Klausur WS1011 mit Lösungen.pdf

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Hochgeladen von Anonymer Nutzer am 18.02.2016
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Muss sich hier nicht auch die DD-Kurve verschieben? DD: Y=C+I+G oder?
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nach Blanchard Illing verschiebt sich nur die ZZ allerdings dafür auch die NX
@ Patricia van Leuken: Falsche Seite, die richtige Abbildung 18.3 wäre auf Seite 541. Anhand dieser Abbildung kann man erkennen, dass ein Erhöhen der inländischen Nachfrage zu keiner neuen Trade Balance (Schnittpunkt ZZ-Kurve mit DD-Kurve)führt, daraus lässt sich leicht ableiten, dass sich beide Kurven nach oben verschieben, und dies im gleichen Ausmaß, da durch eine Erhöhung der inländischen Nachfrage keine neue Trade Balance entsteht. Beide Kurven werden also im gleichen Maße nach oben verschoben. Die Lösung der Aufgabe 8) wäre also richtig, wenn die DD-Kurve auch mit nach oben verschoben worden wäre.
Hier müsste meiner Meinung nach C/N stehen
Hat hierzu jemand eine Lösung oder Anhaltspunkt wie man vorgehen muss?
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Also Verschiebung der Prod + Investitionsfunktion nach unten bei gleichbleibender Afa-Gerade?
Ja ungefähr. keine richtige verschiebung sondern stauchung
Müsste die Antwort dann nicht eigentlich sein, dass der real Zins unverändert bleibt da er mittelfristig auf rn zurück geht wegen der höheren Inflationserwartung? Sprich Anstieg der Inflationserwartung schlagen sich mittelfristig eher in Änderungen des nom Zins nieder ? Gedankengang: Geldmengenwachstum führt in der kurzen Frist zu einer Erhöhung der realen Geldmenge. Bei einem gegebenen Produktionsniveau führt die Erhöhung von M/P zu sinkenden nom Zinsen und real Zinsen Durch die gesunkenen Zinsen steigt die reale Kaufkraft der Ws sowie Produktion und die Geldnachfrage. Erhöhte Geldnachfrage -> Anstieg der nom Zinsen. Wir wissen auch das das mittelfristig die Inflationsrate der Wachstumsrate der Geldmenge entspricht. Inflationsrate wächst wie erwartete Inflationsrate. Fisher Hypothese: Änderungen der Inflation schlagen sich mittelfristig 1:1 in Änderungen des nom Zins nieder. Wenn nom Zinsen steigen, steigt auch Inflation Mittelfristig kehrt der real Zins sowie die Produktion zum natürlichen Niveau zurück da erwartete Inflation ansteigt ( vgl . nom Zins hoch, Inflation Hoch , Fisher Hypothese).
ISLM ist aber gerade kurze Frist, daher kann man hier nicht mit FIsher argumentieren und wenn wie schon erkannt pi hochgeht, geht erstmal der Zins zu jedem Outputniveau zurück und dies führt dazu, das halt die IS kurve nacht rechts verschoben wird. Ergibt ja auch irgendwie sinn wenn man sich vorstellt, dass wenn ich weiß, dass die Realzinsen jetzt erstmal zurückgehen werde ich mein Geld lieber investiere als die schlechten Zinsen mitzunehmen .
Hätte jemand Lust seine Ergebnisse zu vergleichen? Was habt ihr hier so raus?
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@anonyme Nutzer du hast nen kleinen Fehler drin du musst noch die 2/3 wurzel von der 4 ziehen damit du K/N raushast:) so hast du nur K/N hoch 2/3 raus
Ich komme auch auf 8,0 / 2,0 / 1,6 (also genauso wie Anonyme Fanta). Habe die Berechnung analog zum Blanchard Illing gemacht.
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Müsste man bei den Fragen Nr. 8 nicht DD und ZZ nach oben verschieben, da der inländische KOnsum ja ja beide Funktionen betrifft?
Ja
Perfekt danke :)
Was sind die Auswirkungen auf die ZSK der aktuellen Periode? Und ist eine Budgetkonsolidierung ein Abbau des Budgetdefizits oder? Dann wäre es ja eine restriktive FP und dies würde zu einer Verschiebung der IS-Kurve nach links bedeuten, also bei einer steigenden LM-Kurve würde demnach auch der Zins fallen.. aber wie bringe ich das in Verbindung mit der ZSK? Und bei bb) kann man ja eigentlich nur schreiben, dass die Produktion zurück geht oder was wird da ansonsten noch für die 7 Punkte erwartet?
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@Notenschlüssel Ja dein Gedankengang macht meiner Meinung nach Sinn. Es hängt wie du bereits erwähntest, davon ab ob der expansive Effekt (der über die Erwartungen eintritt) es schafft die unmittelbar restriktive Senkung von G zu kompensieren. Da hierbei explizit die Zukunft erwähnt wurde, kannst Du davon ausgehen, dass die Erwartungen eintreffen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Wirksamkeit der Politik maßgeblich von ihrem Einfluss auf die Erwartungen abhängt. Trifft sie diese so sind die Effekte größer. P.S eine Erhöhung von G könnte sogar in Zukunft zu einer Rezession führen wenn die Erwartungen über zukünftig gestiegene Zinsen und gesunkenes Ek (negative Effekte) den expansiven Effekt heute schon überdecken. Eine Regierung muss sich daher stets bewusst sein, dass Erwartungen vorausschauend gebildet werden und auch expansive Effekte abschwächen könnten.
Na ja dein Gedankengang hat für mich nur ein kleines Problem, ich würde ja sagen wenn ich eine Budgetkonsolidierung ohne Erwartungen ankündige ist der Effekt ja 0 weil eine Ankündigung ja erst in der Zukunft statfindet. Aber ist glaub ich ein ziemlich sinnloser Kommentar von mir, da ich glaube das er so eine Frage immer in so einem Zusammenhang präsentieren würde.