Das Erasmus Programm - so holst du alles raus!

„Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens haben alle schonmal gehört. Für die zeitgemäße Generation war der Song bestimmt auch sehr relatable. Für dich kann das anders sein. Mit dem Erasmus Programm kannst du in unzähligen Ländern studieren und wirst dabei finanziell und organisatorisch unterstützt. Außerdem kannst du Pluspunkte sammeln, um deinen Lebenslauf aufzupimpen. Was das heißt und was es sonst noch zu beachten gibt, erfährst du hier.

Vorraussetzungen
Natürlich ist das Erasmus Programm auch nicht komplett for free. Damit finanziell der Großteil übernommen werden kann, musst du natürlich beweisen, dass du für diese Art von Stipendium qualifiziert bist. Da verlieren die ersten wahrscheinlich schonmal das Interesse, aber keine Angst, die Anforderungen sind mehr als machbar.
Einerseits musst du natürlich erstmal diverse Registrierungsformulare ausfüllen und einen Lebenslauf vorweisen. Dann nur noch ein Anschreiben, deine Studienleistungen und gewisse Sprachkompetenzen vorlegen und das Abenteuer kann starten.
Dass du mindestens vollzeitig in einem Bachelorstudiengang eingeschrieben sein musst, sollte hoffentlich offensichtlich sein.
Der einzige Faktor, der hierbei nicht ganz in deinen Händen liegt, ist die finale Entscheidung deiner Universität oder Hochschule dich für das Erasmus-Stipendium zuzulassen.
Trotzdem solltest du dir über die Bewerbung keinen Kopf machen. Mit insgesamt 250.000 Studierenden, die europaweit jährlich gefördert werden, ist das Erasmus Programm doch nicht so exklusiv, wie du vielleicht dachtest.

Vorteile
Neben den finanziellen Vergünstigungen, sowie Erlass der Studiengebühren und monatlicher Förderung, erleichtert dir das Erasmus Programm noch viele weitere Dinge. Du kannst bspw. sogar während deines Auslandsaufenthalts BAföG beziehen. Also gehst du am Ende nicht mal finanziell im Minus aus der Sache raus.
Wenn du dann an deinem Wunschziel angekommen bist, kannst du mit geringen Kosten deine Sprachkenntnisse vertiefen und neue interkulturelle Kompetenzen sammeln. Vielleicht knüpfst du ja sogar neue internationale Kontakte, die dir nicht nur sozial, sondern auch karrieretechnisch weiterhelfen können. Du kannst auch auch neue Arbeitsabläufe kennenlernen, die deine zukünftige Karriere deutlich bereichern können.
Was ebenfalls durch dein Erasmusaufenthalt deutlich bereichert wird, ist dein Lebenslauf. Dadurch, dass gerade die Arbeitswelt immer internationaler wird, können genau diese Kompetenzen ein ziemlich entscheidendes Kriterium sein. Es gibt keinen Ersatz dafür, in einem unbekannten Land, mit dir unbekannten Leuten deine Anpassungsfähigkeiten und Selbstmanagement Skills zu verbessern. Als zusätzlicher Ansporn: wenn du dein Studiengang in einer dir fremden Sprache verstehst, stichst du schonmal gegenüber anderen heraus, die es „nur“ in ihrer Muttersprache gemeistert haben.
Aber wenn du auch einfach eine geile Zeit haben willst, ist ein Erasmusaufenthalt auch genau das Richtige. Du kannst Orte entdecken, die in keinem Reiseführer stehen, auf Festivals gehen, die davor als unerreichbar galten oder einfach mal in den USA die gleichaltrigen Locals unter den Tisch trinken (Natürlich nur, wenn alle Anwesenden schon alt genug sind). Diese Erfahrungen können dich lebenslang prägen.
Wo könnte es hingehen?
Wie am Anfang schon angedeutet, kann der Zielort deines Erasmus Aufenthalts fast überall auf dem Globus sein. Trotzdem gibt es hier einige Einstufungen, die noch zu beachten sind. Hier findest du eine Liste an Ländern, in die es gehen könnte. Wunder dich aber nicht über die Formulierungen: Nicht assoziiert heißt hier nur, dass diese Länder nicht aktiv das Erasmus Programm finanziell unterstützen und daher einigen Beschränkungen unterliegen.

Wie du also siehst, kannst du eine ganze Menge aus einem Erasmus-Aufenthalt rausholen und Erfahrungen sammeln, die dein Leben verändern können. Somit sollte dir also nichts mehr im Weg stehen, dich ins Abenteuer zu stürzen!