Flashcards in the set

Haven't started (15)

Shareholder VS Stakeholder

Shareholder= natürliche oder juristische Person, die EK des Unternehmens hält



Stakeholder= natürliche oder juristische Person, die Interesse am Bestand und Erfolg des Unternehmens hat.

Interne Stakeholder VS Externe Stakeholder

intern:

  • Eigentümer
  • Mitarbeiter
  • Unternehmensleitung

extern:

  • Staat
  • Allgemeinheit
  • Lieferanten
  • Kunden
  • FK Geber

Stakeholder Theorie

  • alle Stakeholder müssen miteinbezogen werden


Bisher kein Einvernehmen:

  • genaue Definition des Stakeholder Begriffs und welche Akteure darunter fallen
  • über Anspruch und Charakter der Stakeholder- Theorie; deskriptiven, instrumentellen oder normativen Status beansprucht
  • ob eine sinnvoll verstandene Stakeholder- Theorie tatsächlich im Gegensatz zu einer rein Shareholder- orientierten U. Führung steht

Stakeholder Konzepte verglichen an den umfassten Anspruchsgruppen

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Share VS Stakeholder Konzeption

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Shareholder VS Stakeholder- Value- Ansatz

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Neue Institutionenökonomik


  • -> Berücksichtigung positiver Transaktionskosten und asymmetrischer Informationsverteilung


Zentrale Annahmen


  • keine unbegrenzte Rationalität -> keine vollkommene Information
  • opportunistisches Verhalten von Individuen -> individuelle Nutzenmaximierung
  • asymmetrische Information-> abweichende Entscheidungsgrundlagen


Wirtschaftssubjekte sind begrenzt rational, handeln nutzenmaximiert und opportunistisch.

Theoretische Fundierung der neuen Institutionsökonomik

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Grundlegende Konzeption der Theorie der Verfügungsrechte

Wert eines Gutes steht nicht allein aus seinen physischen Eigenschaften, sondern auch aus den mit dem Gut verbundenen Verfügungrechten


-> umfassen die Nutzung, Veränderung, Gewinnaneignung und Veräußerung von Gütern.


Erwerb solcher Verfügungsrechte ist mit Transaktionskosten verbunden:

  • Je stärker die Rechte institutionell eingeschränkt sind, desto geringer ist der Wert der Güter


  • Je höher die Verfügungsrechte der Güter sind und je geringer die verbundenen Transaktionskosten, desto höher ist der Nettonutzen des Gutes


Formalisierung der Theorie der Verfügungsrechte

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Relevanz der Theorie der Verfügungsrechte für die Corporate Governance

CG Regelungen sind Verteilungsproblem von Verfügungsrechten:


  • Eigentümergeführte Unternehmen sind effizienter (alle Verfügungsrechte bei einer Person), da geringere Transaktionskosten und klarer Anreiz zur Ressourcenallokation


  • Aktiengesellschaften weichen dem Ideal ab und erzeugen ineffiziente Aspekte wie höhere Kontrollkosten und eine Verdünnung der Verfügungsrechte


-> Theoretischer Erklärungsbeitrag für die CG Problematik:

Eigentümerkonflikte und entstehende Kontrolle verursacht Kosten, die sich negativ aus Unternehmenserfolg auswirken

Property Rights Theorie zu Mitbestimmung der Arbeitskräfte

ineffizient, da Verdünnung der Verfügungsrechte -> negativer Einfluss auf die Allokationseffizienz

Grundlegende Konzeption der Transaktionskostentheorie

Transaktionskosten sind Kosten der Abwicklung


  • Transaktionskosten interpretiert als Marktbenutzungsgebühr
  • Erklärungsansatz, welche Transaktionen in welchen institutionellen Arrangements am effizientesten abgewickelt werden


  • Höhe der bestehenden Transaktionskosten beeiflusst Zustandekommen von externen und internen Transaktionen


Marktverträge-> zentrales Koordinationsinstrument, aber aufgrund der begrenzten Informationsverteilung unvollständige Verträge


Formalisierung der Transaktionskostentheorie

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Relevanz Transaktionskostentheorie für CG

Weist auf Grenzen gesetzlicher Regelungen hin und zielt darauf ab, dass ökonomische Effizienz nur gegeben ist, wenn Transaktionskosten niedriger sind als bei Marktkoordination.


Betont Relevanz von Transaktionsspezifischen Investitionen für die CG, so kann es zu einer Reduzierung des Risikos von "hold- ups" durch Gewährleistung von Einflussrechten für AN kommen


Begrenzter Erklärungsbeitrag für ökonomische Analyse der CG, da sie nur einen geringen Teil des für die CG- Forschung relevanten Stakeholder Konfliktes erklärt:

  • Vernachlässigung der Beziehung zwischen U. Leitung und Eigentümern


  • Mangelnde Operationalisierbarkeit, da Transaktionskosten nicht eindeutig messbar sind