Flashcards in the set

Haven't started (59)

Wissenschaftsverständnis
Psychologie als empirische Wissenschaft generiert Theorien, die das beobachtbare Verhalten und erleben erklären sollen
Wissenschaftsverständnis


Theorie
Theorie ist ein wissenschaftliches Erklärungsmodell, das Beobachtungen in einen Zusammenhang stellt und verhalten oder Ereignisse vorhersagt
Wissenschaftsverständnis


Theorie
Eine gute Theorie führt zu prüfbaren Vorhersagen

Hypothesen
Wissenschaftsverständnis

Wie werden Theorie überprüft?
Zur Überprüfung der Theorie werden empirische Daten erhoben, die die Theorie unterstützen oder dieser wiedererwachen können
Wissenschaftsverständnis


Beispiel: Schlaf
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Allgemeiner Forschungsprozess
Fragestellung

Hypothesenbildung

Stichprobe festlegen

Methoden Auswahl Instrumenten Entwicklung

Erhebung durchführen

Dateneingabe und Datenauswertung

Interpretation der Ergebnisse in Bezug auf die Fragestellung


Wie wird eine Hypothese gebildet ?
Vorläufige und überprüfbare Aussage

Wenn dann Aussage oder je desto Aussage

Wissenschaftlich prüfen unter Einsatz psychologischer Forschungsmethoden

Falsifizierbar = es muss eine Gegenposition möglich sein

Präzise formuliert
Methodische Zugänge
Welche Methoden habe ich zur Auswahl ?

Welche Methoden eignen sich, um meine Fragestellung zu beantworten?
Welche Methodische Zugänge gibt es ?
Befragung (schriftlich oder mündlich )
Objektive (Leistungs-) Tests
Verhaltens Beobachtung
Reaktions Zeitmessung
Physiologische Messungen ( Blutdruck, Puls...)
Quantitative Befragungsmethoden
Selbstauskunft der Befragten Person
Quantitative Beziehungsmethoden



Selbstauskunft
Kann zu objektiven Daten gefragt sgt werden (personenbezogene Fakten)
Kann zu subjektiven Daten gefragt werden
(Einstellungen, Meinungen, Interessen)
Quantitative Befragungsmethoden


Selbstauskunft
Mündlich
Interview
Quantitative Befragungsmethoden
Selbstauskunft


Schriftlich ?
Fragebogen



Quantitative Befragungsmethoden

Selbstauskunft
Je standardisierter, desto einfacher die Auswertung und vergleichbarer die Ergebnisse


Eignet sich nicht zur Leistungserhebung, da es die Möglichkeit besteht die Angaben zu verfälschen
Psychologische testverfahren
Leistungstests
Persönlichkeitstest
Psychologische testverfahren

Leistungstests
Eignen sich zur Leistungsbeurteilung


Erfassen von Kompetenzen/ Fähigkeiten
Objektiv richtige Antworten
Objektiv falsche antworten

Maximales verhalten erfasst, nur Dissimulation möglich ?

Bsp. Intelligenztests, schulleistungstests
Psychologische Testverfahren


Persönlichkeitstest
Eignet sich nicht zur Leistungs Beurteilung

Erfassung von Persönlichkeits Merkmalen, Einstellungen und Interesse => Selbstauskunft

Keine richtigen Antworten
Keine. Falschen Antworten

Individuelle Merkmalsausprägung werden erfasst
Gefahr von Antworttendendenzen verfälschungsmöglichkeiten

Bsp. Leistungsmotivation, leistungsängstlichkeit
Beobachtungsformen
Unsystematisch vs. Systematisch

Nicht teilnehmend vs. Teilnehmend

Offen vs.Verdeckt

Im Feld vs. Im Labor

Selbstbeobachtung vs. Fremdbeobachtung .
Was ist das Ziel einer Beobachtung ?
Ziel ist es das Verhalten systematisch zu beschrieben

Hier zu muss ein eindeutiges Beobachtung und Kodiersystem ausgewählt werden

Nur Erklärungen und Interpretationen sollten vermieden werden
Gütekriterien


Anforderungen an Messinstrumenten und Messungen in der qualitativen Forschung

Hauptgütekriterien
Objektivität

Reliabilität ( Zuverlässigkeit)

Validität ( Gültigkeit )
Anforderungen an Messungen und Messinstrumenten in der quantitativen Forschung

Nebengütekriterien
Normierung
Ökonomie
Akzeptanz
Fairness
Gütekriterien


Objektivität
Objektivität liegt vor wenn die Messergebnisse unabhängig vom untersuchen sind
= verschiedenen untersuchen kommen zum gleichen Ergebnis

Das Ziel ist es die subjektiven Einflüsse bei einer Beurteilung zu verringern

Wichtig!!! Objektivität ist die Voraussetzung für reliabilität und validität
Unterscheidung der objektivit
Durchführungsobjektivität

Auswertungsobjektivität

Interpretationsobjektivität
Objektivität Beispiel für die Verletzung von Auswertungen und interpretationsobjektivität

Rorschach-test Tintenkleckstest
Es ist einer Persönlichkeitstest

Er soll die Möglichkeit, Persönlichkeit und Störungen des psychologischen Zustands eines Menschen zu untersuchen

Rorschach test
Grundidee

Tintenflecke unverständlicher Foren rufen unterschiedlichste Assoziationen hervor, auf deren Grundlage man den psychischen Zustand eines Menschen ermittelt


Vor 100 Jahren entwickelt
Hauptgüte Kriterien


Reliabilität
Kommt von reliable ( für zuverlässig)

Zuverlässigkeit einer Messung: grad der Sicherheit bzw. Genauigkeit, mit dem ein bestimmtes Merkmal gemessen werden kann.
Reliabilität
Unterschiedliche test verfahren die unterschiedlich gut funktionieren


Zb. Waage zum messen des Körpergewichts = gut

Schwangerschaftsvergiftung = gut

Corona schnelltest = Mitte
Hauptgüte Kriterien


Validität s
Die Validität also die Gültigkeit eines tests liegt vor, wenn das eingesetzte Messinstrument tatsächlich misst, was es erfassen soll

Wird zum Beispiel bei einer Prüfung wirklich die Fachkompetenz geprüft die gemessen werden soll ?

Vaildität ist keine absolute Eigenschaft eines Testverfahrens bzw. Messinstruments sondern bezieht sich auf erhobene Restwerte und steht in Zusammenhang mit der Ausgangsfrage
Studiendesigns
-Einzelfallstudie
Querschnittstudie
Längsschnittstudie
Experiment
Feldstudie/ Feldexperiment
Interventionsstudie
Einzelfallstudie
Intensive Untersuchung einer einzelnen Person/ weniger Personen

Viele Informationen

Hypothesenbildung wird unterstützt

Erlaubt keine Generalisierung

=> bsp. Wie stellt sich das Verhalten und erleben einer Person nah einer Hirnläsion in einem bestimmten Areal dar ?
Einzellfallstudie

Der Fall Phineas Gage

Was passierte ?
Und wie veränderte er sich ?
Arbeitsunfall mit einer Eisenstange 1848

Seine Fähigkeiten blieben intakt ( Sprache, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Intelligenz)

ABER :

Veränderte Persönlichkeit
Verändertes Gefühlsleben: keine normalen emotionalen Reaktionen => abflachen der Reaktionen
Kein moralisches Empfinden/ Handeln

Zusammenspiel von kognitiven Kompetenzen und emotionalem erleben funktioniert nicht mehr

Postmortale Untersuchung des Gehirns zeigt Schädigung der Broca Region und der ventromedialen Region des linken Stiernlappens
Querschnittsuntersuchungen
Personen werden nur zu einen mess Zeit Punkt befragt bzw. untersucht

Keine Aussagen über den individuellen Entwicklungsverlauf möglich

Kohorten Effekte
Querschnittsuntersuchung
Kohorten Effekt
Unterschiede zwischen den Altersgruppen können nicht zweifelsfrei auf die
Entwicklung zurückgeführt werden. Altersgruppen einer Querschnittsstudie
müssen bis auf das Alter vergleichbar sein
Längschnittuntersuchung
Dieselbe Stichproben werden zu mehreren Zeitpunkten untersucht

Erleben aussagen über individuelle Entwicklung

Probleme:
Sehr aufwändig in der Durchführung
Systematische ausfälle von Probanden (Drop- out)

Wahl eines guten Codes entscheidend für die nachverfolgung der Stichprobe
Experiment
Untersuchung mit mindestens zwei Gruppen zur Erforschung von Wirkungszusammenhängen

Manipulation von unabhängigen Variabeln und Betrachtung von Auswirkungen in abhängigen variablen
Unabhängige Variable (UV)
Faktor, der verändert wird (Ursache)
Abhängige variable (AV)
Wert hängt von der unabhängigen Variable ab (Wirkung)



Bsp


UV => AV

Unterricht => Lernleistung
Experiment


Experimental-Treatmentgruppe
Gruppe, die die neue intervention oder das neue Treatment erhält
Experiment


Kontrollgruppe
Gruppe, die kein bestimmtes Treatment (oder Placebo) erhält
Experiment

Arten von Kontrollgruppen
No Treatment Kontrollgruppen

Warte-Kontrollgruppe

Gruppe mit alternativem Treatment
Experiment


Randomisierung Feld
Zuweisung zur kontrollgruppe vs. Experimentalgruppe erfolgt im Experiment ZUFÄLLIG !!

Störvariablengezielte experimentelle manipulation der unabhängigen variablen uv durch den Versuchsleiter
=> werden kontrolliert

Kontrolliertes -aber dadurch auch unnatürliches, unrealistisches setting
Feldstudie/ Feldexperiment

Systematisch wissenschaftliche Untersuchung unte natürlichen Bedingungen

Zuweisung zur kontrollgruppe vs. Experimentalgruppe erfolgt NICHT zufällig!!

Vorteil: höhere Ökologische Validität als im Experiment
Nachteil: störvariablen können nur zum teil kontrolliert werden


Kontrollgruppe muss vergleichbar mit der experiemntalgruppe sein
Interventionsstudie Interventionsstudie
Längsschnittliche Studie in der Regel mit 2 oder mehr Gruppen

Ohne kontrollgruppen können keine aussagen über die Wirksamkeit von Interventionen gemacht werden

Kontrollgruppe muss vergleichbar mit der Experimentalgruppe sein

Alternativ kann man mit wartekontrollgruppen arbeiten
=> Intervention findet verzögert statt
Interventionsstudie
Zielvariable zur Messung der Effektivität von Interventionen nach Möglichkeit mehrmals objektiv messen

=> möglichst gleiche Instrumente am Anfang und Ende verwenden
If you want to measure change, don‘t change the measure!

bspw. in einem Interventionsprogramm gegen Depressionen nicht nur
Zufriedenheit mit dem Programm oder wie viel Probanden glauben, gelernt
zu haben, sondern auch standardisierte Screeningtests für depressive
Störungen vor und nach der Intervention einsetzen
Interventionsstudie ändern

=> idealerweise Prä -Post -Follow up Evaluations design
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Erwatungseffekte
Einflüsse der Erwartungen der Versuchsleiter auf die Ergebnisse einer Untersuchung
Erwartungseffekt

Experiment von Rosenthal und Fode 1963
Beispiel:
12 Studierende sollen eine Gruppe von Ratten trainieren, durch ein Labyrinth zu
laufen. Die Hälfte der Studierenden wird informiert, dass ihre Ratten einem
speziellen Stamm angehören, sie sich in Labyrinthen besonders schlau verhält. Die
andere Hälfte der Studierenden erhält die Information, dass ihre Ratten so
gezüchtet wurden, dass sie sich in Labyrinthen besonders dumm verhalten

Die Ergebnisse bestätigten die Erwartungen der Studierenden: die klugen Ratten wurden als lernfähiger eingeschätzt obwohl alle Ratten gleich waren .
Erwartungseffekte beachten

Double blind Studie
Placebo Effekt
Double blinded Studien

=> Versuchsleiter und Probanden sind nicht über Zugehörigkeit des Probanden zur versuchsbedingung informiert

Placebo Effekt

=> Versuchspersonen verändern ihr verhalten ohne eine experimentelle manipulation
Zb. Wenn Personen es als aus
Methoden zur datenauswertung

Welche Methoden gibt es ?
Deskriptive Statistik
Inferenzstatistik
Datenauswertung

Deskriptive Statistik
deskriptive Statistik oder auch beschreibende Stattistik ist ein Teilgebiet der Statistik, welches sich mit der datenaggregation und datendarstellung befasst.

Ziel: Datenmenge anhand statistischer Kennworte zu beschreiben und mithilfe von verschiedenen Darstellungsformen grafisch aufzubereiten

Zb. Mittelwert, median, standartabweichung, grafische Darstellungen
Beispiel zur grafischen Darstellung von werten
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Datenauswertung

Inferenzstatistische Statistik
Effektstärken

Korrelationsanalysen
Datenauswertung infrenzstatistische Statistik

Effektstärken
Effektstärken sind Informationen über die stärke des Effekts unabhängig von der Stichprobengröße

Bewertung von Effektstärken nach cohen

Kleiner Effekt: 0.20 - 0.49
Mittlerer Effekt : 0.50 - 0.79
Großer Effekt : ab 0.80
Was sagt john Hattie über Visible Lerning
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John hattie 2009 visible learning
Lernzuwachs pro Jahr als Funktion des Schulunterrichts
d=0.20-0.40

Ab d=0.40 bedeutsame Steigerung durch weitere zusatzmaßnahmen
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Datenauswertung

Korrelation
Zusammenhang zwischen zwei Variablen, variiert zwischen 1 und -1
Bsp: für positive Korrelation: je extrovertierter jemand ist, desto mehr freunde und bekannte hat die person


Bsp: für negative Korrelation: je besser ( und damit niedriger) die note, desto mehr punkte werden in einem test erricht
Korrelation


Perfekte korrelation (+1.00)


Kein Zusammenhang (0.00)

Perfekte negative Korrelation (-1,00)
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Datenauswertung

Korrelation
Interpretation der höhe nach cohen

0,2 - kleiner Effekt
0,5 -mittlerer Effekt
0,8 - großer Effekt

Erlaubt KEINE aussage über die WIRKUNGSRICHTUNG
Scheinkorrelation: je besser die Luft an einem Ort, desto höher ist die relative Sterblichkeit in diesem Ort

Kann mit der schlechteren Versorgung auf dem lan zusammenhängen oder das dort mehr alt Menschen leben.

Nur weil ein Zusammenhang hoch ist heißt es nicht das der Inhalt zusammenpasst.
Datenauswertung


Korrelation und Kausalitäten
A ist die Ursache von B
=> hoher Fernsehkonsum ist die Ursache von aggressivem verhakten

Bist die Ursache von A
=> aggressive Kinder sehen gerne fern

Es gibt eine Interaktion zwischen A und B
=> es findet eine wechselseitige Beeinflussung statt

A und B wurden von C verursacht
=> beide variablen werden von der dritten variable (Erziehungsstiel der Eltern) beeinflusst