Flashcards in the set

Haven't started (96)

Diskertes Wachstumsmodell

  •  in festen, gleichmäßigen Schritten


y=y0*(1+g)^t

g=(y2-y1)/y1

kontinuierliches Wachstum

  • stetig und ohne Unterbrechung


y=y0*e^(gt)

g=ln(y2)-ln(y1)

Logarithmusgesetze

18022588068713d876d9dc0.28098758phpnl023rsogropfNo82Uy.png

Neoklassische Produktionsfunktionen

Annahmen

Produktionsfunktion 𝑌 = 𝐹(𝐾, 𝐿)


Annahme 1:

  • Die Produktionsfunktion weist konstante Skalenerträge (CRS) auf
  • Verdopplung Input -> verdopplung Output


Annahme 2:

  • Die Produktionsfunktion erfüllt die Inada-Bedingungen
  • Daraus folgt, dass jeder eingesetzte Faktor essenziell ist

Grenzprodukte Cobb-Douglas Produktionsfunktion

𝑌 = 𝐾^𝛼*𝐿 ^(1−𝛼)

Kapital 𝐾, und Anzahl der Arbeitnehmer L


𝑀𝑃 𝐾 = 𝜕𝐹(𝐾, 𝐿) /𝜕𝐾 = 𝛼𝐾^(𝛼−1)𝐿^( 1−𝛼) = 𝛼 𝑌/𝐾 = r

  • r= Nutzungspreis

𝑀𝑃 𝐿 = 𝜕𝐹(𝐾, 𝐿) /𝜕𝐿 = (1 − 𝛼)𝐾^𝛼𝐿 −𝛼 = (1 − 𝛼)𝑌/L = w

  • w= Arbeitslohn



Elastizität Cobb-Douglas

Beschreibt wie empfindlich eine Größe (Y) auf eine Veränderung reagiert

%- Reaktion der AV (Y) auf eine 1% Änderung der UV (K,L)


Cobb-Douglas:

  • E von K= 𝛼
  • E von L= β


E=1 - Proportrional

E>1 - Überproportional

E<1 - Unterproportional

Einkommensquote Cobb-Douglas

Beschreibt wie viel vom Gesamten Einkommen (Output) einer Volkswirtschaft an einen Produktionsfaktor (K,L) gehen


Vollständiger Wettbewerb - Entlohnung nach Grenzprodukt


  • 𝛼 + β= 1
  • Entlohnung K= 𝑀𝑃 𝐾 × 𝐾/𝑌 = 𝛼
  • Entlohnung L = 𝑀𝑃 L × L/𝑌 = β = (1 − 𝛼)

Entlohnung und Gewinn Cobb-Douglas

Die Entlohnung beider Faktoren entspricht der Gesamtproduktion

  • 𝑤𝐿 + 𝑟𝐾 = 𝑌


Gewinn der Unternehmen: Π = 𝑌 − 𝑟𝐾 − 𝑤𝐿 = 0.

  • bei vollkommenem Wettbewerb (er Gewinn der Unternehmen gleich null .

Pro-Kopf-Output

𝑦 = 𝑓(𝑘) mit 𝑦 = 𝑌 /L und 𝑘 = 𝐾/L

y= (K/L)^𝛼=k^𝛼


  • Produktionsfunktion pro Kopf 𝑦 = 𝑓(𝑘) ist konkav
  • abnehmende Grenzerträge des Kapitals
  • Erste Ableitung: 𝜕𝑓(𝑘)/𝜕𝑘 = 𝛼𝑘^(𝛼−1) > 0
  • Zweite Ableitung 𝜕 2 𝑓(𝑘)/ 𝜕𝑘2 = (𝛼 − 1)𝛼𝑘^(𝛼−2) < 0
1992601259687278534ea947.24011226phpj84vn8gu3f937PFVQnL.png

Veränderung des Kapitals K:

𝐾: = 𝐼 − 𝐷 = 𝑠𝑌 − 𝛿K


  • Investitionen, 𝐼, und Abschreibungen, 𝐷
  • Die Volkswirtschaft ist geschlossen: 𝑆 = 𝐼 = 𝑠𝑌 und 𝑤𝐿 + 𝑟𝐾 = Y
  •  s= sparen einen konstanten Anteil s ihres Einkommens
  • 𝛿𝐾= Abschreibungen. Ein fester Anteil 𝛿 des Kapitalstocks 𝐾 verschleißt zu jedem Zeitpunkt

Fundamentale Wachstumsgleichung

115234553268727b4cf1b9f6.71791224phpjahnv8ehr7ascFeTVGW.png

Solow-Diagramm - Graph

188533053168727b7b84a248.23341150php8hv395fl84rl7vRiGj0.png

Steady State (ein stationäres Gleichgewicht) 

ein stationäres Gleichgewicht bei k*

  • Wenn Investitionen=Abschreibungen
  • Im Steady State hat der Pro-Kopf-Output eine Wachstumsrate von 0


Wachstumsgleichgewicht Solow-Modell

147910446468727d1c4ba301.66560044phptucupnd3kliu8sSBGOe.png

Warum bestehen in einem vollkommenen Wettbewerbsmarkt langfristig keine ökonomischen Gewinne für Unternehmen?

Vollkommener WB:

  • Keine Marktmacht
  • homogene Güter
  • Freier Markteintritt
  • vollständige Infos
  • Faktoren werden zu Grenzprodukten entlohnt


Gewinne=Output-Kosten

  • Solange positive Gewinne werden U. sich im Preis unterbieten, bis Gewinn=0
  • Attraktive Gewinne: Mehr Anbieter - Preis sinkt
  • WB Steigt: erlös sinkt

Skalenerträge

Geben an, wie sich der Output verändert, wenn alle Produktionsfaktoren (K,L) im gleichen Verhältnis erhöht werden.


  • Konstante Skalenerträge: Verdopplung Input - Verdopplung Output; 𝛼 + β = 1
  • Steigende Skalenerträge: Verdopplung Input - mehr als Verdopplung Output; 𝛼 + β > 1
  • Steigende Skalenerträge: Verdopplung Input - weniger als Verdopplung Output; 𝛼 + β < 1

Änderung der Sparquote von s1<s2

  • Graph
152985377668739ae3110514.72828549phpo2p9abvdf1bj5qYZ5cE.png

Änderung der Sparquote von s1<s2

Beschreiben

36567998268739b290d58b5.23588941phpvi519loivmeu7GENMwV.png

Änderung der Sparquote von s1<s2

Graphisch - y/t-Diagramm

32260409068739bc6859ba6.25412896phptoovhf54flsbeiw1OWe.png

Konvergenz zum Gleichgewicht - Einfaches Solow Modell

Konvergenz bedeutet höheres Wachstum, je weiter die Wirtschaft vom Steady State entfernt ist. 


Drei Implikationen:

  • Zwei Länder mit gleicher Sparquote aber anderen Einkommensniveaus: Das ärmere Land wächst schneller.
  • Zwei Länder mit gleichen Einkommensniveaus aber anderen Sparquote: Das Land mit der größeren Sparquote wächst schneller. Es ist weiter weg von seinem Gleichgewicht.
  • Jedes Land, was seine Sparquote erhöht, sollte vorübergehend schneller wachsen.
154113749368739cd610ca37.67662703phpcf2g2n3aglb28jqYpCR.png

Sparquote der Goldenen Regel

  1. Pro-Kopf-Konsumniveau: c=(1-s)y
  2. GG Bedingung k=0
  3. Optimieren - Ableitung c=0
  4. GG Bedingung und Opti Bedingung nach Abschreibung auflösen uns gleichsetzen
  5. Ergebnis: s=𝛼
212650847068739dfc1fae50.34136852phprf3cs15doe8293Lr9F9.png

Gründe Armutsfalle

  • Schlechte Infrastruktur
  • Schlechte Qualität der Institutionen (z.B. korrupte Regierung, begrenzte rechtliche Durchsetzbarkeit)
  • Unzureichendes Bildungs- und Gesundheitssystem
  • Schlechter Ernährungszustand
  • Begrenzter Zugang zu Krediten und Finanzmärkten
  • Kein Zugang zu Technologien mit hoher Produktivität
  • Geografische Isolation

Fundamentale Gleichung des Solow-Modells

mit Bevölkerungswachstum

20010934906873d460258824.22846547phpo8n0vqhbakc66tj69wc.png

Fundamentale Gleichung des Solow-Modells

mit Bevölkerungswachstum

k* und y*

10217996566873d4996fada0.74600803php33j13n20afc16YKhjI4.png

Das Solow-Diagramm mit Bevölkerungswachstum

2096952026873d568c85f27.00185405php9pfm19gcr0h73nhNzeY.png

Solow-Modell mit Verfahrensfortschritt

Arten des Verfahrensfortschritts

  • Verfahrensfortschritt kann kapitalsparend, arbeitssparend oder neutral sein
  • Nur bei arbeitsvermehrendem technischen Fortschritt existiert ein gleichgewichtiger Wachstumspfad
  • Bei Cobb-Douglas Funktionen macht es keinen Unterschied welche Art von Neutralität angenommen wird. Alle drei sind äquivalent. 

Solow-Modell mit Verfahrensfortschritt

Arten des Verfahrensfortschritts

Hicks-Neutralität

bei gegebener Kapitalintensität bleibt die Einkommensverteilung gleich. Das setzt folgende Produktionsfunktion voraus 𝐹(𝐴, 𝐾, 𝐿) = 𝐴(𝑡)𝐹(𝐾, 𝐿) mit 𝐴(𝑡) als arbeits- und kapitalsparendem Fortschritt zugleich.

Solow-Modell mit Verfahrensfortschritt

Arten des Verfahrensfortschritts

Harrod-Neutralität

bei gegebenem Kapitalkoeffizienten bleibt die Einkommensverteilung gleich. Das setzt folgende Produktionsfunktion voraus 𝐹(𝐴, 𝐾, 𝐿) = 𝐹(𝐾, 𝐴(𝑡)𝐿) mit 𝐴(𝑡) als arbeitsvermehrendem technischen Fortschritt.

Solow-Modell mit Verfahrensfortschritt

Arten des Verfahrensfortschritts

Solow-Neutralität

bei gegebenem Arbeitskoeffizienten bleibt die Einkommensverteilung gleich. Das setzt folgende Produktionsfunktion voraus 𝐹(𝐴, 𝐾, 𝐿) = 𝐹(𝐴(𝑡)𝐾, 𝐿) mit 𝐴(𝑡) als kapitalvermehrendem technischen Fortschritt.

Pro-Kopf-Produktion mit Wachstum A

13814638696873d9698d40c2.87626075php78dj6q7bs4vnatnMc5W.png

Spezifizierung der Wachstumsrate von A

18131560516873d901ac4ca6.34047461phpv7jns1leqre4a90tk80.png

Wachstum ist technischer Fortschritt

20102300226873da82e8a3f8.88060050php3pqgusoes2uh7g0NJb1.png

Wachstumsgleichgewicht mit Technologie

Pro-Kopf-Einkommen im Gleichgewicht, abhängig von der Zeit

8895375256873dc0e9daaa6.71717026phpuqiog6scuof82Nz8axV.png

Effizienzeinheiten

Eine Effizienzeinheit ist eine Maßeinheit für Arbeit, die quantitative Arbeit mit technischem Fortschritt kombiniert. Also eine EE ist eine an den technischen Fortschritt angepasste Arbeitseinheit

  • Also y=Y/ (AL)
  • Das heißt k=K/(AL)


8395597716874b59f44bc56.27124940phpfi61ddbia5551Eb8Lx2.png

Solow-Modell mit Technologie

Kapitalintensität im GG

11913195926873e1df35e0c0.20813068phpdlme9t2i3ddr1NiN9w9.png

Wachstumsgleichgewicht mit Technologie

Pro-Kopf-Einkommen im Gleichgewicht (in EE)

20085145766873e270109e86.47733472php9k9tc6r4dm1pb7o41uB.png

Veränderung von k in EE

15356169276873e2b5b510a4.86258879php3971i3q9lchv7MunRp6.png

 Solow-Diagramm mit Technologie

18805434346873e2de704b08.92570582phpbmsnu4uv0a55dnJyO2i.png

Änderung der Sparquote mit Trendwachstum

s1<s2

7020251616873e30e668303.39066134phpg9gq86jpcuugerlF9ln.png

Übung 5 A2

Wie hoch war das Technologieniveau des Landes im Jahr 2025?

Geg: y=Y/L; y (tilde)

y (tilde)= Y/(AL)


Geg: y=Y/L; y (tilde)


Umformen zu: A= y/ y (tilde)

Solow-Modell mit Technologie

Welche Auswirkungen hätte eine Erhöhung der Bevölkerungswachstumsrate kurz- und langfristig auf den gleichgewichtigen Wachstumspfad von y(t)

18235018736874ce14496290.21099021phpminvu2q367jidQRqmGo.png

Malthus vs Solow Produktionsfunktion

8813766286874dc4c8c7680.08599748phpji6gd7kf68a3baHs17A.png

Malthus mit neoklassischer Produktionsfunktion

Produktioonsfunktion

Pro-Kopf-Produktionsfunktion


19411143196874dd19857760.84240811phpk0h8ctfj25836PdUUIg.png

Die malthusianische Theorie

Bevölkerungswachstum

4711562406874de5cc90cd7.03696974phpcs4r87t66217fNvbxhr.png

Die malthusianische Theorie

Bevölkerung und Produktion im Gleichgewicht 

11078850326874dec0e45fd7.47996079phpn11hbqhkn8phc6KkjXl.png

Die malthusianische Theorie

Phasendiagramm - Graph von Wachstum L

16104858166874e0a35437e4.54436397phpukvk5vri63jp6YcZ0Fg.png

Malthusianisches Gleichgewicht 

Graph

17402923186874e110cda164.96618591php6ss6k0943lftepBONxg.png

Die malthusianische Theorie

Graph mit technischem Fortschritt

15970561276874e220ebe080.19590184phpsjfv4u751e9a2Nih6H3.png

Die malthusianische Theorie

Kontinuierlicher technischer Fortschritt

  • Wachstum von y
  • Zusammenhang und Implikationen für Wachstum L
18674032316874e30644e065.44706575phpqcpf6gf0iejv6dH6Bui.png

Die malthusianische Theorie

Kontinuierlicher technischer Fortschritt

  • Bevölkerung im Zeitverlauf
  • Pro-Kopf-Einkommen y
12411795686874e3c7724fa5.62591755php0fpsiu689atf5X77KBJ.png

Die malthusianische Theorie

Kontinuierlicher technischer Fortschritt

Graph

3789114006874e485de45a5.04770633php40ilo2sekf9dcgx9UbO.png

Wahr/ Falsch:

In der malthusianischen Theorie mit technischem Fortschritt steigt im Gleichgewicht die Bevölkerungsgröße und das Pro-Kopf-Einkommen, wobei das Bevölkerungswachstum auf einer festen Rate verharrt.

Falsch

  • Bevölkerung L wächst dauerhaft mit Rate g
  • Pro Kopf y einkommen bleibt konstant

Wahr/ Falsch

Die positive Korrelation von Pro-Kopf-Einkommen und der durchschnittlichen Anzahl der Schuljahre auf Länderebene ist ein Beweis dafür, dass mehr Bildung zu einem höheren Einkommen führt.

Falsch

Korrelation ist nicht gleich Kausalität


Wahr/ Falsch

Das Mincer-Lucas-Modell geht davon aus, dass Humankapital das Wachstum des ProKopf-Einkommens im Gleichgewicht nicht beeinflusst. 

Wahr

Im GG ist Wachstumsrate=g (technischer Fortschritt)

Humankapital ist eine exogene Größe, kein Zusammenhang zu techn. Fortschritt in diesem Modell

Wahr/ Falsch

Das Mincer-Lucas-Modell kann erklären, wieso die Anzahl der durchschnittlichen Schuljahre in Ländern mit geringem Pro-Kopf-Einkommen so niedrig ist. 

Falsch

u (Schuljahre) ist eine exogene Variable und hängt nicht von anderen Funktionen ab

Arten des Humankapitals

  • Humankapital als Gesundheit
  • Humankapital als Bildung


Großer Unterschied zum Sachkapital: Humankapital ist an Arbeit gebunden. Gesundheit wird nicht weiter betrachtet.

Das erweiterte Solow-Modell (Mincer/Lucas)

Humankapital

Produktionsfunktion


6790227956877c988f38855.27552225phpjng9e3pvldus6gSrAMp.png

Humankapitalintensität - Funktion

18248211916877c9c8971600.39493464php3o2cg1l8gtq64p6Ruoi.png

Interpretation von Parameter   𝜓

= Bildungsparameter

  • Drückt aus, um wie viel Humankapital (H) steigt, wenn u (Anzahlt Schuljahre) um eine Einheit steigt -> Return to Education
  • 𝜓=0,1: 1 weiteres Schuljahr erhöht H und den damit verbundenen Lohn um 10%

Das erweiterte Solow-Modell (Mincer/Lucas)

Humankapital

Pro-Kopf-Produktionsfunktion

21100674176877ca35a9aa58.98192191phpcenus2ehagplb8SvGcK.png

Das erweiterte Solow-Modell (Mincer/Lucas)

Humankapital

Pro-Kopf-Produktionsfunktion - Wachstum y

g von y = g von k = g von A

1405927966877ca98474a72.78934882php6acmb0ihl7v95EklImC.png

Das erweiterte Solow-Modell (Mincer/Lucas)

Humankapital

Wachstumsgleichgewicht (k und y)

1340611976877cae31cbe54.47179592phpg3rv2t5jn14r3ZaVbRP.png

Das erweiterte Solow-Modell (Mincer/Lucas)

Humankapital

Wachstumsgleichgewicht - explizite Zeitabhängigkeit

9396884576877cb26103b77.72680418phpsrd4lge39g6b7Luylmj.png

Das erweiterte Solow-Modell (Mincer/Lucas)

Humankapital

Wachstumsgleichgewicht - in Effizienzeinheiten der Arbeit

Wachstum von k tilde

k tilde im GG

1820688986877cb9b430421.32588476php431337air3im6UnzlvH.png

Romer-Jones Modell

Eigenschaften Ideen

  • Sie sind nicht-rivalisierend: Nutzen wird nicht geringer, wenn die Anzahl der Nutzer steigt
  • sie sind generell nicht ausschließbar: man kann schwer andere darin hindern, die Idee auch zu nutzen

Romer-Jones Modell

Produktion neuer Ideen - wie verhalten sich Kosten?

Bei der Produktion neuer Ideen...

  • sind die Grenzkosten sehr gering.
  • sind die Fixkosten sehr hoch
  • Die Kombination beider Fakten ergibt steigende Skalenerträge
  • liegen die Durchschnittkosten immer über den Grenzkosten.

Im Romer-Jones-Modell ist das Wachstum von Ideen...

  • linear
  • höher in Ländern mit einem höheren Bevölkerungswachstum

Romer-Jones Modell

Bevölkerung und Ideen

größere Bevölkerung sich positiv auf die Entwicklung neuer Ideen aus.

  • In einer großen Bevölkerung gibt es mehr potentielle Erfinder, Denker und Forscher.
  • Da Ideen nicht-rivalisierend sind, impliziert eine größere Bevölkerung nicht die Nutzung weniger Ideen für jeden. Alle können die Ideen gleichzeitig nutzen, anders als Kapital!
  • Eine größere Bevölkerung bedeutet einen größeren Absatzmarkt und höhere Gewinne für Firmen, die folglich mehr in Forschung und Entwicklung investieren können. 

Romer-Jones Modell

Ideenproduktionsfunktion/ Technologischer Fortschritt/ Wachstum des Wissenstands

18065460476878cf5db9da09.44983938php0hpo0ej4nu008ZOTXWG.png

Romer-Jones Modell

Parameter θ

 θ ist ein exogen gegebener Parameter für die Forschungsproduktivität. Er drückt aus, wie schwer es unabhängig vom Wissenstand und der Anzahl der Forschenden (also unabhängig von den sozialen Parametern) ist gute/neue Ideen zu haben

12909996586878d04357cb64.33142680phphrba0e3h8mlqf5aS3Ju.png

Romer-Jones Modell

Parameter λ

λ bestimmt wie stark die Forschungsproduktivität von der Anzahl der Forscher abhängt (mit 0 < λ < 1):

8471787556878d12fcc0380.14307370phpk0pjou2tpmij5WWjhsu.png

Romer-Jones Modell

Parameter ϕ

ϕ misst wie stark Innovation auf bestehendem Wissen aufbaut (mit ϕ < 1):

9354889076878d1bd0d3739.50981024phpred03k27scl1fFHsaBS.png

Romer-Jones Modell

Forschungsproduktivität eines einzelnen Forschenden

15303692416878d2b08053e9.51522480phpllp3d8buhfh55Qhc3o3.png

Romer-Jones Modell

Langfristiges Wachstum

langfristige Wachstumsrate A

Die langfristige Wachstumsrate des Wissensstands hängt  vom Bevölkerungswachstum n ab.


Wenn 𝜙 < 1, dann hat 𝑠𝑅 keinen Effekt auf die langfristige Wachstumsrate von 𝐴, lediglich das Niveau von 𝐴 steigt permanent.

3051772816878d70a0f68e9.75325651phprni25v94f4l4aaXLtQF.png

Romer-Jones Modell

Langfristiges Wachstum

langfristige Wachstumsrate A

Sonderfall ϕ = 1


Wenn ϕ = 1, dann gibt es kein gleichgewichtigen Wachstumspfad (Gleichung oben hat keine Lösung). Wir können trotzdem die Wachstumsrate des Wissensstands berechnen

  • 𝐿𝐴 = 𝑠𝑅L


Wenn 𝜙 < 1, dann hat 𝑠𝑅 keinen Effekt auf die langfristige Wachstumsrate von 𝐴, lediglich das Niveau von 𝐴 steigt permanent.

18416537426878d791abdc73.54579072phpvgeaga2dpp116aAiCkG.png

Romer-Jones Modell

Technologischer Fortschritt A (Wachstum)

Was passiert, wenn Parameter θ1 zu θ2; θ1 kleiner θ2

Rechnung

Der Graph beschreibt wie ein Produktivitätsschock temporär die Wachstumsrate von A erhöht. Ein höheres Wachstum in A erhöht allerdings auch den Nenner der x-Variable, sodass die Wachstumsrate langfristig fällt und sich asymptotisch wieder gA annähert. Wir erinnern uns, dass g = gA und unabhängig von θ ist. g ist ein vielfaches der Bevölkerungswachstumsrate n. Damit der Bruch stabil bleibt müssen die Wachstumsraten von A und LA auch ein multiples der Bevölkerungswachstumsrate sein.

1339960635687a01837ac571.65601648php3rpopd0bgfiracgVrcx.png

Romer-Jones Modell

Technologischer Fortschritt A (Wachstum)

Was passiert, wenn Parameter θ1 zu θ2; θ1 kleiner θ2

Graph

Auf Achsenbeschriftung achten!

1197837321687a01ca6b12a5.65932421php4nk7qokupd2cdlAGFJg.png

Romer-Jones Modell

Was passiert, wenn Parameter θ1 zu θ2; θ1 kleiner θ2

Graf Technologieniveau über die Zeit

147246616687a022043d980.16081126php0f3l1hpggglqbtPdshF.png

Romer-Jones Modell

Was passiert, wenn Parameter θ1 zu θ2; θ1 kleiner θ2

Graf Wachstumsrate des Pro-Kopf-Einkommens über die Zeit

PK Einkommen im GG: y*(t)

Die Ableitung dieser Gleichung nach θ is größer Null. Das Pro-Kopf-Einkommen steigt eindeutig, wenn θ steigt. Dadurch steigt auch die Wachstumsrate kurzfristig über y˙/y = gA. Langfristig konvergiert die Wachstumsrate aber wieder gegen das langfristige Gleichgewicht gA.

596145941687a0282379e34.27294256phpcaq7dp9a90had2RH4Jx.png

Romer-Jones Modell

Was passiert, wenn Parameter θ1 zu θ2; θ1 kleiner θ2

Pro-Kopf-Einkommen auf dem gleichgewichtigen Wachstumspfad

654649206687a030c07f049.55875710phpmvl9bf0vsevr7d6lHxT.png

Romer-Jones Modell

Wie verhält sich 𝐴 über die Zeit wenn wir die Anzahl der hochqualifizierten Arbeit sR erhöhen

 graphische Darstellung: Vereinfachung, in dem wir 𝜆 = 1 und 𝜙 = 0

Graph Wachstumsgleichgewicht

Wenn wir unser Modell vereinfachen, können wir dies intuitiver darstellen. Dazu setzen wir 𝜆 = 1 und 𝜙 = 0. Dann ist:

  • Wachstum 𝐴 ̇ = 𝜃𝐿𝐴
  • 𝐴̇ ̇ /𝐴 = n = gA
1261934170687a043fd1fc89.67776932php9re5u7q9ehtpftfegPA.png

Romer-Jones Modell

Wie verhält sich 𝐴 über die Zeit wenn wir die Anzahl der hochqualifizierten Arbeit sR erhöhen

Graphische Darstellung: Vereinfachung, in dem wir 𝜆 = 1 und 𝜙 = 0

Graph Wachstumsrate von

1735454687687a0501812a79.70647604phpkia84bu8oicceSgCL7v.png

Romer-Jones Modell

Wie verhält sich 𝐴 über die Zeit wenn wir die Anzahl der hochqualifizierten Arbeit sR erhöhen

Graphische Darstellung: Vereinfachung, in dem wir 𝜆 = 1 und 𝜙 = 0

Graph Niveau von A

2015161819687a053bb870c6.15465787php4hv4juclsiag3hE46fX.png

Romer-Jones Modell

Wahre Aussagen:

Im Romer-Jones-Modell wird das Wachstum von technologischem Wissen . . .

a) langfristig durch das Bevölkerungswachstum bestimmt.

b) in Ländern mit einem größerem Anteil von Forschenden kurzfristig schneller sein.

c) durch staatliche Förderung der Bildung langfristig beeinflusst.


a) langfristig durch das Bevölkerungswachstum bestimmt.

b) in Ländern mit einem größerem Anteil von Forschenden kurzfristig schneller sein.

Romer-Jones Modell

Welche der folgenden Annahmen ist im Romer-Jones-Wachstumsmodell NICHT zutreffend?

a) Das Modell geht davon aus, dass Wissen und Technologie als öffentliches Gut betrachtet werden, das nicht rivalisierend ist.

b) Innovationen und technologischer Fortschritt entstehen durch Investitionen in Forschung und Entwicklung.

c) Der technologische Fortschritt hat einen direkten Einfluss auf die Produktion von Gütern und Dienstleistungen.

d) Das Modell nimmt an, dass der technologische Fortschritt exogen und nicht von den Wirtschaftsakteuren abhängig ist.

e) Das Modell geht davon aus, dass der Produktionsfaktor „Wissen“ eine zentrale Rolle für das Wachstum spielt. 

d) Das Modell nimmt an, dass der technologische Fortschritt exogen und nicht von den Wirtschaftsakteuren abhängig ist.

Romer-Jones Modell

Was beeinflusst y* und wie?

  • Der Anteil der hochqualifizierten Arbeit 𝑠𝑅 hat keinen einheitlichen Effekt. Es kann zu viel und zu wenig geforscht werden, so dass 𝑦(𝑡)∗ ggf. fällt.
  • Die Bevölkerungsgröße hat keinen einheitlichen Effekt. Es gibt Skaleneffekte. Wenn 𝐿(𝑡) steigt, gibt es mehr Menschen = mehr Ideen= größeren Output.
  • Schnelleres Bevölkerungswachstum führt, ceteris paribus, zu einer kleineren Kapitalintensität im Gleichgewicht. Anderseits ist 𝑔 ∝ 𝑛, sodass die weltweite Wachstumsrate steigt.

Sind die folgenden Aussagen wahr oder falsch?

i. In den letzten 30 Jahren sind die Einkommensanteile von Arbeit und Kapital weltweit konstant geblieben.

Falsch

ii. Je mehr Industrieroboter in einem Sektor in den letzten Jahrzehnten zum Einsatz kamen, desto geringer war das Lohnwachstum.

Wahr

iii. KI ersetzt ausschließlich weniger qualifizierte Arbeit und beeinflusst damit nicht den Lohnaufschlag für qualifizierte Arbeit.

Falsch

KI ersetzt auch qualifizierte Arbeit, aber weniger als 1:1.

Roboter ersetzen weniger qualifizierte Arbeit, eher im Verhältnis 1:1.

Weniger qualifizierte Arbeit kann qualifizierte Arbeit nur begrenzt ersetzen.

KI reduziert den Lohnaufschlag aber nur, wenn KI qualifizierte Arbeit stärker substituiert als weniger qualifizierte Arbeit dies kann.

iv. Automatisierung und KI führen grundsätzlich dazu, dass bestimmte Tätigkeiten oder Jobs für Menschen wegfallen, was die Beschäftigungsquote verringern kann.

Falsch

Der Lohnaufschlag für qualifizierte Arbeit (die Skill-Premium) sei gegeben durch das Verhältnis der Lohnsätze (S = ws/wu ). Wie wirkt sich zunehmende Automatisierung (ein Anstieg von R) auf den Lohnaufschlag aus?

Das Skillpremium wächst bei Anstieg der Automatisierung (R). Zudem wächst die Ungleichheit

Gehen Sie nun davon aus, dass die Regierung durch Bildungsinvestitionen den Anteil der qualifizierten Arbeit erhöhen will. Nehmen Sie an ss beschreibt den Anteil der qualifizierten Arbeit, wobei Ls = ssL und Lu = (1 − ss)L. Wie wirkt sich ein Anstieg von ss auf den Lohnaufschlag aus?

D.h. ein Anstieg des Anteils der qualifizierten Arbeit senkt das Skillpremium. Dieser Effekt ist umso größer, je . . .

• kleiner ss ist,

• je größer R/L ist (viele Roboter relativ zur Arbeit).

KI und Ideenproduktion

Wachstumsrate von A her. Wie wirkt sich ein Anstieg der von KI ausgeführten Aufgaben auf die Ideenproduktion aus?

  • Wachstum g hängt positiv mit ∝ zusammen
  • Aufstieg von KI durch ausgeführte Aufgaben wirkt positiv auf Wachstumsrate der Ideen
521333752687cb27a9a7e06.05347342php4n1huk3ktbkj84RVm83.png

Was passiert mit der Ideenproduktion, wenn sich der Anteil der von KI ausgeführten Aufgaben α dem Wert 1 − ϕ annähert? 

α → (1 − ϕ): Wenn α sich (1 − ϕ) annähert wird der Nenner sehr, sehr klein. Damit explodiert die Wachstumsrate der Ideenproduktion. 

Auswirkungen Automatisierung und KI

  • ersetzen Arbeit.
  • Je nachdem, wie dies geschieht und welche Arbeit betroffen ist, hat dies Auswirkungen auf die Einkommensverteilung.
  • Stagnierende Löhne für unqualifizierte Arbeit und steigende Lohnprämien für qualifizierte Arbeit sind direkte Folgen der Automatisierung.
  • Automatisierung und KI können das Wachstum steigern, gegebenenfalls das sinkende Grenzprodukt des Kapitals kompensieren und theoretisch sogar unbegrenztes Wachstum auslösen.
  • Nichts davon wird in naher Zukunft eintreten. 

Solow mit Automatisierung R

Vergleiche mit Solow

  • Die Einkommensanteile sind nicht mehr konstant (aber 𝑅(𝑡) ≈ 0 bis 𝑡 ≈ 1980).
  • Der Lohn steigt also mit 𝐾 (wie immer) und fällt mit 𝑅 (neu).
  • 𝑅-Kapital bekommt den Einkommenanteil der automatisierten Arbeit.