Geschichtliche Entwicklung der Rechnertechnik

Mooresches Gesetz
Gordon Moore (Mitgründer von Intel): Die Zahl der Transistoren und die Rechenleistung pro Chip verdoppelt sich etwa alle 18 Monate.
Transistor
Ein Transistor ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement zum Steuern elektrischer Spannung.
Transistoren werden u.a. als Ein/Aus-Schalter in integrierten Schaltkreisen eingesetzt, was die weit verbreitete Mikroelektronik ermöglicht.
Logikgatter
Logikgatter entsprechen der physikalischen Implementierung einer booleschen Verknüpfung
Logikgatter können mit Hilfe von Transistoren realisiert werden.

Logikgatter – Beispiele – Elementarfunktionen

Logikgatter – Beispiele – kombinierte zweistellige Funktionen

Blockschaltbild eines Von-Neumann-Rechners

Komponenten eines Von-Neumann-Rechners
CPU
besteht aus Rechen- und Leitwerk
Durch das Zusammenspiel von Rechenwerk und Steuerwerk werden Befehle geholt und ausgeführt.
Befehlszyklus („fetch, decode, execute“)
Komponenten eines Von-Neumann-Rechners
Leitwerk
Komponenten eines Von-Neumann-Rechners
Rechenwerk
Ausführung der Maschinenbefehle / Bearbeitung der Daten
--> Logische bitweise Operationen, wie z.B. UND-Verknüpfung.
--> Arithmetische Operationen, wie z.B. Addition und Multiplikation
Beinhaltet u.a. Addierwerk, Gleitkomma-Rechenwerke
Es besitzt eine feste Verarbeitungsbreite (z.B. bei 64-Bit-Systemen: 64 Bit).
Komponenten eines Von-Neumann-Rechners
Bus-System
Adress-, Steuer- und Datenbus bilden zusammen das Bus-System und ermöglichen die Kommunikation zwischen CPU, Speicher und Ein-/Ausgabewerk
Komponenten eines Von-Neumann-Rechners
Ein-/Ausgabewerk
Stellt die Schnittstelle des Rechners nach außen dar. Über diese können Daten und Programme ein- bzw. ausgegeben werden
Komponenten eines Von-Neumann-Rechners
Speicherwerk
Befehlszyklus „fetch, decode, execute“

Eigenschaften des Von-Neumann-Rechners
Universalrechner
Die Struktur des Rechners ist unabhängig von einem speziellen, zu bearbeitenden Problem.
Für jedes Problem wird ein eigenes Programm im Speicher ablegt.
Unique Speicher
Programme und von diesen benötigte Daten werden in demselben Speicher abgelegt.
Die Speicherzellen können als Inhalte, Befehle, Daten oder Adressen speichern
Wichtigkeit der Adressenverwaltung
Nachteil – des Von-Neumann-Flaschenhals
Diesen hohen Kommunikationsaufwand über das Bus-System – insbesondere zwischen CPU und Speicherwerk – nennt man deshalb den Von-NeumannFlaschenhals.
Die VN-Architektur benötigt den Transport
der Daten von permanenten Speichern zum Speicherwerk (RAM) der Befehlsadresse vom Prozessor zum Speicherwerk
des Befehls vom Speicherwerk zum Prozessor
der Datenadresse vom Prozessor zum Speicherwerk
der Daten vom Speicherwerk zum Prozessor
-> hohe Auslastung der Bus-Systems
Rechnerklassifikation nach Flynn (1966)

Speichereigenschaften
Permanenz
--> flüchtiger oder permanenter Speicher
Zugriffsrichtung
--> RAM (random access memory) lesen und schreiben
--> ROM (read only memory) nur lesen
Zugriffszeit
Datenrate
--> Anzahl von Werten pro Speicherzugriff
Cache-Speicher
Cache engl.: geheimes Lager, Versteck
Cache soll Hauptspeicherzugriffe verringern
Sind gültige Daten im Cache werden diese der CPU übergeben => „Cache Hit“
Sind keine gültigen Daten vorhanden => „Cache Miss“, dann muss auf den Hauptspeicher/nächsten Cache zugegriffen werden
Bei vollem Cache werden alte Einträge überschrieben
Externe Speichermedien

Speicherbausteine und ihre Anwendung
