Nachhaltigkeitstipps für dein Studium

Inhaltsübersicht
- Auf Weg zur Universität bzw. zum Studentenjob
- In der Wohnung
- Studieren und Lernen
- Apps und Internetseiten für gebrauchte Gegenstände
- Inhalte
Viele Studierende interessieren sich immer mehr für das Thema Nachhaltigkeit. Dadurch können sie ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren und gleichzeitig Geld sparen.
Generelle Tipps
Gebrauchsgegenstände, Möbel, Elektrogeräte und vieles mehr können mittlerweile sehr einfach gebraucht erworben werden. Dadurch schenkt man den Dingen nicht nur ein neues Zuhause, sondern verhindert gleichzeitig, dass gebrauchte, aber funktionsfähige Geräte weggeworfen werden und spart obendrauf noch Geld. Auch Lebensmittel können nachhaltig in Unverpacktläden gekauft oder sogar getauscht werden. Mehr dazu findest du unter dem Punkt „Lebensmittel“.
Auf dem Weg zur Universität bzw. zum Studentenjob
Öffentliche Verkehrsmittel
Autos sind in den meisten Großstädten nicht unbedingt nötig. Durch das verzichten auf ein Auto können so nicht nur erhebliche Kosten (Treibstoff, Versicherung, Wartung, Reparatur, usw.) gespart werden, sondern auch die Umwelt wird geschont. Die Alternative sind öffentliche Verkehrsmittel. Hier werden in den meisten Städten auch spezielle Studententickets anbieten, welche deutlich Preisgünstiger sind als herkömmliche Jahrestickets.
Essen und Getränke
Auf dem Weg zur Uni noch schnell zum Bäcker? Viele sehen das als super Lösung, um sich morgens Essen und Getränke für den Tag zu besorgen. Auf Dauer ist das allerdings sehr teuer und es entsteht eine Menge umweltschädlicher Verpackungsmüll. Um sich vor Augen zu führen, wie viel das tatsächlich ist, könntest du eine Woche lang deinen Müll sammeln, der durch solche Verpackungen angesammelt wird. Du wirst überrascht sein, wie viel das tatsächlich ist! Eine einfache Lösung dafür ist, dir dein Brötchen in der Früh selbst zu schmieren. Ein guter Nebeneffekt: man weiß ganz genau was drinnen ist, und kann je nach belieben variieren. Als wiederverwertbare Transportboxen eignen sich welche aus Aluminium sehr gut, auch hier sollte man auf die Plastikalternative verzichten, außer man besitzt diese bereits.
In der Wohnung
Strom
Was viele nicht wissen: den Stromanbieter zu wechseln, ist in wenigen Minuten geschehen und kann einen großen Unterschied machen. Ökostrom wird beispielsweise aus umweltfreundlichen erneuerbaren Energiequellen wie Windkraftanlagen, Biogasspeicher, Photovoltaikanlagen oder Wasserkraftwerken, gewonnen. Dabei geht es vor allem um die Förderung von Investitionen in Alternativenergiequellen.
Möbel
Wenn eine Wohnung neu eingerichtet werden muss, sollte man sich zuerst in seinen alten vier Wänden umschauen, da sind meistens noch super erhaltene Sachen dabei, die problemlos mitgenommen werden können. Vielleicht haben Familie oder Freunde noch eine alte Vintage-Kommode herumstehen, welche ein neues Zuhause sucht? Fragen lohnt sich! Auch auf dem Sperrmüll kann man wahre Schätze finden und das beste daran ist, dass sie vollkommen kostenlos sind. Wem das zu kompliziert ist, der kann sich auch auf Flohmärkten oder Flohmarktapps umsehen. Mittlerweile gibt es sogar eigene Secondhandläden für Möbel. Hier ist fast für jeden Geschmack etwas dabei und obendrein sind sie meistens Stücke alt oder besonders, so hat man mit Glück ein schönes Einzelstück in seiner Wohnung stehen.
Lebensmittel
Auch für Lebensmittel gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie man nachhaltig und fair einkaufen kann. Am besten eigenen sich Wochenmärkte, auf denen regionale Landwirte und Produzenten ihre Ernten anbieten und dabei häufig günstiger sind als der Supermarkt. Zusätzlich unterstützt man hiermit den regionalen Handel und es werden keine Lebensmittel verschwendet, da nur die Mengen gekauft werden kann, die auch wirklich benötigt wird.
Sogenannte „Unverpackt-Läden“ sind in den letzten Jahren immer bekannter geworden. Hier werden Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Mehl, Öl, Trockenfrüchte und vieles mehr ohne Verpackungen verkauft, das heißt die Produkte werden in mitgebrachte Behälter abgefüllt und es wird nur der Preis für die Nahrungsmittel selbst bezahlt. Dadurch wird enorm viel Plastik und gleichzeitig Müll gespart. Der Unverpacktladen erhält die Produkte meist in Großverpackungen aus Papier, Glasbehältern oder Edelstahlfässern.
Eine andere Möglichkeit sind Läden die Lebensmittel „retten“. Diese sind mittlerweile in fast jeder größeren Stadt vertreten und verkaufen Nahrungsmittel, die außer der Norm sind, und im Supermarkt nicht gekauft werden würden. Das sind zum Beispiel Bananen, die nicht krumm genug sind, Äpfel, die schon etwas bräunlich sind, Joghurt, was in den nächsten Tagen abläuft oder Produkte, die schlicht und einfach eine neue Verpackung bekommen haben und so im Regal ausgetauscht werden müssen. Es handelt sich aber ausschließlich um essbare Lebensmittel, keines der verkauften Produkte ist ungenießbar.
Studieren und Lernen
Büromaterial
Bamboo ist eine super Alternative, für alle, die gerne handschriftliche Notizen machen, diese aber gerne am PC oder Laptop speichern oder bearbeiten würden. Es handelt sich um eine Art foliertes Notebook, welches mit einem wasserlöslichen Stift beschrieben wird. Die einzelnen Seiten können mit der passenden App eingescannt werden. Das ist nicht nur ressourcensparend, sondern auch praktisch!
Fachbücher und Skripten
Universitätslektüren sind meistens sehr teuer und machen einen großen Teil der Ausgaben eines Studenten aus. Es gibt einige Alternativen, um diese günstiger und nachhaltiger zu bekommen. Viele Universitäten bieten Tausch- oder Bücherbörsen an, wo Studenten ihre Lernmaterialien abgeben können, und benachrichtigt werden, wenn etwas verkauft wurde und den Preis dafür dann erhalten.
Viele Studenten bieten ihre Bücher auch in Facebook-Gruppen oder auf Flohmarktapps an. Auch hier können gute Schnäppchen geschossen werden. Ein Vorteil ist hier, dass viele Bücher nicht lange gebraucht werden, und so im Anschluss direkt weiterverkauft werden können.
Nicht alle Bücher müssen daher immer direkt gekauft werden. Das macht manchmal zwar Sinn, gerade wenn sie länger gebraucht oder später nochmal verwendet werden, oder du Notizen in dem Buch machen willst. Du solltest dir also immer selber die Frage stellen, ob du das Buch tatsächlich noch brauchen wirst oder du es auch für eine kurze Zeit aus der Uni Bibliothek ausleihen könntest.
Elektroartikel
Laptops und Tablets sind ein wichtiger Begleiter im Studium. Als Student kann man davon profitieren, dass einige Benutzer immer das neueste Modell haben möchten, und ihr „altes“, aber noch gebrauchsfähiges Gerät verkaufen. Wenn diese Elektroartikel auf Onlineseiten erworben werden, werden sie, bevor sie online gestellt werden, gründlich geprüft und in der Beschreibung werden kleine Mängel wie z.B. Kratzer oder eine Akkuschwäche, vermerkt. Meistens kann man das Gerät innerhalb einer bestimmten Frist zurücksenden, falls es nicht den Erwartungen entspricht.
Apps und Internetseiten für gebrauchte Gegenstände
Vinted
Auf der Plattform Vinted werden Kleiderkreisel und Mamikreisel zu einer neuen Plattform zusammengeführt. Hier können alte Kleidung und Schuhe einfach verkauft und gekauft werden. Dadurch bekommen die “benutzen”Sachen ein neues Zuhause und können weiterhin verwendet werden. Die Anführungszeichen deshalb, weil die meisten viele Kleidungsgegenstände besitzen, die noch nie oder ein, zwei Mal getragen wurden, aber doch nicht so gut gefallen bzw. passen. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft und statt seine aussortierten Stücke wegzuwerfen, ist Vinted eine gute Möglichkeit, sie gewinnbringend loszuwerden.
Ebay
Wer nicht so gerne Flohmärkte besucht, kann sein Glück auf Online-Flohmärkten versuchen. Hier können nicht nur Kleidung, Geschenke, Bücher oder Möbel gekauft werden, sondern auch Elektroartikel oder Alltagsgegenstände. Also prinzipiell alles, was man brauchen kann. Auch eigene Gegenstände können so ganz einfach verkauft werden.
Medimops
Diese Seite ist vor allem für Studenten interessant, da hier kostengünstig Skripten, Bücher und andere Lektüre erworben werden können. Wer seine eigene Literatur loswerden möchte, kann auch die Partnerseite „Momox“ nutzen, bei der man per Barcode die Bücher einscannt, den Preis angezeigt bekommt und anschließend alle zu verkaufenden Artikel in einer Versandbox an das Unternehmen sendet. Vorteil dabei ist, man muss nicht alle Bücher einzeln verkaufen und warten, bis jemand Interesse hat, sondern man bekommt direkt den Gesamtbetrag angezeigt und erhält ihn einige Tage nach Ankunft und Prüfung, auf das angegebene Konto überwiesen.
Podcast über Nachhaltigkeit im Studium
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