Flashcards in the set

Haven't started (60)

Sportliches Training
  • komplexer Handlungsprozess
  • ausgerichtet auf: 1. planmäßige Entwicklung bestimmter sportlicher Leistungszustände 2. Präsentation in sportlichen Bewährungssituationen (Wettkampf)
Belastungsnormative
Fünf Normative:
  • Intensität: Höhe bzw. Stärke des einzelnen Reizes
  • Dichte: zeitliche Verhältnis von Belastungs- und Erholungsphasen
  • Dauer: Einwirkungsdauer eines einzelnen Reizes bzw. Einer Reizserie
  • Umfang: Summe der im Training gesetzten Reize
  • Häufigkeit: Anzahl der Trainingseinheiten in einem definierten Zeitraum
Trainingsprinzipien
  • allgemeine Handlungsorientierungen
  • formulieren allgemeine Zusammenhänge zw. Trainingsbedingungen, -voraussetzungen, -handeln und -wirkungen
Trainingsprinzipien nach unterschiedlichen Autoren
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Superkompensation
  • Anpassungsreaktion -> Superkompensation
  • Reaktion des Organismus auf Übungs- und Trainingsbelastungen bzw. sportliche Tätigkeit
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Konditionelle Fähigkeiten
  • Sammelbegriff für alle psychischen, physischen, technisch-taktischen, kognitiven und sozialen Leistungsfaktoren
  • Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit
Modell der Wechselbeziehungen der konditionellen physischen Leistungsfaktoren
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Definition Koordination
  • zusammenwirken von ZNS und Skelettmuskulatur innerhalb einer willkürlichen Bewegung
Koordination Fähigkeiten
  • stellen weitgehend gefestigte und generalisierte Verlaufsqualitäten für Bewegungsorganisations- und Regulationsprozesse dar
  • Leistungsvoraussetzungen zur Bewältigung unterschiedlicher Bewegungen mit dominant koordinativen Anforderungen
  • DOR(F)KRUG
DOR(F)KRUG
  • Differenzierungsfähigkeit
  • Orientierungsfähigkeit
  • Rhythmisierungsfähigkeit
  • Kopplungsfähigkeit
  • Reaktionsfähigkeit
  • Umstellungsfähigkeit
  • Gleichgewichtsfähigkeit
Grundformel für die Koordinationsschulung
Einfache Fertigkeit
+
Informationsanforderungen
+
Druckbedingungen
=
Koordinationsschulung
Koordinationsschulung
  • Eingesetzte Trainingsmittel müssen ständig steigende oder relativ neuartige und ungewohnte Anforderungen an den Sportler stellen
  • Veränderung der Bewegungsausführung: Tempo, Krafteinsatz, Bewegungsrichtung, etc.
  • Veränderung äußerer Bedingungen: unterschiedliche Geräte/Bälle, Training im Freien, wechselnde Spielpartner
Informationsanforderungen
  • Optisch
  • Akustisch
  • Taktil
  • Kinästhetisch
  • Vestibulär
Informationsanforderungen und Analysatoren
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Durckbedingungen
  • Präzisionsdruck
  • Zeitdruck
  • Komplexitätsdruck
  • Belastungsdruck
  • Situationsdruck
Methodische Grundsätze zum Training der koordinativen Fähigkeiten
Neumeier:
  • üben mit "Wiederholen ohne Wiederholen "











Weinecke:
  • vorrangig komplex verbessern
  • Ständige Variation und Kombination der Übungsmethode
  • durch das Erwerben und Anwerben sportlicher Fertigkeiten vervollkommnen sich dich psychophysischen und koordinativen Funktionen für den Erwerb neuer sportlicher Fertigkeiten
  • Rechtzeitig zu Schulen, da sich die Prozesse der Informationsaufnahme und -verarbeitung aufgrund der physiologischen Altersinvolution verschlechtern und die Trainingseffekte sinken
  • Nicht in ermüdetem Zustand erfolgen, da die Steuerprozesse nicht optimal geschult werden können
Koordinationstraining mit Kindern und Jugendlichen
  • früh genug anfangen -> erhöhte motorische Lernfähigkeit in den nachfolgenden Altersstufen
  • lassen sich nur unter dem Aspekt der Komplexität, der Variabilität und der Kontinuität entwickeln-> altersgemäße Schulung
Allgemeine Schnelligkeit
  • Fähigkeit, aufgrund kognitiver Prozesse, maximaler Willenskraft und der Funktionalität des Nerv-Muskel-Systems höchstmögliche Reaktions- und Bewegungsgeschwindigkeiten zu erziehen
Zwei Erscheinungsformen der motorischen Schnelligkeit
  • Elementare Schnelligkeitsformen
  • komplexe Schnelligkeitsformen
Elementare Schnelligkeit
Kann also generelle Eigenschaft des Menschen, die jedoch in der Sportpraxis nur äußerst kurzzeitig auftritt
Elementare Schnelligkeitsformen
  • Reaktionsschnelligkeit
  • Sequenzschnelligkeit
  • Frequenzschnelligkeit
Reaktionsschnelligkeit
  • auf einen Reiz in kürzester Zeit zu reagieren
Sequenzschnelligkeit
  • azyklische Bewegungen mit höchster Geschwindigkeit gegen geringen Widerstände auszuführen
Frequenzschnelligkeit
  • zyklische Bewegungen mit höchster Geschwindigkeit gegen geringen Widerstände auszuführen
Komplexe Schnelligkeitsformen
Formen:
  • Kraftschnelligkeit
  • Sprintkraft
  • Kraftachnelligkeitsausdauer
  • Maximale Schnelligkeitsausdauer
Kraftschnelligkeit & Sprintkraft
  • Widerständen in einer festgelegten Zeit einen möglichst hohen Kraftstoß zu erteilen
  • Kraftschnelligkeit = azyklische Bewegungen
  • Sprintkraft = zyklische Bewegungen
Kraftschnelligkeitsausdauer
Widerstandsfähigkeit gegen ermüdungsbedingte Geschwindigkeitsabfall bei maximalen Komtraktionsgeschwindigkeiten bei azyklischen Bewegungen mit erhöhten Widerständen
Maximale Schnelligkeitsausdauer
  • Widerstandsfähigkeit gegen ermüdungsbedingten Geschwindigkeitsabfall bei maximalen Kontraktionsgeschwindigkeiten bei zyklischen Bewegungen
Trainingsmethodik Schnelligkeit
  • elementaren Schnelligkeitsleistungen als Grundlage
  • Elementare Schnelligkeit (Grundlage) -> Komplexe Schnelligkeit
  • Sportartunspezifisch (Grundlage) -> Sportartspezifisch
Weineck Trainingsvorhaben
  • Allgemeiner grundlegender Trainingsaufbau
  • Disziplinspezifscher allgemeiner Trainingsaufbau
  • Spezieller Trainingsaufbau
Methodische Grundsätze zum Schnelligkeitstraining
  • frühzeitig zu beginnen (ab frühem Schulkindalter) -> neuromuskulären Regelprozesse, Bewegungsprogramme, Muskelfaserstruktur noch gut beeinflussbar
  • elementares vor komplexen Schnelligkeitstraining durchzuführen
  • nur unter optimalen Motivations- und Leistungsbedingungen stattzufinden
  • am Anfang der Trainingseinheit
  • in erholtem Zustand durchzuführen
  • bei Ermüdungserscheinungen aufhören, wenn man weiter trainiert, Bildung eines Bewegungsstereotyps
  • richtiges Verhältnis von Belastung und Erholung
  • nur mit maximalem bzw. supramaximakem Tempo effektiv -> intensitäts- nicht umfangsbetont
  • hohes Verletzungsgefahr, daher umfassendes Aufwärmen
  • vielseitiges und abwechslungsreiches Training um Leistungsbarriere zu vermeiden
  • innerhalb Trainingseinheit Wechsel zw. maximalen, übermaximalen und submaximalen Intensitäten
  • nur Übungen die der Sportler exakt beherrscht
  • Belastungsanforderungen müssen mit den Fähigkeitsstrukturen übereinstimmen
  • Kraft, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit, ausreichend und parallel mittrainieren
  • von einfachen zu komplexen
  • ganzjährig zu Trainieren
Kraft
  • Fähigkeit des Nerv-Muskelsystems, durch Innervations- und Stoffwechselprozesse mit Muskelkontraktionen Widerstände zu überwinden, ihnen entgegenzuwirken bzw. sie zu halten
Kraftarten
  • Maximalkraft
  • Kraftausdauer
  • Schnellkraft
Maximalkraft
  • höchste Kraft bei einer maximalen willkürlichen Kontraktion
Kraftausdauer
Eine möglichst hohe Impulssumme in einer gegebenen Zeit gegen höhere Last zu produzieren bzw. eine gegebene Kraftbelastung möglichst lange aufrechtzuerhalten
Schnellkraft
Möglichst großen Kraftstoß innerhalb der verfügbaren (kurzen) Zeit zu entfalten
Trainingsmethodik Hypertrophie
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Trainingsmethoden Kraftausdauer
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Trainingsmethoden Maximalkraft
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Trainingsmethoden Schnellkraft
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Trainingsmethoden Reaktivkraft
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Vor- und Nachteile von freiem und gerätegestütztem Training
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Methodische Grundsätze zum Krafttraining
  • untrainierte Sportler umfangsbetontes Training, nicht intensitätsbetont
  • Anfänger sollten Trainingsmethoden mit geringem Verletzungsrisiko machen
  • kein Krafttraining ohne paralleles Dehungstraining
  • Dehnung verkürzt Erholungszeit
  • verkürzte Muskeln verletzungsanfälliger deshalb Dehnung verletzungsprophylaktisch
  • durch einseitiges Training einer Muskelgruppe -> Reihe negativer Veränderungen die die Leistungsfähigkeit des Muskels, Erholungsfähigkeit und Verletzungsanfälligkeit negativ beeinflussen
  • einseitiges Training kann zu Haltungsfehlern beitragen
  • Dehnung des Antagonisten optimiert die Kräftigung des Agonisten
  • kein spezielles Krafttraining ohne vorhergehendes allgemeine Krafttraining
  • kein einseitiges, nur sportartspezifisches Training
  • Adäquate Anwendung des Übungsgutes
Ausdauer
  • psychophysische Ermüdungswiderstandsfähigkeit des Sportlers
  • einen Reiz, der zum Abbruch einer Belastung auffordert, möglichst lange widerstehen zu können
Trainingsmethodik Ausdauer
  • Dauermethode
  • Intervallmethode
Dauermethode
- lange Belastungsdauer ohne Pause
- geringe bis mittlere Intensität
- Verbesserung der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit
- unterteilt in kontinuierliche und Variable
Dauermethode Kontinuierlich
Unterteilt in Extensive und Intensive Dauermethode

Extensive Dauermethode:
  • Kontinuierlich, aerob
  • Intensität: 60-80% HF max
  • Dauer: 30 min. Bis 8 Stunden
  • Wirkung: Ökonomisierung des Herz-Kreislauf-Systems, Ausbildung einer Vagotonie (Blutdruck und Puls fällt, Entlastung des HKS)
  • Anwendung: Regenerationsbeschleunigung, Schulsport, Cool Down, Gesundheitssport 








Intensive Dauermethode:
  • kontinuierlich, aerob-anaerob
  • Intensität: 80-90%
  • Dauer: 15 min. Bis 3 Stunden
  • Wirkung: Entwicklung: HKS, aeroben Stoffwechsels, aeroben Kapazität
  • Anwendung: Anhebung der anaeroben Schwelle, Sportartspezifisches Basistraining
Dauermethode Variabel
Wird unterteilt in Tempowechselmethode und Fahrtapielmethode

Tempowechselmethode:
  • • Intensität: Mittel-submaximal
  • Dauer: 30 min. - 2h
  • Ziel: Verbesserung der Umstellungs- und Erholungsfähigkeit; Vorbereitung wettkampfspezifischer Belastungsanforderungen 






Fahrtspielmethode:
Intensität: Mittel-maximal
Dauer: 30min.-2h
Ziel: Verbesserung der Umstellungs- und Erholungsfähigkeit; Vorbereitung wettkampfspezifischer Belastungsanforderungen
Intervallmethode
  • Ausdauerbelastung in Serien mit Pausen
  • Wechsel zw. Belastungs- und aktiven Erholungsphasen
  • Pausen reichen nicht bis zur vollständigen Erholung
  • Extensive Intervallmethode: Hohe Umfänge und geringe Intensität 60-80%
  • Intensive Intervallmethode: Geringe Umfänge und hohe Intensität 80-90%
Methodische Grundsätze zum Ausdauertraining
  • Ausdauerleistung beruht auf der allgemeinen Grundlagenausdauer
  • Anfängertraining: Dauer- und extensive Intervallmethode
  • Fortgeschrittenetraining: Zahl der intensiven Trainingsmethoden und -Inhalte nimmt zu
  • Höchstleistungstraining: intensitätsbetonten Ausdauertraining
  • je höher das Niveau -> intensive und variable Belastung
  • Langfristiger Trainingsprozess erfordert Zwischen- bzw. Sollziele
  • Training ist nicht Selbstzweck: Wettkämpfe sollen Auskunft über die Leistungsfähigkeit und die Effektivität der eingesetzten Trainingsmethoden und -Inhalte geben
Beweglichkeit
  • Bewegungsspielraum, der in den Bewegungen und Stellungen der verschiedenen Körpergelenken und -Regionen vorhanden bzw. Erreichbar ist
  • Bewegungen willkürlich und gezielt mit der erforderlichen bzw. Optimalen Schwingungsweite der beteiligten Gelenke auszuführen zu können
  • Gelenkigkeit und Dehnungsfähigkeit sind Komponente der Beweglichkeit
Gelenkigkeit

Knochen, Gelenk- und Gelenkkapselstrukturen
Dehnungsfähigkeit

Bänder, Sehnen, Muskeln, Muskeltonus, Muskellänge, Muskelfaszien und Muskelentspannungsfähigkeit
Grundformel von Beweglichkeit

Gelenkigkeit + Dehnfähigkeit
Aktive Beweglichkeit
Grösstmögliche Bewegungsamplitude in einem Gelenk, die der Sportler aufgrund der Kontraktion der Agonisten realisieren kann
Passive Beweglichkeit
Größtmögliche Bewegungsamplitude in einem Gelenk, die der Sportler durch Einwirkung äußerer Kräfte alleine durch dich Dehnung bzw. Entspannungsfähigkeit der Antagonisten erreichen kann
Trainingsmethodik Beweglichkeit
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Dynamisches Dehnen
Weiche und rhythmische Bewegungen, die langsam ziehend und stets kontrolliert ausgeführt werden
Statisches Dehnen
Dehnende Muskel wird langsam in eine Dehnposition gebracht und in dieser für einige Sekunden gehalten
PNF-Methode
  • Ausprägung des statistischen Dehnens
  • nutzen nervale Strukturen, um die Entspannung und damit die Dehnstellung des Muskels zu vertiefen