Kernpunkte des kommunikativen Ansatzes
Handlungsorientierung
sich über bestimmte Inhalte verständigen können
in authentischer und unmittelbar realen akzeptierbaren Situationen kommunizieren können
Merkmale guter Aufgaben / tasks im FSU
Merkmale von handlungsorientierten Lernaufgaben
Ziele des GeR (Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen) 4 Punkte
Auswirkungen des GeR auf den FSU (7 Punkte)
woraus bestehen Kompetenzstufen?
aus Kann-Beschreibungen / Deskriptoren
Sie geben an, was Lernende auf dieser bestimmten Kompetenzstufe können
Kompetenzstufen A-Niveaus
Elementare Sprachanwendung
Kompetenzstufen B-Niveaus
Selbstständige Sprachanwendung
Kompetenzstufen C-Niveaus
Kompetente Sprachanwendung
Was sind die 4 "21st Century Skills" in den Lehrplänen
Lehrpläne NEU - Übergreifende Themen (3 Punkte)
Struktur der Fachlehrpläne FSU
Ziel des FSU in Sekundarstufe I?
kommunikative Kompetenzen in der Fremdsprache zu entwickeln, die in lebensnahen, altersadäquaten Siationen erlernt werden
Wozu sollen SchülerInnen im FSU befähigt werden?
sich später in Alltag und Beruf in der Fremdsprache zu verständigen
wie ist das Vier-Fertigkeiten-Modell aufgebaut?
Unterteilung in Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben
rezeptiv - produktiv
primär - sekundär
schriftlich - mündlich
Was wird am Vier-Fertigkeiten-Modell kritisiert?
unnatürliche und unrealistische Abstraktion
ersetzt durch 4 Arten kommunikativer Sprachaktivitäten
nur teilweise umgesetzt, Mediation vielfach unberücksicht
Nenne die 3 Rezeptionsaktivitäten
was bedeutet TOP DOWN beim Prozess des Leseverstehens?
konzeptgeleitet/erwartungsgeleitet
Was bedeutet BOTTOM UP beim Prozess des Leseverstehens?
datengeleitet
Was bedeutet TOP DOWN beim Prozess des Hörverstehens?
konzeptgeleitet/erwartungsgeleitet
Was bedeutet BOTTOM UP beim Prozess des Hörverstehens?
datengeleitet
Erkläre eine rezeptionsbasierten Unterrichtseinheit mit Fokus auf Global-to-detail approach (top-down processing)
Was bedeutet Produktion?
Zusammenhängendes Sprechen und Schreiben
Was bedeutet Interaktion?
dialogisches interaktives Sprechen und Schreiben
Was gehört zur Produktion (2 Punkte)
monologisches Sprechen z.B. Präsentation
Zusammenhängendes Schreiben z.B. Aufsatz
Was gehört zur Interaktion? (3 Punkte)
dialogisches Sprechen z.B. Diskussion, Rollenspiel
Korrespondenz z.B. Briefe, Mails, Mitteilungen
Online Kommunikation z.B. Videochats, Voicemails
Charakteristika gesprochener Sprache?
Charakteristika geschriebener Sprache?
konzeptionelle Mündlichkeit?
informell, Alltagssprache
z.B. Chat, medial jedoch schriftlich, Online Kommentare, Blogeintrag
konzeptionelle Schriftlichkeit
ausführlich und grammatikalisch Korrekt
z.B. formelle Rede oder Vortrag, medial jedoch mündlich
Förderung von mündlicher und schriftlicher Produktion sowie Interaktion (8 Punkte)
Was gehört zur Mediation?
Was gehört zu Mediationsaktivitäten?
Was gehört zu Mediationsstrategien?
Wird Mediation im Lehrplan genannt?
Weder im AHS Lehrplan für Sekundarstufe I, noch in II wird der Fachbegriff "Mediation" genannt
Was ist Lerner*innensprache?
eine Zwischensprache, eine Varietät der Sprache, die Schüler*innen lernen wollen
Charakterisitka der Lerner*innensprache
Phänomene der Lerner*innensprache (5 Punkte)
Fossiliserung
inkorrekte Sprache so stark gefestigt, dass Korrektur schwerfällt
Backsliding
beherrscht man, slidet dann zurück in inkorrekte Struktur
Übergeneralisierung
Regel wird in allen Kontexten angewendet z.B. past -ed bei allen Verben "goed"
Simplifizierung
stark vereinfachte Sprache
L1 Transfer
Einfluss der Erstsprache auf Fremdsprache z.B. false friends, I become a negative grade
Spracherwerbsforschung (I)SLA Bedeutung
(I)SLA: Instructed Second Language Acquisition research
Funktion von (I)SLA?
Beschäftigt sich mit Fragen bez. Erwerb von Fremdsprachen generell
Rolle des Fehlers Lernplanbezug
Kompetenzniveau beachten und je nachdem korrigieren
Rolle des Fehlers in Grammatik-Übersetzungsmethode
sofort korrigieren
Rolle des Fehlers in Audiolinguale Methode
sofort korrigieren
Rolle des Fehlers in Direkter Methode
Fehler Teil des Lernprozesses
Rolle des Fehlers im kommunikativen Ansatz
Fehlertoleranz
message before accuracy
Behaviorismus (Skinner 1957)
Sprache entwickelt sich als erlernte Reaktion auf äußere Reize
Behaviorismus (Skinner 1957) Kernthesen (3 Punkte)
Rolle des Fehlers im Behaviorismus
sehr negativ, sofortige Korrektur muss geschehen
Nativismus (Chomsky 1955/57)
Sprache entwickelt sich aus angeborenem sprachlichen Wissen
Nativismus Kernthesen (3 Punkte)
Rolle des Fehlers im Nativismus
Teil des Spracherwerbsprozesses
Interaktionismus (Bruner 1975)
Sprache entwickelt sich aus Interaktion zw. Bezugsperson und Kind
Interaktionismus Kernthesen (3 Punkte)
Rolle des Fehlers im Interaktionismus
Fehler als Lerngelegenheit
Processability Theory (Pienemann 1998) --> aktuellste
Spracherwerb erfolgt in hierarchisch aufeinanderfolgenden Erwerbsstufen
Processability Theory Kernthesen (5 Punkte)
Folge Processability Theory
Basis Processability Theory
Rolle des Fehlers Processability Theory
Fehler als Teil der Sprachentwicklung
Teachability Hypothesis
Lehren einer Struktur nur dann erfolgreich, wenn Lernende dafür bereit sind