Flashcards in the set

Haven't started (21)

Feldtheorie im Raum

eine sich ständig verändernde Umgebung, Personen und Objekte in dieser Umgebung haben unterschiedlichen Aufforderungscharakter und beeinflussen das Handeln der Personen

Feldtheorie in Psychologie und Sozialwissenschaften

Wahrnehmung, Erleben und Verhalten haben einen ganzheitlichen Charakter

Definition Feld (in der Feldtheorie)

die räumliche Konstellation von miteinander interagierenden Partizipateuren und ihre Wirkungen aufeinander

Beziehungen in der Feldtheorie

Beziehungen nehmen mehrdimensional und wellenartig aufeinander Einfluss

Systemtheorie vs. Feldtheorie

Systemtheorie: mechanische Erzählung des Sozialen, Illusion der Steuerbarkeit

Feldtheorie: nimmt unvorhersehbare, lebendig-generative Entwicklungen und Transformationen in den Fokus

Bedürfnisansatz in Quartieren (Quartier^4) (Abb.)

Basisbedürfnis: informiert sein, sich sicher fühlen

Grundbedürfnisse: versorgt und ausgestattet, mobil und angebunden, unterstützt sein und gepflegt werden

weiterführende Bedürfnisse: vernetzt und eingebunden sein, sich befähigen und entwickeln


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Prozessbausteine der Quartiersentwicklung

Angebote platzieren, verknüpfen, zugänglich machen

(sozialen) Prozess herstellen: Berührungs-/Anknüpfungsstellen / Überlappungen von Angeboten

Dimensionen von Prozessbausteinen

räumliche Bausteine

Nutzungsbausteine

soziale Bausteine

personelle Bausteine

Informationsbausteine

Entwicklungsbausteine

Beispiele für Prozessbausteine mit Aufforderungscharakter

Meilensteine an Laufwegen

Irritationen in der Raumnutzung

Lots*in, Agent*in, Ermöglicher*in

narrative Identifikation

Entwicklungsansatz über Bedürfnisse

  1. Ausgangslage im Quartier
  2. gewünschte Entwicklung
  3. Zielgruppen und Bedürfnisse
  4. Entwicklungsstrategie

Warum bedient man sich in der Planung Bedürfnissen?

Bedürfnisse sind Andockstelle und zentraler Zugang zu Menschen, um diese:

ansprechen und erreichen zu können,

für Bewegung, Anpassung und Entwicklung zu motivieren,

Kompensationen zu stimulieren, wenn neue Routinen nötig sind, um um Stressoren und Ressourcen in ein neues Gleichgewicht zu bringen.

Konzeptionierung von Bedürfnissen in der Wissenschaft

nicht einheitlich:

objektiv / subjektiv + kulturell eingebunden

Grund- und Folgebedürfnisse

hierarchisch / netzwerkartig

need vs. satisfier

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Maslow´sche Bedürfnishierarchie (Abb.)

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Maslow´sche Bedürfnishierarchie (Pyramide)

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universelle Bedürfnisse nach Max-Neef (1992)

  1. subsistence (Lebensunterhalt)
  2. protection (Schutz)
  3. affection (Zuneigung)
  4. understanding (Verständnis)
  5. participation (Beteiligung)
  6. leisure (Freizeit)
  7. creation (Schaffung)
  8. identitiy (Identität)
  9. freedom (Freiheit)

Anpassungsfähigkeit im Quartierskontext (Abb.1)

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Anpassungsfähigkeit im Quartierskontext (Abb.2)

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Raumqualitäten

Vielfältigkeit

Dichte

Konnektivität

Redundanz

Zugänglichkeit

Zwischenräume als Infrastruktur


Kompetenzen der Raumplanung und -entwicklung

Menschen in ihren Abläufen nicht aktiv unterbrechen

zu neuen Erfahrungen einladen

niederschwellig, absichtslos, nebenbei

Wahlfreiheit/-möglichkeit

Stufen, Schritte in Anpassung

Feedback und Resonanz der Maßnahmen

Information und Sicherheit

(Selbst-)Wahrnehmung stimulieren

Mitwirkung bis Koproduktion

Selbstwirksamkeit in (Raum-)Anpassung

Ermöglichen des Selbermachens