Flashcards in the set

Haven't started (36)

Exergone Reaktion

läuft freiwillig ab

verbunden mit Abnahme freier Energie

Endergone Reaktion

läuft nur ab, wenn freie Energie zugeführt wird

Oxidoreduktasen

katalysieren Redoxreaktionen

Transferasen

katalysieren intermolekulare Gruppenübertragungen

Hydrolasen

katalysieren hydrolytische Spaltungen

Lyasen

nicht-hydrolytische Spaltungen oft unter Bildung von Doppelbindungen

Isomerasen

Isomerisierungsreaktionen

Ligasen

Verknüpfung zweier Moleküle unter ATP-Verbrauch

Reduktion

Elektronenaufnahme (Oxidationszahl nimmt ab)

Oxidationsmittel

kann andere Stoffe oxidieren 

wird selber reduziert (-> nimmt Elektronen auf)

Elektronenakzeptor

Reduktionsmittel

kann andere Stoffe reduzieren

wird selber oxidiert (-> gibt Elektronen ab)

Elektronendonator

Elektronenüberträger

prosthetische Gruppen (kovalent an Enzym)

Co-Enzyme

NAD

Coenzym

oxidierte Form

Oxidationsmittel

 

 

NADH

Coenzym

reduzierte Form

Reduktionsmittel

Typische Biochemische Energiespeicher

ATP

Coenzym-A (Acetyl-CoA)

Hexokinase

spaltet ATP und übertragt Phosphat

pmf

"protonenmotorische Kraft"

treibt über die ATPase die ATP-Synthese an

Glykogen/Stärke

hohe Anzahl an Glucosebausteinen α-1,4-glykosidisch verknüpft

-> bei Glykogen Verzweigung durch α-1,6-glykosidische Knüpfung an ca jedem 8.-10. Molekül

genereller Zweck der Glykolyse 

  • Oxidation von Glucose
  • Glucose -> Pyruvat unter Energiegewinnung
  • Substratkettenphosphorylierung unter Energiegewinn

1. Schritt Glykolyse

Aktivierung von Glucose durch ATP (Einbau eines Phosphats)

2. Schritt Glykolyse

Spaltung von C6 -> 2 C3

3. Schritt Glykolyse

Dehydrogenierung unter Reduktion von NAD+ und Energiegewinn durch Substratkettenphosphorylierung

4. Schritt Glykolyse

Substratkettenphosphorylierung unter Energiebildung; Phosphoenolpyruvat = Energiereiche Verbindung; Bildung von Pyruvat

Bilanz der Glykolyse

Glucose + 2 NAD+ + 2ADP + 2Pi

      => 2 Pyruvat + 2 NADH + 2H+ + 2ATP

Pyruvatoxidation

  • Pyruvatdehydrogenase katalysiert oxidative Decarboxylierung zu Acetyl-Coenzym-A
  • verbindet Glykolyse mit Citratzyklus

genereller Zweck des Citrat-Zyklus

  • vollständige Oxidation der Acetylgruppe
  • C4-Verbindung Akzeptor für Acetylgruppe -> 2CO2 freigesetzt und Akzeptor regeneriert
  • Übertragung der Reduktionsäquivalente auf NAD(P)+
  • Substratstufenphosphorylierung liefert Energie (GTP-Synthese)

Hauptaufgabe Citratzyklus

viele H-beladene Coenzyme zu erzeugen, die anschließend ihre H-Atome in der aeroben Atmungskette unter großem Energiegewinn auf O2 übertragen werden

Bilanz Glykolyse + Citrat-Zyklus

Glucose + 6 H2O + 4 ADP + 4 Pi

   => 6 CO2 + 24 [H] + 4 ATP

genereller Zweck der Atmung

  • Elektronen durch Abbau von Verbindungen werden auf einen externen Elektronenakzeptor übertragen (Sauerstoff)
  • dies geschieht unter Aufbau der pmf

vollständige Bilanz (Glykolyse + Citrat + Atmung)

Glucose + 6 H2O + 38 ADP + 38 Pi

   => 6 CO2 + 6 H2O + 38 ATP

aerobe Atmung

  • an der inneren Membran
  • 4 hintereinandergeschaltene Komplexe
  • Elektronentransportkette (von einem Komplex zum nächsten)
  • Redoxreaktionen genutzt um Protonen gegen das Konzentrationsgefälle zu pumpen
  • Rückfluss der Protonen zur ATP-Synthese genutzt

Gärung

  • O2 nicht als finaler Elektronenakzeptor
  • sondern Bildung von reduzierten Gärungsprodukten
  • Ethanol/Milchsäure

Homofermentative Milchsäuregärung

Glucose + 2 ADP + 2 Pi => 2 Lactat + 2 H+ + 2ATP + 2 H2O

Heterofermentative Milchsäuregärung

  • Hexose-Ketolase-Weg

Hexose + ADP + Pi => Lactat + Ethanol + ATP + H2O

 

  • Pentose-Ketolase-Weg

Pentose +  2 ADP + 2 Pi => Lactat + Acetat + 2 ATP + 2 H2O

 

Alkoholische Gärung

  • wenn kein Sauerstoff vorhanden -> Glucose zu Ethanol und CO2
  • weniger Energie in ATP
  • hauptsächlich Hefearten

Alkoholische Gärung Bilanz

C6H12O6 + 2 ADP + 2 Pi => 2 C2H5OH + 2 CO2 + 2 ATP + 2 H2O