Flashcards in the set

Haven't started (40)

Finanzholding
* weder operative noch Führungsfunktionen
* Teilgesellschaften als Beteiligungen betrachtet
* Im Vordergrund: Wertoptimierung des Beteiligungsportfolios unter Ertrags- und Risiko-Gesichtspunkten
Management Holding
* Die Obergesellschaft hat kein eigenes operatives Geschäft
* Führungsaufgabe:
- Übernahme der Gesamtverantwortung für den Konzern
- Festlegung der übergeordneten Ziele und Strategien
Operative Holding (Stammhauskonzern)
Doppelfunktion: neben der Aufgabe der Leitung des Konzerns ist die Muttergesellschaft zugleich mit Wertschöpfungsaktivitäten im Markt aktiv.
Konzern
Ein Unternehmen, das unter einheitlicher Leitung (der Konsernsobergesellschaft oder Muttergesellschaft) steht, mit mindestens zwei rechtlich selbstständigen Teilgesellschaften.
Unternehmen sind erfolgreich, wenn: (nach marktorientierten Ansätze der BWL)
a) in attaktiven Marktumfeldern agieren
b) mit der richtigen marktstrategischen Ausrichtung darin agieren
Transaktionskosten
Info- und Kommunikationskosten bei
* Anbahnung
* Vereinbarung
* Abwicklung
* Kontrolle und Anpassung
von wechselseitiger Leistungsbeziehungen auch Koordinationskosten
Transaktion
Übertragung von Verfügungsrechten an Ressourcen (Produktionsfaktoren, Infos, Ideen, Rechte), Sachgütern und Dienstleistungen zwischen Akteuren.
Grundelemente der Agency-Theorie
a) Konzept der Agency-Beziehung.
b) Kategorisierung von 3 Situationen asymmetrischer Information
c) Agency-Kosten als Effizienskriterium
Grundelemente der Agency- Theorie
b) Probleme der asymmetrisch verteilten Informationen
1) Hidden Characteristics
Gefahr: Adverse selection

2) Hidden Action
Gefahr: Moral Hazard der Agenten, Shirking)

3) Hidden Intention
Gefahr: Hold-Up-Gefahr
Grundelemente der Agency - Theorie
c) Entscheidungs-Effizienzkriterium der Agency-Theorie
1) Kontrollkosten des Principals
2) Garantiekosten der Agenten
3) der verbleibende Wohlfahrtsverlust, der trotz aller Bemühungen um effizientes und effektives Vertragsdesign hingenommen werden muss
Einflussgrößen auf die Transaktionskosten
1. Spezifität
2. Unsicherheit der Transaktion
3. allgemeine Atmosphäre der Transaktion

* höhere Einflussgrößen: hierarchische Koordinationmechanism
* schwache Einflussgroßen: marktliche Koordinationmechanismen
* mittlere Einflussgrößen: hybride Koordinationmechanism
Transaktionskosten und Koordinationsformen


Grundlegende formen der Organisation
wirtschaftlicher Leistungen
1. Markt: Preis-Koordinationsmechanismus
2. Hybrid: Vertrauen/Kultur
3. Hierarchie (Vertikale Integration): Verfügungsrechte und Weisungsrechte
3 Strategietypen nach ihrem Geltungsbereich im Unternehmen
1. Gesamtunternehmenstrategien (Corporate Strategies)
2. Geschäftsbereichsstrategien (Business Strategies)
3. Funktionsbereichsstrategien (functional Strategies)
Ansätze und Instrumente der strategischen Planung
1. SWOT-Analyse und Portfoliomethoden
2. Generische Strategien nach Porter
3. Produkt-Markt-Matrix (Ansoff)
4. Timing-Strategien
Beliebte Instrumente für Analyse der strategischen
Ausgangssituation
1. Potenzialanalyse
2. allgemeine und spezielle Umweltanalyse
3. Stärken-Schwächen-Analyse
Technologie nach Lebenszyklusphasen
1. Embryonische Technologie
2. Schrittmachertechnologie
3. Schlüsseltechnologie
4. Basistechnologie
3 generische Schritte der Strategieentwicklung und - formulierung
1. Analyse der strategischen Ausgangssituation:
* Ressourcenposition
* Umweltssituation


2. Strategische Planung:
* Richtungsbestimmung

3. Festlegung der Mittel und Wege zur Zielerreichung
Bausteine der neuen Institutionenökonomik
1. Prinzipal - Agent- Theorie
2. Transakionkostenökonomik
Kriterien für die Rechtsformwahl
1. Haftung
2. Mindestkapital
3. Prüfungspflichten
4. Mitbestimmung
5. Offenlegungspflichten
6. Rechtsformspezifische Kosten
7. Finanzierungsmöglichkeiten
8. Leitungsbefugnis
Agenturproblem
Mechanismen oder Anreizstrukturen zu schaffen, um sicherzustellen, dass der Agent im besten Interesse des
Principals handelt.
4 Dimensionen der Ziele
1. Zielinhalt
2. Sachlicher Geltungsbereich
3. Zeitlicher Bezug
4. Angestrebtes Ausmaß
Wettbewerbsfaktoren nach Porter
1. Bedrohung durch neue Konkurrenten
2. Verhandlungsstärke der Zulieferer
3. Verhandlungsstärke der Kunden
4. Bedrohung durch Ersatzprodukte
5. Rivalität unter den bestehenden Unternehmen in der Branche
Die 'Cash Cows'
*diese Produkte generieren einen stabilen Cashflow für das Unternehmen

*haben hohen relativen Marktanteil in einem bereit saturierten Markt

*keine weiteren Investition nötig, können abgeschöpft werden

*Nutzung des generierten Cashflows zur Qualifizierung von Question Makrs
Die 'Question Marks'
*neue Produkte eines Unternehmens

*Produkte, die einen geringen relativen Marktanteil haben, aber in einem Markt mit hohem Wachstum sind

*Investieren, um Marktanteil zu erhöhen
Die 'Poor Dogs'Die
*auslaufende Produkte des Unternehmens

*geringer relativer Marktanteil in einem saturierten Markt

*kaum Chancen auf Erträge

*eine Deinvestitionsstrategie ist ratsam
Die 'Stars'
*vielversprechende Produkte in einem Unternehmen

*haben einen hohen relativen Marktanteil in einem wachsenden Markt

*weitere Investitionen können durch den selbst generierten Cashflow gedeckt werden
Ambidextrie
Die Fähigkeit des Unternehmens gleichzeitig effizient und flexibel zu handeln.

Es soll ein optimales Gleichgewicht hergestellt werden zwischen:

-Exploitation (Ausnutzung von bestehenden Produkten)
-Exploration (Erforschung von neuen Produkten)
Nachteile des Pioneers

(Es gibt mehrere aber nur 2 oder 3 reichen für die Klausur aus)
1. Umfangreiche F&E (Forschung und Entwicklung) Aufwendungen

2. Umfangreiche Aufwendungen in die Markterschließung

3. Die Gefahr, dass die Nachfolger effizientere Technologie nutzen
Vorteile des Pioneers


(Es gibt mehrere aber nur 2 oder 3 reichen für die Klausur aus)
1. Imagevorteil von Pioneern

2. Der Erwerb eines Patentschutzes

3. Erreichen einer Qualitätsführerschaft

4. Die Qualitätsunsicherheit der Kunden bei Nachfolgerprodukten
Ein 'verteidigungsfähiger Wettbewerbsvorteil' liegt vor, wenn die Ressourcen...Ressourcen
1. schwer imitierbar sind

2. spezifisch sind (Axiom: Jedes Unternehmen verfügt über einen spezifischen Pool an Ressourcen, der es von anderen Unternehmern unterscheidet)

3. dem Konsumenten Nutzen bringt (Nutzenstiftung)

4. effizient organisiert sind (Kompetenz)

5. Approprierbarkeit (Patent)
Ressourcen i.e.S. (im engeren Sinne)
1. Physisches Kapital
2. Human Kapital
3. Managementteam
4. Organisationales Kapital
5. Finanzielle Ressourcen
6. Unternehmenskultur
7. Technologie
8. Reputation
Kernaspekte der Dynamic Capabilities
1. Erkennung von Marktveränderungen

2. Schnelle Reaktion und Anpassung

3. Innovationsfähigkeit und Kreativität
Zur Vorbeugung von 'Hidden Actions'
1. Design von adäquaten Anreiz- und Kontrollsystemen, insbesondere in Verträgen (ergebnisabhängige Entlohnungsformen)

2. Unternehmensinterne Controllingssysteme als Steuerungselemente
Zur Vorbeugung der 'Hidden Characteristics'
-Screening-Aktivitäten durch den Prinzipal:
Einholen von Infos (Referenzen, Bewertungsportale...)

- Signaling-Aktivitäten des Agenten:
Der Agent liegt von sich aus Infos offen (Zeugnisse...)

- Self-selection des Agenten:
Der Prinzipal stellt den Agent auf die Probe
Zur Vorbeugung von 'Hidden Intentions'
1. Begründung der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen Principal und Agenten (Geiseltausch)

2. Vertikale Integration (Integration ins Team/Unternehmen)

3. Langfristige Verträge
Allgemeine Charakteristika der Planung
1. Zukunftsbezogenheit
2. Ordnung
3. Informationsverarbeitung
4. Prozess
Gesetzliche Regelungen zur Corporate Governance
1. das Wesen der AG
2. Modalität der Gründung einer AG
3. Organisation (Organstruktur)
Aufgaben der Aufsichtsrat
1. Überwachung des Vorstands
2. Einwilligung zur zustimmungspflichtigen Geschäfte
3. Bestellung und Abberufung des Vorstands
Geschäfte, für die der Vorstand die Zustimmung des Aufsichtsrates benötigt:
1. Erwerb, Veräußerung und Belastung von Beteiligungen (Investments)

2. Expansion von Zweigniederlassungen und Betriebsstätten

3. Eingehen von Unternehmensverbindung
Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer sind auf der Unternehmensebene über 3 Gesetze geregelt:
1. Montanmitbestimmungsgesetz

2. Betriebsverfassungsgesetz

3. Mitbestimmungsgesetz (bedeutendste)