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Haven't started (40)

Karosseriekomponenten

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Karosseriemodule

  • Vorderwagen
  • Mittelboden
  • Hinterwagen
  • Rückwand
  • Seitenwand
  • Dach
  • Verglasung und Anbauteile
  • Türen und Klappen

Zwei wesentlichen strukturmechanischen Anforderulngen an heutige Rohkarosserien

  • hohe statische und dynamische Steifigkeiten
  • gutes Crashverhalten

Drei grundsätzliche Anforderungen an die Strukturbaugruppen eines Pkw von Seiten der passiven Sicherheit

  • Ausreichende Festigkeit der Fahrgastzelle (Überlebensraum)
  • Ausreichend große Deformationszonen zur Wandlung der kinetischen Energie durch Verformung unter Einhaltung der biomechanischen Grenzwerte
  • Kompatibilität zu anderen Verkehrsteilnehmern

Frontalaufprall Merkmale

  • Hohe Relativgeschwindigkeiten
  • Oftmals Unfälle mit nur teilweiser Überdeckung (Offset)
  • Voluminöser Motorblock nahezu undeformierbar

Seitenaufprall Merkmale

  • Sehr geringer Deformationsweg
  • Vorwiegende Belastung der Bauteile auf Biegung -> negativer Einfluss auf Energieaufnahmevermögen
  • Großflächige Türöffnungen 
  • Befestigung der Türen an nur 3 Punkten
  • Forderung: Türen müssen nach Crash noch zu öffnen sein (Bergungsproblematik)      

Heckaufprall Merkmale

  • Nur geringe Relativgeschwindigkeiten
  • Großer freier Deformationsraum
  • Tankdichtigkeit muss stets gegeben sein
  • Längsträger nehmen Energie auf
  • Stufenheck: Heckdeckel darf nicht in die Fahrgastzelle eindringen

Zwei Versagensformen der metallischen Hohlprofile bei axialer Belastung

  • Biegekollaps
  • Faltenbeulen

Biegekollaps Merkmale

  • Seitliches Einknicken des Querschnitts
  • Sehr geringes Kraftniveau nach Überschreiten des Stabilitätsmaximums
  • Nur geringe Energieabsorption

Faltenbeulen Merkmale

  • Hohes, relativ konstantes Kraftniveau
  • Hohe Energieabsorption (ca. Faktor 5 gegenüber Biegekollaps)
  • Unregelmäßiges Faltenbeulen neigt zum Biegekollaps
  • Regelmäßiges Faltenbeulen wird angestrebt

Typische Bauformen von Energieabsorptionselementen

  • Crashbox
  • Stülprohr
  • Stauchrohr
  • Pralldämpfer
  • FVK-Rohr
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Einteilung des Labortestverfahrens nach Intention

  • Gesetz
  • Verbraucherschutz

Einteilung des Labortestverfahrens nach Region

  • Europa
  • USA
  • Asien

Einteilung des Labortestverfahrens nach der Art des Versuches

  • Front
  • Seite
  • Heck

Drei Lastpfaden der Frontstruktur beim Frontalaufprall

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Unterschied Quer- und Längsmotor beim Frontalaufprall

Bei Längsmotor Verschiebung nach hinten in Kardantunnel möglich

Lastpfaden der Seitenstruktur beim Seitenaufprall

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Lastpfaden der Heckstruktur beim Heckaufprall

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Innere Kompatibilität bei der passiven Fahrzeugsicherheit

Die innere Kompatibilität befasst sich mit dem Selbstschutz der Fahrzeuginsassen durch entsprechende Deformationszonen, Innenraumgestaltung und Rückhaltesysteme

Äußere Kompatibilität bei der passiven Fahrzeugsicherheit

Unter der äußeren Kompatibilität wird die Abstimmung der Deformationskräfte und Lastpfade im Hinblick auf eine verteilte Energieabsorption aller Kollisionspartner zur Einhaltung der biomechanischen Grenzwerte verstanden.

Massenkompatibilität Definition

Bei Kollisionen zweier Fahrzeuge verhält sich die Geschwindigkeitsänderung und damit die mittlere Verzögerung umgekehrt proportional zum Fahrzeuggewicht.

Kraftkompatibilität Merkmale

  • Auslegung der Kraft-Deformations-Charakeristik auf homogene Energieaufnahme aller Unfallpartner
  • Jedes Fahrzeug sollte die eigene in den Unfall eingebrachte kinetische Energie aufnehmen

Wo ist Formkompatibilität besonders wichtig?

Bei der Auslegung von LKW

Anbauteile Definition

Als Anbauteile werden alle zur Karosserie gehörigen Teile bezeichnet, die lösbar und damit nicht durch Schweißen, Löten etc. mit der Karosserie verbunden sind.

Stoßfängersystem Anforderungen

  • Schadensminimierung bei „Parkremplern"
  • Krafteinleitung in die Längsträger
  • Vermeidung von Knicken der Längsträger
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Frontendträger Anforderungen

  • Hoher Integrationsgrad
  • Einfache Montage
  • Reparaturfreundlichkeit
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Welche Komponenten werden an dem Frontendträger  montiert?

  • Frontscheinwerfer
  • Haubenschloss
  • Kühler und Lüfter
  • Stoßfängerverkleidung
  • Kühlergrill

Vordere Längsträger Anforderungen

  • Hohe Biegesteifigkeit um die Querachse des Fahrzeuges
  • Gutes Crashverhalten
  • Lasteinleitung in das Bodenblech beim Frontalaufprall
  • Einleiten von Fahmerks- und Crashkräften in die Karosseriestruktur
  • Hohe dynamische Steifigkeit an den Fahrwerkskoppelpunkten
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Fahrschemel Anforderungen

  • Akustische Entkopplung der Karosserie von der Motor-Getriebe-Einheit und von Teilen der Vorderachsaufhängung
  • Vereinfachte Montage der Antriebseinheit
  • Lasteinleitung in die Fahrgastzelle beim Frontcrash
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Stirnwand Anforderungen

  • Trennung von Motorraum und Fahrgastzelle
  • Verhinderung großer Intrusionen in den Fußraum bei einem Forntalaufprall
  • Geringe Schallemissionen
  • Aufnahme weiterer Baugruppen
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A-Säule Anforderungen

  • Lasteinleitung von den vorderen Längsträgern in die Seitenschweller und in die Dachstruktur beim Frontalaufprall
  • Hohe Steifigkeit / Festigkeit an den Türscharnieren
  • Hohe Biegefestigkeit bei Überschlag
  • Minimierung von Sichtverdeckungen
  • Abdichtung zwischen Türrahmen und Karosserie
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Dachlängsträger Anforderungen

  • Hohe Biegesteifigkeit
  • Hohe Stabilität bei Überschlag
  • Abdichtung zwischen Türrahmen und Karosserie
  • Aufnahme eines Dachträgersystems
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B-Säule Anforderungen

  • Hohe Biegefestigkeit für den Seitenaufprallschutz
  • Minimierung von Sichtverdeckungen
  • Guter Kraftfluss in den Schweller bei Seitenaufprall / hohe Steifigkeit
  • Gewährleistung eines komfortablen Einstiegs
  • Hohe Steifigkeit / Festigkeit an den Türscharnieren
  • Gute Energieaufname beim Seitencrash im unteren Bereich der B-Säule
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Wie ist die passive Sicherheit gewährleistet ohne eigenständige B-Säule in einem Fzg?

Die im Sinne der passiven Sicherheit notwendigen Crashfunktionen sind in diesem Fall direkt in die Türen integriert

Seitenschweller Anforderungen

  • Hohe Biegesteifigkeit
  • Hohe Biegefestigkeit für den Seitenaufprallschutz
  • Gewährleistung eines komfortablen Ein und Ausstiegs
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Hintere Längsträger Anforderungen

  • Weniger hohe Sicherheitsanforderungen als an die Vorderwagenstruktur durch geringere Relativgeschwindigkeit beim Crash und große Deformationszone
  • Schutz des Kraftstofftanks
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Seitenwand Anforderungen

  • Hohe Oberflachenqualität
  • Hohe Beulsteifigkeit und Beulfestigkeit
  • Beitrag zur Karosseriesteifigkeit
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Gründe für Korrosionsschutz in der Automobilindustrie

  • Erhalt der Strukturfestigkeit
  • Erhalt der Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs
  • Schonung von Ressourcen
  • Optisches Aussehen des Fahrzeugs

Ansätze des Korrosionsschutzes

  • Korrosionsgerechtes Konstruieren
    • Verringerung galvanischer Elemente
    • Vermeiden von Feuchtigkeitsansammlung
  • Oberflächenbehandlung
    • Aufbrirgen organischer Filme
    • Anorgansche Beschichtungen
    • Metalische Überzüge
  • Kathodischer Schutz
    • Verzinkung
    • Kathodische Tauchlackierungen der Karosserie

Wodurch wird die Verbesserung der Insassensicherheit erzielt?

  • Konstruktive Maßnahmen an der Fahrzeugseitenstruktur
  • Angepasste Airbagsysteme und Polsterung