänger!
Jein. An den meisten Fernuniversitäten gibt es ausreichend Angebote, um Lerngruppen in der Nähe zu finden, virtuelle Meetings zu gestalten oder sich in Foren über bestimmte Themen zu unterhalten. Mit Sicherheit benötigt man für ein Fernstudium auch genügend Selbstdisziplin und sollte immer sein Ziel vor Augen haben und sich klar machen, warum man dieses Studium gerne beenden möchte. An sich ist die Nachfrage nach sozialen Kontakten jedoch sehr hoch. Kommilitonen erstellen große WhatsApp-Gruppen und man teilt sich deutschlandweit oder sogar weltweit mit Anderen aus. Wenn man Glück hat, wohnen sogar ein paar der Kommilitonen gleich um die Ecke und man trifft sich an der Uni, um gemeinsam zu lernen. Eine FernUniversität hat nämlich meistens auch einen Standort mit mehreren Regionalzentren, die man für Lerngruppen kostenfrei mieten kann. So schafft man es auch gemeinsam durch ein Fernstudium voranzukommen. Darüber hinaus ist die Freude am Teilen seiner Dokumente bei einem Fernstudium ebenfalls sehr groß und man muss den Lernstoff nicht alleine bewältigen.
Fernstudierende haben sich doch ihr Studium erkauft!
Ja, es gibt überwiegend Fernuniversitäten, die privat und nicht staatlich anerkannt sind (Ausnahme: Fernuniversität Hagen), dennoch muss man für einen Abschluss genauso viel lernen, wie an einer staatlichen Universität auch. Man sollte trotzdem darauf achten, dass das Studium akkreditiert ist und im Falle eines Psychologiestudiums beispielsweise vom BDP (Bund Deutscher Psychologen) anerkannt ist. Treffen diese Punkte zu, sollte man sich keine Sorgen darüber machen, dass der Abschluss von beispielsweise Arbeitgebern nicht anerkannt ist. Ihr werdet mit Sicherheit auch an einer privaten Hochschule anspruchsvolle Leistungen erbringen müssen.
Wie kannst du dir das leisten?
Wie bereits geschildert, ist es ebenfalls möglich ein Fernstudium in Hagen oder an einer Fachhochschule zu absolvieren, die staatlich anerkannt sind. Daraus ergeben sich die ganz normalen Studiengebühren, die jeder Student auch an einer normalen staatlichen Universität bezahlt (Achtung: Ein Ticket für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr ist nicht enthalten, da es meistens nicht nötig ist, als Fernstudent zur Uni fahren zu müssen). Somit kann jeder, wie auch für eine normale Universität, entscheiden, ob man Geld für eine private oder eine staatliche Universität investieren möchte. Ein Bachelor-Psychologiestudium an der Fernuniversität Hagen kostet beispielsweise ca. 2.800€. Dies beinhaltet dann die Kosten der zu studierenden Fächer, beinhaltet jedoch keine zusätzlichen Studienmaterialien, wie Lehrbücher. Ein Bachelor-Psychologiestudium kostet an einer staatlichen Universität ungefähr 2000€, ebenfalls ohne die Gebühren der zusätzlichen Lehrmaterialien zu beachten. Somit ist ein Fernstudium nicht zwingend teurer als ein Studium an einer staatlichen Universität oder Hochschule.
Hast du überhaupt ein soziales Leben?
Vermutlich kann ein Fernstudium dein soziales Leben sogar mehr bereichern, als ein Studium an einer “normalen” Universität. Ein Fernstudent hat die Freiheit, die ganze Woche zu planen, wie er oder sie es möchte und somit ebenfalls flexibel Zeit für Freunde einzuplanen. Dafür sollte man schon eine gewisse Vorliebe für Planung und Struktur haben, dies ist jedoch kein Muss. Die einzelnen Lehrgebiete geben meist einen strukturierten Zeitplan vor, sodass man sich an diesem orientieren kann und bereits eine gewisse Struktur in der Woche vorhanden ist.
Interessant ist ebenfalls, dass anders als an den meisten Unis, eine große Variation der Altersklassen vorhanden ist. Somit treffen viele unterschiedliche Menschen mit verschiedensten Lebensläufen und Hintergründen aufeinander, die trotzdem das Interessengebiet des Studiums gemeinsam haben. Man lernt viele interessante Menschen kennen und kann in der Regel viel voneinander lernen. Der Zusammenhalt ist deshalb oftmals größer, als man ihn vielleicht von einer Fernuniversität erwartet.
Du bist mit Sicherheit sehr diszipliniert!
Und zum Schluss auch mal eine schöne Sache, die viele Fernstudenten zu hören bekommen.
Und ja, ein Fernstudium verlangt einiges an Disziplin. Davon sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen. Wenn einem das Ergebnis des Ziels wichtig ist, sollte es nämlich egal sein, mit welchem Weg man dort angekommen ist. Ein Fernstudium hat so viele Vorteile, die leider wenigen bewusst sind. Und seien wir mal ehrlich: Ein Studium bleibt ein Studium und von Nichts kommt auch Nichts. Es wäre schön, wenn sich mehr junge Menschen wagen würden, so einen Schritt zu gehen, selbstständiger zu werden und sich eigene klare Strukturen setzen. Darüber hinaus aber auch einfach Spaß haben.
Und wer möchte nach einer Partynacht am Donnerstagabend am Freitagmorgen nicht gerne sagen können: “Ach, die Vorlesung gucke ich lieber heute Nachmittag”, mit dem besonderen Vorteil, auch einfach mal die Stopp-Taste drücken zu können.
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