Die Aufgabe der Felsmechanik ist es die Zusammenhänge Gesetzmäßigkeiten für das mechanische und hydraulische Verhalten von Fels zu beschreiben.
Unterschied Boden und Fels

Zuordnung Boden, Fels, isotrop, anisotrop

Unterschied Tunnelbau oder andere Ingenieursdisziplin
Unterschied zu anderen Ingenieursdisziplinen wie beispielsweise dem Hoch- und Brückenbau, bei denen die Materialeigenschaften und die Belastung bereits im Voraus weitgehend bekannt und zum Teil steuerbar sind.
Im Tunnelbau entlang der Längsachse eines Tunnels sind oftmals nur vereinzelte Informationen vorhanden, die beispielsweise durch Probebohrungen gewonnen wurden. Darüberhinaus unterliegen die aus den wenigen Labor- und Feldversuchen gewonnenen Materialparameter einer statistischen Streuung,
Längster Tunnel
Gotthard-Basistunnel (57 km)
Heutzutage Unfälle in Tunneln
Heutzutage ereignen sich die meisten Unfälle nicht mehr während des Baus der Tunnel, sondern in der Betriebsphase. Vor allem Brände in Straßentunneln haben in der jüngeren Vergangenheit für große Katastrophen gesorgt. Die meisten Menschen sterben dabei an Rauchvergiftung. Daher kommt der Brandsicherheit und insbesondere der Entrauchung bei modernen Tunneln eine hohe Bedeutung zu.
Verschiedene Querschnitte und deren Profile
Rechteck- und Maulprofile sind verfahrenstechnisch für eine offene Bauweise besser geeignet als Kreisprofile. Kreisprofile hingegen sind statisch günstiger und werden hauptsächlich beim maschinellen Tunnelvortrieb angewendet
Rechteckprofil und Hufeisenprofil

Maulprofil und Kreisprofil

Welche Profile kommen heute hauptsächlich zur Anwe
Heutzutage kommen hauptsächlich Rechteck-, Maul- und Kreisprofile zur Anwendung.
Trassierungselemente
Geraden, Kreisbögen und Klothoiden (Übergangsbögen)
Unterschied Eisenbahntunnel und Straßentunnel
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Straßen- und Eisenbahntunneln liegt vor allem in der Größenordnung der Längs- und Querneigungen der Tunnel. Während bei Straßentunneln überwiegend betriebliche Gründe gegen zu hohe Neigungen sprechen, sind bei Eisenbahntunneln die Randbedingungen durch die technologischen und physikalischen Grenzen der Banhtechnik selbst vorgegeben.
Dimension Straßentunnel
Bei Straßentunneln soll die Längsneigung auf maximal 4% begrenzt werden. Bei langen Straßentunneln wird eine maximale Längsneigung von 2,5% angestrebt. Größere Längsneigungen sind technisch und baulich zwar möglich, es ergeben sich allerdings Nachteile.Die Querneigung der Fahrbahn im Tunnel muss aus entwässerungstechnischen Gründen mindestens 2,5% und darf aus fahrdynamischen Gründen bei Kurven maximal 8% betragen.
Nachtteile von zu großen Längsneigung Straßentunnel
− höhere Emissionen,
− größere Gefahr von Verkehrsunfällen,
− raschere Ausbreitung brennbarer Flüssigkeiten,
− Absinken der Lkw-Geschwindigkeiten
Trassierung Eisenbahntunnel
In der Regel beträgt die maximale Längsneigung 12,5‰, bautechnisch möglich und vereinzelt auch realisiert worden sind Längsneigungen von bis zu 40‰. Die Längsneigung sollte in jedem Fall so groß sein, dass der Zug den Rollwiderstand aus eigener Kraft überwinden kann, um im Falle des Ausfalls der Oberleitung den Tunnel selbstständig verlassen zu können.
Als Lüftungssysteme in Straßentunneln kommen folgende Systeme in Frage:
− Längslüftung: natürlich oder mechanisch,
− Halbquerlüftung,
− Querlüftung.
zwei Rauchabsaugungssysteme:
Punktabsaugung:
Die Rauchabsaugung eines ganzen Lüftungsabschnittes erfolgt an einer Stelle.
Absaugung über eine Zwischendecke:
Die Rauchabsaugung erfolgt über eine Zwischendecke (Deckenkanal) mit einzelnen steuerbaren Absaugklappen im Abstand von 50m bis 100m. Der Deckenkanal soll begehbar sein und eine lichte Höhe von ca. 1,9m haben.
Leuchtdichte
Leuchtdichte ist ein Maß für den Helligkeitseindruck, den das Auge von einer Fläche hat. Diese ist von der Lichtausstrahlung in eine bestimmte Richtung (Lichtstrom) abhängig und hat die Maßeinheit Candela pro m2. Bei der Durchfahrt durch den Tunnel wird die Leuchtdichte an das geringere Beleuchtungsniveau in der Innenstrecke adaptiert.
Bereiche die unterschieden werden für die Leuchtdichte
− Annäherungsstrecke:
− Einsichtsstrecke:
— Übergangsstrecke:
− Innenstrecke:
− Ausfahrtsstrecke:
Bei den Beleuchtungssystemen werden zwei Arten unterschieden:
− Gegenstrahlbeleuchtung:
Die Gegenstrahlbeleuchtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtstärkeverteilung der Leuchten vorwiegend gegen die Fahrtrichtung ausgerichtet ist.
− Symmetrische Beleuchtung: Die symmetrische Beleuchtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtstärkeverteilung der Leuchten in Fahrtrichtung und gegen die Fahrtrichtung symmetrisch − Gegenstrahlbeleuchtung: Die Gegenstrahlbeleuchtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtstärkeverteilung der Leuchten vorwiegend gegen die Fahrtrichtung ausgerichtet ist.
− Symmetrische Beleuchtung: Die symmetrische Beleuchtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtstärkeverteilung der Leuchten in Fahrtrichtung und gegen die Fahrtrichtung symmetrisch ist.
Entstehung von Fest- und Lockergesteinen
Festgesteine entstehen z.B. durch Kristallisation einer natürlichen Gesteinsschmelze. Lockergesteine entstehen aus Festgesteinen durch Verwitterung, das heißt durch mechanische oder chemische Zerstörung des Gesteins z.B. unter dem Einfluss des Wetters. Infolge der Schwerkraft und eventuell weiterer Transportmedien (Wasser, Wind, etc.) wandert das Abtragungsmaterial bis zum Ablagerungsort, wo es sedimentiert und durch Diagenese (niedrige Drücke und Temperaturen) oder Metamorphose (hohe Drücke und/oder Temperaturen) wieder in ein Festgestein umgewandelt wird.
Kreislaufe der Gesteine

Festgesteine untergliedern sich ihrer Entstehungsgeschichte nach in drei Hauptgruppen:
Magmatische Gesteine, Sedimentgesteine und metamorphe Gesteine
Entstehung von Lockergesteinen
Die Umwandlung von Fest- in Lockergestein (Boden) bezeichnet man als Verwitterung. Sie wird vor allem durch das Wetter mit ständigen Wechseln von Temperatur, Niederschlägen, Sonnen- einstrahlung etc. verursacht.
physikalische Verwitteru
Die physikalische Verwitterung führt insbesondere durch temperaturabhängige Volumen- änderungen der beteiligten Materialien zur Auflockerung eines Gesteinsverbandes. Dabei wird das Ausgangsgestein durch die Bildung von Rissen und Spalten mechanisch in kleinere Blöcke und schließlich in Schutt zerlegt.
Arten von Verwitterung: Temperaturverwitterung, Frostverwitterung, physikalisch biologische Verwitterung
chemische Verwi
Als chemische Verwitterung bezeichnet man Veränderungen, die durch Reaktionen des Mineralbestandes mit dem zirkulierenden Wasser und/oder mit darin enthaltenen Stoffen hervorgerufen werden. Art und Geschwindigkeit von Mineralabbau und -neubildung hängen dabei von der Verwitterbarkeit der Gesteine und von der chemischen Zusammensetzung sowie dem pH-Wert der angreifenden wässrigen Lösungen ab.
Biege-Erscheinungen (bruchlose Verformung)
Bei den Biege-Erscheinungen treten im Wesentlichen bruchlose Verformungen auf; sie lassen sich in drei Gruppen unterteilen: Flexuren, Falten oder Beulen.
Flexuren
Flexuren sind Schichten-Abbiegungen in beliebiger Richtung. Sie stellen häufig die Vorstufe einer Abschiebung dar, die dann entsteht, wenn die Scherfestigkeit des Gesteins überschritten wird und damit eine bruchlose Verformung nicht länger möglich ist.
Beulen
Unter Beulen versteht man kuppelförmige Aufwölbungen verschiedenster Größenordnungen mit rundlicher oder langgestreckter Form im Grundriss. Sie sind nicht wie Falten durch seitliche Raumverkürzung entstanden, sondern durch vertikale Auftreibungen der obersten Kruste z.B. infolge der Zuwanderung magmatischen oder anderen Gesteinsmaterials.
Gestein
Einkörpersystem (Kontinuum), das aus verschiedenen oder gleichartigen Mineralen, Bruchstücken von älteren Gesteinen und / oder Organismenresten aufgebaut wird.
Fels
Durch eine oder mehrere Scharen annähernd ebener, zueinander paralleler Trennflächen zerteilter homogener Festkörper. Mehrkörpersystem (Diskontinuum), das deutliche Anisotropie und Diskontinuität (unstetiges Verhalten) der mechanischen Eigenschaften aufweisen kann.
Isotropie
Die Gefügeelemente eines Körpers zeigen hinsichtlich ihrer Anordnung und Eigenschaften keine bevorzugte Orientierung. Gegensatz: Anisotropie.
Diskontinuität
Trennflächen (Schicht-, Kluft-, Schieferungs-, Störungsflächen) im Fels bzw. Gebirge. Unterbrechungen innerhalb des Kontinuums eines Gesteins oder Gebirges. Gegensatz: Kontinuität.
Homogenität
Beliebige, gleich orientierte und gleich große Teilkörper sind identisch, d.h. sie sind in der Anordnung ihrer Gefügeelemente bzw. in ihren physikalischen Eigenschaften nicht unterscheidbar und weisen an jeder Stelle gleiche Eigenschaften auf. Gegensatz: Inhomogenität.
klein- und großmaßstäbliche Ausbildung von Trennflächen
Im großen Maßstab wird zwischen ebenen und unebenen Trennflächen unterschieden. Kleinmaßstäblich betrachtet können die Trennflächenwandungen eine glatte oder eine raue Oberfläche besitzen.

Trennflächen Abstand d
Der Abstand d gibt die kürzeste Entfernung zweier benachbarter Trennflächen an.
Reynoldszahl
Die Reynoldszahl fasst die drei Einflussfaktoren auf die Strömungsphase zusammen: die mittlere Strömungsgeschwindigkeit { ̄v}, die Zähigkeit des Fluids υ und den hydraulischen Durchmesser Dh.
mögliche Längsneigung und Querneigung in Tunneln

Wahl der Lüftungsanlage
• Tunnellänge/ Tunnelquerschnitt
• Tunnelart (Richtungs- und Gegenverkehr)
• Stauanfälligkeit
Lüftungsarten im Brandfall bei Gegenverkehr oder Richtungsverkehr mit täglich stockendem Verkehr

Schematische Darstellung der Begriffe: homogen, inhomogen, isotrop, anisotrop

Stellen Sie in den Bildern der Anlage 5.1 chronologisch den Bauablauf bei der
Tunnelherstellung in Wand-Sohle-Bauweise bis zur Erstellung des Tunnelbauwerks
dar. Beschreiben Sie stichpunktartig den jeweiligen Arbeitsschritt(AK H14)
1,Einbringen der Schlitzwände mit rückwärtiger Verankerung
2,Aushub der Baugrube
3,Einbringen der Auftirebssicherungen für die UW- Betonsohle
4,Abpumpen des Grundwassers
5,Herstellung des Tunnelbauwerks
Die denkmalgeschützte Wehranlage soll vor übermäßigen Setzungen bewahrt
werden. Welche Kontrollmaßnahmen können während des Tunnelbaus angeordnet
werden, um die Bewegung der alten Wehranlage und des Baugrubenverbaus
zu kontrollieren. (AK H14)
Bewegung der Wehrlage:
Nivellements / Tachymetriemessungen
Extensometer
Bewegung der Baugrubenverbau:
Nivellements / Tachymetriemessungen
Inklinometer
Nennen Sie zwei übliche Vortriebsarten mit einem Teilausbruch, die für die
Herstellung des Tunnels in Frage kommen können. Zeichnen Sie in Anlage 5.1
jeweils die Querschnittsaufteilung für den Ausbruch und benennen Sie die
verschiedenen Teile. Erläutern Sie, bei welchen Verhältnissen welche Vortriebsart
zur Anwendung kommt
Der Kalottenvortrieb (KV) wird bei mäßigen Gebirgsverhältnissen verwendet. Der Ausbruchquerschnitt
ist zudem zu groß, um einen Vollausbruch durchzuführen.
Der Ulmenstollenvortrieb wird bei im Vergleich zum KV schlechteren Gebirgsverhältnissen
verwendet. Der Ausbruchquerschnitt ist i.d.R. noch größer als beim KV, so dass die
Standsicherheit einer komplett ausgebrochenen Kalotte nicht gegeben wäre.

Tragen Sie qualitativ für den geplanten Tunnel den Verlauf der vertikalen
Spannungstrajektorien in der y-z- und x-z-Ebene und die Verformungen entlang
der Schnitte I-I, II-II und III-III in Anlage 5.2 ein.

Nennen Sie zwei Verfahren, um die Verformungen der Tunnelauskleidung
während des Tunnelvortriebs zu messen. Was wird bei dem jeweiligen Verfahren
gemessen?
Konvergenzmessungen: Die relativen Verformungen zwischen zwei Punkten der Tunnelschale
werden gemessen.
Geodätische Messungen: Die relativen und/oder absoluten Verformungen der Tunnelschale
werden gemessen.
Nennen Sie vier Annahmen des Verfahrens nach Kastner für die Spannungsermittlung
im Gebirge. Zeichnen Sie in Anlage 5.2 qualitativ den Verlauf der
tangentialen und radialen Spannungen im Schnitt I – I.
- Kreisförmig gelochte Scheibe
- Homogenes, gewichtsloses Gebirge
- Isotropes, elastisches Gebirgsverhalten
- Tiefliegende Tunnel (𝒉ü≥𝟑𝒅)
- Vernachlässigung des Spannungszuwachses in vertikaler Richtung von Firste zu Sohle infolge Eigengewicht
Nennen Sie die drei Arten von Gesteinssprengstoffen, die zum Sprengvortrieb
im Tunnelbau verwendet werden.

Nennen Sie zwei mögliche Zündsysteme beim Sprengvortrieb

Skizzieren Sie für die untenstehenden Tunnelquerschnitte mit unterschiedlich
einfallenden Trennflächenscharen eine sinnvolle Ankeranordnung in
Firste und Ulme

Weisen Sie den drei Elementen die Begriffe homogen oder inhomogen und
isotrop oder anisotrop zu


Nennen und beschreiben Sie die Begriffe Streichwinkel, Winkel der Einfallrichtung
und Fallwinkel von Trennflächen und tragen Sie die Winkel mit dem
richtigen Symbol in die Zeichnung ein


Nennen und beschreiben Sie die Begriffe Streichwinkel, Winkel der Einfallrichtung
und Fallwinkel von Trennflächen und tragen Sie die Winkel mit dem
richtigen Symbol in die Zeichnung ein


Die Qualität eines Bohrkerns wird häufig über den RQD-Wert angegeben.
Erläutern Sie, wie dieser ermittelt wird.

Mit welchem Laborversuch würden Sie die Druckfestigkeit des Gesteins
ermitteln?
Einaxialer oder dreiaxialer Druckversuch
Mit welchem Versuch würden Sie eine vortriebsbegleitende Dokumentation der Druckfestigkeit vornehmen?
Punktlastversuch
Mit welchem Versuch würden Sie die Abrasivität bestimmen?
Cercharversuch
Mit welchem Verfahren ist es möglich, auch in stark gestörtem Gebirge
einen ungestörten Kern zu entnehmen? Beschreiben sie stichwortartig
die Funktionsweise
Integral-Sampling-Methode
- in der Sohle eines Bohrloches mit Durchmesser D wird koaxiale Pilotbohrung mit
Durchmesser d < D gebohrt
- in Pilotloch wird ein Metallrohr eingeführt und durch Zementmörtel mit dem umliegenden
Gebirge verbunden
- Nach Erhärten wird das Rohr mit einem Kernrohr (Durchmesser D) überbohrt und der
Bohrkern gezogen
- Das Metallrohr wirkt dabei wie eine Armierung des umgebenden Gebirges und der
gewonnene Kern bleibt praktisch ungestört
Für die technische Planung des Vortriebs soll die Gesteinszugfestigkeit
bestimmt werden. Mit welchem Versuch würden Sie diese Kenngröße
ermitteln?
Spaltzugversuch
- Ein zylindrischer Probekörper wird in einer Druckprüfmaschine auf zwei gegenüberliegenden,
geraden Mantellinien mit einer Drucklast belastet
- Infolge der Belastung stellen sich über ca. 70 % des Probendurchmessers in Querrichtung zur
Probenachse annähernd gleichmäßige Zugspannungen ein.
- In den direkten Lasteinleitungszonen ergeben sich Druckspannungen
- Erreichen die Zugspannungen σt die Spaltzugfestigkeit des Gesteins σt,sp wird die Probe gespalten
- Die Spaltzugfestigkeit ergibt sich dann aus der Bruchlast FB
Erläutern Sie stichpunktartig den Ablauf eines WD-Tests
1) Abdichten eines Bohrlochabschnitts
2) Beaufschlagen mit Druck/Volumenstrom und Messung der beiden Kenngrößen
3) Stufenweise Steigerung und anschließende Entlastung
4) Auftragen der p-q-Linie und Auswertung
Vorteil: - komplette Herstellung des Bohrlochs möglich
Nachteile: - Ungenau, da die Verpressabschnitte immer länger werden.
(- Der Pumpendruck Pmax wird schnell erreicht.)
Zur Durchführung wird der Druckkissenversuch gewählt. Begründen
Sie die Wahl des Druckkissenversuchs und beschreiben Sie diesen. Erläutern
Sie zudem kurz die Ermittlung des Verformungsmoduls
Durch Untersuchung größerer Felsvolumina ist die Erfassung des
Einflusses von vorhandenen Trennflächen besser möglich. Druckkissen können
horizontal, vertikal und geneigt eingebaut werden und somit die Lage der Trennflächen
berücksichtigen
Versuchsberschreibung:
o (Pilotbohrung mit ca. 1,5 m Tiefe)
o Schlitz für die Druckkissen werden mit einer Diamantkreissäge in die
Felsoberfläche gesägt.
o In den Schlitz wird ein Druckkissen mit halbkreisförmigen Enden, die
genau der Schlitzform angepasst sind, eingeführt.
Musterlösung zur Klausur Fels im WS 17/18, Aufgabe 4 S. 2/2
o Der Kissendruck wird mittels Handpumpe aufgebracht und an einem
Manometer abgelesen, die Schlitzaufweitung wird an mehreren Stellen
mit Verformungsgebern gemessen.