Flashcards in the set

Haven't started (119)

Arbeit (allgemeiner Begriff)
-zweckhafte Tätigkeit
-materieller/geistiger Bedürfnisse
-körperliche/manuelle
-Sicherung Überlebens
-natürlicher Ressourcen
-Tätigkeit zielgerichtet ausgeführt
-bewusst/planmäßig
BWL Arbeitsbegriff
-Herstellung Gütern
-Tätigkeit Haus/Pflege nicht Arbeit
>Arbeitsmarkt angeboten/nachgefragt
Soziologischen ArbeitsbegriffZwe
-spezifische Tätigkeit
-gesellschaftliche Funktion
-bestimmtes Handlungsmuster
-verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen
-gesellschaftlichen Nutzen/Zweckgerichtetes
-notwendig Kraftaufwendung
Zweiseitigkeit Arbeitsbegriffs
-schöpferische Aktivität/Quelle Selbstverwirklichung
-Fremdbestimmte Unterwerfung
Arbeit Historisch
-soziales gesellschaftliches Phänomen
-sozialen/ökonomischen/politischen Bedingungen
-Sozialen Beziehungen
-gesellschaftliche Strukturen
Arbeitssoziologie
-nicht nur individuelles Arbeitshandeln
-arbeitsteilige Abstimmung Arbeitstätigkeiten
-Industrialisierung
-Automatisierung Wandel Arbeit durch Technik
-Klassenformierung
-Selbstverortung Beschäftigen
-Angestellte Beschäftigungsgruppe
Krise Arbeitsgesellschaft
-Strukturveränderung Gesellschaft
-Industriearbeiterschaft zu Angestellten/Dienstleistung/Wissensarbeit
Erweiterung Arbeitsbegriffs
-unbezahlte Arbeit/Reproduktionsarbeit
-Subjektive Wende/Rolle Subjekts
-wachsendes Interesse impliziten/interaktiven kommunikativen Arbeitsleistungen
KapitalismusK
-Wirtschaftsformation
-Zwang/Gebot
-unbegrenzte Kapitalakkumulation
Kapitalakkumulation
-primäres nicht einfach Produktion nützliche Güter
-Waren hergestellt Märkten gehandelt
-Warenaustausch (W-G-W)> kapitalistische Zirkulation
(G-W-G)
-Kapitalvermögen Geld Produktion Waren (W) investiert,Kapitalvermögen (G) erweitern
-Vermehrung Kapital
Kapitalismus Prozess permanenter Akkumulation
-nicht Folge Profitgier individuellen Kapitalisten
>innerkapitalistischen Notwendigkeit angetrieben Konkurrenzprinzip
Arbeitskraft Ware
-Kapitalismus Arbeitskraft > Ware
-Arbeitskraft Märkten gehandelt
-Markt zentrale Koordinationsinstanz
-freier Warentausch, Vertragsfreiheit
-Lohnarbeiter Bedingungen formell/gleichen Tauschverhältnissen
Kapitalbesitzer
-Eigentum Produktionsmitteln
-gesellschaftlichen Klasse Kapitalbesitzer
-Produktionsmittel Arbeitsmittel + Arbeitsgegenstand
Klasse ArbeiterKap
-freie Arbeiter
-Verkäufer eigenen Arbeitskraft
-kein Eigentum
-gezwungen Arbeitskraft verkaufen
-doppelt freier Lohnarbeiter -> nicht Produktionsmitteln, Produktionsmittel zu ihnen
Kapitalakkumulation
-Lohnarbeit
Herrschaftsverhältnisse unterworfen
-Abschluss Arbeitsvertrags
-freien Tauschverhältnisse
Unterworfenheit ökonomischen Zwänge
-Notwendigkeit eigene Arbeitskraft verkaufen
-Verkauf Arbeitskraft Wert beinhaltet Ausbeutung
-Kontrolle/Überwachung Arbeitsprozess
Kapitalismus
-Kapitalakkumulation
-Warenproduzierende Gesellschaft
-Tausch Verhältnisse + Warenproduktion
-Privateigentum Produktionsmittel
-Kontrolle Eigentum Produktionsmittel Kapitalbesitzer
-Warenförmigkeit Arbeitskraft
-zentrale Koordinationsinstanz ökonomisches Handeln
-Wettbewerb/Konkurrenz zentrales Prinzip
-Gewinn/Profitstreben fortschreitende Kapitalakkumulation notwendiger Selbstzweck
Doppelcharakter ArbeitZwe
-Ergebnis Arbeit nicht einfache Arbeitsprodukte unmittelbar Konsum > Tausch produzierte Waren
Zweiseitigkeit Waren
-Produkt Ware anderes Produkt getauscht > Markt gelangt
1) Ware äußerer Gegenstand, Eigenschaften menschlicher Bedürfnisse befriedigt/Nützlichkeit > Gebrauchswert
-Gebrauchswert: Nützlichkeit konkreten Produkts, Inhaltliche Bestimmung
2) Waren Tauschwert (quantitative Verhältnis)
Ware Doppelcharakter
Konkrete Arbeit: konkrete inhaltliche Tätigkeit, Schaffung Gebrauchswerte
Abstrakte Arbeit: Verausgabung menschlicher Arbeitskraft unabhängig konkreten Inhalt/Gestalt > wertbildene Tätigkeit
Arbeit Verwertungsprozesse
-kapitalistische Produktionsprozess widersprüchlich Einheit zwischen Arbeit + Verwertungsprozess
-konkreter Arbeit: Profitgenerieung, Markt Unfairer Tausch, Wertbildung Produktionsprozess
= Ware Arbeitskraft mehr Wert produziert selbst kostet
Formelle Subsumtion
Arbeitsprozess Mittel Verwertungsprozess
-veränderte Rechts/Besitzverhältnisse > reale Natur Arbeitsprozesses zunächst unberührt
Reelle Subsumtion
-Verallgemeinerung kapitalistischen Produktionsweise
-Produktionsweise Zweck Kapitalverwertung
-Einsatz Maschinerie
-Neustrukturierung Arbeitsprozesse
-Intensivierung Arbeit
-Neue Zeitstrukturen
Arbeitskraft WareB
-Geld Lebensunterhalt erwerben (Erwerbsarbeit)
-Arbeit fremder Kontrolle
-Ausbeutung trotz Äquivalenz Prinzip
Bildung Mehrwert
-Tauschwert Arbeitskraft Ware
>Produktion notwendige Arbeitszeit
-Reproduktionskosten (Lebensunterhaltungskosten)
-spezifischer Gebrauchswert Ware Arbeitskraft >Kapitalist Arbeiter länger arbeiten, tägliche Erhaltung Arbeitskraft kostet
-Differenz zwischen Kosten Arbeitskraft, Wert Anwendung Arbeit schafft > Mehrwert
Ausbeutung
Aneignung Mehrwerte Kapitalisten
Steigerung absoluten Mehrwerts > Verlängerung Arbeitstags, Intensivierung Arbeit (reelle Subsumtion)
Sekundäre Ausbeutung/Überausbeutung
-Nicht Einhaltung Äquivalenzprinzips außerökonomischen Zwang Diskriminierung
-Herabsetzung Arbeiterlohns unter Wert Ware Arbeitskraft
-Beschränkte Reproduktionsarbeit
-unterbezahlte Arbeit, informelle Arbeit
Macht/Herrschaftta
Macht/Ungleichgewicht Strukturmerkmal Kapitalismus > Notwendigkeit eigene Arbeitskraft zu verkaufen
-Arbeitsvertrag Art/Dauer Arbeit
Taylorismus
-spezifische Form Arbeitsorganisation
-Konzept Wissenschaftliche Betriebsführung
-Verwissenschaftlichung
-Arbeitsausführung Zeit/Bewegstudien
-Leistungslohn Motivationsansatz
-Systematische Personalauswahl
=Loslösung Arbeitsprozesses individuellen Fertigkeiten
Enteignung Erfahrungswissen, Dequalifizierung
Transformationsproblem
-nicht vollständig vorab definieren
-eigensinniges Arbeit Subjekt gebunden
-ökonomischen Notwendigkeit Arbeitskraft verkaufen
-Arbeitsmarkt Arbeitskraft nicht selbst gehandelt
>Arbeiter verkauft Arbeitskraft, Unternehmen kauft Arbeitskraft
-Nutzungsrecht Arbeitskraft bestimmten Zeitraum
-Menschliche Arbeitskraft Anpassungsfähigkeit
Nutzungsspielraum/Flexibilität
-notwendige Grundlage funktionierenden Arbeitsprozess
> vielfältigen Leistungsfähigkeit menschliche Arbeit Möglichkeit Arbeitsproduktivität steigern
Kontrolle
Verfahren/Strategien > Arbeitskraft verausgabten Zielen Unternehmen entspricht
Bravermann
-Taylorismus kapitalistische Kontrollform,
-ausdrückliche Formulierung kapitalistischen Produktionsweise
-Enteignung Produktionswissen > fortschreitende Zerstörung Kenntnisse/Fähigkeiten (individuelle)
-steigende Qualifikation Automatisierung Industriearbeiterschaft > Verschiebung Industrie Dienstleistungstätigkeiten
Friedmann
Probleme Tayloristischen Arbeitsorganisation> Inflexibilität, organisierter Widerstand
Direkte Kontrolle: direkte Vorgabe, strenge Überwachung, geringe Einflussspielräume > Minimierung Unbestimmtheit Arbeit
Verantwortliche Autonomie> Etablierung Loyalitätsverhältnissen Gewährung Status/Autorität/Verantwortung
-Funktionsweise verantwortlicher Autonomie Privilegien > Arbeitsplatzsicherheit/Statusgewinne
-Strategie Kontrolle direkten Arbeitsprozesses lockern, Kontrolle über ganzen Produktionsprozess
formeller > reeller Subsumtion
Edwards
-Unterscheidet verschiedene Kontrollsysteme historischen Entwicklungsarbeit Kapitalismus
Burawoy
-Ethnographische Untersuchung
-Akteur Konstellation, Handlungsstrategien
Fordismus
-Fließband> Fortführung technisch perfektionierter Weiterentwicklung
-Standardisierung,Zerlegung Arbeitsprozesse, Maschinen
-taktzeitbestimmte/kurztaktige Arbeitsweise > Massenproduktion
-langfristige Planbarkeit, große Serien
Massenproduktion/Massenkonsum
-verbilligte Produkte, Erhöhung Löhne, Befriedigung Klassenkonflikts
-weitreichende Sozialleistungen
-Trennung Arbeits/Privatsphäre
-Freizeit
-Konsummodell
-steigender globaler Wettbewerbsdruck
-gesättigte Massengüter Märkte
Kurzfristige statt langfristige Investitionen
-Subjektivierung, Flexibilisierung, Arbeiterbeziehungen
-Diversifizierung Lebensmodelle
-steigende Frauenerwerbstätigkeit
Subjektivierung Arbeit
Veränderte Ansprüche Arbeit Beschäftigen > fordistische Trennung Berufsrolle/Privatperson
-gestiegene subjektive Sinnsprüche
-Wertewandels
-Zunahme qualifizierter Dienstleistungsberufe
-Bedeutung Wissensberufen
-verbesserte Chancen/Ansprüche verwirklichen
Subjektivierung Rationalisierungsmodus
-Subjektivierung Prozess gestiegenen unternehmerischen Nutzung subjektiver Potenziale/Fähigkeiten
-Subjekt nicht als Störfaktor/Fehlerquelle > Produktivitätspotenzial, Eigenschaften, Kompetenzen
-neue Formen: flache Hierarchien, Selbstorganisation, Übertragung Verantwortung > Nutzung Subjektivität Arbeitsprozess
-Verwirklichungschancen, wachsender Leistungsdruck, Kontrolle Subjekt, Individualisierungstendenzen
Kein gemeinsamer Klassen Bezugspunkt
Vermarktlichung
-marktzentriertes Produktionsmodell, Verschiebung Marktgrenzen, Öffnung Unternehmens außen Markt
-Outsourcing, Netzwerkstrukturen, Arbeitszeitflexibilisierung, flexible Beschäftigungsverhältnisse,NAV
-Deregulierung Arbeitsmarktes, Leiharbeit
Indirekte Steuerung
-mehr Selbständigkeit
-Instrumentalisierung eigenen Willens
-Kontrolle/Leistung
-Steuerung Subjekt Aktivierung Abkehr Aufwandsprinzip
-unmittelbare Konfrontation Beschäftigen Marktanforderungen
> Ergebnisvorgaben Kontrolle statt prozessorientierte Detailsteuerung
Indirekte Steuerung
-Übertragung unternehmerische Verantwortung Beschäftigten festgelegten Rahmenbedingungen
-unternehmerischen Verwertungszwängen ohne Einfluss Ressourcen
-Übertragung Transformationsproblems: Beschäftigen selbst, gemeinsam Abkehr Prozessvorgaben
-direkte Vorgabe Autonomie, Verantwortliche Autonomie
-Arbeitsverhalten/Loyalitätsverhältnis
-Erzielen Arbeitsergebnis Ausgangspunkt Leistungsanforderung
Belastungsfolgen
Vorab gesetzten Marktzielen anzupassen
Entkoppelung Leistung/Erfolg > Ergebnis muss Stimmen abgesehen Beeinflussung Ergebnissen
Sache/Dienstleistung zuvor nicht Ware galt > Ware
-Gegenbewegung Gesellschaft > Ausbau Sozialen Rechte Arbeitenden (Arbeitslosengeld)
-Ausweitung Lohnarbeiterverhältnisse, Schutz Arbeitenden, Arbeitsmarktrisiken
-Verringerung Marktabhängigkeit
-Produktivitätsfortschritt
Kommodifizierung Arbeitskraft
-Existenzsicherung Individuen (private/Gesellschaftliche Lebenssituationen)
-Stabile, unbefristete Anstellung Vollzeit
Integration sozialen Sicherungssysteme > Absicherung Krankheit/Arbeitslosigkeit
-arbeitsrechtlichen Regelungen
-unbefristeter Arbeitsvertrag
-keine Niedriglöhne
-langfristige Beschäftigung
-Arbeitsort Trennung Arbeit/Wohnraum
-kollektive Interessenvertretung (Betriebsrat/Gewerkschaften)
Normalarbeiterverhältnis
-Ausweitung atypischer Beschäftigungsformen
Befristete Beschäftigungsverhältnisse
-geringfügige Beschäftigung (Zeit/Leiharbeit, Teilzeitarbeit)
-Gründe: Tertisierung, gestiegene Frauenerwerbsarbeit, Zuverdienermodell
Legalisierung Arbeit Abruf
-Lockerung Kündigungschutzes
-aktivierende Arbeitsmarkt
-Erhöhung Druck Arbeitslose (Hartz-Reformen, Mindestlohn,Bürgergeld)
Erosion NAV
-wechselnde Formen Erwerbstätigkeit, Erwerbsverlauf gesamten Lebenskontext
-gewandte Bedürfnisse, veränderte Lebensmodelle, flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle, Vereinbarkeitsansprüchen, Mobilität
Erwerbshybridisierung
Prekarität
-unsichere Arbeit
-nicht existenzsichernde Einkommen Höhe Ansprüchen, Leistungen sozialen Sicherungssysteme, Instabilität
Atypische/ prekäre Beschäftigung
-nicht jede atypische Beschäftigung ist prekär
-soziale Integration, materielle Absicherung
-Armut trotz Vollzeitarbeit, überlastende Arbeit
-Lebensphase sozio-demographische Merkmale
-gesellschaftlicher Einbindung
Arbeiterklasse
-objektiv bestimmt Stellung Produktionsprozess > Bourgeoise, Proletariat
-Klasse für sich, subjektive Vorstellung gemeinsamer Klasseninteressen, Klassenbewusstsein
-Arbeiterstolz, Verallgemeinerung Lohnarbeitergesellschaft
-Ausdifferenzierung Milieu, Schicht
-soziale Ungleichheit
Klasseninteressen
-Warenförmigkeit Arbeitskraft > Arbeiter gezwungen Arbeitskraft zu verkaufen (Lebensunterhalt erwerben, Einkommensquelle)
-Kapital objektives Interesse maximaler Verwertung Arbeitskraft
-Individualisierung, Fahrstuhleffekt, Kollektivbewusstsein > gemeinsames soziales Schicksal
The affluent Worker
Wohlstandsarbeiter, verschiebt Fokus Privatbereich, dominierende Konsumorientierung Gleichgültigkeit gegenüber Arbeit
-Arbeit Mittel Zwecke, Maximierung Einkommens Hauptzweck
-primäres Interesse Familie, Wohnung, private Lebensumstände
-instrumentellen Arbeitshaltung Reaktion sinnentleerte Arbeit
-Kollektivbewusstsein
Angestellten
-Beschäftige geistige/kaufmännische
-administrative/leitende Aufgabe
-eigene Schicht> neuen Mittelstand formiert
-Klassentheoretisch > Angestellte objektiven ökonomischen Status
-primär Lohnabhängig
-Schichtungstheoretisch > spezifischer Merkmale Qualifikation/betriebliche Stellung/sozialen Habitus
Traditionelle Scheidelinie Arbeitern/Angestellten
- Rechtlich Tariflich besondere Stellung
-Funktion Betrieb > leitende Führungsposition, höhere Entlohnung, größere Autonomiespielräume
Angestelltenmentalität
-Loyalität, Bindung Unternehmen
-inhaltliche Identifikation Arbeit
-individualistische Leistungsorientierung
-Karrieredenken
-Dienen/Herrschen
-spezifische Berufe Produktionsbereich Dienstleistungsarbeit
Instrumentalisierungsthese/Entfremdungskritik
-mangelnde Entfaltungsmöglichkeiten Arbeit
-Zerstörung ganzheitlicher Arbeitszusammenhänge
-Ideal Selbstverwirklichung/Entfaltung/Eigeninitiative
-Kreativität/überfordernde Freiheit
-Legitimation bestehender Verhältnisse
Gerichtigkeitsanspruch
Leistungsgerechtigkeit/Selbstverwirklichung
Industrielle Beziehungen
-Wirtschaftliche Austauschprozesse
-sozialen Kooperation/Konfliktbeziehungen zwischen Arbeit/Kapital
-Normen/Verträge Institutionen
-verschiedene Arenen> Akteur Konstellation, Handlungsspielräume
-Träger > Gewerkschaften, Betriebsräte, Management
Gewerkschaften
-Lohnarbeiterverhältnisse
-Bildung Gewerkschaften Reaktion Ungleichgewicht
-Gegenmacht Zusammenschluss
Doppelcharakter Gewerkschaften
-Gegenmacht, Ordnungsfaktor, Klassenorganisation
-Reproduktion Spielregeln, Arbeitskämpfe, Interessenkonflikte
-Verrechtliche Aushandlungsstrukturen , geregelte Formen Austragung Konflikts Kapital/Arbeit
-Festschreibung verhandelbaren Interessen
-Dekommodifizierung Arbeit
-Anerkennung Interessenposition
Gewerkschaften intermediäre Organisation
-intermediär (Mitte liegend)
-Unmittelbarer Interessenvertretung + Klassenkämpferischer Organisation
-öffentlichen Institutionen Funktion zwischen Kapital/Arbeitsinteressen
-Kooperation, Konsensfähigkeit, Professionalisierung
Genossenschaftliche Funktion
-Unterstützung Hilfeleistung, politischer Verband, -Einflussnahme politischen/Rechtsprechung
-Mitgliederperspektive/Gewerkschaften Interessenverband
-gesellschaftlichen Akteur > gesellschaftlichen Wandel mitbestimmt
Verrechtlichung
-Tarifgesetzt, Rahmenbedingung,
-Tarifverhandlung, Mitbestimmungsgesetz
Tarif Autonomie
-Arbeitgeberverbände, Löhne /Gehälter
-andere Arbeitsbedingung selbstständig ohne Staatlichen Einflussnahme
Duales System
-industriellen Beziehungen, Funktions Differenzierung betrieblicher/tarifliche Ebene
-Sektorale/tarifliche Ebene: Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände
-Betriebliche Ebene: betriebliche Interessenvertretung (Betriebsrat/Management)
Einheits Gewerkschaften
-keine konkurrierende Gewerkschaften unterschiedlicher politischer Ausrichtung
-Industrieverband, Vertretung Beschäftiger Branche
- keine Differenzierung Statusgruppen/Arbeiter, Beamte, Tätigkeitsbereich
Tarifliche Aushandlung
Akteure > Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände
-Regelungsbestände, Abschluss Tarifverträgen
-Gewerkschaftsmitglieder Dauer Streiks Streikgeld
Betriebsrat
-direkt gewählt, Abschluss Betriebsvereinbarungen
-betrieblichen Arbeitgeberseite > Leistungsentgelt, Regelung Arbeitszeit
Personalangelegenheiten > Einstellung, Kündigung, Qualifizierung, Arbeitszeiten, Auswahlkriterien
-Widerspruchs Vetorecht > Einstellung, Versetzung, Kündigung, Information/Beratungsrecht
-Informationsrecht (keine Mitbestimmung)
-tariflichen Neuregelungen, Digitalisierung
Co-Management
-neuer Typus, Verlagerung tariflicher Angelegenheiten betriebliche Ebene
-Professionalisierung, Strategische Mitgestaltung
-Unternehmensangelegenheiten
-Ausdruck Dezentralisierung, höhere Erpressbarkeit
-Streikrecht (kein geeignetes Druckmittel)
-Standortkonkurrenz
Sozialpartnerschaftliches Modell
-wechselseitige Anerkennung
-Orientierung gemeinsam übergeordneten gesellschaftlichen Zielen (Stärkung Industriestandorts)
-Anerkennung Tarifautonomie
-hohes Maß Kooperationsbereitschaft Seiten
-Staats/Tarif Vertragsparteien
-Kompromisse Basis notwendiger gemeinsamer grundsätzlicher gegensätzlichen Interessen
Krise Gewerkschaften
- Wettbewerbsdruck, Standortkonkurrenz
-Deregulierung Arbeitsmarktes (Hartz IV)
-Privatisierung öffentlichen Sektors
-prekären Beschäftigungsgruppe
-Individualisierungsdebatte
-Klassenzugehörigkeit Bedeutungsverlust
-Vermarktlichung
Regulierung
-1.Welt: starke kollektive Regulierung (Industrie, öffentlicher Dienst)
-2.Welt: fragmentierte Regulierung (privater Dienstleistungsbereich, Gewerbe, Bau)
-3.Welt: kaum regulierte (kleinbetrieblich, It-Sektor)
Strategien gewerkschaftlicher Erneuerung
-Rückkehr sozialen Frage
-gewerkschaftliche Erfolge
-Mindestlohn
-neue Streikkampagnen
-Tertiärisierung Streiks
Machtressourcen Ansatz
-primären Machtressourcen Stellung Beschäftigen Produktionsprozess
-kollektiven Zusammenschlüsse entstehende Macht
-Kooperationszusammenschlüsse anderen sozialen Gruppen
Technik Rationalisierung
-Herausbildung bürgerlichen Gesellschaft
-Bildung Arbeiterschaft
-Lohnarbeit (doppelt freier Lohnarbeiter)
-Urbanisierung
-Konzentration wachsender Arbeiterschaft Städten
Handwerksbetrieb
-Entwicklung maschineller Werkzeugführung
-Automatisierung
-Verknüpfung Werkzeugmaschinen
-Antriebstechnologien
-Kontrolle/Steuerung Prozesses
-Werkzeugmaschine unmittelbar technische Grundlage
Formeller > reellen Subsumtion
-formelle Subsumtion unveränderte Arbeitsprozess
-Einsatz Maschinensystems erfolgt Unterwerfung realen Arbeitsprozessen unter kapitalistischen Produktionsprozess > reelle Subsumtion
Anwendung Maschinerie
- Intensivierung, Maschinengeschwindigkeit Arbeit
-Unterwerfung Arbeit Führung Maschine
-Dequalifizierung/Vereinfachung Tätigkeiten
-Vorstufe Ersetzbarkeit menschliche Arbeit
> Ursache nicht Maschinerie kapitalistische Anwendung
Requalifizierungsthese
-fortschrittoptimistische Haltung
-Zerstörung handwerklicher Fertigkeiten
-Mechanisierung abnehmende körperliche Belastung
-neue Qualifikationsanforderungen
-Automatisierung, Überwachende/kontrollierende Produktion
Technikdeterminismus
-Organisation + Arbeitsbedingungen direkte Folge technische Entwicklung
Ironies of Automation
-steigende Technisierung zunehmend quantitativer/qualitative Probleme
-Unsicherheitsfaktor Automatisierungsprozess eliminiert
-Einfluss eingeschränkt (Überwachung, Fehlerbeseitigung)
-Automationspotenziale nicht mehr Routinearbeit, manuelle Tätigkeit beschränkt
Kritik
-keine Berücksichtigung strukturellen Wandel
-Veränderung Berufsstrukturen
-Potenzielle Beschäftigungsverluste überkompensieren
-Inhärente technische Grenzen
-Begrenzte Höchstgeschwindigkeit (Sicherheitsvorkehrungen)
Technikdeterminismus
- Technik autonom ablaufender Prozesse kausal, ableitbaren Wirkungen
-Gesellschaftliche Modernisierung + soziale Wandel > Anpassung sozioökonomischen Strukturen Bedingungen, Zwänge + Möglichkeiten
- Wirtschaftswachstum
Sozio-technische Systeme
- Technik Einführung, Zerstörung ganzheitlicher Arbeitsvollzüge
- Technikeinsatz nicht entscheidender Faktor, weder Produktivität Belastungen Stand Technik abgeleitet
Münchener Betriebsansatz
- Realisierung technischen Fortschritts/Gestaltung Produktionsprozesse Ausdruck betrieblicher Strategien
Betriebsansatz
- Gestaltung Arbeit/Produktionsprozess hängt spezifischen Nutzungsinteressen Betriebe abhängig
-Technik Ziel Kapitalverwertung
SOFI
-systematische Rationalisierung spezifischer Rationalisierungsmodus
-Angestelltenarbeit Schnittstelle Markt
ISF
-Weiterführung Betriebsansatz systematische Rationalisierung betriebliche Strategie
- Fokus zwischenbetriebliche Zusammenhänge
-Flexibilitätserfordernisse gewandelte Marktanforderungen (Absatzkrise, Weltmarktkonkurrenz)
Einsatz Nutzung Technik
-Arbeitskraft zielen zunehmend Erhöhung Flexibilität/Effizienz Beschleunigung Abläufen innerhalb/außerhalb Unternehmens
-Perspektivenwechsel Industriearbeit auf Angestellten/Dienstleistungsarbeit
-Subjektivierung, Vermarktlichung, Finanzialisierung
Marx
Maschinerie Arbeitszeit verkürzt, kapitalistisch angewandt Arbeitstag verlängert, Arbeit erleichtert
-kapitalistisch Intensität steigert
Sozialkonstruktivismus
-Technik Instrument, Sinnzuschreibung, menschlichen Handeln Bedeutung
Social Shaping Technology
-Strömung sozialwissenschaftlicher Ansätze
-soziale Geformtheit, Verwendung/Herstellung Technik fokussieren
-Fokus sozialen Prozesse Entwicklung/Durchsetzung Technik
-BSP: Entwicklung Fahrrads
Digitalisierungsbegriff
-Zweck elektronischem Datenverarbeitung
-sozio-technische gesellschaftliche Transformation Weiterentwicklung
-Verbreitung/Anwendung digitaler Technologien
Digitalisierung Arbeit
-Transformation Arbeit breitere Anwendung elektronischen Geräten
-keine eindeutige Begriffsdefinition, unklare Grenzen
Industrie 4.0
-Mechanisierung/Webstuhl
-Massenproduktion/Fließband
-Automatisierung/Computer
-Cyber-physische Systeme Internet Dinge/Netzwerke
Technik Industrie 4.0
Unternehmen zukünftig Maschinen, Lagersysteme eigenständig Information austauschen, Aktionen auslösen
Digitalisierungsversprechen
-Digitalisierung unaufhaltbarer Prozess, Folgen/Wirkungen gestaltet
-Produktivitätsgewinn, Harmonisierung
-Flexibilität, bessere Vereinbarkeit Ort/Zeit Flexibilität
-Vernetzungsmöglichkeiten
-Entlastung digitale Unterstützung
Soziale Adaptionsfähigkeit
-Anpassungfähigkeit bestehender Machtstrukturen
Informatorische Abbildung
-Kalkulation/Berechenbarkeit Kontrolle realer Prozesse
> kapitalistischer Produktionsprozess eng Informatisierung verknüpft
-Verfügung relevanten Information Beschreibung wichtigsten Produktion/Verteilungsvorgänge
-Organisation, Geschäftsabläufe Grundlage Mittel Kontrolle
-Produktionsweise Lohnabhängiger Arbeit basiert
Informatisierung
-Digitalisierung technische Entwicklung
-Informatisierung beruht nicht auf spezifischer Technik
> organisatorischen Prozess
Formalisierung realer Prozesse Zweck systematischen Manipulation (Steuerung)
Digitalisierung
-globale Flexibilisierung weltweit gleichförmige Anwendung
-weltweite Konkurrenz
-Entwertung Wissensarbeit
-Produktivitätssteigerung, Arbeitsintensivierung/Ausweitung
-Kontrolle durch Automatisierung
-Steuerungsformen Aktivierung Leistungspotenzialen
-flexible Arbeitskraftnutzung
-Marktstrategien (Geschäftsmodelle,Wettbewerbsstrategien, Markteingriffe)
Arbeitsprozesse
-Echtzeitdaten, generieren Abläufe standardisieren
-Ausweitung Verantwortungsbereichs Basis Standardisierung weniger qualifizierten Bereichen (flexible Arbeitskraft)
-erweiterte Zugriffsrechte, eigenständige administrative Bearbeitung
-Ausweitung unternehmerische Eigenverantwortung Beschäftigen
Plattformarbeit
-Plattformkapitalismus
-Plattform bietet nicht selbst Produkte/Dienstleistung an> agieren intermediäre
Digitaler Kapitalismus
-Strukturmerkmal digitalen Kapitalismus, Durchsetzung ökonomische Logik
- Neue Machtverhältnisse Plattform Unternehmen
- Statt Wert Schöpfung Produktion materieller/immaterieller Güter
- Profit Kontrolle, Marktzwängen
- Monopolisierung, Nutzung Daten
Netzwerk
- Expansion Profit ( Verdrängungswettbewerb)
- Abhängigkeit andere Unternehmen
- Händler Plattform Märkten teilnehmen
Plattformunternehmen
- Plattform Arbeit
- Bezahlte Arbeit vermittelt, organisiert Plattformen
- Verteilung Kleinstaufgaben
- Global verteilten Arbeitskräften
- Selbstbezeichnung human-as-Service
- Ortsgebundenheit/Abhängigkeit zentrales Differenzierungsmerkmal
Vorteile
- Inklusivität, Anonymität
- Flexibilität, ergänzen Einkaufsmöglichkeit
Nachteile
- geringe Löhne, keine soziale/rechtliche Absicherung
- begrenzte Einkommen, kein Mitbestimmungsrecht
- Geringe Autonomie, Arbeitsprozess
Transaktionskostentheorie
- Transaktionskosten umfassen alle Kosten > Transaktion entstehen (Information/Recherche/Anbahnung) Höhe Kosten bestimmt etwas Markt gehandelt/eingekauft
-Organisation selbst erzeugt/bereit halten
-Arbeitende angestellt, noch effizient, jeden Tag aufs Neue Suche nach Arbeit.
Vorteil/Nachteil
- Vorteil: Anstellung Unternehmen, Verlässlichkeit
- Nachteil: Transformationsproblem, Lohnfortzahlung
- Digitalisierung senkt Transaktionskosten
Marktverschiebungen
- Marktmechanismen Unternehmen
- Nutzung Leiharbeit
- Werkverträge umfassende Marktgrenzverschiebungen
Plattformarbeit/Outsourcing
- reduzierte Transaktionskosten erlauben weitere Verschiebungen Marktgrenze> Auslagerung Arbeitsprozessen
- Plattformarbeit agieren Vermittler ( intermediäre) nicht mehr eigentlichen Arbeitsprozess verantwortlich
> Arbeitende nicht länger Mitglieder Organisation
- Befürchtung Ausweitung Plattformmodells
- Grundlegende Transformation Arbeit
- Nutzungsrecht App über Arbeit vermittelt
- Nicht unbegrenzt > einfache, klar abgrenzbare Tätigkeiten, Lokal Dienstleistungen
Plattform Arbeit
- Dienstleistungen bilden Personalkosten Regel größerer Kostenfaktor
- Reduzierung Kosten ( Personal, Reduzierung Kontrolle, Arbeitsprozess)
Algorithmisches Management
- Zuweisung, Optimierung, Kontrolle menschliches arbeiten
- selbstständige Findung/Kommunikation, arbeitsrelevanter Entscheidungen
- Face to interface
- Kontrolle, Kommunikation
- Automatisierte Überwachung
- Tracking Arbeitende
Automatisierte Entscheidungen
- Algorithmen koordinieren, kontrollieren Abläufe Arbeitsprozess
- Face to Interface Kommunikation, kontrollieren Kommunikation zwischen Auftraggeber Arbeitende
- Versuche Interaktion fernab Plattformen durchzuführen automatisch unterbinden
Überwachung, Tracking
- Personalbeförderung/ Lieferdienste GPS Lokalisierung elementar Arbeitsprozess
- Arbeitende zugleich überwacht
- Autonome Handlungsspielräume eingeschränkt
-Arbeitende Teilschritt bestätigen, Informationen Arbeitsprozesse übermitteln
Bewertungen online Ökonomien
- vertrauen ersetzt Information
- Online Märkte, besonders Unsicherheit betroffen
- Bewertungen reduzieren, Komplexe Sachverhalte
- Attribute einfache Informationen
Bewertungen
- entscheidend weitere Job Angebote
- Art/Qualität Bewertungssysteme variieren
- Selbstdisziplin, Kunden Kontrollinstanz
Algorithmisches Management/ Heteronomie
- schränkt Handlungsmöglichkeiten arbeitenden markant ein
- Erweitert Kontrollmöglichkeiten
- Thematisierung, Interessenkonflikten
- zunehmend mehr Arbeitsprozessen Anwendung ( Logistik, Verwaltung)
- variiert, stark zwischen verschiedenen Tätigkeiten einzelnen Unternehmen
- Kollektiv Widerstände Fragmentierung eingeschränkt