Was sind die drei Hauptquellen des römischen Rechts.
• Das Zwölftafelgesetz:
- war das erste Mal, das Gesetze verschriftlicht wurden und zwar auf Bronzetafeln.
• Edikte der Prätoren:
- P schrieben Gesetze auf und konnten sie ergänzen oder anpassen, aber nicht erfinden.
• Corpus Iuris Civilis
Welche Statuskategorien gab es?
- Status libertatis
- Status civitatis
- Status familiae
Status libertatis
Unterschieden wurde zwischen Freie Menschen und Sklaven. Nur Freie hatten Rechte.
Status civitatis
Hier geht es darum, ob jemand römischer Bürger oder Latiner ist.
RB hatten volle Rechte und auch Rechtsschutz.
L hatten beschränkte Rechte.
Status familiae
Welchen Status hat jemand in der Familie? - Pater familias, Gewaltunterworfene, Emanzipierte Kinder
Emanzipation
1. Der Vater verkaufte den Sohn dreimal symbolisch (nach altem römischem Recht).
2. Danach wurde er offiziell freigelassen.
3. Das führte zur Beendigung der väterlichen Gewalt.
Statusveränderung
- vom Sklaven zum Freien (Manumisso)
- vom Freien zum Sklaven (zB Kriegsgefangene)
Manumissio
testamento: durch Testament
censu: Einschreibung des Sklaven in das Bürgerverzeichnis.
vindicta: symbolischer Akt vor Gericht
Tod in Feindeshände
Er stirbt trotzdem als freier Mann.
Pendenz: Zurückerhaltung der Rechte bei Rückkehr
Adoption Voraussetzungen
mind. 18 Jahre älter als die adoptierte Person.
Adoptio
adoption eines Untergeordneten (alieni iuris)
Adrigatio
Adoption einer selbstständigen Person (sui iuris)
Ehe
- Kein Vertrag nur Willensübereinstimmung (Mündigkeit, kein Sklave,...)
- Mann erhielt von der Frau eine Mitgift als finanzielle Unterstützung
Tod des Mannes
PF der Frau kann die Erben anklagen.
Tod der Frau
PF kann Mann anklagen (wegen dos?)
Kommorientenregel
Anna und Max sind verheiratet beide sterben bei einem Unfall wurde festgestellt dass Anna vor Max gestorben ist dann erbt Max einen Teil von Annas Vermögen und nach seinem Tod erben dann seine gesetzlichen erben kann jedoch nicht bestimmt werden wer als 1. Gestorben ist dann geht es erbe zu der Familie oder zu den Kindern zurück