Die besten Wirtschaftspolitik Zusammenfassungen

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Unter dem Begriff Wirtschaftspolitik versteht man alle staatlichen Maßnahmen, die dazu beitragen die Wirtschaftsordnung eines Landes, einschließlich der wirtschaftlichen Abläufe und Strukturen, zu beeinflussen und zu gestalten, oder im Falle von Marktversagen zu korrigieren.
Die Wirtschaftspolitik unterliegt also dem Wirtschaftssystem, auch soziale Marktwirtschaft genannt, mit dem die Regeln und das Zusammenwirken der Wirtschaftssubjekte definiert werden. Die Wirtschaftssubjekte, oder auch Wirtschaftseinheiten, sind alle selbstständigen Entscheidungsträger, wie:
In der Wirtschaftspolitik unterscheidet man zentral zwischen den folgenden Politikbereichen:
Man kann weitere Politikbereiche benennen, etwa die Wettbewerbspolitik oder Außenpolitik, jedoch überschneiden sich diese oftmals erheblich.
Es existieren zwei konträre wirtschaftstheoretische Ansätze um moderne Wirtschaftspolitik zu beschreiben.
Die Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik wird auch als Monetarismus bezeichnet und basiert auf einer makroökonomischen Theorie, die besagt, dass Steuersenkungen und Deregulierungen die effektivsten Instrumente sind um Wirtschaftswachstum anzuregen.
Sowohl die Beschäftigung als auch das Wachstum hängen demnach von der Angebotsseite des Marktes ab, weshalb wirtschaftpolitische Maßnahmen die Angebotsbedingungen verbessern und damit letztlich die Rentabilität der Unternehmen unterstützen sollen.
Die Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik dient der Stärkung schwacher Volkswirtschaften und ist ebenfalls eine makroökonomische Theorie, die davon ausgeht, dass die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sowohl die Höhe der Produktion als auch den Beschäftigungsstand des Arbeitsmarktes reguliert.
Durch wirtschaftspolitisches Eingreifen und Maßnahmen zur Steuerung soll der Staat die Nachfragesituation verbessern, um so kurzfristige Gleichgewichtsstörungen des Marktes, die den Beschäftigungsstand, wie auch die Produktion beeinflussen, zu beseitigen. Das Ziel dahinter: Vollbeschäftigung schaffen.
Die Wirtschaftspolitik verfolgt verschiedene Zielsetzungen, die auf verschiedenen Ebenen festgelegt werden (nationale und internationale Ebene).
Die wichtigsten Hauptziele sind die im sogenannten „Stabilitätsgesetz“ von 1967 festgehaltenen und werden als „Magisches Viereck“ zusammengefasst. Diese vier zentralen Ziele sollen zum gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht beitragen:

Es ist nicht möglich, alle Ziele simultan zu erreichen. Zwar unterstützen sich manche Ziele, bspw. sorgt hohes Wirtschaftswachstum für ein hohes Beschäftigungsniveau, jedoch gibt es auch Zielkonflikte, was dazu führt, dass die Erreichung eines der Ziele ein anderes negativ beeinflusst. Würde man etwa, zur Bekämpfung der Inflation, die Zinsen erhöhen, so wirkt sich dies negativ auf das Wirtschaftswachstum und damit letztlich auf den Beschäftigungsgrad aus.
Durch Hinzufügen weiterer Ziele, bspw. den Umweltschutz oder humane Arbeitsbedingungen, kann man das Magische Viereck beliebig erweitern.
Man spricht dann, je nach Anzahl der festgelegten Ziele, von einem Magischen Sechseck bis hin zum Magischen Neuneck, in dem, zu den bereits genannten, auch die folgenden Ziele angestrebt werden:
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