Werkstudierendentätigkeit, Praktikum oder soziales Engagement

So sammelst du schon im Studium Berufserfahrung
Berufserfahrung spielt eine wichtige Rolle bei der Jobsuche. Unternehmen wollen oftmals Bewerber, die bereits einige Jahre gearbeitet haben. Eine schwierige Situation, wenn du gerade erst dein Studium abgeschlossen hast. Deshalb ist es wichtig, bereits während des Studiums erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Hier stellen wir dir verschiedene Möglichkeiten vor, wie du bereits vor deinem richtigen Berufseinstieg wertvolle Berufserfahrung sammeln kannst.
Möglichkeit 1: Praktika und Werkstudierendenjobs
Die beste Vorbereitung auf den Berufseinstieg, die du schon während des Studiums treffen kannst, sind Praktika und Werkitätigkeiten. In diesem Rahmen kannst du nicht nur die Unternehmenswelt kennen lernen und erste Berufserfahrung in einem Bereich, einer Branche und einem bestimmten Job sammeln. Sondern du kannst dir auch Orientierung verschaffen, was dir beruflich Spaß macht – und was nicht.
In den meisten Studiengängen ist heutzutage ein Praktikum oder sogar ein Praxissemester vorgeschrieben. Ein Praktikum kannst du meist während den Semesterferien oder während eines Praxissemesters sogar für 6 Monate absolvieren. Auch zwischen Bachelor und Master ist ein guter Zeitpunkt für ein freiwilliges Praktikum. Im Gegensatz zum Pflichtpraktikum sind Unternehmen hier verpflichtet, mindestens den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen. Während eines Praktikums arbeitest du in Vollzeit, also je nach Arbeitgeber zwischen 35 und 42 Wochenstunden.
Eine Werkstudierendentätigkeit bedeutet hingegen Arbeitszeit parallel zum Studium. In der Regel kannst du hier zwischen 10 und 20 Stunden pro Woche in einem Unternehmen arbeiten. Der Vorteil dieser Tätigkeit ist es, dass du die berufliche Erfahrung parallel zu deinem Studium sammeln kannst, oft über mehrere Semester hinweg.
Hier findest du Praktika und Stellen für Werkstudierende in deiner Region
Möglichkeit 2: Auslandsaufenthalte
Auslandsaufenthalte jeglicher Art tragen nicht nur zu deiner persönlichen Entwicklung bei. Sie zeigen Personaler:innen zudem, dass du flexibel bist, dich auf neue Kulturen einstellen kannst und ggf. Fremdsprachenkenntnisse ausbauen konntest. Auch für dich persönlich lohnt sich ein längerer Aufenthalt in einem anderen Land. Du erweiterst deinen eigenen Horizont und knüpfst internationale Kontakte. Neben dem klassischen Auslandssemester bieten sich auch Auslandspraktika oder Work & Travel-Angebote an. Oft werden diese Erfahrungen dennoch nicht als Berufserfahrung gewertet. Aber dein Auslandsaufenthalt fließt mit in die Bewertung deiner Bewerbung ein und kann so fehlende Berufserfahrung an anderer Stelle ersetzen. Viele Unternehmen sind heute international aufgestellt, daher werden deine interkulturelle Kompetenz und deine Sprachkenntnisse die du im Ausland gesammelt hast als Vorteil eingeschätzt.
Möglichkeit 3: Soziales Engagement
Du bist einfach nicht der Typ, der allein ins Ausland geht? Auch kein Problem! An den meisten Universitäten und Hochschulen gibt es viele Initiativen oder Vereine, bei denen du dich vor Ort engagieren kannst. Manchmal bauen diese sogar auf deinem Studienfach auf. Erfahrungen, die du so machst, kannst du in deinem Lebenslauf erwähnen oder in deinem Anschreiben mit konkreten Beispielen ausführen. Soziales Engagement während des Studiums beweist außerdem Organisationstalent und ein starkes Zeitmanagement – schließlich musst du das erstmal mit deinen Kursen unter einen Hut bringen. Wie bei einem Werkstudentenjob erwirbst du dabei Soft Skills und Kompetenzen, die dir im Job später zu Gute kommen können. Außerdem knüpfst du Kontakte, die in Zukunft immer hilfreich sein können. Je nachdem für welchen Beruf du dich interessierst, kann ein soziales Engagement sogar eine Voraussetzung für den Job sein.
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