Definition Management
bezeichnet die Koordination und Überwachung von Arbeitsaktivitäten anderer, so dass diese ihre Aufgaben effizient und effektiv erledigen können
Welche Managementebenen gibt es?
(aus Institutionelle Perspektive)
Top Management
Mittleres Management
Unteres Management
Mitarbeiter ohne Management / Verantwortung
Aufgaben des Top Managements
(zB Vorstand)
Strategische Aufgaben
Entwickelt die gesamte Unternehmensausrichtung
Legt den Rahmen für Entscheidungen fest (Ressourcen, Kommunikation)
Aufgaben des mittleren Management
(zB Abteilungsleitung)
Verbindende Funktion
Vermittler zwischen Top Management und Mitarbeitenden
Filtert Informationen von unten nach oben
Aufgaben des unteren Management
(zB Teamleitung)
Planungs-, Organisations-, Steuerungs- und Führungsaufgaben
Routineentscheidungen treffen
Aufgaben der Mitarbeiter ohne Management / Verantwortung
Fokus auf die tägliche Arbeit
Generieren Ideen und Beobachtungen aus der Praxis
Welche Managementebenen gibt es?
(aus Funktioneller Perspektive)
1) Planung
Ziele festzulegen und zukünftige Handlungsoptionen, Programme und Verfahren zur Zielerreichung zu bestimmen.“
2) Organisation
erste Umsetzungsschritt: Aufgaben werden strukturiert, Stellen und Abteilungen definiert, Kompetenzen verteilt und Kommunikationssysteme geschaffen.“
3) Personaleinsatz
sichert die Handlungsfähigkeit der Organisation durch passende Besetzung der Stellen mit geeignetem Personal.“
4) Führung
umfasst die tägliche Steuerung und Motivation der Mitarbeitenden sowie Kommunikation und Konfliktlösung.“
5) Kontrolle
vergleicht erreichte Ergebnisse mit Plandaten und zieht aus Abweichungen Rückschlüsse für künftige Planungen.“
Unethisches Verhalten - Einflussfaktoren
UNETHISCHES VERHALTEN – MAKROPERSPEKTIVE
Gewinn vs Moral
Unternehmensethik
Zweig der angewandten Ethik, der sich v.a. mit Fragen der Verantwortung von Unternehmen und seiner Mitarbeiter befasst (Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship)
→ Konflikt: Unternehmenserfolg vs. ethische Verantwortung
Corporate Social Responsibility
Die Vier-Stufen-Pyramide nach Carroll

Stereotype rub-off-effect
Unternehmen werden als unterschiedlich moralisch und warm wahrgenommen
-> Diese Stereotypen färben auf seine Manager ab und beeinflusst unsere Erwartungen an ihr Verhalten
=> Stereotype rub-off-effect
Veranstaltung 2 – „Lessons learned“
• Unethisches Verhalten/Skandale von Unternehmen als individual-, unternehmens-, und wirtschaftsethisches Problem
• Das CSR-Konzept zielt darauf ab, verantwortliches Handeln auf freiwilliger Basis in der Unternehmenstätigkeit zu verankern
-> Motive für Einführung und Grad der Durchdringung in Unternehmen werden kritisiert
->Zusammenhang zwischen „Corporate Social Performance“ und dem Erfolg von Unternehmen empirisch nicht eindeutig
Fünf Bedeutungen und Definitionen von Strategie (Mintzberg, 1999)
Strategie als Plan (vorwärts) -> Zukunftsorientiert
Strategie als Muster (rückwärts) -> Geschichtsorientiert
Strategie als Position (nach außen) -> “Standort" des Produkts in den Märkten (marktorientiert, externe Stufe)
Strategie als Perspektive -> Grundlegende Art, Geschäfte zu betreiben und zu betrachten (unternehmensorientiert, interne Stufe)
Strategie als Trick
Ebenen des Strategischen Managements
(Unternehmensebene und Geschäftsfeldebene)
Unternehmensstrategie
Wettbewerbsstrategie
Ebene des strategischen Managements (Strategien)

Idealistischer Prozess des Strategischen Managements
Ziele und Erwartungen (Ziel normativ festlegen für gemeinsames Zielverständnis)
Strategische Analyse (Interne + Externe Analyse für Verständnis der Situation)
Strategieformulierung (auf Geschäfts- & Unternehmensebene; Überprüfung und Entwicklung neuer Strategien für Liste strategischer Optionen)
Strategiebewertung und -auswahl (für Auswahl beste Strategie)
Strategieimplementierung (Planung und Durchsetzung + Kontrolle für Verwirklichung)
Was ist ein Shareholder?
Ein Shareholder ist ein Eigentümer eines Unternehmens, der Aktien oder Anteile daran besitzt.
Shareholder-Value Ansatz
Der Shareholder-Value-Ansatz bewertet ein Unternehmen aus Sicht der Eigentümer (Aktionäre).
Dazu werden die zukünftigen erwarteten Cashflows geschätzt und mit einem Kapitalkostensatz abgezinst (diskontiert). Das ergibt den ökonomischen Unternehmenswert.
Cashflows spiegeln die Rendite der Eigentümer wider – also Dividenden und Kurssteigerungen.
! misst den Wert eines Unternehmens anhand der erwarteten Rückflüsse an die Eigentümer, abgezinst mit den Kapitalkosten.!
Was ist ein Stakeholder?
jede Person oder Gruppe, die ein Interesse am Unternehmen hat oder von dessen Handlungen betroffen ist.
z.B.: Kunden, Konkurrenten, Zulieferer
Shareholder- vs. Stakeholder-Ansatz
Shareholder-Ansatz fragt: „Was bringt den Eigentümern den meisten Gewinn?“
Stakeholder-Ansatz fragt: „Wie können alle Beteiligten fair behandelt werden?“
Warum gibt es ein Unternehmen (Unternehmenszweck)
Unternehmen machen...
...was?
...wie?
...warum?
(Werte, Mission, Vision, Werte)
Veranstaltung 3 – „Lessons learned“
-Im strategischen Management unterscheidet man zwischen Strategien auf Unternehmens- und Geschäftsfeldebene
-Der idealtypische Prozess des strategischen Managements folgt 5 Schritten:
-Bei der Ausrichtung von strategischen Unternehmenszielen kann zwischen dem Shareholderansatz und dem Stakeholderansatz unterschieden werden
Der Unternehmenszweck ist der Grund für die Existenz eines Unternehmens, geht über Profitmaximierung hinaus und schafft Werte durch einen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft und des Planeten
SWOT-Analyse:
(Analyse des Unternehmensumfeldes, Untersuchung der Branchenstruktur, Wettbewerberanalyse)
Sachliche Dimensionen der Unternehmensumwelt

“Landkarte” der Branche: Horizontaler und vertikaler Branchenwirkungsbereich

Industriestrukturen im Überblick

Wettbewerberanalyse
Untersucht Ziele, Strategie, Branchenwahrnehmung und Ressourcen der Konkurrenten, um deren künftiges Verhalten und Reaktionen auf eigene Strategien vorherzusagen.
Porters „Five Forces“-Konzept untersucht die Branchenstruktur und die Wettbewerbsintensität (Modell)

Five Forces
Determinanten der Lieferantenmacht
Five Forces
Determinanten der Käufermacht
Five Forces
Determinanten der Eintrittsbarrieren
Five Forces
Determinanten der Substitutionsrisikos
Five Forces
Determinanten der Wettbewerbsintensität
Wettbewerbsintensität hängt ab von Wachstum, Kosten, Überkapazität, Produkt- und Markenunterschieden, Umstellungskosten, Marktstruktur, Informationsaufwand, Wettbewerbervielfalt, Marktanteilen und Austrittsbarrieren