Money Management

Money Management

Inhaltsübersicht

Ein wichtiges Thema für jeden Studierenden ist Money Management und Geld sparen. Trotzdem wissen viele nicht, wie sie das meistern sollen bzw. beschäftigen sich erst gar nicht mit dem Thema. Es ist wichtig für seine Zukunft vorzusorgen und im besten Fall im Alter aus finanziellen Gründen nicht zurückstecken zu müssen.

Basic Money Management

Geld sparen fängt schon beim Ausgeben an. Deshalb sollten Ausgaben von dir genau getrackt werden, um einen genauen Überblick darüber zu bekommen wo das meiste Geld hinfließt, und wo Potential zum Einsparen ist.

Art der Einrichtung

Datum Text Einnahmen Ausgaben
05.01.21 Unibücher 150,95
10.01.21 Wocheneinkauf 80,50
15.01.21 Gehalt 445,8
16.01.21 Essen bestellt 21,15
20.01.21 Wocheneinkauf 50,95
25.01.21 Babysitting 20
30.01.21 Wocheneinkauf 45,80
Summe 465,80 348,35
Ergebnis 117,45

Abbildung 1 zeigt eine Geldtrackertabelle. Alternativ können auch eigene Money-Tracking-Apps oder ein Notizbuch verwendet werden. Hier ist es wichtig wirklich jede noch so kleine Ausgabe sowie auch Einnahme genauestens zu dokumentieren. Am Ende des Monats hat man so einen Überblick, wo das ganze Geld geblieben ist.

Besonders kostspielig sind monatliche Abos von Streaming Anbietern, Zeitschriften oder auch Fitnessstudios. Einzeln sind diese meisten relativ erschwinglich aber in der Summe eine größere Ausgabenquelle. Dabei sollte man sich überlegen, ob man das einzelne Abonnement wirklich benötigt oder ob man es schon länger nicht mehr (sinnvoll) nutzt und das Geld besser sparen könnte. Vor allem Fitnessstudios haben eine hohe Anzahl an Mitgliedern, am Ende gibt es jedoch viele, die monatlich ihren Betrag bezahlen, aber das Angebot nicht nutzen. Da muss man sich überlegen, ob man den Sport nicht doch lieber nach Hause verlegt und stattdessen in Hanteln, Fitnessmatten und Laufschuhe investiert. Davon hat man langfristig einen Nutzen, wodurch die Ausgabe auch sinnvoll ist, denn auf Sport generell solltest du nicht verzichten müssen.

Spontankäufe sollten dringend vermieden werden. Eine angemessene Überlegungsfrist ist vor allem bei höherpreisigen Anschaffungen essenziell. Als gute Faustregel gilt, wenn man sich den Gegenstand in diesem Moment nicht dreimal leisten kann, sollte man den Kauf lieber sein lassen.

Auch dürfen kleine Ausgaben nicht vergessen werden, da sich auch hier schnell ein hoher Betrag anstaut, ohne, dass man es bemerkt. Einkäufe an der Tankstelle sind ein gutes Beispiel dafür. Angenommen es werden zweimal wöchentlich 8,50 Euro für Süßigkeiten oder Getränke ausgegeben so sind das 17 Euro pro Woche, 68 Euro monatlich und in einem Jahr schon 816 Euro. Zur Veranschaulichung: 8,50 Euro sind zum Beispiel 0,5 l Eistee, eine Packung Stapelchips, eine Dose Kaugummis und ein Schokoriegel. Erscheint nicht viel, aber hochgerechnet ist das Ergebnis von minus 816 Euro sehr beachtlich!

Ein Tipp:

Es gibt viele Dinge, die Second hand erworben werden können. Das hat nicht nur den Effekt, dass man sich eine Menge Geld sparen kann, sondern auch der Umwelt einen Gefallen tut, da einem Gegenstand ein neues Leben geschenkt wird, der sonst weggeworfen werden würde. Das gilt für Möbel, Kleidung und sogar Bücher. Es gibt eigene Seiten, die gebrauchte Bücher ankaufen und auch wieder verkaufen. Das kann man sich gut zu Nutzen machen, da man Bücher, die man nicht mehr lesen würde oder nicht möchte zu Geld machen kann und gleichzeitig Platz spart. Ist man auf der Suche nach einem neuen Buch, kann man auf der Seite stöbern und spart bis zu 80 % des Einkaufspreises.

Hier findest du einen spannenden Podcast zum Thema Das 4-Töpfe - Prinzip-Geldmanagement ganz einfach

Sparregeln

Eine generelle Faustregel ist, dass man mindestens ein Jahresnettogehalt angespart haben sollte. Bei einem monatlichen Nettogehalt von 1.700 Euro sind das beispielsweise 20.400 Euro. Das ist nicht für alle Altersklassen anwendbar. Für Studenten wird meist das verdiente Geld für Miete, Essen, Unibücher und so weiter gebraucht.

Sparkonto, Bausparverträge und Co.

Ein Sparkonto, welches im Idealfall mit dem eigenen Konto verbunden ist und monatlich einen bestimmten Betrag anspart ist sehr hilfreich, um das Geld nicht auszugeben. Bausparverträge sind leider nicht mehr allzu rentabel, da am Ende für eine mittlere Laufzeit von ungefähr 6 Jahren ein sehr geringen Betrag als Zinsen anfällt. Es handelt sich im meisten Fall um einen zweistelligen Betrag, deshalb ist es nicht sinnvoll einen Bausparer als Vermögensvermehrung zu verwenden. Möchte man sein Geld anlegen, um es später zur Verfügung zu haben und nicht ausgeben zu können, ist das durchaus zielführend.

Sparmöglichkeiten für Studenten

Theoretisch ist das Konzept hinter dem Sparen relativ einfach. Mehr Geld verdienen, als man ausgibt. Besonders für Studenten ist das nicht immer einfach. Wenn man kein Geld mehr einsparen kann, dann muss man die Einkommensseite beleuchten und versuchen mehr zu verdienen. Das ist zeitlich nicht immer möglich, trotzdem gibt es sehr viele Möglichkeiten um mit vergleichsweise wenig Zeitaufwand, das Einkommen zu erhöhen.

Nebenbei Geld verdienen für Studenten

Texte schreiben

Online gibt es viele Anbieter, die immer wieder Texter suchen. Vorteil dabei ist, man ist relativ flexibel in der Zeiteinteilung und entscheidet selbst, wie viele Texte man schreiben möchte. Ein Nachteil ist, dass es viele Anbieter gibt, die im Vergleich zu anderen weniger bezahlen. Wenn man sich einen guten Anbieter sucht und sich gut über die Vergütung informiert, ist das ein super Minijob, auch um über neue Themen zu lernen und gleichzeitig seinen Horizont erweitern zu können.

An Umfragen teilnehmen

Viele Onlineseiten bieten im Gegenzug zu der Teilnahme an Umfragen als Vergütung eine Auswahl an Gutscheinen an, die vom Studenten dann selbst ausgewählt werden können. Hier muss man gut abwägen, ob der Aufwand gerechtfertigt ist, generell ist ein Gutschein aber eine gute Möglichkeit, um Geld einzusparen.

Studydrive

Ein weiteres Beispiel für einen Minijob im Internet ist Studydrive. Dieser ist allerdings nur für Studenten sinnvoll, da Lernmaterialien wie Zusammenfassungen oder Lösungen von Skripten und Büchern, Mitschriften aus Vorlesungen, Altklausuren, Lernzettel, Karteikarten usw. für und von Kommilitonen hochgeladen werden. Das ist besonders praktisch, da kein besonders großer Arbeitsaufwand entsteht, außer die Lernmaterialien hochzuladen.

Onlinetutor

Gerade in Zeiten von Corona sind Nachhilfelehrer, die online mit ihren Schülerinnen und Schülern arbeiten besonders gefragt. Das ist für beide Seiten praktisch, da in diesen Zeiten der persönliche Kontakt nicht gegeben ist, nur eben über Zoom, Skype oder ähnliches und es auch zeitsparend ist, da man ortsunabhängig arbeitet und nicht erst zu einem Treffpunkt fahren muss. Auch hier gibt es eigene Seiten, die Studenten und Schüler zusammenführt und so einen Schnittpunkt für Lehrende und Nachhilfeschülern entsteht. So findet man einerseits schneller Kunden, und in den meisten Fällen einen Ansprechpartner, der die Bezahlung und Abwicklung regelt und im Streitfall zur Hilfe steht. Nachhilfestunden sind relativ teuer und für den Nachhilfelehrer ziemlich lukrativ. Es ist aber jedenfalls wichtig, dass man sich in dem zu unterrichtenden Inhalten sehr gut auskennt und diese auch gut vermitteln kann.


Studydrive - Dein Begleiter im Studium

Mit Studydrive bist du im Studium immer bestens gewappnet! Tausche dich mit anderen Studierenden aus, bekomme Hilfe auf Augenhöhe für offene Fragen, verpasse nichts, was zwischen deinen Kommilitonen in den Kursen ausgetauscht wird und finde hilfreiches Lernmaterial.

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