Nach der Uni die Welt besser machen – hier geht's!

Einen Job mit Sinn zu finden und jeden Tag einen Unterscheid machen – das ist dein Vibe für den Berufseinstieg? Der richtige Arbeitgeber kann dabei ein wichtiger Faktor sein. Einige Fragen lassen uns nicht los: Inwiefern können Unternehmen eigentlich nachhaltig und klimaneutral wirtschaften? Welche Jobs gibt es hier? Wie kann man als Berufseinsteiger:in etwas bewegen?
Um herauszufinden, welche Facetten von Nachhaltigkeitszielen es bei Unternehmen gibt, antwortete Helen, Junior Sustainabilty Manager bei Henkel, auf unsere Fragen und gibt uns einen kleinen Realitätscheck. Du bist eher der Podcast-Typ? Dann hör direkt in die Podcast-Folge unseres Karrierepodcasts rein. Hier war Dimitri - Head of Sustainability & Environmental Performance - von Henkel zu Gast.
6 schnelle Fragen an eine Nachhaltigkeitsmanagerin
In einem Satz: Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich, Helen?
Nachhaltigkeit (im Unternehmenskontext) bedeutet für mich, nicht nur negative Auswirkungen zu vermeiden, sondern auch einen positiven Impact auf Natur, Klima und Menschen zu haben.
War es dir bei der Wahl deines Arbeitgebers wichtig, dass Nachhaltigkeit und ethisches Verhalten gelebt werden?
Ja, absolut! Ich habe aktiv nach Unternehmen gesucht, die nachhaltig agieren, ambitionierte Ziele haben und diese proaktiv angehen. Unternehmen, die mir dabei nicht authentisch vorkamen, habe ich kategorisch ausgeschlossen.
Gibt es bei Henkel nur eine Abteilung, die sich mit Nachhaltigkeitsthemen befasst?
Das Thema Nachhaltigkeit ist sehr komplex und facettenreich, sodass es inzwischen fast alle Unternehmensbereiche bei Henkel betrifft. In unserem Global Sustainability Team habe ich die Möglichkeit, das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und kann mit steuern, wie es in diversen Unternehmensbereichen in die Praxis umgesetzt wird. Ich nehme quasi eine Vogelperspektive ein.
Es ist so schön zu sehen, wie groß das Sustainability Netzwerk bei Henkel ist und dass so viele verschiedene Menschen hier motiviert sind, das Unternehmen ein Stück besser zu machen.

Was machst du als Junior Sustainabilty Managerin?
Ich bzw. mein Team arbeitet tagtäglich daran, unsere Nachhaltigkeitsstrategie weiterzuentwickeln und durch konkrete Maßnahmen und Initiativen zu implementieren. In meinem Arbeitsalltag bedeutet das unter anderem, Gesetze zu analysieren und für die entsprechenden Anforderungen Prozesse und Maßnahmen zusammen mit beteiligten Bereichen zu entwickeln. Inhaltlich befasse ich mich mit Themen wie Klimarisiken, Sustainable Finance, EU-Regulierungen (z.B. EU Taxonomie und CSRD), Portfolio Transformation und CO2-Preise.
Hast du ein greifbares Beispiel, das zeigt, wie Henkel seine Klimaziele angeht?
Wir versuchen unsere Produktion CO2-ärmer zu machen. Beispielsweise werden Prozesse energieeffizienter gestaltet und in unseren Fabriken wird zunehmend auf erneuerbare Energien umgestellt, an manchen sogar jetzt schon eigenproduzierte Solarenergie verwendet. Außerdem versuchen wir neben unseren direkten Emissionen, die u.a. aus unserer Produktion hervorgehen, auch Emissionen in unserer Wertschöpfungskette zu reduzieren, z. B., indem wir mit unseren Zulieferern zusammenarbeiten, um gemeinsame Lösungen zu finden.
Kann man als Berufseinsteiger:in bei Henkel wirklich schon etwas bewegen – vor allem, wenn es um Nachhaltigkeit geht?
Ja, im Nachhaltigkeitsbereich definitiv! Und wenn man in der eigenen direkten Arbeit nicht mit Nachhaltigkeit zu tun hat, gibt es auch andere Kanäle, die es Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Ideen zu Nachhaltigkeit in die Tat umzusetzen z.B. durch das Idea Management oder das Incubator Lab, ein 8-wöchiges Lernprogramm, an dem Mitarbeitende teilnehmen können, um ihre Geschäftsideen oder Einfälle für nachhaltiges Handeln zusammen mit Expert:innen weiterzuentwickeln und in die Tat umsetzen zu können.
ALLE Facts und Insights über eine nachhaltige Karriere bei Henkel gibt es in dieser Folge career to go!
