Effektiv Notizen machen

Effektiv Notizen machen

Sehen deine Mitschriften und Lernzettel aus wie ein Schmierblatt? Mit diesem Guide wird das hoffentlich anders. Klar erwartet keiner von dir, aus jedem Lernzettel ein Kunstwerk zu machen, aber etwas Struktur kann auf jeden Fall nicht schaden.
Um deine Notizen ein bisschen aufzupimpen musst du einfach nur die folgenden Schritte befolgen und du bist good to go!

 

 

Wie du mit der Cornell-Methode Mitschriften anfertigst

 

Erstmal solltest du dir bewusst machen, wie du dein Dokument strukturierst. Wenn du deine Mitschriften oder Lernzettel digital anlegst, bieten sich dir teilweise mehr Möglichkeiten, wenn es um Effizienz geht. Auf der anderen Seite haben handschriftliche Notizen den Vorteil, dass sie dir besser im Kopf bleiben. Die folgenden Tipps für die Strukturierung gelten natürlich sowohl für digital als auch analog.

 

Mach dir eine Vorlage

Digitale Vorlagen sind super, um nicht ständig deine Dokumente neu formatieren zu müssen. Das spart nicht nur Zeit, sondern macht auch all deine Notizen einheitlich. Dafür brauchst du auch keine schicken Grafiken oder so (wenn doch, feel free).


Für Mitschriften aus Vorlesungen bietet sich die relativ simple „Cornell-Methode“ an. Nimm einfach die ganze Seite und teile sie in zwei Spalten. Die linke sollte etwas kleiner ausfallen als die rechte. Wenn du magst, kannst du auch den unteren Bereich für eine Zusammenfassung nutzen.
Die linke Spalte ist für die zentralen Themen und wichtigsten Punkte, während du in der rechten relevante Notizen festhalten kannst.

 

So baust du dir selbst eine simple Cornell-Vorlage:

 

Wir haben erst einmal nur Word und Google Docs mit aufgeführt, da sich für diese Methode der Prozess meist ähnelt.

 

Microsoft Word

 

Erstelle zunächst eine Tabelle mit zwei Spalten

 

 

 

Damit du direkt anfangen kannst, nach der Cornell Methode Notizen anzufertigen, verkleinere die linke Spalte. Ziehe dafür einfach die mittlere Trennlinie mit der Maus nach links.

 

 

 

 

Jetzt kannst du noch die beiden Spalten jeweils mit „Themen“ und „Notizen beschriften, einfärben und du bist ready für die Vorlesung.

 

 

Um dieses Dokument jetzt als Vorlage zu speichern, wähle einfach diese „Word Vorlage“-Datei beim Speichern aus.

 

 

Google Docs

 

Hier ist der Prozess fast gleich, wie in Word. Der einzige Unterschied ist nur, dass du hier nicht direkt Vorlagen erstellen kannst, sondern einen kleinen Trick anwenden musst. Sobald dein Vorlagendokument fertig ist, speichere es bspw. unter „Mitschriften Vorlage“ ab. Am Anfang jeder Vorlage, wähle „Kopie erstellen“ aus und benenne es nach der jeweiligen Vorlesung.

 

 

Wie du siehst, brauchst du dir also nicht extra Vorlagen herunterzuladen, um mit effektiven Notizen anzufangen.


Wenn du analoge Notizen machst oder Apps, wie GoodNotes oder Evernote benutzt, lässt sich so eine Tabelle natürlich auch handschriftlich ganz einfach anfertigen.

 

 

 

Schreib nicht Wort für Wort mit

Eine super Vorlage ist aber nur die halbe Miete. Um effektive Notizen anzulegen, muss natürlich auch der Inhalt stimmen. Solltest du schonmal in einer Vorlesung gesessen haben (was schonmal eine gute Voraussetzung wäre, lol.), weißt du, dass Mitschreiben ziemlich nervig sein kann. Der Skill hierbei ist es, hauptsächlich mit Stichpunkten und Abkürzungen zu arbeiten. Wenn du lieber mit Visualisierungen arbeitest, können auf Pfeile oder andere Symbole helfen.

 

Bereite die Vorlesung nach

Wenn du die Extrameile gehen willst, dann solltest du auch die Vorlesungen nachbereiten. Das heißt idealerweise:

 

  • Mitschriften mit ggf. Präsentation oder Skript abgleichen
  • Offene Fragen klären
  • Lernzettel erstellen bzw. ergänzen

 

Ein optimaler Lernzettel besteht aus ausführlicheren Formulierungen deiner Mitschriften und Ergänzungen aus den Folien von deinen Dozent:innen.

 

Haende, die in ein Buch hineinschreiben

 

 

Fazit

Effektive Notizen bestehen also aus der Kombination von guten Mitschriften aus Vorlesungen und verständlichen Lernzetteln. Die Struktur dafür ist für alle anders. Du bevorzugst möglicherweise deine eigenen Methoden, weshalb es wichtig ist, deine individuelle Struktur und Organisation zu finden. Mit unseren Tipps solltest du schon mal eine gute Grundlage dafür haben.

 

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Wie das funktioniert,
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