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Definition Emotionen
Eine allgemeingültige Definition zu finden scheint genau so schwer wie Anzahl von Emotionen und deren Komponenten zu bestimmen

Zimbardo et al:
Emotionen sind eine spezielle klasse von Motiven, die uns dabei helfen, unsere Aufmerksamkeit auf wichtige Situationen zu richten und darauf zu reagieren, sowie anderen unsere Absichten mitzuteilen

Autoren
Eine spezielle Art von Motivation, die nach außen gerichtet ist. Wie Motivation führt zu einer Steigerung der Erregung und versieht persönlich bedeutsame Menschen und Objekten mit werten/Gefühlen und hat annäherungs oder vermeidungsreaktiom als Folge
Emotionskomponenten von solowski
  • kognitive Komponente: Befürchtung des Versagens und möglichen Konsequenzen
  • Physiologische Komponente: Herzklopfen, trockener Mund
  • Behaviorale komponente: verhalten wirkt insgesamt angespannt und schreckhaft—>durch zittern und stottern
  • subjektive komponente: hohe Anspannung und Erregung, Mischung aus Lust und unlustempfinden
  • expressive komponente:weit geöffnete Augen, gepresste stimmte 





Solowski: diese müssen nicht immer gleichzeitig und in unterschiedlicher azsprägung auftreten, sind jedoch der selbst und fremdbeobachtung offen und messbar
Strukturmodell von feldmann und Barett
  • beschreibt affektive Zustände auf 2 Dimensionen:
  • die valenz (wertigkeit)einer emotionalen Erfahrung als angenehm vs unangenehm
  • Die Ausprägung des aktivierungszustandes zwischen aktiviert vs deaktiviert





—>wird auch circumplex Modell genannt (kreisförmiges und zweidimensional angeordnetes Diagramm )
Studie von feldmann Barett
Hab
Verschiedene emotionale Zustände
Affekt:
Laut solowski handelt um emotionalen Zustand, der von allen 3 Zustände, der intensivste ist, da er sich am schlechtesten kontrollieren lässt und kürzeste Dauer aufweist. Auf eine auslösende Ursache folgt meist oben darüber nachzudenken eine unmittelbare heftige Reaktion, von außen beobachtbar, von handelndem automatisch wahrgenommen und im Nachhinein nur schlecht erinnert wird.
Stimmung
Vergleicht man diese mit Affekt liegt sie auf dem Gegenpol, da sie oftmals keine Ursache hat, von geringer Intensität sowie langer Dauer ist und kein Verhalten erfordert. Laut schmitz et al stellt Stimmung eine dauertönung des erleben dar
Beispiel: jemand besetzt Parkplatz—>Ärger als Emotion ausgelöst, summierung dieser Fälle, weiß nicht weshalb so gelaunt
Emotionen
Liegt zwischen Affekt und Stimmung,
  • da sie eine erkennbare Ursache hat
  • von mittlerer Intensität und Dauer ist
  • Eine verhaltenskompinente aufweist
  • von Kognitionen begleitet werden
Emotion vs Gefühl
=beides sind Prozesse eines gemeinsamen Kreislaufs, die sich jedoch unterscheiden.
Aus neurobiologischer Perspektive Emotionen:
Komplexe, größtenteils automatisch ablaufende, von der Evolution gestaltete Programme für Handlungen
Gefühl: beruhen auf kombinierter Wahrnehmung unserer körperlichen und geistigen Zustände, während eine Emotion abläuft
Art und Anzahl von Emotionen
Ortony und Turner: fanden in ihrem Review eine Bandbreite von 3—11basisemotionen, wobei Anzahl der Emotionen davon abhing, auf welchem einschlusskriterium die Studien basierten
Watson: gibg davon aus dass basisemotionen nicht erlernt werden und mit einer bestimmten phylogenetischen bereitschaft einhergehen und mit diesen hardwired (verdrahtet) waren
—>bestimmte Emotionen sind Teil des biologischen Erbes einer Spezies und bei all Mitglieder dieser Spezies vorzufinden
Paul ekman: seine Studien des Gesichtsausdruckes führten zu 7 Emotionen:
Zorn, Angst, Trauer, Ekel, Verachtung, Freude, Überraschung —sind universal, kulturell übergreifend und von allen Menschen interpretierbar und bilden Basis für neurokulturelle emotionstheorie
Paul Ekman
Differenziert jedoch zwischen Ekel und Verachtung da veracht7ng steht's nur Menschen oder menschlichem handeln entgegengebracht wird, nicht aber Geschmack, Gerüschen und Berührungen
—>handelt sich folglich um 6 und nicht 7 Emotionen
Disposition
Überdauernde personenmerkmale, durch die sich Personen in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit unterscheiden, mit der sie ein bestimmtes Verhalten zeigen
Emotionen und Persönlichkeit
Solowski ging davon aus, dass Menschen sich in ihrer Fähigkeit unterscheiden, dem eigenen emotionalen Zustand bennen und erkennen zu können, sowie in der Anzahl an Wörter die hierfür zur Verfügung stehen
—>sehr wichtig den eigenen emotionalen Zustand exakt beschreiben zu können, da wichtige Bedingung für Kontrolle und Regulation der Emotionen darstellt
—>Frauen können Emotionen besser verbalisieren als Männer
Erleben und Ausdruck positiver Emotionen
Laut krohne und Tausch führen Positive Emotionen zum erleben positiver Affekte und diese mit zahlreichen personenmerkmale Zusammenhängen die eysenk unter dem persönlichkeitstyp der Extraversion zusammenfasst.

Unterteilung Extraversion:
  • Extraversion als Geselligkeit, Lebhaftigkeit und Aktivität

  • Impulsivität die mit Sorglosigkeit und ungestüm sein einhergeht
  • Sensation seeking als Bedürfnis stimuliert zu werden
Inwiefern diese Eigenschaften dazu betragen, positive affekte zu fördern
Wesentliches Merkmal der Extraversion: Menschen mit dieser persönlichkeitseigenschaft erleben in sozialen Situationen öfters positive Gefühle
—>benötige; jedoch im Vergleich zu introvertierten Menschen ein höheres Maß an Stimulation von außen um sich wohl zu fühlen
—>nach Theorie von Eysenck:bedarf es ein gewisses Maß an Stimulation, zu wenig und zu viel führen zu negativen Gefühlen
—>ideale Zustand des wohlbefindens ist bei einem mittleren Niveau erreicht =hedonic Tone
Zusammenhang zwischen Extraversion/introversion, hedonic Tone und erregungsniveau
H
Sensation seeking
  • weiteres Merkmal der Extraversion

  • Handelt sich um das Bedürfnis von Menschen nach Erlebnissen und Abenteuern
  • Die sie auf der Suche nach neuen Sensationen durch gefährliche Sportarten (free climbing) finden
  • bei normalen Menschen führt zu Angstschweiß
  • Bei ihnen wird ein optimales erregungsniveau erzeugt
  • wiederholende Tätigkeiten führen zu Langeweile
Impulsivität
Laut krohne und tausch zeichnen sich Menschen mit einer großen Ausprägung an Impulsivität dadurch aus:dass sie ihr Verhalten nur unzureichend kontrollieren können, oft unüberlegt reden und handeln—>tendieren dadurch zu risikoreichem Verhalten. sind nicht in der Lage aus den negativen konsequenze ihres Verhaltens zu lerNen
  • 2 formen: funktional und dysfunktional 

  • Aufmerksamkeit von Menschen die funktional impulsiv sind, wechselt schnell von einem auf den anderen Reiz in Situationen wo es erforderlich
  • unzureichende impulskontrolle bei Menschen die dysfunktional impulsiv sind ist ein wesentliches Merkmal vieler Verhaltenstörungen wie aggressiven verhaltensproblemen , adhs , borderline persön
Erleben und Ausdruck negativer emotionen

Mit dem Begriff der negativen Affektivität wird die veranlagerung von Menschen beschreiben relativ häufig einen Zustand des negativen angespanntseins zu erleben, der durch angst, Nervosität und Gefühl der Gereiztheit gekennzeichnet ist.
Angst und Ängstlichkeit
Gibt zahlreiche Veröffentlichungen
  • je nach forschungsinteresse kann sich der Begriff auf den aktuellen emotionalen Zustand oder auf ein zeitübergreifendes persönlichkeitsmerkmal beziehen
  • Studien in Bezug auf Angst persönlichkeitsmerkmal: besteht aus der kognitiven Komponente der Besorgnis, sowie emotionalen Komponente der Wahrnehmung autonomer Erregung sowie mangelndem Selbstvertraue
  • Nicht alle Menschen empfinden alle Situationen als gleichermaßen angstauslösend—>können sich auf spezifische Bereiche beziehen
  • Bereichspezifische Ängstlichkeit stehen versch, situationstypen gegenüber: Situationen die k
Angst und Ängstlichkeit

  • •Situationen die körperlich bedrohlich sind (medizinischer Eingriff) Situation die selbstwertbedrohlich sich (prüfungsangst/soziale Angst)
Ärger
Studien belegen: es gibt persönlichkeitstyp der ehrgeizig, gehetzt, ungeduldig und leicht erregbar ist, neigt zu Wut und Aggressionen : wird von rosenmann und friedmann als Typ-a-Persönlichkeit bezeichnet
  • beide Ärzte fanden heraus dass Männer mit diesem persönlichkeitstyp gegenüber gelassenen Teilnehmern, erhöhtes herzinfaktrisiko aufweisen
  • Andere Studien belegen: dass Typ-a-Persönlichkeit wichtigen Risikofaktor für arbeitende US Bürger des mittleren Alters darstellen. weitere Studien zeigten dass bestimmte Verhaltensweisen des Typ a Persönlichkeit das Risiko einer Kronoraren hererzkrankung erhöhen kann
  • Typ a persönlichkeit verschwindet nie aus Blickfeld und erlebt durch Typ d Persönlichkeit Wiederbelebung
Zweidimensionales Modell affektiver Zustände
  • bildet unterschiedliche emotionale Zustände ab, die sich im Hinblick auf ihre valenz (Wertigkeit) und den aktivierungsgrad unterscheiden
  • Beispiel: Schlaf: Zustand absoluter Deaktivierung, am unteren Pol der aktivierungsskala befindet+ weist neutrale valenz auf
Typ D Persönlichkeit
=Distressed personality
Zeichnet sich dadurch aus:
  • hohe negative Affektivität
  • Unterdrückung von Gefühlen in sozialen Beziehungen
  • besteht dispositionelle Neigung mit Aggressionen zu reagieren, deren kognitive Komponente sich auf die feindseligen Einstellungen der Person bezieht, während Ärger emotionale gr7ndlagge der Aggression darstellt und sich in körperlichen kognitiven verhaltensreaktionen zeigen kannn.
Emotionsregulation
Neben hedonistischen motiven( Vermeidung eines persönlichen negativen affektiven Zustands) spielen ebenfalls solche soziale Motive eine Rolle:
  • wir möchten bei anderen im Sinne des impressionsmanagment einen guten Eindruck hinterlassen
  • Prosoziale Motive sind für uns handlungsleitend, wenn wir die Gefühle andere nicht verletzen wollen
  • Wir möchten Verhalten anderer beeinflussen indem wir zb die Zuwendung bekommen, wenn wir weinen