Konzern oder Kanzlei?

 Konzern oder Kanzlei?

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Jurastudium und dann? Eine Frage, die du dir nicht erst nach mindestens sieben Jahren Studium stellen solltest, sondern bereits währenddessen, wenn beispielsweise die Wahlstation ansteht. Warum es sich lohnt, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und frühzeitig Erfahrungen zu sammeln, erfährst du von Dominique.

 

Vibecheck: Unternehmensrecht

Dominique ist 29, Volljuristin – genauer gesagt Syndikusrechtsanwältin - und arbeitet nicht in einer Kanzlei. Warum das so ist und weshalb sie diesen Weg empfehlen kann, erklärt sie in dieser Podcast-Folge.

 

 

Heute schätzt sie es sehr, während einer Wahlstation den Schritt gewagt zu haben, in die Unternehmenswelt zu schnuppern. “Im Studium hat man in der Regel keine Berührungspunkte mit klassischen Unternehmen. Man lernt klassische Berufsbilder kennen: Richteramt, Staatsanwaltschaft, Anwaltschaft etc.”

 

Kanzlei oder Konzern – worin liegt der Unterschied?

 

In a nutshell:

  1. Als Unternehmensjurist:in bist du eher Generalist:in statt Spezialist:in. Du musst dich in unterschiedliche Sachverhalte und Anfragen aus dem Unternehmen reindenken, verschiedenen Fachbereichen gerecht werden und Lösungen finden.

  2. Ein weiterer Unterschied ist, dass du als Unternehmensjurist:in oft projektbasiert arbeitest. Hier verlässt du die Komfortzone Jura-Umfeld und arbeitest mit unterschiedlichen Bereichen zusammen. Die Aufgaben hier sind wirklich vieeelfältig. Kein Tag ist wie der andere. Du beantwortest basically spannende Rechtsfragen im Unternehmenskontext. Dominique ist beispielsweise im Team für internationales Recht tätig.

  3. Ein Unterschied, den Dominique als großen Vorteil betont, sind die regulierten Arbeitszeiten. Statt einer 60-Stunden-Woche in der Kanzlei achtet die ERGO darauf, dass der Ausgleich zwischen Job und Privatleben passt und es einen fairen Überstundenausgleich gibt. Could be worse.

 

...oder doch lieber Kanzlei?

 

“Zugegebener Weise ist es bei ERGO schon fast wie in einer Kanzlei”, lacht Dominique. Mit rund 120 Jurist:innen in der Rechtsabteilung muss sie den Kanzlei-Vibe nicht missen. Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten, die der Konzern zu bieten hat, waren für Dominique außerdem ein wesentlicher Punkt, um zu bleiben. “Man kann in vielen Bereichen seinen Weg gehen, sich engagieren oder sich in vielfältigen Netzwerken wie women@ergo gegenseitig fördern.”

Stichwort Vielfältigkeit. Dominique berichtet davon, dass sie überrascht war, wie vielfältig, modern und fortschrittlich die Versicherungsbranche überhaupt ist. “Ohne die praktischen Erfahrungen hätte ich nicht gewusst, dass Versicherung ihrem Ruf schon lange nicht mehr gerecht wird”, berichtet Dominique im Podcast-Interview.

 

Dominique von ERGO

 

Was denn nun?

 

Als Tipp, um sich zwischen klassischen Jura-Berufen und der Unternehmenswelt zu entscheiden, teilt Dominique: “Nutzt eure Wahlstation, um Erfahrungen zu sammeln und juristische Berufe besser kennen zu lernen. Nur so könnt ihr ausschließen, was euch keinen Spaß machen wird nach dem Abschluss.” Als studentische Hilfskraft zu starten, kann auch eine Möglichkeit sein, um sich neuen Wegen anzunähern.

 

Apropos nach der Uni: Dominique gefiel die Wahlstation in der Unternehmeswelt so gut, dass sie hier ihren Berufseinstieg in diesem Bereich wagte. Du hast auch Bock? Dann schau dir hier freie Stellen für deine Wahlstation oder den Berufseinstieg bei ERGO an:

 

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Oder doch erst einmal ganze Podcast Folge anhören? Dann hier entlang:

 

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