Deutschlands Start-ups

Deutschlands Start-ups

Inhaltsübersicht

Deutschland gilt als das Land, in dem die meisten Start-Ups gegründet werden. Fast an jeder Ecke hört man heute das Wort “Start-up”. Aber was bedeutet das Wort eigentlich, wie wird man Jungunternehmer und was gilt es dabei zu beachten? Diese und andere Fragen wollen wir nun beantworten.

Was ist ein Start-Up?

Start-Up Unternehmen oder kurz Start-Up ist eine Unternehmensgründung mit einer innovativen Geschäftsidee, dessen ein hohes Wachstumspotenzial zugesagt wird. Der Begriff Start-Up ist wirtschaftsgeschichtlich relativ neu und wird daher noch als Trend Begriff gesehen. Der Begriff lässt sich aus dem englischen, to start up = „gründen, in Gang setzen“, ableiten.

Start-Up Unternehmen haben es in der Regel mit einem sehr neuen oder sogar noch nicht existierenden Markt zu tun und müssen daher erst ein funktionierendes und erfolgreiches Geschäftskonzept finden, entwickeln und etablieren. Da ein Start-Up ein junges Unternehmen ist, starten es in der Regel mit sehr wenig Eigenkapital. Deswegen gehen Start-Ups oft besondere Wege bei der Finanzierung, um auf dem Markt Fuß zu fassen und potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen.

Sobald die Start-Up Unternehmen dieses Geschäftskonzept etabliert haben, gelten sie allgemein nicht mehr als Start-Up, sondern als normales Unternehmen. Dennoch übernehmen einige Unternehmen, die ehemals ein Start-Up waren, einige erfolgreiche Ansätze des Start-Ups, wie Flexibilität, Innovationsfähigkeit, Modernität und die Struktur von flachen Hierarchien im Unternehmen. Oftmals Übernehmen diese Unternehmen auch bestehende Start-Ups durch Zukäufe.

Was braucht man für ein Start-Up Unternehmen und wie gründet man ein Start-Up, bzw. wie wird man Jungunternehmer?

Grundsätzlich braucht es für die Gründung eines Start-Ups drei Dinge: Eine gute Idee, Geld und ein starkes Team.

Mit einer guten Idee fängt es meistens an. Doch du solltest dich fragen, ob dich deine Idee so begeistert, dass du dafür bereit bist, auf dein Einkommen und deine freie Zeit zu verzichten? Wenn du diese Frage eindeutig mit ja beantworten kannst, solltest du dich außerdem deinem Team widmen. Hast du ein Team zur Verfügung, das sich in allen Dingen ergänzt und unterstützt und hält das Team auch in schweren Zeiten zusammen?

Denn eines solltest du immer im Blick behalten: Ein Start-Up zu gründen ist mit viel Fleiß, Mühe und Zeit verbunden. Wenn du auch ein starkes Team an deiner Seite hast, auf das du dich zu 100% verlassen kannst, solltest du dich einer letzten Frage widmen: Kannst du alle Ressourcen besorgen oder aufbringen, die für die Umsetzung und vor allem für den Erfolg notwendig sind? Als Ressourcen ist hier vor allem Kapital gemeint, welches du von Investoren beziehen könntest, aber natürlich auch Ressourcen, die für die Herstellung deines Produktes von Nöten sind.

Die Idee

Bevor du dich für dein eigenes Start-Up entscheidest, solltest du genau schauen, ob es nicht bereits ein ähnliches Start-Up oder Unternehmen gibt, die eine ähnliche Idee verfolgen und umsetzen. Wenn man richtig sucht, findet man oft ein Start-Up mit einer ähnlichen Idee und dann ist es wichtig, dass deine Idee sich von den bereits vorhandenen unterscheidet. Achte darauf, dass sich deine Idee besser verkaufen und etablieren lässt, indem du noch etwas Anderes, Neues zusätzlich hast. Hilfreich dabei ist auch, mit anderen Menschen über deine Ideen zu sprechen. Denn dann erkennt man häufig noch Bedarfe und Verbesserungsvorschläge, die deine Idee ein Stück weit perfekter machen.

Dein Team

Stell ein Team zusammen, welches nicht nur persönlich zu dir passt, sondern auch das Knowhow mitbringt, welches du für die Umsetzung benötigst. Dein Team sollte aus den Besten der Besten bestehen, um dein Start-Up auf die Spitze zu bringen. Sicherlich schafft man die Gründung auch alleine, doch es vor allem zu Beginn einfacher, noch ein bis zwei Mitgründer ins Boot zu holen.

Dein Team sollte einige grundlegende Kompetenzen abdecken: Ein Teammitglied sollte visionär sein, der es schafft, Geldgeber, aber auch Mitarbeiter immer wieder für die Sache begeistern zu können. Ein anderer sollte die verschiedenen Prozesse aufsetzen, die dafür sorgen, dass alle Schritte umgesetzt und eingehalten werden und das zur richtigen Zeit. Darüber hinaus benötigt dein Team natürlich auch noch den- oder diejenigen, die das Produkt herstellen bzw. bauen können, aber auch Designs entwerfen und das Marketing und den Vertrieb planen und verantworten.

All diese Fähigkeiten und Fertigkeiten sind oft nicht in einer Person zu finden. Deswegen ist es an dir, die richtigen Personen zu einem guten Team zusammen zu fügen.

Die Ressourcen

Grund Nummer eins, warum eine Gründung nicht zustande kommt, ist das Geld. Dabei ist die Gründung eines Start-Ups günstiger als man denkt.

Der Entwickler

Wenn du bei der Suche nach einem Entwickler bisher gescheitert bist, schau doch mal auf der folgender Internetseite: www.freelancer.com Hier werden Projektangebote veröffentlicht und sogenannte Freelancer gesucht. Es bietet dir also eine Datenbank, um mit verschiedenen Freiberuflern in Verbindung zu treten und den passenden Partner zu finden.

Die eigene Website

Wenn die eigene Website noch fehlt, kannst du bei verschiedenen Anbietern sogar kostenlos eine Website erstellen lassen. So beispielsweise bei WordPress. Hier kannst du dir kostenlos deine eigene Website erstellen.

So kannst du über verschiedene Anbieter kostenlos wichtige Ressourcen binden und für dein StartUp nutzen.

Wie finde ich die passenden Investoren?

Für dein Start-Up braucht es Geld und klar ist auch, dass du das nicht alleine stemmen kannst. Deswegen solltest du dir Investoren suchen, die dich bei der Umsetzung deines Projektes unterstützen. Dafür musst du sie aber natürlich auf deine Seite ziehen und bestenfalls genauso stark von deinem Projekt begeistern, wie du es bist. Investoren müssen an die Sache, in die sie investieren sollen, glauben und keinerlei Zweifel haben. Denn wer investiert schon in ein Projekt, an das man selbst nicht glaubt.

Idealerweise kennst du deinen oder deine Investoren bereits schon länger, sodass du eine gewisse Beziehung zu ihnen aufgebaut hast. Andernfalls musst du dir geeignete Investoren suchen. Investoren überzeugt man mit Ideen und vor allem mit Begeisterung.

Eine Plattform, auf der man potentielle Investoren ausfindig machen kann, ist AngelList. In der Regel bietest du deinen Investoren im Gegenzug einen Teil deiner Firmenanteile an. Damit sind sie an zukünftigen Gewinnen beteiligt, und je nachdem wie hoch der Anteil ausfällt, müssen sie in wichtige Entscheidungen mit einbezogen werden. Damit hat der Investor eine Art Sicherheit für die Investition.

Weitere Finanzierungsmethoden sind beispielsweise Crowdfunding und Crowdinvesting.

Übersicht der spannendsten Jungunternehmer/Start-Ups in Deutschland

Das derzeit erfolgreichste Start-Up ist das Berliner Start-Up N26. Es ist eine Onlinebank, bei denen die Kunden ihr Girokonto über eine App auf dem Smartphone nutzen können. Diese Girokonten sind kostenlos, und Einnahmen, wie Ausgaben können hier ganz einfach über die App eingesehen und nachverfolgt werden. Das Unternehmen generiert mittlerweile Millionen Umsatz und ist bereits international bekannt.

Auch Studydrive hat als Start-Up begonnen, ihre Idee umzusetzen. Die Idee von Studydrive kam den Gründern 2012 während einer Reise, bei der sie Probleme hatten, online an Studienmaterialien heran zu kommen. Ein Jahr später, 2013, haben sie dann das Start-Up in Köln gegründet. Mittlerweile besteht Studydrive aus ca. 80 Mitarbeitern in Berlin. Im Wintersemester 19/20 verwendeten bereits rund eine Millionen Studierende die Plattform Studydrive und das nicht nur in Deutschland, sondern auch Studierende aus Großbritannien, den Niederlanden und Österreich. Mittlerweile ist Studydrive ein großes Unternehmen geworden, welches täglich wächst.


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