Karteikarten im Karteikarten-Set

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Schulmeister von Esslingen (14. Jh.)

Vorsagen und Nachsprechen lassen

Fehler sanktionieren

Disziplin herstellen

Druck aufbauen

Rolle des Lehrers ursprünglich

Disziplinator, Informator, Examinator

Rolle des Schülers ursprünglich

Rezipient, Lerner, Leistungserbringer

Sichtweise des Lernens ursprünglich

müheloses Abfüllen von Wissen durch asymmetrisches Rollenverständis

Lage im Frühmittelalter

Kloster und Domschulen/Stifts- und Pfarrschulen

Kirche als Inhaber der Wahrheit

Vermittlung der Kenntnisse für klerikale Berufe

Karl der Große

Lehrplan für Domschulen:

singen, lesen, schreiben, Kirchenspreche, Festtagsrechnung

Alkuin

Karls Hof

Reorganisation des Bildungswesens nach antikem Vorbild (Quintilian)

Hrabanus Maurus

Leiter der Klosterschule Fulda --> SAL, vorwiegend Grammatik bis Hochmittelalter

Problem: Literalität ist Privileg von Adel und Klerus, Bilder benötigt

Doctrinale: 1. Grammatik

Donatus

4. Jh.

Grammatik in Dialogform als Lehrbuch für römische Jugend

de Villa Dei

Doctrinale: Grammatik aus 2600 Hexametern

septem probitates

Adaption der SAL für Ritterstand

Reiten, Schwimmen, Schwertkampf, Bogenschießen, Jagen, Schach, Verskunst

Was kam neu im Hochmittelalter?

Schriftlichkeit des kaufmännischen Verkehrs --> neuer Bildungsbedarf/-kampf

Erfindung der Didaktik

Vermittlungsorientierung

Ziel: Heil er Menschheit durch Erziehung

Kritik vorher: Überschätzung des Altertums, Sprachunterricht

Panorthosia

planmäßige Berichtigung der Welt durch Unterricht

Ratke

Lösung der politischen und sozialen Probleme durch Erziehung

Descartes (didaktische Grundlage)

Komplexes zerlegen und auf einfaches zurückführen

Suche nach der Gewissheit (Cogito ergo sum)

Notwendigkeit der Methode (Ordnung und Disposition von etwas führt zur Wahrheit)

Comenius

omnia omnes omnino docere

ist der Mensch gut, tut er Gutes

Verbindung Sprachbildung und moralische Volkserziehung

Postulat der allgemeinen Schulpflicht, Klassenunterricht, Didactica Magna 1627

Reyher

Schulmethodus

Realienbuch 1657 --> Hochschätzung der Realien (Fächer mit Weltbezug)

Bildung genießen und klug und unabhängig werden (von Gott lösen)

ganzheitliche Wissensvermittlung

Betrachtung des ganzen Menschen (statt Wortwissen)

kognitive Bildung (Kopf)

körperliche Bildung (Hand)

moralische Bildung (Herz)

Pestalozzi

Werke zu Anthropologie und soziale Einrichtungen für Arme

Prinzip der Anschaulichkeit (Erkenntnis statt Auswendiglernen)

Naturgemäßheit: äußere Natur für die des Kindes fassbar machen

Wie Getrud ihre Kinder lehrt (1801)

Pestalozzi

3 Kräfte streben nach Entfaltung

1)Intellekt/Kopf (Elementares->Sachkenntnis->Urteil)

2)Sittlichkeit/Herz (basierend auf Liebe, Vertrauen, Dankbarkeit/Geduld, Gehorsam

3)Körperliches (Aktivitäten)

Lenkung durch menschliche Kunst und entsprechende Entwicklungsräume

Reformpädagogik

Orientierung auf Wissenserwerb, statt Inhalts- oder Vermittlungsorientierung

Lernen als aktive Handlung --> Selbsttätigkeit, aktiver Wissenaufbau, Konstruktivismus

Wissen ist Ko-Konstrukt von subjektiver Sicht und Modell des Lehrers

Montessori

Hilf mir, es selbst zu tun!

selbstständiges, individuelles Lernen

Polarisation der Aufmerksamkeit auf 1 zielgerichtete Arbeit

Persönlichkeitsentwicklung und handelndes Lernen (alle Sinne)

 

Maßnahmen Montessori-Pädagogik

Lernumgebung

offenes Material

Selbstkontrolle ermöglichen

Freiarbeit (hier indiv. Lernen) und gemeinsamer Unterricht

leichte Aufgabenerfassung

Isolierung der Schwierigkeiten

keine Tadel, keine Strafe

Wagenschein

genetisch-sokratisch-exemplarischer Unterricht

genetisch: Pädagogik bezogen auf werdenden Menschen und werdendes Wissen

sokratisch: Erwachen geistiger Kräfte im Gespräch oder durch gezielte Fragen

exemplarisch: alles auf exemplarische Themenkreise bezogen (nicht zeitraubend)

Kerschensteiner

Arbeitsschule --> Selbsttätigkeit, manuell

Manuellem geht Geistiges voraus

direkte Fehlerkontrolle

Verbindung Unterricht und Praxis

schöpferische Kräfte gefördert

Anerkennung des Bildungswertes von Arbeit

Gaudig

Selbsttätigkeit (was der Schüler tun möchte)

Methode im Mittelpunkt

Arbeitsteilung und Projektorientierung

Parkhurst

Dalton-Plan: Individualisierung der Lernwege und des Lerntempos

Abschaffung Frontalunterricht, Selbsterarbeitung

Dalton-Prinzipien: Freedom, Cooperation, Budgeting Time

Merkmale des Unterrichts nach Parkhurst

Laboratories --> Fachräume mit freiem Material

Class-meeting --> Dalton-Phase (Berabeitungszeit vereinbart, in Labs) --> Conference Period

Dewey

Projektmethode --> Projekte lernt man nur durch Projekte

bekanntes Problem und sichtbares Ergebnis

Wie entsteht Wissen?

Konstruktion --> Problem, Träges Wissen (Vermeidung der Konstruktion im Anwendungskontext)

Erwerb --> selbstgesteuert, Konstruktion, Kooperation (soz. Dimension/Bedeutung der Sozialkompetenz)