Die beste Prüfungsvorbereitung

Die beste Prüfungsvorbereitung

Wer kennt es nicht: Die Prüfungsphase steht bevor und man ist gestresst, hat keinen Bock und zerbricht sich den Kopf, wie man das alles lernen kann und nebenbei noch leben soll. Aber keine Sorge, denn es gibt Tipps und Tricks, wie man effektiv für seine Prüfungen lernen kann und trotzdem noch ruhige und entspannte Momente genießen kann.

 

Tipp 1: Sichtung des Lernstoffs (2 Monate vorher)

 

Zwei Monate vor der Prüfung solltest du dich bereits um die nötigen Lernmaterialien kümmern. In den Bibliotheken der Universität hast du meistens eher schlechte Karten, denn dort sind nicht genug Exemplare für alle Student:innen hinterlegt. Daher solltest du dich schon früh darum bemühen, dass dir die Literatur zur Verfügung steht. Du kannst dir die Bücher auch oft in der Bücherei vormerken oder reservieren. So kannst du unnötigen Stress vermeiden, da du die Literatur sicher hast. Ebenso bietet sich die Möglichkeit, für wenig Geld bereits benutzte Bücher zu kaufen. Und last but not least: Um es am Ende einfacher zu haben, solltest du deine Unterlagen von Anfang an ordnen und sortieren. So behältst du den Überblick über den Lernstoff am besten.

 

Tipp 2: Sichtung der Prüfungsunterlagen

 

Abgesehen von der Literatur sind natürlich auch deine Mitschriften essentiell. Gute Mitschriften schon während des Semesters sind super wichtig, so sparst du am Ende Unmengen an Zeit, da du nicht mehr viel nacharbeiten musst. Es schadet auch nicht, die eigenen Mitschriften mit denen von Kommiliton:innen zu vergleichen, um sicher zu gehen, dass du keine Inhalte für die Prüfungsvorbereitung vergessen hast oder inhaltliche Fehler aufgetreten sind. Ebenso kannst du auch hier bei Studydrive nach deinen Kursen suchen und nach Unterlagen von anderen Studierenden schauen. Bei Fragen kannst du dann auch direkt in der Gruppe nachfragen und dich mit anderen austauschen.

 

Tipp 3: Den eigenen Lerntyp kennen

 

Es gibt vier verschiedene Lerntypen. Am effektivsten lernst du, wenn du deinen eigenen Lerntypen kennst!

1. Der auditive Lerntyp

Personen dieses Lerntyps behalten Informationen am besten, wenn sie diese hören. Wenn du ein auditiver Lerntyp bist, dann hörst du wahrscheinlich gerne Hörbücher und kannst dich besonders gut an bereits vergangene Vorträge erinnern. Auch Vokabeln kannst du dir am besten merken, wenn du sie laut vor aufsagst. Kleiner Tipp: Beim Lernen kann es sehr hilfreich sein, sich aufzunehmen und die Audiodatei später immer wieder zu hören. Ebenso hilft es auch, die zu lernenden Informationen laut vorzulesen oder sie jemandem zu präsentieren.

2. Der visuelle Lerntyp

Personen mit diesem Lerntyp können Informationen am besten verarbeiten, wenn sie etwas selbst sehen oder lesen. Wenn du dir Schaubilder oder Tabellen leicht einprägen kannst, zählst du wahrscheinlich zu den visuellen Lerntypen. Schrifltiche Notizen zu deinen Unterlagen helfen dir dabei, dir Informationen gut einzuprägen. Lerntipp: Entwickel im Gedächtnis zu den Informationen Bilder und verwende diese als eine Art Eselsbrücke.

3. Der kommunikative Lerntyp

Personen des kommunikativen Lerntyps behalten Informationen am besten, wenn sie sich darüber mit anderen austauschen. Ob in Diskussionen, Gersprächen oder Vorträgen ist dabei dir überlassen. Ideal für die Prüfungsvorbereitung sind Lerngruppen, in denen du mit anderen sprichst und viele Fragen stellen kannst.

4. Der motorische Lerntyp

Dieser Lerntyp lernt durch Bewegung. Du bist ein motorischer Lerntyp, wenn du dich am liebsten beim Lernen bewegst, gerne Dinge selbst ausprobierst und experimentierst. Probier's doch mal mit Laufdiktaten, um den Stoff gut zu behalten. Pro-Tipp: Statt nur auf und ab zu laufen, versuch doch mal, die Informationen auch durch Mimik und Gestik zu wiederholen.

 

Bei den 4 Lerntypen ist nicht immer eine klare Trennung erkennbar. Oftmals ist es sogar besser, wenn du verschiedene Lerntypen beziehungsweise verschiedene Lernmethoden der Lerntypen kombinierst und dich mit diesen auf eine Prüfung vorbereitest.

 

 

Tipp 4: Einen Lernplan erstellen (7 Wochen vorher)

 

Anhand der oben genannten Lerntipps solltest du dir einen Plan für deine Prüfungsvorbereitung erstellen. Am besten ist es, wenn du dir einen Wochenplan und einen Monatsplan erstellst. In diesem unterteilst du deine zu erledigenden Aufgaben und planst sie für dich individuell abgestimmt in deinen Alltag ein. Du solltest nicht jeden Tag ausschließlich für ein Fach lernen, sondern am besten verschiedene Fächer zu festgelegten Uhrzeiten mit Pausen dazwischen kombinieren. So kommst du nicht in Gefahr, für ein Fach zu wenig zu lernen und du bleibst aufmerksam, da das Lernen nicht eintönig bleibt, sondern immer wieder andere Themen behandelt. Wichtig ist es dabei, einen Puffer einzubauen, falls du den Plan nicht einhalten kannst. Und nicht zu vergessen: Leg Pausen ein! Die Abwechslung tut dir und deinem Kopf gut und du kannst wieder Kraft für die nächste Lern-Session tanken.

 

Tipp 5: Ruhe bewahren (1 Woche vorher)

 

Das Ende der Prüfungsvorbereitung beginnt und die Prüfung rückt immer näher. Verfalle jetzt nicht in fanatisches Lernen, denn das Gehirn kann nicht pausenlos neue Inhalte aufnehmen. Wichtig ist, die Nerven zu behalten und dir auch weiterhin Pausen und Freizeit zu gönnen. Zwei Tage vor der Prüfung solltest du mit deinen Vorbereitungen fertig sein.

 

Tipp 6: Entspannen und Pause machen (1 Tag vorher)

 

Einen Tag vor der Prüfung ist es wichtig, dass du nichts Neues mehr lernst, sondern dich auf die bestehenden Unterlagen konzentrierst und diese noch einmal durchgehst. Am Abend solltest du nicht allzu lange machen und die Unterlagen zur Seite legen. Wichtig ist es nun, sich zu entspannen und einen ruhigen Abend zu genießen. Geh früh genug ins Bett, um genügend Schlaf zu bekommen.

 

Tipp 7: Tag der Prüfung

 

Nun ist er gekommen, der Tag der Prüfung. Steh rechtzeitig auf, sodass du morgens nicht in Stress verfällst. Das Frühstück sollte eher etwas leichtes sein. Manchen hilft es, morgens noch mal fix einen Blick in die Unterlagen zu werfen. Plane für deinen Weg zur Uni ein wenig mehr Zeit ein als üblich und vergiss deinen Studienausweis nicht, damit du auch zur Prüfung antreten kannst.

 

Tipp 8: Während der Prüfung

 

Der letzte Tipp zur Prüfungsvorbereitung: Lies dir die Aufgabenstellungen aufmerksam durch. Wenn du an einer Aufgabe hängen bleibst, überspring diese zunächst und widme dich einer anderen. Kleine Snacks und Getränke können in der Prüfung sehr hilfreich sein und dir bei der Konzentration helfen. Solltest du ein Blackout haben, atme mehrmals tief ein und aus und versuch, deine Gedanken zu sortieren.