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Wovon ist das mechanische Verhalten des Bodens, insbesondere Steifigkeit & Scherfestigkeit abhängig?

  • von der Spannung

Zwischen welchen Lasten wird unterschieden?

  • begrenzten Lasten (Fundament)
  • unbegrenzten Lasten (Eigengewicht, Auftrieb)

Welche Art Last stellt ein Aushub dar?


  • begrenzte Last
  • wird als "negative Last" betrachtet (Entlastung)

Wir werden Spannungen aus Oberflächenlasten genannt?

  • vertikale Zusatzspannungen

Was heißt isotropes Verhalten?

  • In jede Richtung gleiches Verhalten

Wodurch wird ein Starres Fundament definiert?

  • Setzungen in allen Punkten gleich groß
  • Mittelpunkt: vertikale Spannung (Sohlspannung) minimal
  • Ränder: "unendlich" große Sohlspannung

Warum handelt es sich bei den Rändern nicht um unendlich große Sohlspannungen?

  • Last verteilt sich über die gesamte Sohlenfläche (verteilt statt Punktlast)
  • tritt aufgrund lokaler Plastifizierung des Baugrunds nicht auf


Wodurch wird ein Schlaffes Fundament definiert?

  • Setzungen in allen Punkten unterschiedlich
  • Sohlspannung identisch mit der Spannung der Oberkante die auf das Fundament aufgebracht wurde + Eigengewicht

Wodurch kann zwischen den Fundament Arten unterschieden werden?

  • Systemsteifigkeit K


  • K = E*I / (Es *b³ * a)


  • E*I --> Biegesteifigkeit des Fundamentes
  • Es --> Steifemodul des Bodens
  • a & b --> Fundamentabmessung

Wie werden Fundamente nach der Systemsteifigkeit eingeteilt?

  • K < 0,1 --> Schlaffes Fundament
  • K > 0,1 --> Starres Fundament

Wann sind die Setzungen beider Fundamentarten identisch?

  • Im Charakteristischen Punkt sind beide Setzungen identisch
  • Punkt hängt von Fundament Geometrie ab

Wovon hängt die Einteilung des Fundaments ab?

  • Von der Schlankheit des Fundamentes: Höhe / Länge

Wie lautet Systemsteifigkeit K für Rechteckplatten/Balken?

  • K = 1/1 2 * E/Es * (d/L)³

Welche Berechnungsmodelle für Setzungen existieren?

  • Spannungstrapezverfahren
  • Starres Fundament (Boussinesq)
  • Elastisches Fundament (Bettungsmodulverfahren)
  • Elasto-plastisches (FEM)

Wie funktioniert das Spannungstrapezverfahren?

  • Belastung nimmt mit der Tiefe ab --> vereinfachende Trapezdarstellung
  • Mit Trapez wird zusätzliche vertikale Spannung berechnet --> Setzungen resultieren
  • Nutzbar für einfache, starre Querschnitte (zugspannungsfrei)

Wie funktioniert das Bettungsmodulverfahren?

  • System aus nicht miteinander gekoppelten Federn (linear-elastisch)
  • Ks --> entspricht Steifigkeit der Federn
  • Aus Spannung an der jeweiligen Feder geteilt durch Setzungen kann Bettungsmodul bestimmt werden



Wie lautet die Definition des Bettungsmoduls?

  • Federwirkung des Bodens unter einer Gründung
  • Je größer ks, desto steifer reagiert der Boden → kleine Setzungen
  • Je kleiner ks​, desto weicher ist der Boden → größere Setzungen
  • Keine Bodeneigenschaft!


Wovon ist das Bettungsmodul abhängig?

  • Bodenart
  • Bodensteifigkeit (E-Modul)
  • Dicke der Schichten
  • Steifigkeit der Gründung
  • Belastungsgröße


Wie wird Bettungsmodul berechnet?

  • Erfahrungswerten
  • Plattendruckversuchen
  • Näherungsformeln

Was verknüpft das Bettungsmodul?

  • verknüpft Sohldruck und Setzung linear (p=ks⋅sp)

Mit welchen Einwirkungen werden Setzungsberechnungen durchgeführt? (k oder d)

  • mit charakteristischen Einwirkungen (design Werte)

Was ist mit Bereichen bei denen Zug auftritt? "Zugfedern"

  • Werden nicht angesetzt, existieren nicht

Welche Vorteile hat das Steifemodulverfahren gegenüber dem Bettungsmodulverfahren?

  • zutreffende Setzungsmulde --> Bei Bettung. Rand zu weich/ Feld zu steif)
  • wirtschaftlichere Bemessung der Bewehrung