Zerlegen eines bereits bereit abgegrenzten Gesamtmarktes.
- Null oder automatische Segmentierung
Identifikation von Hilfsgrößen, die das Kaufverhalten des Nachfragers beinflussen.
Zweck der Marktsegmenteirung?
1.Nachfragerbezogen -> Unterschiede zwischen den Käufern im Kaufverhalten
2. Produktbezogen -> Unterschiedliche Produkte haben unterschiedliche anforderungen (Lagerung, Transport)
Marktsegmente müssen?
In sich möglichst homogen und im Vergleich zu andern Segmenten möglichst heterogen sein.
Segmentierungskriterien
Kaufverhaltensrelevanz
Messbarkeit
Zeitliche Stabilität
Merkmale Marktsegmentierung
Demograftische Merkmale -> Alter, Geschlecht, Wohnort
Sozio-ökonomische Merkmale -> Einkommen, Kaufkraft
Psychographische Merkmale ->Interessen, Motive
Verhaltensmerkmale -> Informationsverhalten (Mediennutzung)
Dilemma der Marktsegmentierung
demopraphische Zwilinge
Lifestyle-Segmentierung
Relevanz, Lebensstiel, Bewertung
mit AIO-Ansatz -> activities, interests, options
Segmentierungskriterien für Märkte mit Industriellen Abnehmern
Firmendemografische Merkmale -> Unternehmensgröße
Ökonomische Merkmale -> Finanzdaten, Gerätestand
Psychografische Merkmale -> Kenntnisse, Interessen/Ziele
Verhaltensmerkmale -> Kaufverhalten
Wofür braucht man eine Clusteranalyse?
Methode zur Bündelung von Objekten; minimierung der Varianz innerhalb eine Gruppe, maximiliern der Varianz auserhalb
Vorgehensweise (Clusteranalyse) 1. Schritt
1. Bestimung von Ähnlichkeiten (Übereinstimmung wird mit Zahlenwerten gemessen)
[A] Rohdatenmatrix (Objekte auf der Y-Achse, Variablen auf der X-Achse
[B] Distanz -o. Ähnlichkeitsmatrix ( wie ähnlich sind sich X u.Y?)
-Änlichkeitsmaß -> je höher der Wert, desto ähnlicher die Objekte
-Distanzmaß -> je höher die Distanz, desto unähnlicher die Objekte
Vorgehensweise (Clusteranalyse) 2.Schritt
2. Auswahl des Fusionierungs-algorithmus
[A] Hierarchische Verfahren
- Agglomeratives Verfahren -> unten die feinste Partition, erst bildet jedes Objekt ein Cluster
-Divisives Verfahren -> oben ist die größte Partion, schrittweise Aufteilung in kleinere Cluster
[B] Partitionierende Verfahren
Clusteranzahl wird festgelegt mit dem Distanzmaß wird Objekten den Clustern zugewiesen; wiederholend wird versucht, durch Verschieben die Gruppierungen zu verbessen. Das macht man solage, bis man nichts mehr verbessern kann.
=> für beide Verfahren gilt, dass einmal gebildete Cluster, kann nicht mehr verändert werden.
Vorgehensweise (Clusteranalyse) 3.Schritt
Bestimmung der Clusteranzahl
Zielkonflikt zwischen "Homogenitätsanforderung an die Cluster Lösung" und der "Handhabbarkeit der Cluster Lösung"
Kapitel 3 Marktforschung
Marktforschung
Aufgabe der Marktforschung
Aufgabe der Marktforschung ist die Informationsgewinnung über Märkte; nicht optimale Entscheidungen sollen minimiert werden
Informationsgewinnung über Märkte (Marktforschung)
1. Informationsbedarf -> Welche Infos werden benötigt?
2. Informatiosträger -> Wer bestzt Infos?
3. Informationsgewinnung -> Womit erheben?
4. Informationsaufgereitung -> Wie verdichten/ Aufbereiten?
5. Informationsdistribution -> An wem sind die Infos zu verteilen?
Anforderungen an die zu gewinnenden Infos? (Marktforschung)
Relefanz-> Infos müssen relevant sein
Zuverlässigkeit -> Info muss und bei sich wiederholenden Messungen stabiel sein -> Reproduzierbar
Validität -> wurde jede Info gemessen, die gemessen werden sollte?
Aktualität -> Infos müssen aktuell sein
wirschaftlichkeit -> Kosten/ Nutzen müssen aufgewogen werden
Festlegung Untersuchungsdesign (Marktforschung)
[1] Sekundärforschung -> auf bereits vorhandenens Material(Absatzdaten, anmtliche erhebenungen) zurückgreifen
+ weniger Aufand
- ggf. nicht zu 100% aktuell
[2] Primärforschung -> eigene, neue Erhebungen (beobachtungen, Befragungen, Spezialformen)
Messverfahren der Primärforschung festlegen (Marktforschung)
-(A) quantitative, beobachtbare Größen
-> einfach z.B. Umsatzzahlen, Kunden pro Tag
-(B) qualitative, nicht beobachtbare Größen
-> schwierig da es keine allgemeingültigen Maßstäbe gibt
Ziel ist es Antworten mit quantitativen Verfahren rechnergestützt auswetbar zu machen
Skalentypen, nicht mehrisch (Marktforschung)
-> Nominalskalen -> Aussage über das zutreffen der Eigenschaft
-> Ordinalskalen -> Aussage über relative Ausprägungsunterschiede (kleiner, größer, weniger, mehr)
Skalentypen, metrisch (Marktforschung)
-> Intervallskalen -> Aussage über feste Abstände sind möglich
-> Verhältnisskalen -> siehe Intervallskalen + mit absolutem Nullpunkt, man kann die Verhältnise zwischen den Werden messen
Rating Skalen (Marktforschung)
Wen es geht immer benutzen
Ordinalskalen mit schulnotensystem (gut, schlecht)
statistische Auswerungsverfahren möglich
Stichprobe festlegen (Marktforschung)
Vollerhebung -> Grundgesamtheit
Teilerhebung -> Teil der Grundgesamtheit
Verfahren zur Auswahl der Stichprobe (Marktforschung)
[A] Zufallsasuwahl -> jedes Element der Grundgesamtheit könnte mit gleicher wahrscheinlichkeit gewählt werden
[B] Bewusste, nicht zufälige stichprobe -> Stichprobe wird konstruiert
= Stichproben müssen ein verkleinertes, wirklichkeitsgetrues Abbild der Realität darstellen
Methode zur Informationsgewinnung festlegen ohne Spezialformen (Marktforschung)
[A] Beobachtung -> sinnliche Wahrnehmbare der Sachverhalte z.B. mit Kameras, Beobachter
+ in Natürlicher Umgebung
+Erfassung von tatsächlichem Verhalten
- hoher Aufwand
-Fehlbarkeit des Beobachters
-Beobachtungseffekt
[B] Befragung -> Wichtigste Infoquelle
-persönlich (face to face)
-telefonisch (computer gestützte Befragungstechnik)
-schriftlich (Post o. E-Mail)
-online (Fragebögen aus dem Internet)
optionen Befragung hinsichtlich der Frage (Marktforschung)
-offene Frage -> keine festen Antworten vorgegeben
-geschlossene Fragen -> vorgegebene Antworten, eine oder mehrere Antwortmöglichkeiten
optionen Befragung hinsichtlich der Fragebögen (Marktforschung)
-standardisiertes Interview -> genau formulierte Fragen und festgelegte Reihnfolge
-teilstandardisiertes Interview -> vorgegebene Antworten, kann je nach Auskunftbereitschaft angepasst werden
-freies Interview -> nur Rhema und Ziel der Befragung festgelegt
Methode zur Informationsgewinnung festlegen, Spezialform: Experiment (Marktforschung)
[C] Spezialform Experiment -> Untersuchung der Wirkung con unabhängigen auf abhängige Variablen auf aufgestellt Hypothesen empirisch zu überprüfen.
Varianten:
- Feldexperiment -> Messung Ursachen -Wirkung-Beziehung in natürlicher, realistischer Umgebung
-Laborexperiment -> Messung Ursachen-Wirkung -Beziehung in vom Forscher geschaffener künstlicher stark beinflussten Situation
= langfristige Auswirkungen schwer messbar
störungseinflüsse führen zur Einschränkung der Aussagekraft
Methode zur Informationsgewinnung festlegen, Spezialform: Panelerhebung (Marktforschung)
[D] Spezialform Panelerhebung -> keine Eigene Erhebungstechik
Untersuchung mit folgenden Eigenschaften:
-bestimmter gleichbelibener Kreis von Menschen
- in regelmäßigen zeitlichen Abständen wiederholen
-zum gleichen Untersuchungsgegenstand
mit dem Ziel:
Erforschung von Markt- und Verhaltensänderungen im Zeitablauf, erklärung von VErhaltensänderungen
Varianten Panele (Marktforschung)
Unternehmerpanel -> Stichprobe von Unternehmen
Verbraucherpanel ->Stichprobe von Haushalten o. Einzelpersonen (repräsentativität: nach HH-Größe, Alter, Einkommen)
Handelspanel: Stichprobe von Absatzmittlern (repräsentativität: Branchenzugehörigkeit
Probleme der Panelforschung (Marktforschung)
Panelsterblichkeit
Paneleffekt
Panelerstarrung
Marktvolumen (Marktforschung)
Umsatz aller Anbieter eines Produktes
Marktanteil mengenmäßig (Marktforschung)
MA= (Eigenes Absatzvolumen/Gesamtabsatz aller Anbietere in der Branche)*100
Marktanteil wertmäßig (Marktforschung)
MA= (Eigener Umsatz /Gesamtumsatz aller Anbietere in der Branche)*100
Marktanteil relativ (Marktforschung)
MA= (Eigener Marktanteil/ Marktanteil des Größten Wettbewerbers) *100
Marktpotential (Marktforschung)
Gesamtheit max. möglicher Absatzmenge bzw. Umsatzvolumina eines Marktes für ein Produkt
Marktausschöpfungsgrad (Marktforschung)
(Marktvolumen/Marktpotential)*100
Produktpolitik
Produktpolitik
Archetyp
Urform bzw. Typische Form
Avantgarde
bricht Gestaltungsregeln des Archetyp
Produktinnovationen kann man aus zwei Perspektiven sehen (Produktpolitik)
[1] Anbeiterperspektive -> Innovation ist durch Produktionstechnische Änderung gekennzeichnet
[2] Nachfragerperspektive -> veränderter Nutzen aus Sicht des Kunden
Neuproduktplanungsprozess bei Produktinnovationen (Produktpolitik)
1. Schritt Ideengewinnung
[1] Ideengewinnung
Gründe: neue Trends, Marktsättigung, Imageförderung
Ideenquellen werden zwischen Intern oder Extern-> geplant oder ungeplant unterschieden. Innovative Unternehmen sind langfristig erfolgreicher
Kreatiftechniken:
-Diskursive Verfahren -> bestehende Produkte sysstematisch verändern( mit Checklisten/ Fragebögen)
-Intuitive -> spontan-kreative Eingebungen (Brainstorming, 635 Methode)
Neuproduktplanungsprozess bei Produktinnovationen (Produktpolitik)
2. Schritt Idenprüfung
[2] Ideenprüfung
[2.1] Vorauswahl der erfolgsversprechendsten Idee (mit Scoring Methode/ Neuprodukttbewertungsverfahren)
-gut um Investoren zu überzeugen
[2.2] Bewertung der verbliebenen erfolgsversprechenden Ideen (mit Wirtschaftlichkeitsanalyse/ Break-Even-Analyse
Scoring Methode (Produktpolitik)
1. Auswahl von Kriterien
2. Gewichtung der Kriterien 1,0 insgesamt
3. Bewertung jeder Neuproduktidee mit jedem Kriterium auf der Skale (1-10)
4. Multiplikation von Gewicht und Bewertung
5.Addition von 4 zu Gesamtbewertungsziffer
6. Auswahl anhand höchster Ges.bewertungsziffer o. Schwellenwert
Wirtschaftlichkeitsanalyse/ Break-Even-Analyse (Produktpolitik)
Def.= Kostendeckung ab gewissem Punkt-> Gewinn/Gewinnschwelle
Umsatz= Kosten
B-E-M = Fixkosten/(Preis-variable Stck)
Neuproduktplanungsprozess bei Produktinnovationen (Produktpolitik)
3. Schritt Ideenverwirklichung
[3] Ideenprüfung
[3.1] Produktentwicklung
a) Technische Entwicklung (Prototyp)
b) Marktorientierte Produktentwicklung (Qualitätsstandards)
[3.2] Test zur Sicherung des Produkterfolgs
[3.2.1] Sicherung des technischen Erfolgs
[3.2.2] Sicherung des Markterfolgs
a) Produkttest: planmäßige Erhebung, waren werden im Labor getestet um subjektive Wirkung der Ware zu gewinnen
b) Markttest: Probeweiser Verkauf des Produkts in realen Marktbedingungen in abgegrenzten geograpgischen Märkten
[3.3] Planung Markteinführung
[3.3.1] Absatzpolitische Aktivitären
[3.3.2] Marketing-Maßnahmen müssen sowahl zeitlich als auch geografisch festgelegt werden
-----> Markteinführung (Produktlebenszyklus startet)
Produktlebenszykluskonzept (Produktpolitik)
Gesetz des des Werdens und vergehen
1.Phase -> Eiführung -> Nachfrage OK,Konkurrenz keine und Anfangsverluste
2.Phase ->Wachstum -> Nachfrage OK, Konkurreten kommen und starker Gewinn
3.Phase -> Reife -> Nachfrage Umsatz wachstum, viele Konkurenten, und sinkende Gewinne
4.Phase -> Sättigung -> Nachfrage sinkt, Konkurenten verdrängen sich und Gewinne werden geringer
5.Phase -> Rückgang -> Ende
NICHT ALLGEMEINGÜLTIG, nur als Orientierungshilfe
Produktsubstanzgestaltung bei bereits etablierten Produkten.
Produktvariation bei bereits etablierten Produkten (Produktpolitik)
Variante eines am Markt angebotenen Produktes wird entwickelt
Ursprüngliches Produkt wird ersetzt
Produktsubstanzgestaltung bei bereits etablierten Produkten.
Produktdifferenzierung bei bereits etablierten Produkten (Produktpolitik)
Variante eines am Markt angebotenen Produktes wird entwickelt und zusätzlich zu dem bereits bestehenden angeboten
Eigenschaften die man bei der Produktdifferenzierung und Produktvariationen verändern kann. (Produktpolitik)
Design, Material, Konstruktionsweise, Verarbeitungsweise
Markenname, Logo
Verpackung
Risiken der Produktdifferenzierung (Produktpolitik)
4Ks
Kostenanstieg: Höherer Aufwand in Produkt und Vermarktung
Koordinationasaufwand: Höherer Aufwand durch mehr Produktvarianten
Komplexitätsstekigerung: Unüberschaubarkeit des Sortiments
Kannibalisierungseffekt: Kunden wechseln zu den neuen Produktvariationen
Kosten-Nutzen-Überlegung bei Produktdifferenzierung (Produktpolitik)
Nutzen:
-neu hinzugewonnene Kaufer/ Zielgruppen
-höhere Kundenbindung
Kosten:
-Anpassung der Produktion
-diff. Verpackungen
-Werbung
=> MUSS AUSGEWOGEN SEIN
Was macht man mit den weniger erfolgreichen Produkten (Produktpolitik)
-Programmtief erhöhen, Produktdifferenzierung
-Produktvariation bzw. Relaunch
-Eliminierung
Die Produkteliminierung (Produktpolitik)
Kriterien zur Identivikation
Kriterien zur Identivikation
a Quantitative Kriterien
- Umsatz singt
b Qualitative Kriterien
- gestiegene Kosten des Produkts
- gesetzliche Beschrenkungen
- negativer Einfluss auf die Firma
Produktbewertungsverfahren (Produktpolitik)
Die Regelmäßige bewertung des Produktprogramms ist erforderlich
1.Produkt beschreiben
2.Produkteigenschaften untereinandnder wieder mit insgesamt bis 1,0 zu bewerten
3.alles zwischen 1-10 bewerten
Summe aus2u.3 bilden
Zweck der Verpackungsgestaltung (Produktpolitik)
Schutz der Waren im Lagen und beim Transport
Entscheidungsvariablen zur Verpackunggestaltung (Produktpolitik)
Material, Design, Größe, Verschluss, kennzeichnende Elemente
wichtig ist die Verpackungsqualität z.B. Recyclingfähigkeit
Ziele und Zwecke der Markenpolitik (Produktpolitik)
[1] Differenzierung von Konkurrenzprodukten
- Produkte wiedererkennbar machen
[2] Aufbau von Markentreue
- entstehen durch Markenkenntnis (Wiederkauf)
- Nutzen
--Verbraucher: ereichterung der Kaufentscheidung, Ausdruck der Identität
-- Anbieter: geringere Akquisekosten
Markierung (Produktpolitik)
Name oder Form fest an Produkt gebunden (untrennbar)
z.B. RitterSport
Möglichkeiten der Namensgebung bei der Markierung von Produkten (Produktpolitik)
über...
- Fimename
- Wortschöpfung
- geläufiger Sprachvorrat
Ziele und Funktionen der Markenpolitik (Produktpolitik)
[1] Differenzierung von Konkurrenzprodukten
- Produkte wiedererkenbar machen
[2] Aufbau von Markentreue
- entsteht durch Markenkenntis (Wiederkauf)
Nutzen für Verkraucher -> erleichterung der Kaufentscheidung, Ausdruck von Identität
[3] Möglichkeit der differenzierten Marktbearbeitung
- Anbeiter kann ähnliche Produkte preislich unterschiedlich Positionieren, ggf. Produkte mit unterschiedlicher Qualität anbieten
Nutzen für den Anbeiter -> geringer Akquise kosten
Markenstrategien (Produktpoloitik)
Einzelmarken
Familienmarken
Dachnamen
Einzelmarken: Henkel -> Persil, Spee, Schwarzkopf
Familienmarken: Beiersdorf -> Nivea
Dachmarken: BMW
ABC-Analyse (Programmstrukturanalyse)
Wie viel Umsatz realisiert ein Unternehmen mit wie viel Przent der Produkte?
Sortierung der Produkte nach Spalten beginnend mit der umsatzstärksten Produkt in %
Spalte 5 errechnet sich duch kommulierung
Produkte in ABC Produkte einteilen
häufig werder mit 20 % der Produkte 80% des Umsatzes generiert
Kontrahierungspolitik
alle vertraglich fixierten Vereinbarungen über das Endgelt des Leistungsangebotes sowie sonstige Kontidionen
Preispolitik
Entscheidungen, die der Gestaltung des Preises dienen
Ausgangssituationen für die Preisentscheidung (Preispolitik)
-> Preisforderung anonyen Markt (Massengüter) Preis wird zentral festgelegt, kann vom Kunden so akzeptiert werden oder auch nicht (z.B. Rewe...)
-> Preisfestlegung direkten Kunden Kontakt (Verhaldlungen) im Investitionsgütermarkt (z.B. Autokauf)
Einflussgrößen auf die Preispolitik (Preispolitik)
[a] Kostensituation
[b] Preiselastizität der Nachfrager
mit Preis-Absatz-Funktion
[c] Verhaltenstheoretische Bestimmungsfaktoren
- nicht beobachtbar, spielen sich in der Psyche des Nachfragers ab
[c1] Preisinteresse -> Bedürfnis des Verbrachers nach Preisinformationen zu suchen
[c2] Preiskenntnis/ -wissen ->
Ausmaß --> Konsument kennt die verschieben Preise verschiedener Angebote
Subjektive Sicherheit -> mit der die Konsumenten die Preise verschiedener Angebote kennen
[c3] Preisbeurteilung ->
Subjektive Bewertung des wahrgenommenen
-Preisgünstigkeitsurteil -> Bewertung des Preises ohne berücksichtigung des Produktes
Preiswürdigungsurteil -> Bewertung Preis-Leistung -Verhältnis
[d] Marktform
Monopol: ein Anbieter
Oligopol: wenige große Anbieter
Polypol: viele Anbieter/ Nachfrager
diese kenntnis ist Vorraussetzung der Preisgestaltung
Preis-Absatz-Funktion (Preispolitik)
Die Preis-Absatz-Funktion beschriebt den funktionalen zusammenhang zwischen der Preishöhe "P" und der abgesetzten Menge "x"
x=f(P)
Die Preisabsatz Funktion betrachtet NICHT individuell die Absatzraktion, sondern auf alle Nachfrager bzw. Gesamtmarkt hinweg
Auf alle Nachfrager bezogen bzw. über den Gesamtmarkt hinweg
Preiselastizität -> i= relative Absatzänderung in %/ relative Preisänderung in %
(immer negativ)
ɛ = Stück neu-Stück alt. ges. x100
Stück alt
____________________________________________
Preis neu -Preis alt ges. x100
Preis alt
Ist der Wert unter eins so macht das Unternehmen an der Preisänderung verluste
Hypothesen zur Preisänderung (Preipolitik)
Bei Preiserhöhung sinken die Absatzzahlen,
bei Preissenkungen steigen die Absatzzahlen
Preisstategie allgemein (Preispolitik)
erst muss die Preisstrategie festgelegt werden, dann kann die Preisgestaltung der eigentlichen Preisfestlegung beginnen
Auf Basis dieser Festlegung zum Preisniveau und zur zeitlichen Entwickllung des Preises erfolgt die genaue Festlegung des Einzelplreises
Referenzpreise (Preispolitik)
unverbindliche Preisempfehlungen
Preisgegenüberstelungen (Eigenmarke neben ähnliches Markenprodukt)
Preisschwell, Preispsychologie (Preipolitik)
runde Preise vs. 1,99€
Preisstrategien für den Eintritt in einen neuen Markt (Preipolitik)
Skimming Strategie
und
Penetration Strategie
Skimming Strategie
_
|_
|_
|_
Risiken : Flop durch Launch, höher Preis wird es garnicht akzeptiert, Konkurenz wird durch hohen Preis angelockt
Penetration Strategie:
/
/
/
______________________/
Risiken: ggf. wird die Preiserhöhung schwerdurchsetzbar
man verkauft sich unter Wert
Techniken der Preisfestlegung (Preispolitik)
3 Punkte
[1] Kostenorientierte Preisbestimung (gut für Firmen mit vielen Produkten)
[2] Kundenorientierte Preisbestimmung (Inovative, wenig vergleichbare Produnkte)
[3] Konkurrenzorientierte Preisbestimmung (anhängig von Konkurrenten)
zu 1 Kosten, die durch ein Produkt verursacht werden, sollen durch den Preis gedeckt werden
mit
Kosten-plus-Preisbildung
oder
Preis-Kosten-Spirale
-> hebt man den Preis an so sinkt die Nachfrage
zu 2
Preispolitik orientiert sich an der vermuteten Kundenreaktion
mit Conjoint Measurement
oder Target Costing
+sehr Leistungsfähig da das Preis Leistungsverhältnis errechnet wird
-Sehr aufwendig (viel know-how)
zu 3
Preispolitik orienteirt sich an konkurenzbezogenen Vergleichsgrößen
-wird oft im Olipol angewendet
+geringes Risiko, man kann nicht gänzlich falsch liegen
+einfache Handhabung
-Rückgriff auf veraltete Wert
-Abhängigkeit von der Konkurrenz
Kosten-plus-Preisbildung (Preispolitik)
Preis =Stückkosten x (1+Zuchlag)
Stückkosten:
-> vollkosten Rechnung --> fixe(Miete...) + variable Stückkosten
-> Teilkosten Rechnung --> nur variable Stückkosten
+ Einfache Handhabung
+harte Kosten sind einsehbar
- Absatz wirkung nicht berücksichtigt
Conjoint Measurement (Preispolitik)
z.B. Kamera
1. Festlegung von Kriterien die dür den Kauf wichtig sein könnten
2. Bildung fiktiver Produke durch Kombination der Ausprägungen dieser Kriterien
3. Kunden werden Befragt Kunde kann aus zwei eigenschaften eine wählen
4 Auswertung der Befragung
a) Betrag der Produkteigenschaften zur Entwickliung einer Gesamtpräferenz
b) Ermittlung eines adequaten Preisnivears in Verbindung mit sostigen Produkteigenschaften
Target Costing (Preispolitik)
1. Preis,den Kunde bereit ist zu zahlen -> Vorhgabe des Preises
2.Abzug des angestrebten Gewinns
Preisdifferenzierung (Preispolitik)
Anbieter bietet identische Produkte verschiedener Kundensegmente zu unterschiedlichen Preisen an mit dem Ziel die Geweinnsteigerung durch die Abschöpfung der Konsumrente
Konsumrente (Preispolitik)
=Entgangene Gewinn
Differenz zwischen Zahlungsbereitschaft de Kunden und dem tatsächliche geforderten Preis
Preisdifferenzierung in der Praxis (Preispolitik)
6Varianten
1. Personenbezogen -> Alter, Geschlecht, Einkommen
z.B mit Studentenrabatten
- man strebt eine lange Kundenbindung an mit der Hoffnung auf wachsende Kaufkraft, man nimmt auch Anfangsverluste in Kauf
2.räumlich -> geo. abgegrenzte Teilmärkte (Autopreis USA und hier)
3. zeitlich -> unterschiedliche Kaufzeitpunkte (Happy Hour)
4. Leistungsbezogen -> Economy, Buisness u. First Class
5. Mengenbezogene -> Mengenrabatte
6. Preisbündelungen ->
a) reine Preisbündelungen--> Ware kann man nur als Bündel kaufen
b) gemischte Preisbündelung (z.B. Mcs)
Probleme bei der Umsetzung der Preisdifferenzierung in der Unternehmerpraxis (Preispolitik)
1. Kosten
2.Veränderung oder Abwanderunf
3.Image-Schäden
4. Graue Märkte -> gleiche Produkte in unterschiedlichen Märkten zu unterschiedlichen Preisen
Sonstige Konditionen (Preispolitik)
alle vertraglich fixierten Vereinbarungen, die sich über den Preis hinaus um der Leistungsentgeld herumranken
Rabattpolitik -> Skonto, Mengenrabatte
Lieferkonditionen -> Amazone Prime
Zahlugskonditionen -> Bar/Karte
Kreditkonditionen -> Leasing, Ratenzahlung
Kommunikationspolitik
Gestaltung der Maßnahme der Informationsabgabe des Anbieters mit dem Ziel, beim Empfänger bestimte zielentsprechende Reaktionen auszulösen.
-Beobachtbare Reaktionen
-nicht beobachtbare Reaktionen
Instrumente der Kommunikationaspolitik
[1] Werbung im Engeren Sinne
Produktwerbung
Unternehmenswerbung
-> TV,Radio, Anzeigen
[2] Komunikation über andere Instrumente
...die in andere Instumentenbereiche fallen
-> Verpackungsgestaltung, Markierung, Distribution
...der Kommunikationspolitil
-> Direkt-marketing, Sponsoring, Event-Marketing, Product Placements
Merkmale der Klassischen Werbung (Kommunikationspolitik)
Unpersönlich kein Dialog
Hohe Steuerverluste
Vergleichsweise geringe Kosten pro erreichten Teilnehmer
Direktmarketing (Kommunikationspolitik)
Individuelle Kundenansprache
Posteinwurf
Individuelles online Marketing
E-Mail Marketing
Telefonmarketing
Werbung betreiben/ Werbekonzept
1 Ziel
2 Zielgruppe
3 Werbebudget
4 Werbebotschaft
5 Kreative Umsetzung
6 Schaltung der Werbung
7 Werbeerfolgskontrolle
Werbekommunikationsprozess (Kommunikationspolitik)
3 Phasen
1 Verschlüsselung der Webebotschaft beim Sender
1.1-> Welche Botschaft soll vermittelt werden
1.1.1 -> Welche Aussage soll im Vordergrund stehen?
1.1.2 -> Eher rational oder emotional?
1.1.3 -> Welche Themen sollen verwendet werden?
1.2 -> In welcher Form soll die Botschaft vermittelt werden? m
1.2.1 -> Kreative Umsetzung der Werbebotschaft durch gestaltung der Werbemittel
- Es exitiert eine Vielzahl möglicher Werbemittel
-unterschiedliche Werbemittel
-Entscheidung über ein Werbemittel
2 Übertragung durch Nutzen eines Übertragungsmediums im Kanal
2.1Auswahl von Werbeträgern
- Empfangsort
-Steuerbarkeit der Erreichung bestimmter Zielgruppen
2.2 Entscheidungsaufgaben
-Auswahl der Medien
-Wie oft wird Werbung gechaltet
- Werbezeitpunkt
2.3 Mediaselektion
2.4 Reichweiten
2.5 Brutto und Nettoreichweiten
3 Entschlüsselung der Botschaft beim Empfänger
3.1 Störung der Wahrnehmung
3.2 Verarbeitung der Info beim EMpfänger
Mediaselektion (Kommunikationspolitik)
Intermedienauswahl (Medienkategorie)
-Printmedien
Intramedienauswahl (Werbeträger)
- Zeitungen
Medienkombinationsentscheidung (kombination mehrerer Medien
-Gleichzeitig Hörfunk und Plakatwerbung
Reichweiten (Kommunikationspolitik)
Qualitative Reichweiten
Quantitative
Räumliche
Zeitliche
Bruttoreichweite (Kommunikationspolitik)
interne und Externe Überschneidungen mehrfachgehört
Nettoreichweiten (Kommunikationspolitik)
Doppel bzw. Mehrfachkontakte nicht mit eingeschlossen
jede Person zählt nur einmal
TKP Rechnung (Kommunikationspolitik)
TKP= Kosten einer Einschaltung/ Werbeträgerkontakte )*1000
gewichteter TKP = Koten einer Einschaltung/(Leser*Anteil der Zielgruppe))*1000