Flashcards in the set

Haven't started (32)

Definieren Sie den Begriff „Produktmodell“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben. [2P] 

modellhafte Darstellung, welche sämtliche zum Produkt gehörigen Daten über den gesamten Produktlebenszyklus beinhaltet

Definieren Sie den Begriff „Produktdatenmanagement“ (PDM), so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben. [2P] 

Das Produktdatenmanagement umfasst die Verwaltung von Produktdaten und die Steuerung von Produktdatenflüssen in den Phasen des Produktlebenszyklus. 

Nennen Sie zwei Dokumentarten und beschreiben diese mit einem Beispiel. [2P] 

  • Technische Dokumente: Zeichnungen, Besprechungsprotokolle
  • Kaufmännische Dokument: Lieferschein, Angebot, Rechnung

Grenzen Sie die Begriffe „Produktmodell“ und „Prozessmodell“ voneinander ab. [3P]

  • Das Produktmodell ist eine modellhafte Darstellung, welche sämtliche zum Produkt gehörigen Daten über den gesamten Produktlebenszyklus beinhaltet.
  • Das Prozessmodell ist eine modellhafte Darstellung, welche die Grundlage für unternehmensinterne Ausführungsanweisungen/Abläufe (einschließlich der prozessrelevanten Daten und Rollen) beinhaltet.

Nennen Sie vier Merkmale des PDM-Ansatzes. [2P] 

  • Integration des Daten- und Prozessmanagements
  • Verfügbarkeit von integrierten PDM-Metadaten- und Prozessmodellen
  • Trennung zwischen Metadaten und Nutzdaten bei digitalen Dokumenten
  • Zentrale Verwaltung freigegebener digitaler Dokumente in einem Datenarchiv
  • Zentrale Verwaltung der Benutzerrechte
  • PDM-Methoden und –Modelle werden durch eine PDM-IT Systemumgebung unterstützt

Was ist der Zweck des Einsatzes eines Produktdatenmanagementsystems in der Produktentwicklung? [3P] 

Mit PDMS soll während der Produktentwicklung sichergestellt werden, dass die richtigen Daten in der erforderlichen Qualität in dem erforderlichen Umfang und zum richtigen Zeitpunkt dem richtigen Bearbeiter sowohl unternehmensintern als auch über die Grenzen des Unternehmens hinaus zur Verfügung gestellt werden

[je fett gedrucktes Stichwort 0,5P]

Definieren Sie den Begriff „Product-Lifecycle-Management“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben. [4P]

PLM ist ein integrierter Ansatz bestehend aus einem konsistenten Satz an

  • Methoden
  • Modellen
  • IT-Werkzeugen

Zum Management produktbezogener

  • Engineering-Daten
  • Engineering-Prozesse

Und zur Integration von Engineering-Anwendungen entlang des gesamten Produktlebenszyklus innerhalb eines Industrieunternehmens oder in Unternehmensverbünden

Nennen Sie zwei Ziele einer Produktstruktur. [2P] 

  • Schaffung einer Basis für den Stücklistenaufbau
  • Unterstützung und Erleichterung der Angebotskalkulation
  • Hoher Anteil wieder verwendbarer Elemente
  • Verbesserung der Fertigungs- und Montagesteuerung
  • Möglichst kundenneutrale Fertigung bis in die oberen Strukturebenen
  • Abbildung des Produktes im Unternehmen (PDM-Systeme)

Nennen Sie drei Modellierungssprachen, die zur Modellierung von Prozessen genutzt werden können. [3P] 

  • Flussdiagramm
  • Ereignisgesteuerte Prozesskette
  • BPMN (=Business Process Model and Notation)

Definieren Sie den Begriff „Prozess“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennengelernt haben. [2P] 

Ein Prozess ist eine Reihe von zusammenhängenden Aktivitäten, die von einem Menschen oder eine Maschine ausgeführt werden, um einen Kundennutzen zu generieren. Prozesse werden durch spezifische Ereignisse (Inputs) ausgelöst und haben ein oder mehrere Ergebnisse (Output).

Erklären Sie den Begriff „Prozessmanagement“ so wie Sie diesen in der Vorlesung kennengelernt haben. Nennen Sie zwei Ziele, die mit dem Prozessmanagement verfolgt werden. [3,5P] 

Ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten der verschiedenen Personen im Unternehmen

  • Effektivität: den richtigen Output zur richtigen Zeit am richtigen Ort liefern muss
  • Effizienz: die optimale Nutzung von Ressourcen wie Material, Maschinen, Personen
  • Flexibilität: bei dynamisch ändernden Rand- und Rahmenbedingungen lassen sich Abläufe sehr zügig und zuverlässig anpassen und verhalten sich robust gegenüber Ausnahmen und Unwägbarkeit
  • Schnelligkeit: die Aktivitäten können in der festgelegten Zeit durchgeführt werden und Wartezeiten werden vermieden

Benennen Sie die vier Ziele im Prozessmanagement, so wie Sie diese in der Vorlesung kennengelernt haben. [2P]

  • Effektivität
  • Effizienz
  • Flexibilität
  • Schnelligkeit

Definieren Sie den Begriff „System“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben. [3P] 

Ein System ist ein zweckorientiertes Ganzes, das aus interagierenden Teilen besteht und dessen Funktionalität größer ist als die Summe der einzelnen Teile

Erläutern Sie das Top-Down-Vorgehensprinzip, wie Sie es in der Vorlesung kennengelernt habe. [2P] 

  • Die Grundidee des dargestellten Vorgehens lautet „Vom Grobem zum Detail
  • Sie geht vom Blackbox Prinzip aus und bringt schrittweise Auflösung einer Blackbox in Grey- und Whiteboxes mit unterschiedlichen Graustufen zum Ausdruck.
  • Bevor Detailfragen geklärt werden, ist es sinnvoll sich über das Gesamtkonzept Gedanken zu machen

Welche unterschiedlichen komplizierten Systeme gibt es und wie grenzen sich diese von einem komplexen System ab? [4P] 

Kompliziertes System:

  • Entweder mit großer Anzahl von Elementen / großer Vielfalt und statischer Vernetzung = massiv vernetzt (Begriff 0,5 P, Erklärung 1P)
  • oder wenigen Elementen mit zeitlicher, oftmals auch nichtlinearer Veränderbarkeit der Verbindung zwischen den Elementen hinsichtlich Art der Interaktion, Stärke und Struktur = dynamisch (Begriff 0,5 P, Erklärung 1P)

Komplexes System vereint beides: große Anzahl von oft verschiedenartigen Elementen und Verbindungen als auch eine dynamische Verbindung zwischen den Elementen [1P] 

Definieren Sie den Begriff „Komplexes System“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben. [2P] 

Ein komplexes System weist sowohl eine große Anzahl von oft verschiedenartigen Elementen und Verbindungen auf als auch eine dynamische Verbindung zwischen den Elementen

Benennen Sie zwei Hauptmerkmale des allgemeinen Modellbegriffs. [1P]

  • Abbildungsmerkmal
  • Verkürzungsmerkmal
  • Pragmatisches Merkmal (Zweckorientiert)

Erläutern Sie den Unterschied zwischen der Struktur und der Funktion eines Systems und beschreiben Sie das Verhältnis dieser beiden zueinander. [2P]

Struktur: Ist der konkrete Träger der Funktion. (Elemente + deren Beziehung zueinander) [0,5P]

Funktion: beschreibt, was das System macht, um einen Nutzen zu generieren [0,5P]

Funktion kann nicht ohne Struktur implementiert werden [0,5P]

Struktur ohne Funktion erzeugt keinen Wert [0,5P]

Definieren Sie den Begriff „Industrieprodukt (Erzeugnis, Stückgut)“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben. 

Materielles oder immaterielles Wirtschaftsgut, das in einem Wertschöpfungsprozess unter Nutzung von Stoffen, Verfahren, Hilfsmitteln, Energie und Informationen geschaffen wird. Es ist das Hauptergebnis der Industrieunternehmen

Definieren Sie den Begriff „Produktentwicklung“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben

Produktentwicklung umfasst alle Tätigkeiten, die das Produkt und sein zur Produktion, Betrieb und Entsorgung benötigtes Umfeld (Werkzeuge, Vorrichtungen, Maschinen, Anlagen, …) über den Produktlebenszyklus beschreiben. Das Ergebnis ist eine vollständige Produktdefinition (intellectual product), die aus der Produktstruktur, allen seinen zugehörigen Dokumenten und Konfigurationen besteht.

Definieren Sie den Begriff „Subsystem“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben.

Ein Element eines Systems wird selbst als System aufgefasst, indem man es aufgliedert, d.h. Elemente auf tieferer Ebene bildet und diese durch Beziehungen miteinander verbindet.

Definieren Sie den Begriff „Systemhierarchie“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben. 

Untergliedert man ein System über mehrere Stufen, so ergibt sich ein hierarchischer Systemaufbau. Dies lässt die Relativität der Begriffe System, Subsystem und Element erkennen. Jene Auflösungsstufe, die nicht mehr unterteilt wird, stellt die Elementarstufe dar.

Definieren Sie die Aspekte eines Systems, so wie Sie es in der Vorlesung kennen gelernt haben. 

Jedes System, bestehend aus Elementen und Beziehungen, lässt sich unter verschiedenen Gesichtspunkten, gewissermaßen durch eine Art Filter, betrachten und beschreiben. Dadurch treten bestimmte Eigenschaften bzw. Merkmale von Elementen bzw. deren Beziehungen in den Vordergrund.

Definieren Sie den Begriff „Modelbased Systems Engineering“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben.

Modelbased Systems Engineering ist die formalisierte Anwendung der Modellierung zur Unterstützung der Systemanforderungs-, Design-, Analyse-, Verifikations- und Validierungsaktivitäten, die in der Konzeptphase beginnen und sich über die gesamte Entwicklung und spätere Lebenszyklusphase erstrecken.

Definieren Sie den Begriff „PDM -System“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben. 

PDM-Systeme stellen technische Datenbank- und Kommunikationssysteme dar, die dazu dienen, Informationen über Produkte und deren Entstehungsprozesse bzw. Lebenszyklen konsistent zu speichern, zu verwalten und transparent für alle relevanten Bereiche eines Unternehmens bereitzustellen. Es ist die Software für das Management von produktdefinierenden Daten in Verbindung mit der Abbildung und dem Management von technischen/organisatorischen Geschäftsprozessen

Definieren Sie den Begriff „Produktdatentechnologie“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben.

Die Produktdatentechnologie ist die Lehre der wissenschaftlichen Grundlagen (Prinzipien und Methoden) der Verarbeitung von Produktdaten, bezogen auf alle Phasen des Produktlebenszyklus. Die Funktionen zur Verarbeitung von Produktdaten sind:

  • Produktdatenaustausch
  • Produktdatenspeicherung
  • Produktdatenarchivierung
  • Produktdatentransformation

Grundlage der Produktdatentechnologie ist das Integrierte Produktmodell

Definieren Sie den Begriff „Referenzproduktstruktur“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben. 

Die Referenzproduktstruktur ist die größtmögliche Produktstruktur, die für sämtliche Produktvarianten in einer bestimmten Produktgruppe verwendet werden kann. Jeder Knoten in einer Referenzproduktstruktur dient als Platzhalter für bestimmte Bauteil- oder Baugruppenvarianten gleicher Klassifikation und muss nicht immer bei jeder Produktvariante verwendet werden. Bei den Knoten kann es sich entweder um Standards, Optionen oder kundenindividuelle Varianten handeln.

Definieren Sie den Begriff „Projekte“, so wie Sie diesen in der Vorlesung kennen gelernt haben. 

Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z. B. Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle und andere Begrenzungen; Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben; projektspezifische Organisation.

Was ist der Unterschied zwischen Workflow und Geschäftsprozess? 

Geschäftsprozesse und Workflows beschreiben Arbeitsabläufe, allerdings in unterschiedlicher Detaillierung

  • Geschäftsprozesse beschreiben aus betriebswirtschaftlicher Sicht, wer welche Tätigkeit ausführt.
  • Der Workflow ist eine Verfeinerung des Geschäftsprozesses in informationstechnischer Hinsicht

Nennen Sie die 8 Eigenschaften, die ein Produkt beschreiben 

ChatGPT: Funktion, Qualität, Design, Preis, Material, Marke, Verfügbarkeit, Nachhaltigkeit

Nenne Gründe für den exponentiellen Anstieg von Produkt -Dokumentation 

  • strengere gesetzliche Vorgaben / Rechtliche Anforderungen
  • bei Reklamationen oder Rückrufaktionen muss eine lückenlose Produktdokumentation nachvollziehbar sein
  • Komplexität der Produkte
  • Produktvielfalt

Nenne 2 Gründe, wieso Dokumentation verpflichtet ist 

  • Rechtliche Anforderungen
  • Qualitätssicherung
  • Transparenz und Rückverfolgbarkeit