Kernsymptome
Aufmerksamkeit
Impulsivität
Hyperaktivität
Aufmerksamkeit
(Ablenkbarkeit, Nicht Beenden von Tätigkeiten)
Impuslivität
auf kognitiver, emotionaler, motivationaler Ebene
Hyperaktivität
Ruhelosigkeit, mangelhaft regulierte motorische Aktivität
bei Kindern außerdem:
aggressiv, dissoziales Verhalten, Lern- und Leistungsstörung
bei Erwachsenen außerdem:
aggressiv, dissoziales Verhalten, Lern- und Leistungsstörung
ICD-10
F 90 Einfache Aktivität und Aufmerksamkeitsstörung:- Aufmerksamkeitsstörung+ Impulsivität+ Hyperaktivität F 90.1 Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens Aufmerksamkeit, Impulsivität, Hyperaktivität ..
DCM-5
Mischtyp (ADHS-C) ½ Aufmerksamkeit ½ Impulsivität und Hyperaktivität Vorwiegend unaufmerksamer Typ (ADHS-U) 2/3 Aufmerksamkeit 1/3 Impulsivität und Hyperaktivität Vorwiegend hyperaktiver Typ (ADHS-HI) ...
Verlauf
In allen Phasen weisen ADHS Kinder Besonderheiten auf (Schlafprobleme, motorische Unruhe, Lernschwäche)Oft Abschwächen der Symptome in später Adoleszenz bei 2/3. Bei 1/3 bleiben SymptomeBei Erwachsenen ...
genetische Faktoren
Unbestritten zu 70-90% beteiligt an hyperkinetischer Störung (1eiig 50%-90%)Veränderungen beim Dopamin D4 Rezeptor gefunden, weniger sensitiv), evtl. D2 Rezeptor
Neurotransmitter
Dopamin (Hypofunktion) (Noradrenalin) Serotonin
neurobiologische Auffälligkeiten
Erhöhtes Funktionsniveau langsamerer Wellenaktivität→ zu deuten als zentralnervöse Entwicklungsverzögerungen- Verminderte Durchblutung in (2)o Präfrontalen Kortexregioneno In Verbindungsbahnen ...
neuropsychologische Auffälligkeiten
Gestörte Verhaltenshemmung, die in Störungen der exekutiven Funktionen nachweisbar ist: Verbales und nonverbales Arbeitsgedächtnis Selbstregulation von Affekt, Motivation, Aufmerksamkeit Verinnerlichung ...
psychologische Faktoren
Niedrigere Konditionierbarkeit Eltern- Kind Interaktion Negative Verstärkung (Aufmerksamkeitszuwendung durch die Eltern)
exekutive Funktionen
im (nonverbalen) Arbeitsgedächtnis (z.B. bei der Antizipation von Verhaltenskonsequenzen und bei der zeitlichen Organisation von Verhalten); in der Selbstregulation von Affekten, der Motivation und der ...
Prävalenz
ADHS-Diagnose Schulkinder: insgesamt 3-5 % (nach ICD 10 nur 2%) Jungen/Mädchen 3:1 Am häufigsten vorwiegend unaufmerksamer Typ Bei Erwachsenen: Ca. 1-6% Nur jede 10. Diagnose ist korrekt