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Was versteht man unter dem Kostendegressionseffekt im digitalen Umfeld?

Der Kostendegressionseffekt beschreibt, dass nach hohen einmaligen Entwicklungskosten für digitale Inhalte jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung nur noch geringe, meist marginale Kosten verursacht.

Was ist der Gewinnskalierungseffekt?

Der Gewinnskalierungseffekt ist die mögliche Steigerung der Gewinne durch die hohe Reichweite und geringe Vertriebskosten digitaler Güter.

Nenne die vier Facetten von “Big Data”.

Volumen (Menge), Variety (Vielfalt), Velocity (Geschwindigkeit) und Analytics (Analysemethoden).

Wofür steht der TCP/IP-Standard?

TCP/IP ist das Netzwerkprotokoll, das die Kommunikation und den Datenaustausch im Internet ermöglicht.

Welche Bedeutung hat Content-Erstellung für die Internetentwicklung?

Ohne vielfältige, aktuelle und hochwertige Inhalte gäbe es keine lohnende Internetnutzung; Content ist der Motor des Wachstums und der Bindung.

Was ist die elektronische Wertschöpfungskette?

Sie umfasst alle digitalen Prozesse, die zur Erstellung, Verarbeitung und Übertragung von elektronischen Produkten und Informationen führen.

Welche Phasen gibt es beim Informationsdreisprung der digitalen Wirtschaft?

Informationssammlung, Informationsverarbeitung, Informationsübertragung.

Was bedeutet “Matchingwert” im Online-Angebot?

Der Matchingwert beschreibt die Effizienz, mit der Anbieter und Nachfrager auf Plattformen zusammengeführt werden.

Was ist Disintermediation?

Disintermediation ist das Weglassen von Zwischenhändlern durch digitale Direktverbindungen zwischen Produzent und Konsument.

Was ist Reintermediation?

Reintermediation beschreibt, wie durch digitale Plattformen neue Vermittlerrollen entstehen und bestehende Wertschöpfungsketten wieder ergänzt werden.

Was ist ein E-Shop?

Ein E-Shop ist der digitale Verkaufsladen eines Unternehmens im Internet zum Vertrieb von Waren oder Dienstleistungen.

Nenne typische Probleme des stationären Handels, die E-Shops lösen wollen

Begrenzte Verkaufsflächen, eingeschränkte Sortimente, langwierige Abwicklung, mangelnde Transparenz.

Was bedeutet Prozessqualität in Online-Shops?

Prozessqualität meint die Effizienz, Redundanzfreiheit und Flexibilität der Abwicklung aller Onlineprozesse.

Wie können Produktpräsentationen in Online-Shops optimiert werden?

Durch ansprechende Darstellung, klare Strukturierung und Zusatzinformationen wie Bewertungen und Zoomfunktion.

Was ist Individualisierung/Personalisierung im Online-Kontext?

Nutzer erhalten individuell zugeschnittene Angebote und Produktempfehlungen, basierend auf ihrem Verhalten oder Profil.

Was unterscheidet das Singular-, Plural- und Symbiose-Prinzip?

Singular: Nur die Kernleistung zählt; Plural: Es gibt Kern- und Nebenleistungen, beide werden wirtschaftlich genutzt; Symbiose: Kernleistung ist gratis und dient als Mittel zur Beschaffung verwertbarer Nebenleistungen.

Was ist das Margenmodell?

Ein Preismodell, bei dem der Preis aus den kalkulierten Kosten plus Gewinnmarge gebildet wird.

Was ist das Provisionsmodell?

Ein Preismodell, bei dem eine Vermittlungsprovision pro erfolgreiche Transaktion gezahlt wird.

Was ist das Grundgebührmodell?

Ein Preismodell, bei dem regelmäßig eine feste Gebühr, unabhängig von der Transaktionszahl, bezahlt wird.

Welche fünf Grundtypen von digitalen Plattformen gibt es?

Content, Commerce, Context, Connection, Communication.

Was versteht man unter B2C?

Business-to-Consumer, also Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.

Nenne zwei Beispiele für E-Marketplaces.

eBay und Amazon Marketplace.

Was macht E-Procurement?

E-Procurement unterstützt den digitalen Einkauf von Produkten und Dienstleistungen durch Unternehmen.

Welche Marktform bezeichnet Peer-to-Peer (P2P)?

Transaktionen und Austausch direkt zwischen Privatpersonen, z.B. bei eBay Kleinanzeigen.

Was ist Disintermediation (erneut, Plattformsicht)?

Ausschaltung von Vermittlern durch den Einsatz digitaler Plattformen.

Was sind Conveniencekäufer?

Käufer, die besonderen Wert auf Komfort, Zeitersparnis und schnelle Abwicklung legen.

Welche Erwartungen haben heutige Online-Käufer?

Ausführliche Infos, Angebotsvielfalt, Verfügbarkeit, einfache Rückgabe und sichere Bezahlung.

Was ist das Expectancy/Disconfirmation-Paradigma?

Kunden vergleichen die tatsächliche mit der erwarteten Leistung und werden bei Gleichheit oder Übertreffen zufrieden sein.

Was ist der Unterschied zwischen affektiv/kognitiver und verhaltensorientierter Segmentierung?

Affektiv/kognitiv segmentiert nach Einstellungen/Wissen, verhaltensorientiert nach realem Nutzungs- und Kaufverhalten.

Nenne eine wichtige personenbezogene Einflussgröße auf das Online-Kaufverhalten.

Internetaffinität, also wie vertraut ein Käufer mit digitalen Medien ist.

Was versteht man unter Data Mining?

Data Mining ist die automatisierte Analyse großer Datenmengen zur Mustererkennung und Prognose.

Was ist Database-Marketing?

Personalisiertes Marketing auf Basis von Kundendaten und deren Auswertung.

Was ist Customer Profiling?

Die genaue Analyse und Beschreibung von Kunden nach Verhaltensmustern und Präferenzen.

Welche Kennzahlen sind für die E-Performance-Scorecard relevant?

Attraction (Besucher), Conversion (Verkäufe), Retention (Kundenbindung).

Welche Formen von E-Mail-Marketing gibt es?

Newsletter, Trigger-Mails, Transaction- und After-Sales-Mails.

Welche Phasen hat das Beschwerdemanagement im E-Shop?

Beschwerdestimulierung, -annahme, -bearbeitung, -reaktion, -auswertung, -controlling.

Was ist eFulfillment?

Gesamtprozess von Lagerwesen, Versand, Tracking, Kundenservice bis zur Rückabwicklung im Onlinehandel.

Was bedeutet Redundanzfreiheit in digitalen Prozessen?

Jeder Prozessschritt wird nur einmal durchgeführt, so werden Fehler und Mehraufwand vermieden.

Was ist die Flexibilität in der Prozessgestaltung?

Die Möglichkeit, einzelne Prozessbereiche nach individuellen Anforderungen anzupassen.

Was ist eControlling?

Unternehmenssteuerung und Controlling unter Nutzung digitaler Analysetools und Daten.

Warum ist Information ein zentraler Wettbewerbsfaktor im E-Business?

Informationen ermöglichen gezielte Angebote, schnellere Entscheidungen und bessere Differenzierung.

Was ist eine Wettbewerbsanalyse?

Systematische Bewertung der Konkurrenz nach Stärken, Schwächen, Strategie und Marktpotenzial.

Was ist das Ziel der SWOT-Analyse?

Chancen und Risiken des Marktes sowie Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens zu beurteilen.

Was ist Differenzierungspotenzial?

Möglichkeiten, sich durch individuelle oder innovative Angebote vom Wettbewerb abzuheben.

Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Konkurrenz?Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Konkurrenz?

Direkte Konkurrenz bietet identische Leistungen, indirekte Konkurrenz ähnliche oder substituierbare Leistungen an.

Was bedeutet Usability?

Die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite oder Anwendung.

Warum ist eine hohe Usability bei E-Shops wichtig?

Sie verbessert die Nutzererfahrung, erhöht die Conversion und senkt die Abbruchraten.

Welche Rolle spielen Hilfefunktionen in Online-Shops?

Sie unterstützen Kunden bei der Auswahl und führen zu einer höheren Zufriedenheit.

Warum ist Ladezeit für den Erfolg eines Online-Shops so wichtig?

Lange Ladezeiten führen zu vorzeitigem Absprung und Umsatzeinbußen.

Was ist die Bedeutung der Internationalisierung für digitale Geschäftsmodelle?

Sie ermöglicht den Zugang zu globalen Märkten, erfordert aber Anpassung von Sprache, Währung und Recht.

Welche Bedeutung hat die Prozessdurchgängigkeit in E-Shops?

Prozessdurchgängigkeit verhindert Medienbrüche, fördert einen reibungslosen Informationsfluss und verbessert damit Effizienz und Qualität des Shop-Betriebs.

Was ist mit Redundanzfreiheit im Online-Handel gemeint?

Redundanzfreiheit bedeutet, dass einzelne Prozessschritte nicht mehrfach erfolgen, um Fehler und Aufwand zu vermeiden.

Nenne ein Beispiel für Flexibilität in der Prozessgestaltung eines E-Shops.

Die Möglichkeit, Versandoptionen basierend auf Kundenvorlieben dynamisch anzupassen.

Welche Preisstrategien gibt es im digitalen Umfeld?

Katalog-Pricing, dynamisches Pricing, Preisindividualisierung, Echtzeitpreise und Preisdifferenzierung.

Welches Ziel verfolgt Customer-Driven-Pricing im E-Business?

Preise werden an die individuellen Zahlungsbereitschaften der Kunden angepasst, um Gewinn und Absatz zu steigern.

Was ist Cross-Selling im Online-Handel?

Das gezielte Anbieten von ergänzenden Produkten, um den Warenkorbwert zu erhöhen.

Was versteht man unter Up-Selling?

Kunden werden dazu animiert, höherwertige oder teurere Produkte zu kaufen als ursprünglich beabsichtigt.

Welches Ziel verfolgen Personalisierung und Online-Produktkonfiguration?

Die individuelle Anpassung von Angeboten und Produkten an die Kundenbedürfnisse zur Steigerung der Kaufbereitschaft.

Was misst der Konversionsgrad im Online-Shop?

Er gibt an, wie viele Besucher zu Käufern werden.

Was versteht man unter Bounce Rate?

Die Absprungrate gibt an, wie viele Besucher eine Seite direkt wieder verlassen, ohne eine Aktion auszuführen.

Was beinhaltet die E-Performance-Scorecard?

Kennzahlen zu Attraction, Conversion und Retention für die Erfolgsbewertung digitaler Geschäftsmodelle.

Was ist mit “Monthly Recurring Revenue” gemeint?

Der regelmäßig wiederkehrende, monatliche Umsatz, ein zentraler Steuerungswert in Digitalunternehmen.

Welche Rolle spielt das Online-Bewertungsmanagement?

Es beeinflusst die Kundenbindung und Neukundengewinnung durch öffentlich einsehbare Rezensionen.

Was ist Database Marketing?

Eine datenbasierte Marketingmethode, die Werbung und Angebote individuell auf die Profile und das Verhalten von Kunden zuschneidet.

Was ist der Zweck von After-Sales-E-Mails?

Stärken die Kundenbindung durch Kommunikation nach dem Kauf, etwa für Umfragen, Info-Mails oder Zusatzangebote.

Was bedeutet Permission Marketing?

Marketing, bei dem Kunden vorher aktiv zugestimmt haben, Werbung/Kontakt zu erhalten (Opt-In-Verfahren).

Welche Typen von E-Mail-Marketing gibt es?

Newsletter, Trigger-Mails, Transaktionsmails, After-Sales-Mails.

Wodurch zeichnet sich ein gut gestalteter Online-Shop aus?

Intuitive Bedienung, Übersichtlichkeit, Responsive Design, Personalisierungsmöglichkeiten und hohe Performance.

Was unterscheidet E-Shop, E-Marketplace und E-Procurement?

E-Shop verkauft direkt an Endkunden, E-Marketplace bringt Angebot und Nachfrage zusammen, E-Procurement dient dem Unternehmenseinkauf digitaler Produkte/Dienstleistungen.

Worum geht es bei Plattformmodellen der digitalen Wirtschaft?

Sie verbinden verschiedene Akteure (z. B. Anbieter und Nachfrager) digital und erleichtern Transaktion, Kommunikation und Kooperation.

Was versteht man unter Context-Plattformen?

Sie bieten Zusammenstellung, Systematisierung und Navigation durch Informationsangebote (z. B. Vergleichsportale wie guenstiger.de).

Was ist eine Connection-Plattform?

Verknüpft Akteure technisch oder kommerziell zur Schaffung von Netzwerken (z. B. soziale Netzwerke, Cloud-Dienste).

Was sind Kommunikationsplattformen im E-Business?

Systeme, die den Austausch von Informationen innerhalb von Netzwerken ermöglichen, z. B. Communities, Foren, Chats.

Nenne einen Vorteil des Online-Kunden-Segmentierungsansatzes

Zielgenaue Ansprache verschiedener Käufertypen ermöglicht effizientere Marketingmaßnahmen.

Welche Fragestellung beantwortet das Nettonutzen-Konzept?

Ob der wahrgenommene Nutzen des Online-Einkaufs höher ist als der zu erbringende Aufwand.

Nenne eine Methode zur Analyse der Warenkörbe im Shop.

Data Mining erkennt typische Produktkombinationen und Kaufmuster.

Was ist ein Affinity-Reichweiten-Modell im Influencer-Marketing?

Es unterscheidet die Wirkung (starke Beziehungen vs. hohe Reichweite) verschiedener Influencer-Typen.

Was ist Prozessautomatisierung im E-Business?

Automatisierung von Arbeitsabläufen zur Steigerung von Effizienz und Skalierbarkeit digitaler Geschäftsprozesse.

Was macht das strategische Verkaufsmanagement aus?

Planung und Steuerung aller Verkaufsaktivitäten mit Fokus auf langfristigen Markterfolg.

Was ist Cross-Channel-Kooperation?

Zusammenarbeit zwischen Online- und Offline-Partnern zur kundenorientierten Verzahnung von Kanälen.

Was versteht man unter Viral-Marketing?

Die gezielte Platzierung von Werbebotschaften, damit diese sich möglichst rasch und kostengünstig durch Weiterempfehlung verbreiten.

Warum ist Social-Media-Marketing im E-Business wichtig?

Es steigert die Reichweite, ermöglicht direkten Kundenkontakt und verbessert die Markenbekanntheit.

Welche Vergütungsmodelle gibt es im Affiliate-Marketing?

Pay per Click, Pay per Sale, Pay per Lead, Pay per View, Pay per Period, Pay per Lifetime.

Was misst die Kennzahl “Customer Lifetime Value” (CLV)?

Den gesamten Wert, den ein Kunde über die Dauer der Geschäftsbeziehung für das Unternehmen generiert.

Was ist das Ziel von Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

Die Sichtbarkeit von Webseiten in Suchmaschinen zu verbessern, um mehr Traffic zu generieren.

Wofür steht das “K” im 4K-Modell der digitalen KPI-Steuerung?

Kundengewinnung, Konversion, Kommunikation, Kundenbindung.

Was sind typische KPIs (Key Performance Indicators) im digitalen Marketing?

Conversion Rate, Cost-per-Click, durchschnittlicher Warenkorbwert, ROAS (Return on Ad Spend), Bounce Rate.

Beschreibe ein Beispiel für eine Trigger-Mail.

Automatisierte E-Mail nach Warenkorbabbruch zur Erinnerung oder Motivation zum Abschluss des Kaufs.

Welche Datenquellen stehen dem Data Mining im Online-Handel zur Verfügung?

Kaufhistorie, Nutzerprofile, Klickpfade, Warenkörbe, Bewertungsdaten.

Was ist ein Data Warehouse?

Eine zentrale, strukturierte Datensammlung aus verschiedenen Quellen zur Analyse und Entscheidungsfindung.

Worin liegt der Unterschied zwischen Context- und Content-Plattformen?

Content-Plattformen stellen Inhalte bereit, Context-Plattformen strukturieren und systematisieren diese zur besseren Navigation.

Nenne ein Beispiel für Disintermediation im Onlinehandel.

Hersteller verkauft direkt an Endkunden über eigenen Webshop – Zwischenhändler entfallen.

Was versteht man unter Peer-to-Peer-Plattformen?

Plattformen, die Transaktionen direkt zwischen Privatpersonen ermöglichen, etwa beim Verkauf gebrauchter Waren.

Welche Herausforderungen bestehen beim Multi-Channel-Management?

Koordination mehrerer Vertriebskanäle, Konsistenz der Markenbotschaft und nahtloses Kundenerlebnis.

Nenne typische Kennzahlen zur Steuerung des Beschwerdemanagements.

Anzahl der Beschwerden, Bearbeitungsdauer, Kundenzufriedenheit nach Bearbeitung.

Was ist der Unterschied zwischen expliziter und impliziter Personalisierung?

Explizit: Nutzer gibt Wünsche aktiv an; implizit: System erkennt Präferenzen automatisch via Analyse des Nutzerverhaltens.

Was ist eine Value Proposition im digitalen Geschäftsmodell?

Das Leistungsversprechen, das ein Unternehmen seinen Kunden bietet, um deren Bedürfnisse besser als der Wettbewerb zu erfüllen.

Welche Markteintrittsbarrieren können im E-Business wirken?

Hohe Technologiekosten, rechtliche Auflagen, starke Marke etablierter Anbieter, Netzwerkeffekte.

Was bezeichnet das Konzept „Customer Journey“?

Die einzelnen Phasen, die ein Kunde vor, während und nach dem Onlinekauf durchläuft – von der Information bis zur Nachbetreuung.

Was ist eine Positionierungsstrategie im digitalen Marktumfeld?

Bewusste Festlegung, wie das eigene Produkt/Unternehmen sich von anderen Wettbewerbern absetzt.