Mehrebenenmodell für Kommunikation, Beteiligung und Konflikte:
übergeordnete Ebene
global: Entwicklungen, Dynamiken
Bund + Land: Vorgaben, Entwicklungen, Diskurse

Mehrebenenmodell für Kommunikation, Beteiligung und Konflikte:
städt. Kontext

Konflikte: übergeordnete Ebene
Handlungseinschränkung durch Pflichtaufgabe
Zeitdruck durch befristete Beschlüsse und Sonderförderungen
Modus: Krisenmanagement oder Daueraufgabe
Wechsel zw. steigenden und sinkenden Bedarfen
Konflikte: städt. Kontext
polit. Lage und Wahlperioden
Mangel an sozialem und bezahlbarem Wohnraum
erschwertes Auszugsmanagement
Sorgen über sozialräuml. Herausforderungen
parallel verlaufende Stadtentwicklungsprozesse
Verhältnis Ortsteil-Gesamtstadt
Konflikte: beschleunigtes Verfahren
Umweltbelange werden beklagt
abweichender Beteiligungsumfang
sich ändernde Vorgaben
gleichmäßige und/oder gerechte Verteilung
Transparenz der Auswahl und des Abwägungsprozesses
Konflikte: Akteure
interne:
fehlende Leitbilder
unterschiedl. Auslegungen und Argumentationen von Leitbildern
Leitmotive der Politik
Einstellung zu Transparenz in der Beteiligung
externe: Zivilgesellschaft als Unterstützerin und Störerin
Konflikte: Ressourcen
Personalmangel
Lieferschwierigkeiten von Baumaterialien und Containern
Hintergrund des Wechsels zwischen steigenden und sinkenden Bedarfen
Unvorhersehbarkeit der internationalen Entwicklungen und der daraus resultierenden Fluchtbewegungen
-> Transparenz und Detailnennungen sind in der Öffentlichkeitskommunikation kaum möglich
Hintergrund des Konfliktpunktes Verhältnis Ortsteil-Gesamtstadt
historische Entwicklungen wirken sich auf den Prozess aus
bereits schwelende Konflikte
Gefühl des Gehört- und Ernst-genommen-Werdens auf Seiten der Ortsteile
Kommunikationsbasis fehlt teilweise
Transparenz der Auswahl und des Abwägungsprozesses
Faktoren sind vielfältig und werden z.T. unterschiedl. gewichtet
einige Faktoren sind schwer kommunizierbar
Konflikt der unterschiedlichen Auslegung und Argumentation von Leitbildern
Leitbilder oft nicht vorhanden
wenn vorhanden, unterschiedl. Auslegung in den jeweiligen Verwaltungsabteilungen
Priorisierung der eigenen Themen und Anliegen, z.B. bei Aushandlung der Standorte
z.T. unklar, wo die Entscheidungen getroffen werden müssen - insb. bei der Entscheidungsfindung ist der Kommunikationsbedarf zwischen den Verwaltungen erhöht
Konflikt Personalmangel
grundsätzlich hoch
Krisenmodus der letzten Jahr zehrt an Verwaltungsmitarbeitenden
Aufstockung des Personals unterschiedl. schnell
Personalmangel begrenzt auch die Ressourcen für Beteiligungsveranstaltungen
Unterscheidung von Konflikttypen: Verteilungskonflikte
entstehen durch Sachzwänge und strukturelle Aspekte
Unterscheidung von Konflikttypen: Beurteilungskonflikte
werden meist durch Kommunikationsdefizite und unterschield. Informationslagen hervorgerufen
Unterscheidung von Konflikttypen: Bewertungskonflikte
fußen auf Unterschieden in Zielen, Einstellungen, Werten und Normen
Unterscheidung von Konflikttypen: Beziehungskonflikte
resultieren aus Eigenschaften der Konfliktparteien und Personen
Fazit
Konflikte auf verschiedenen Ebenen und zwischen verschiedenen Parteien
meist im Zusammenhang mit städt. Kontext, bezogen auf das Verfahren selbst oder involvierte Akteur*innen
meist Bewertungs- und Verteilungskonflikte
Konflikte beeinflussen sich teils gegenseitig
Konflikte in allen Fällen
Klagen
gleichmäßige und/oder gerechte Verteilung
Transparenz in der Öffentlichkeitskommunikation
Verhältnis Ortsteil-Gesamtstadt
Konflikte in Großstädten
Flächenknappheit, Mangel an sozialem und bezahlbarem Wohnraum
Konflikte in Mittelstädten
sozialräumliche Herausforderungen durch allgemein schlechtere infrastrukturelle Lage
Spannungsfeld drei zentraler Herausforderungen
