FAQs zur Prüfungsvorbereitung: Lerntipps und Wiederholungsmethoden

FAQs zur Prüfungsvorbereitung: Lerntipps und Wiederholungsmethoden

Ein Leitfaden zum Überleben in der Prüfungszeit. Lies diese FAQs, um mehr über geheime Lerntipps, den Umgang mit Prüfungsstress und wie du Studydrive nutzt, um die Abschlussprüfungen zu meistern, zu erfahren!

Wie erstelle ich einen Lernplan?

Wichtig bei der Erstellung eines Lernplans ist, dass er auf deine Bedürfnisse und Lerngewohnheiten zugeschnitten ist.

  • Entwickle einen Zeitplan, den du nachhaltig einhalten kannst, ohne dich zu überanstrengen. Teile jede Prüfung oder jedes Fach in eine Themenliste ein. Sobald du diese Liste vor dir hast, fällt es dir leichter, deine Zeit entsprechend den Fristen und/oder Schwächen einzuteilen. Beispielsweise erfordert ein schwächeres Fach mehr Lernzeit als ein Fach, in dem du dich bereits sicher fühlst.
  • Bleib realistisch. Schätze deine Zeit ein und entwickle eine entsprechende Routine.
  • Nutze großzügig kostenlose digitale Tools. Das Gute am Internetzeitalter ist, dass uns eine Fülle fantastischer digitaler Tools zur Verfügung steht! Mithilfe von Tools wie Miro oder Notion lässt sich im Handumdrehen ein schlüssiger Stundenplan erstellen. Selbst ein einfacher Google Kalender sollte funktionieren. Ein guter Stundenplan ist in der Prüfungszeit Ihr bester Freund.
  • Verfolgen und bewerten Sie Ihren Fortschritt. Aktualisieren Sie Ihren Kalender regelmäßig. Sobald Sie ein Thema gemeistert haben, streichen Sie es von der Liste – ein kleiner Erfolg gibt Ihnen mehr Sicherheit bei Ihren Vorbereitungszielen. Keine Panik, wenn Sie merken, dass Sie in Rückstand geraten – Sie können jederzeit etwas ändern oder eine Verschnaufpause einlegen!

Wie kann ich Prüfungsstress effektiv bewältigen?

Zunächst einmal ist es völlig normal, während Prüfungen mehr Stress zu haben. Hier sind ein paar einfache, aber effektive Tipps, mit denen Sie mit Prüfungsangst umgehen können:

  • Machen Sie eine Pause: Es mag selbstverständlich klingen, aber eine Pause – selbst wenn es nur 15 Minuten sind – kann einen großen Unterschied machen. Einen Schritt zurückzutreten ist nicht nur hilfreich beim Stressabbau, sondern hilft auch, den Überblick zu behalten. Gehen Sie laufen, schauen Sie eine Folge Ihrer Lieblingsserie, trinken Sie eine Tasse Tee – die Möglichkeiten sind endlos.
  • Sorgen Sie täglich für ausreichend Schlaf: Wir neigen dazu, den Schlaf während Prüfungen zu vernachlässigen. Und obwohl Schlafmangel Ihnen vielleicht ein paar zusätzliche Stunden Lernzeit verschafft, hat er auch schädliche kurz- und langfristige Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Schlaf ist ein erholsamer Prozess, bei dem sich unsere Zellen während der Ruhezeit regenerieren. Er ist auch entscheidend für eine anhaltende kognitive Funktion. Auch wenn eine Nacht ohne Schlaf vielleicht keine unmittelbaren Auswirkungen hat, ist es wichtig, dass Sie es nicht zur Gewohnheit werden lassen.
  • Meditation & Atemübungen: Panik und Stress hängen oft mit unserer Atmung zusammen. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Ihre Atmung flacher und schneller wird, wenn Sie sich Sorgen machen? Das ist eine körperliche Reaktion auf Sauerstoffmangel. Wenn Sie langsamer werden und tiefer und länger atmen, beruhigen Sie sich sofort. 15 Minuten täglich halten den Stress fern!
  • Machen Sie es nicht alleine: Es ist in Ordnung, um Hilfe zu bitten. Sei es ein Freund, ein Familienmitglied oder ein Lernpartner – holen Sie jemanden zu Hilfe.

Wie viele Stunden Lernzeit muss ich vor einer Prüfung einplanen?

Die genaue Anzahl ist individuell unterschiedlich und hängt von den Vorkenntnissen, der Komplexität des Themas, dem Umfang des Lehrplans, der Prüfungsdauer usw. ab. Für eine Semesterprüfung sollten jedoch 3–4 Stunden ausreichen.

Wann ist die beste Zeit, um für eine Prüfung zu lernen?

Zum Glück gibt es auf diese Frage keine allgemeingültige Antwort. Lernen Sie, wenn Sie sich am produktivsten und konzentriertesten fühlen – Ihr Gehirn kann in diesen Kernzeiten Informationen effizienter aufnehmen und verarbeiten.

P.S.: Neuere Forschungen haben die Theorie widerlegt, dass Frühaufsteher tendenziell „produktiver“ sind als Nachteulen. Hurra!

Welche Lerntipps kann ich nutzen, um bessere Noten zu bekommen?

Es gibt unzählige Tipps für effektiveres Lernen. Hier sind einige unserer Favoriten:

  • Nutzen Sie aktive Lerntechniken: Aktive Lerntechniken gelten seit einiger Zeit als wirkungsvoller als passives Lernen. Es gibt eine große Auswahl an Tools und Tricks – Karteikarten (Link zu SD-Karteikarten hier), das Unterrichten des Lernstoffs vor einem imaginären Publikum oder einem Freund (Schützling-Effekt), Quizze und Lernhilfen sowie die Nutzung von verteiltem Lernen, um in mehreren Sitzungen statt in einer einzigen zu lernen.
  • Schaffen Sie sich einen Lernraum: Schaffen oder wählen Sie einen Ort, an dem Sie ausschließlich lernen – sei es ein Schreibtisch, eine Parkbank oder eine Ecke in der Bibliothek. Das hilft dem Gehirn, den Ort mit dem Lernen zu assoziieren. Sie werden feststellen, dass Sie weniger abgelenkt, konzentrierter und schneller lernen!
  • Lernen in der Gruppe: gemeinschaftliches Lernen funktioniert aus gutem Grund. Es ist eine Form des aktiven Lernens und fördert die langfristige Speicherung von Informationen.
  • Minimieren Sie Ablenkungen: Täuschend einfach, aber es funktioniert. Wir sind mehr denn je an unsere Handys gefesselt, und das aus gutem Grund. Sperren Sie Ihre Social-Media-Apps während des Lernens, und Ihre Konzentration steigt sofort.

Ich lerne viel, vergesse aber auch viel. Wie kann ich das beheben?

Der beste Weg, um nicht zu vergessen, was man gelernt hat, ist, es immer wieder zu wiederholen.

Wenn man etwas zum ersten Mal lernt, ist die Wahrscheinlichkeit am größten, es ohne Wiederholung zu vergessen. Die Ebbinghaus-Vergessenskurve erklärt dies als einen anfänglichen schnellen Rückgang des Gedächtnisses, der sich mit der Zeit verlangsamt.

Ein durchschnittlicher Lerner vergisst etwa 50 % der neuen Informationen in der ersten Stunde, 70 % am ersten Tag und 90 % innerhalb einer Woche.

Ebbinghaus Forgetting Curve

Quelle: ResearchGate

Eine relativ einfache Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist das Anfertigen von Notizen. Schauen Sie sich diese in der ersten Woche jeden Tag an, auch wenn es nur fünf Minuten sind! Sie werden einen deutlichen Unterschied in der Art und Weise feststellen, wie Sie sich Informationen merken.

Welche Lernhilfen kann ich nutzen, um besser zu lernen?

Gute Frage! Hier sind einige Studydrive-Favoriten:

  • Notion – Einfach, intuitiv und mit erstklassigen Organisationsfunktionen.
  • Miro – Perfekt für visuelle Denker! Mit zahlreichen integrierten Vorlagen für verschiedene Lernphasen.
  • Grammarly – Einfaches Bearbeiten.
  • YouTube – Super effektiv zum Verdeutlichen komplexer Konzepte und zum Ausräumen allgemeiner Zweifel.
  • TED Talks – Manchmal lernt man einfach leichter von einem Redner.

Irgendwelche Tipps zur Last-Minute-Prüfungsvorbereitung?

Wenn es um die kurzfristige Prüfungsvorbereitung geht, sind Karteikarten dein bester Freund. Erstelle mit einem Online-Tool so viele Lernkarten, wie du möchtest, und wiederhole gründlich!

Farbkodierungen können beim Wiederholen von Notizen eine große Hilfe sein – besonders, wenn du visuell lernst. Du kannst dich auch von einem Freund oder Familienmitglied abfragen lassen, um das aktive Erinnern zu fördern.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Alte Prüfungslösungen: Sieh dir unbedingt die alten Klausuren aus deinem Kurs an. So bereitest du dich am besten auf die kommende Prüfung vor. Wenn du nicht sicher bist, wie du darauf zugreifen kannst, schau, ob du sie auf Studydrive findest (und lade deine eigenen Prüfungslösungen für die nächste Generation hoch).

Lass dir Zeit: Überlege dir im Voraus, wie viel Zeit du für die Prüfungsvorbereitung aufwenden wirst. Viele Studierende planen nicht genügend Zeit ein und geraten in dem Moment in Stress, in dem es am wichtigsten ist, nicht so gestresst zu sein.

Wiederholen, wiederholen, wiederholen: Wiederhole alles, was auch nur annähernd wiederholenswert ist. Berechnungen sollten mindestens einmal wiederholt werden, ebenso wie alle Themen, die auswendig gelernt werden müssen.

Kenne deine Notizen: Gehe deine Vorlesungsmitschriften durch, um zu prüfen, ob der Dozent bestimmte Themen oder Probleme hervorgehoben hat. Diese könnten für deine Prüfung relevant sein.

Karteikarten sind deine Freunde: Nutze Karteikarten beim Lernen, insbesondere zur Vorbereitung auf Prüfungen mit vielen Definitionen, Beispielen, Formeln usw. Lernen mit Karteikarten ist nachweislich eine der besten Methoden zum Auswendiglernen.

Genügend Schlaf: Schlafe mindestens 8 Stunden pro Nacht, damit dein Gehirn alles Gelernte gut verarbeiten kann. Schlaf verbessert außerdem deine Reaktionszeit und Konzentration und ist daher ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Lernroutine.


Auf Studydrive findest du allerlei nützliche Lernmaterialien von deinen Kommilitonen! Karteikarten, Prüfungslösungen, Vorlesungs- und Übungsmitschriften... wir haben alles!

 

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