Kommunikationswissenschaften studieren

Kommunikationswissenschaften studieren

Für Kommunikationswissenschaften gibt es derzeit circa 69 Studiengänge in Deutschland. In diesem Bachelor-Studiengang lernst du grundsätzlich erstmal alles über die Möglichkeiten der menschlichen Kommunikation. So wird nicht nur der direkte Informationsaustausch von Personen betrachtet, sondern auch die Kommunikation über die Massenmedien. Vielleicht kennst du aus dem Abitur noch das Zitat: „Du kannst nicht nicht kommunizieren.“ von Paul Watzlawick. Hier haben die meisten Schüler unteranderem das 5-Ohren Modell oder auch die 5 Axiome der Kommunikationstheorie kennengelernt.

Während des Studiums bildest du dir mit Hilfe kommunikationswissenschaftlichen Arbeits- und Analysemethoden und durch Einführungen in die unterschiedlichsten Kommunikationswege eine Basis. Danach wird das Studium in der Regel immer praktischer. Da du nicht nur mit klassischen Medien, sondern auch mit den aktuell gängigen Onlinemedien umgehen wirst, ist ein gewisses technische Verständnis und der Umgang mit Medien sehr hilfreich und sogar oft essentiell.

Das Studium beinhaltet meist auch sogenannte Praxismodule, in denen es vor allem zur Anwendung der erlernten Theorien und Methoden kommt. Während des Studiums kannst und solltest du gewisse Schwerpunkte setzen. Eine sinnvolle Schwerpunktsetzung wären die Bereiche der politischen und kulturellen Kommunikation oder auch der Unternehmenskommunikation.

Weitere Module im Studium sind häufig Kommunikationstheorien, die Medienstruktur, Kommunikationsgeschichte, Marketing, Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit und Publizistik. Nach dem Grundstudium spezialisierst du dich dann auf verschiedene Fachbereiche. Diese können je nach Universität abweichen, sollten aber die Bereiche Medienmanagement, Medienrecht und Medienwirtschaft abdecken. Das sind die gängigen Schwerpunktbereiche. Die Fachbereiche sind jedoch, wie in anderen Studiengängen auch, nicht immer strikt getrennt, sondern gehen ineinander über.

Die Regelstudienzeit für Kommunikationswissenschaften (Bachelor of Arts) beträgt 6 Semester. Oftmals ist auch ein Praktikum Teil des Pflichtteils des Studiums. Dieses soll dir den späteren Einstieg in das Berufsleben erleichtern und dich bereits darauf vorbereiten, indem du auch hier bereits lernst dein Wissen praktisch anzuwenden.

Was sind die Voraussetzungen des Kommunikationswissenschaften-Studiums?

Die Voraussetzungen der Studienzulassung können je nach Universität leicht schwanken. In der Regel gibt es aber einen NC (Numerus Clausus) als Zugangsbeschränkung. Dieser ist von Universität zu Universität unterschiedlich hoch - und liegt aktuell zwischen 1,4 und 2,8. Aber auch ohne Abitur kannst du Kommunikationswissenschaften studieren. So kannst du den Hochschulzugang über berufliche Qualifikationen erwerben, beispielsweise über einen Meister Titel oder eine ähnliche Qualifikation aus der Praxis. Mit diesem Nachweis kannst du dich dann bei einigen Universitäten bewerben und einschreiben lassen.

Passt das Studium zu mir?

Wenn du über analytische Fähigkeiten verfügst, sprachbegabt bist und über kulturelles Interesse verfügst, bist du hier richtig. Weitere nützliche Fähigkeiten sind außerdem ein gewisses Technikverständnis und der damit verbundenen Umgang mit den verschiedenen Kommunikationskanälen.

was kommt nach dem Studium Kommunikationswissenschaften

Kommunikation ist für jedes Unternehmen wichtig. Berufliche Möglichkeiten sind daher vielfältig. Man kann sie aber allgemein in einige Bestandteile gliedern:

Social-Media-Manager:

Als Social-Media-Manager bist du, wie es der Name schon verrät zuständig für die Entwicklung von Kommunikationsstrategien im Unternehmen, sowie für das Verfassen verschiedener Beiträge und das Betreuen verschiedener Plattformen und das analysieren von Wirkungszusammenhänge. Dabei stehst du im ständigen Kontakt mit den Kunden.

Marketing-Manager:

Als Marketing-Manager bist du für die Gestaltung der Produkte und den Preis zuständig und kontrollierst die Nachfrage und den Erfolg des Unternehmens (Businessschool Berlin, 2020).

Pressesprecher:

Als Pressesprecher bist du für die externe Kommunikation des Unternehmens zuständig. Interviews geben, Glaubwürdigkeit und Vertrauen vermitteln - das sind deine Aufgaben.

PR-Manager:

Als PR-Manager bist du für das möglichst positive Image des Unternehmens und damit auch für die Außenwahrnehmung dessen zuständig. Kampagnen, Konzepte und Maßnahmen in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist dein Gebiet.

Eventmanager:

Als Eventmanager organisierst und planst du Veranstaltungen. Design, Catering, Sponsorensuche, Budgetierung. Mit all diesen Themen wirst du dich dann auseinandersetzen. Für mehr Ideen und Informationen rund um das Berufsleben schaue doch mal auf die Internetseite der Businessschool Berlin:

https://www.businessschool-berlin.de/


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