How to: Bewerbungsfoto

How to: Bewerbungsfoto

Wusstest du, dass Recruiter:innen beim Lebenslauf immer zuerst auf das Foto schauen? Ein guter Grund, sich die Do’s and Don’ts mal wieder zu Gemüte zu führen.

 

8 Tipps für dein Bewerbungsfoto

 

1. Lass einen Profi ran! Hier lohnt es sich wirklich, das Geld zu investieren, denn: Fotograf:innen wissen, wie sie dich ins rechte Licht rücken und dir ein gutes Gefühl vor der Kamera geben. Schau dir im Vorfeld die Portfolios von Fotostudios an. So findest du heraus, welcher Stil dir am besten gefällt.

 

2. Seriously: keine Selfies, Fotos aus dem Automaten oder Urlaubsfotos. Die überzeugen wirklich nicht durch Qualität.

 

3. Check das Unternehmen (bzw. die Branche) aus, bei dem du dich bewirbst. Wie treten die Mitarbeitenden auf? Welche Kleidung tragen sie? Passe dich diesem Auftreten auf deinem Foto an, um den Personaler:innen zu zeigen, dass du dazugehörst, denn Sympathie ist wahrgenommene Ähnlichkeit.

 

4. Kleider machen Leute. Nimm am besten eine Auswahl an Outfits mit zu dem Fotoshooting. Dort kannst du testen, was auf dem Bild am besten wirkt. Zu grelle Farben oder Muster sind ungeeignet. Du solltest dich außerdem eher bedeckt halten und nicht zu viel Haut zeigen. Auch beim Schmuck gilt: lieber dezent.

 

5. Blick selbstbewusst und direkt in die Kamera. Zeig gern Zähne beim Lächeln, das wirkt offener und freundlicher als ein geschlossener Mund.

 

6. Achte auf ein gepflegtes Äußeres: frisch gewaschene Haare, dezentes Make-Up und, wenn Bart, dann ordentlich gestylt. So, wie du bei dem Fototermin aussiehst, solltest du auch zu einem Bewerbungsgespräch gehen können.

 

7. Ob Studio oder Outdoor: der Hintergrund sollte neutral sein und nicht von dir ablenken.

 

8. Bist das noch du? Verwende keine alten Bilder von dir. Klar musst du nicht jedes halbe Jahr ins Fotostudio, aber dein Bewerbungsbild sollte dein aktuelles Aussehen präsentieren.

 

 

Schon gewusst?

 

Natürlich musst du kein Bewerbungsfoto haben! Laut Anti-Diskriminierungsgesetz können Arbeitgeber gar kein Foto von dir bei einer Bewerbung verlangen. Einige Firmen schwärzen mithilfe einer Software sogar Fotos und persönliche Infos wie Namen und Alter im Lebenslauf, bevor sie von Menschen geprüft werden. So soll eine möglichst objektive Beurteilung erfolgen.

 

Trotzdem ist es weit verbreitet, ein Foto von sich in den Lebenslauf zu integrieren. Das menschliche Gehirn verarbeitet Bilder einfach viel schneller als Schrift und Sprache. Deswegen hast du mit einem guten Bild schon einen ordentlichen Sympathiebonus, bevor sich die Recruiter:innen überhaupt mit den Stationen in deinem Lebenslauf auseinandergesetzt haben.