Ernährungswissenschaften Studium

Ernährungswissenschaften Studium

Du überlegst, ein Studium der Ernährungswissenschaften zu beginnen? Wir geben dir einen Überblick über die wichtigsten Fakten bezüglich Aufbau, beruflichen Perspektiven und was du für das Studium mitbringen solltest, damit dir deine Entscheidung leichter fällt.

Inhaltsübersicht


Studieninhalte & Aufbau des Studiums

Im Studiengang der Ernährungswissenschaften beschäftigst du dich mit sämtlichen Aspekten, die mit der menschlichen Ernährung zu tun haben. Dazu zählt sowohl die Zusammensetzung verschiedener Lebensmittel wie auch deren Wirkung und Funktion, welche in Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme und -verwertung (Stoffwechsel) des Menschen stehen.

Ziel ist es, die Wirkungen und Funktionen verschiedener Inhaltsstoffe auf mögliche Auswirkungen körpereigener Regulationsmechanismen zu untersuchen, um die menschliche Gesundheit zu erhalten und bestmöglich zu unterstützen. Du wirst dich also zentral mit ernährungsphysiologischen Zusammenhängen der menschlichen Ernährung beschäftigen. Anders als in der Ökotrophologie ist das Studium der Ernährungswissenschaften mehr an die Lebensmittelchemie gebunden, ist aber dennoch davon abzugrenzen.

Zum Studium gehören drei Hauptteile:

Zum einen die bereits angesprochene Wirkungsweise und Funktionen verschiedener Lebensmittelinhaltsstoffe, die du in deinem Studium kennenlernen wirst und untersuchst.
Außerdem erlernst du als fachliche Grundlage ernährungsphysiologische Prozesse des menschlichen Organismus kennen, da diese Grundvoraussetzung für alle weiteren Kenntnisse und Untersuchungen sind.
Und drittens werden verschiedene Ernährungsformen und deren Mechanismen, aber auch deren Auswirkungen auf molekularer und zellulärer Ebene untersucht und bewertet.

Die grundsätzliche Kenntnis über Lebensmittel und ihre verschiedenen Inhaltsstoffe in Bezug auf deren Bedeutung für die Ernährung und den gesamten menschlichen Organismus ist also zentraler Inhalt des Studiums. Zu Beginn wirst du dabei, abhängig von deiner Universität, auch mit Studierenden der Fächer Ökotrophologie, Umweltmanagement oder Agrarwissenschaften zusammensitzen, da diese häufig die gleichen Basis-Module haben.

Zusätzlich im Studium eingebunden sind häufig betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Module, sowie Module, in denen du eine professionelle Beratung und Gesprächsführung kennen und anwenden lernst. Dies ist im Studium für Ernährungswissenschaften ein zentrales Know-How, weil es später im Beruf häufig genau um solche Dinge geht. So wirst du häufig Menschen oder Organisationen mit beratender Tätigkeit zur Seite stehen. Im Studium sollen außerdem ernährungswissenschaftliche Kenntnisse mit den Bereichen der Medizin, Public Health und Lebensmittelwissenschaften in Verbindung gebracht werden.

Die typischen Module sind dabei:

Länge des Studiums

Der Bachelorabschluss dauert in der Regelstudienzeit 6 Semester, das entspricht 3 Jahren. Grundsätzlich ist aber, wie in den meisten anderen Studiengängen auch, eine Verlängerung möglich. Nach dem Bachelorabschluss kannst du in den Ernährungswissenschaften außerdem ein Master-Studiengang besuchen. Auch hierfür ist je nach Universität ein bestimmter Numerus Clausus notwendig. Wenn du dich für ein Studium in den Ernährungswissenschaften interessierst und weitere Informationen dazu suchst, empfehlen wir dir die Internetseite Gesunheit-studieren. Hier werden dir detaillierte Informationen zum Studium selbst, aber auch zu den verschiedenen Hochschulen, deren Voraussetzungen und Studienmodelle Auskunft gegeben. Auch über Berufsaussichten und die Karriere nach dem Studium, sowie zum Gehalt und mögliche alternative Studiengänge werden hier angegeben.

Anforderungen & Bewerbungsverfahren

Grundsätzlich erfordert das Studium der Ernährungswissenschaft, aber vor allem auch der Beruf, in dem du dann später arbeiten wirst, hohe Flexibilität. Außerdem solltest du Interesse an naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen, ökonomischen und technologischen Fragestellungen mitbringen. Auch das Interesse, neue Methoden und Denkweisen kennenzulernen und kritisch zu hinterfragen ist ein wichtiger Teil des Studiums. Voraussetzung für ein Studium der Ernährungswissenschaften ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (Abitur) und teilweise ist die Studierendenanzahl durch einen Numerus Clausus (NC) beschränkt. Der NC lag in den letzten Jahren durchschnittlich bei 2,5. Grundsätzlich solltest du dich jedoch bei der jeweiligen Hochschule über spezielle Zulassungsvoraussetzungen informieren, da sie sich von Universität zu Universität unterscheiden.

Berufsperspektiven & Karrierechancen

Wenn du mit deinem Studium fertig bist, hast du mehrere Möglichkeiten des Berufseinstiegs. Viele AbsolventInnen werden als AnsprechpartnerInnen für jegliche Fragen rund um die Ernährung tätig sein. Beispielsweise als Vermittler zwischen den Bereichen Industrie, Lebensmittelrecht und Verbraucher, da hier ein besonders großes Spannungspotential besteht. Aber auch BeraterInnen in Schulen und anderen sozialen Einrichtungen sowie Unternehmen werden immer häufiger benötigt. Als mögliche Arbeitgeber kommen außerdem Krankenkassen, Behörden, Pflegeeinrichtungen und Kliniken in Frage.

Schaue doch mal auf unserem Job-Portal nach, um konkret Anforderungsprofile und Jobbeschreibungen für Tätigkeiten im Bereich der Ernährungswissenschaften zu finden.

Gehalt als Ernährungswissenschaftler

Dein zukünftiges Gehalt ist abhängig von mehreren Faktoren, wie deinem Abschluss aber auch dem Bundesland, in dem dein Arbeitgeber sitzt. Schaue in unseren
Gehaltsreport für Absolventen nach, mit wie viel Gehalt du rechnen kannst.
Du bist dir noch nicht sicher, ob Ernährungswissenschaften der richtige Studiengang für dich ist? Hör doch mal in unseren Podcast "Career to go" rein und lass dich von vielzähligen interessanten Werdegängen inspirieren.


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