Wie schreibe ich ein Exposé

Wie schreibe ich ein Exposé

Inhaltsübersicht

Steckst du gerade in der Vorbereitung für deine Bachelor- oder Masterarbeit oder planst du eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben? Wenn du das Thema deiner wissenschaftlichen Arbeit schon kennst und du dich auch schon mit der Problemstellung bzw. der Fragestellung der Arbeit auseinandergesetzt hast, wirst du gemerkt haben, dass das Schreiben einer solch ausführlichen Arbeit einer klaren Struktur und Organisation bedarf.

Auch dein Betreuer wird sich sehr wahrscheinlich für einen ersten Überblick und die weitere Gestaltung deiner Arbeit, ein Exposé fordern.

Aber zunächst sollte geklärt werden: Was ist eigentlich ein Exposé?

Ein Exposé ist ein wissenschaftlicher Projektplan, den du beispielsweise vor Deiner Bachelor- oder Masterarbeit, oder vor anderen größeren wissenschaftlichen Arbeiten verfasst. Mit ihm erstellst du einen strukturierten Überblick über den Inhalt, aber auch über die Zeitplanung deiner wissenschaftlichen Arbeit. Dein Exposé sollte im Schnitt zwischen 3 bis 5 Seiten umfassen.

Warum soll ich ein Exposé schreiben?

Das Wort Exposé stammt aus dem Französischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt ‚Darstellung‘. Und genau das soll es sein. Du stellst also die wichtigsten Bestandteile deiner wissenschaftlichen Arbeit dar. Das Exposé als solches soll als ein Leitfaden dienen, der dich vor und während des eigentlichen Schreibens der wissenschaftlichen Arbeit unterstützen soll. Zudem soll er auch Deinem Betreuer einen Überblick geben, wie du dir deine Vorgehensweise vorstellst. Durch dein Expose kann er dir am besten hilfreiche Tipps geben, bevor du mit dem Schreiben beginnst.

Konkret bedeutet das, dass du die Problemstellung bzw. Fragestellung einmal kurz erläuterst, bevor du das Konzept deiner wissenschaftlichen Arbeit vorstellst.

Hierin solltest du dich mit deinem Zeitplan und evtl. eine Liste mit nützlicher Literatur. Denn du hast dich ja schon im Vorfeld mit deinem Thema und konkret mit der Fragestellunggesetzt.

Wichtig ist anzumerken, dass das Exposé keinesfalls ein fertige und ausgeschriebene Version deiner wissenschaftlichen Arbeit darstellen soll. Du kann während der weiteren Recherche und des Schreibens immer noch Änderungen hinzufügen und Themenpunkte streichen oder abändern. Im Gegenteil sollten sich während des Prozesses immer wieder neue Ideen und Strukturen entwickeln. Du solltest nie aus den Augen verlieren, dass das Exposé dazu soll, deine Gedanken zu sortieren und eine gewisse Struktur in deiner Arbeit zu bringen. Die Fragen: Auf welche Themen werde ich in meiner Arbeit eingehen und welche Themen sind auf die Aufgaben? In deinem Exposé werden.

Vorteile des Exposés auf einem Blick:

  • Überblick über abarbeitende
  • Themenpunkte Sicherstellen verschaffen, dass du die Arbeit im
  • Rahmen der geltenden
  • Richtlinien der Universität durchführst Ideen schnell und
  • einfach eingliedern Betreuer zeigen, dass du du dich mit dem
  • Thema beschäftigt hast und ein gutes Bild abgeben Angebot Angebot haben, das ist das Thema relevant ist (wenn du nicht mit ihm zusammen auf das Thema gekommen) Zeitersparnis während des eigentlichschreibens

Leitfaden zur Anfertigung eines Exposés:

1. Problemstellung

Beschreibe das Problem deiner Fragestellung in einfacher Sprache, so, dass es auch auch ein ses verstehen kann, der sich nicht so tief in der Materie eingelesen hat, wie du.

2. aktueller Forschungsstand zum Thema aufzeigen

Während deiner Recherche hast du viel Literatur gelesen, in dem du dir den aktuellen Forschungsstand erarbeitet hast. Genau diese vergoldet es jetzt wieder du jetzt dar, um die Relevanz deines Themens herauszustellen.

3. Konzept deiner Arbeit:

3.1 Fragestellung der Arbeit und Erkenntnisinteresse

Beschreibe, wie du auf das Thema deiner Arbeit gekommen bist. Warum ist gerade deine Problem- bzw. Fragestellung so relevant für das jeweilige Thema? Stelle die Wichtigkeit deeines Themen s heraus.

3.2 Zugrundeliegendes Ziel bzw. Hypothese, die du in din Arbeit verfolgst

Welches Ziel verfolgst du?
Welche Hypothese oder Hypothesen untersuchst du in deiner Arbeit?

3.3 Auf welche Theorien nimmst du ggf. Bezug?

Während der Recherche bist du auch auf viele Theorien verschiedener Autoren gestoßen, welche du auch in deiner Arbeit anwenden oder kritisieren willst. Stelle diese in deiner Arbeit mit Bezug auf dein Thema kurz vor.

3.4 Welche Methode verfolgst du zur Zielerreichung?

Wie willst du das oben genannte Ziel erreicht? Hier solltest du dir eine Methode überlegen. Der Mensch hat eine Vielzahl an Methoden. Die gängigsten sind die empirische Forschung, die Umfrage bzw. das Interview und die Literaturarbeit. Diese wird vor allem in die qualitative oder quantitative Analyse eingeordnet.

Bei der empirischen Forschung erhebst du selbst Daten und Messwerte, die du in deiner wissenschaftlichen Arbeit auswertest und bewertest.

Die Umfrage bzw. Das Interview im Regelfall zu den qualitativen Forschungsmethoden. Hier werden häufige Experten Perspektiven und Handlungsweisen befragt.

Die Literaturarbeit wird auch Sekundärforschung genannt und ist die alternative zur empirischen Forschung. Hier untersuchst du ein Thema schon vorhandener Literatur. Du führst auch selbst keine eigene Forschung durch. Nun fragst du dich bestimmt, wo dabei die Eigenleistung liegt. Sie besteht darin, dass du relevante Literatur zusammenträgst und beweist, dass du dich kritisch mit den Texten auseinandergesetzt hast. Hier kann du und Lücken des Forschungsstandes aufdecken oder miteinander Theorien vergleichen.

4. Vorläufige Gliederung deiner Arbeit mit Überschriften und Unterüberschriften

Du solltest bereits jetzt anfangen deine Arbeit grob zu gliedern. Hiersolltest du dich fragen, welche Punkte du in deiner Arbeit abarbeit willst, welche zusammen und in Reihenfolge sie am meisten Sinn ergeben .

5. Zeitplan (Wann soll welcher Teil deiner Arbeit abgeschlossen werden?)

Der Zeitplan sollte in tabellarischer Form werden und dient nicht nur deeinem Betreuer als Anhaltspunkt, sondern gibt auch dir ein Stück weit Planungssicherheit. Daher solltest du diese Zeitplan auch versuchen.

Tipps zum Schreiben eines Exposés:

Du solltest in deinem Exposé keine oder nur sehr Zitat wenigee aus fremder Literatur nutzen:

Die Idee des Exposés ist es, deine eigenen Ideen und Gedanken festhalten und anschaulich. Verwende auch so wenig Zitate wie möglich, denn es geht ja um deine Gedanken zum Thema.

In deinem Exposé solltest du dich klar und verständlich ausdrücken:

Damit dich dein Betreuer und auch alle anderen, die Exposé lesen könnten, verstehen, solltest du eine einfache Sprache verwenden. Es sollte auch nicht nur Fachbegriffe werden. Die Fachbegriffe, die zentral für deine Arbeit sind, solltest du natürlich nutzen. Alle verwendeten Fachbegriffe und Fremdwörter sollten aber im Text erklärt werden. Hierbei solltest du auf acht, dass du die Fachbegriffe bereits bei ersten Verwendung erläuterst. Achte auf eine einheitliche Verwendung von Personalpronomen und Zeitformen. Grundsätzlich solltest du dein Exposé in der Zeitform des Präsens.